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DE68911003T2 - Verteiler für eine pulverförmige Medikation. - Google Patents

Verteiler für eine pulverförmige Medikation.

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DE68911003T2
DE68911003T2 DE68911003T DE68911003T DE68911003T2 DE 68911003 T2 DE68911003 T2 DE 68911003T2 DE 68911003 T DE68911003 T DE 68911003T DE 68911003 T DE68911003 T DE 68911003T DE 68911003 T2 DE68911003 T2 DE 68911003T2
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Description

  • Diese Erfindung bezieht sich auf Verteiler fur eine pulverförmige Medikation. Ein Verteiler mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruches 1 ist aus der EP-A-O 041 783 bekannt.
  • Eine Medikation in Pulverform für eine Inhalation durch den Patienten, bspw. Drogen für die Behandlung von Asthma, wird in Kapseln verabreicht, welche die Einzeldosierungen enthalten. Die Verteiler für eine solche Medikation bestehen gewöhnlich aus einer Kammer, die eine Kapsel aufnehmen kann und von welcher das Pulver durch ein Mundstück inhaliert werden kann, nachdem die Kapsel zerbrochen oder durchgestochen wurde.
  • Diese Erfindung bezieht sich insbesondere auf Verteiler der Ausbildung mit einer Einrichtung zum Durchstechen einer Kapsel und einer derart geformten Kammer, daß eine durchgestochene Kapsel in der Kammer durch die Luftströmung durch die Kammer hindurch bei der Anwendung gedreht wird, sodaß das Pulver von der Kapsel in die Kammer abgeschüttelt wird.
  • Es sind gegenwartig eine Anzahl von Verteilern erhältlich, die verschiedene Nachteile haben. Insbesondere besteht dabei ein Risiko, daß die Kapsel in der Kammer eingeklemmt wird, sodaß sie nicht frei drehen kann: dies kann insbesondere für Asthmatiker ein Problem darstellen, die keinen erhöhten Saugdruck erzeugen können, der für den Start der Kapseldrehung erforderlich ist. Einige der Verteiler haben relativ komplizierte Mechanismen für ein Durchstechen der Kapsel und für einen Auswurf der leeren Kapseln, wodurch der Verteiler teuer herzustellen ist.
  • Es ist eine Aufgabe dieser Erfindung, einen Verteiler bereitzustellen, der im Gebrauch wirksam ist und dennoch relativ billig hergestellt werden kann.
  • Die EP-A-0 041 783 (Fisons) beschreibt ein Inhalationsgerät für ein pulverförmiges Medikament, welches anfänglich in einem Behälter enthalten ist, wobei der Behälter in einer Wirbelkammer in dem Gerät durchgestochen wird, sodaß das Medikament für die Inhalation freigegeben wird.
  • In Übereinstimmung mit dieser Erfindung ist ein Verteiler für eine pulverförmige Medikation bereitgestellt, bestehend aus einer Einrichtung zum Durchstechen einer Kapsel, welche die pulverförmige Medikation enthält, einer Kammer mit gekrümmten Wänden, die zur Aufnahme einer durchgestochenen Kapsel geeignet ist und in welcher die Kapsel frei drehen kann, um die pulverförmige Medikation freizugeben, und einem Mundstück, durch welches hindurch die pulverformige Medikation aus der Kammer gezogen werden kann, wobei der Verteiler aus einem Körper besteht, der mit zwei Teilen ausgebildet ist, die drehbar miteinander verbunden sind für eine Bewegung zwischen einer geschlossenen Position, in welcher zusammenwirkende Elemente der beiden Teile die gekrümmten Wände der Kammer bilden, und einer geöffneten Position, in welcher die zusammenwirkenden Elemente an einem der Teile und eine Wand der Kammer ein offenes Behältnis ausbilden, in welchem eine Kapsel abgelegt werden kann, und bei welchem die zusammenwirkenden Elemente an einem der Teile des Körpers aus Flanschen bestehen, die in der geschlossenen Position einen Teil der gekrümmten Wände der Kammer ausbilden, und bei welchem die zusammenwirkenden Elemente an dem anderen Teil des Körpers korrespondierend geformte Flansche sind, die von einer Wand dieses Teils des Körpers vorstehen, um den verbleibenden Teil der gekrümmten Wände der Kammer auszubilden.
  • Die Einrichtung zum Durchstechen der Kapsel besteht vorzugsweise aus einem Durchstechelement, welches in dem Behältnis angeordnet ist. Die Elemente bestehen in geeigneter Weise aus Flanschen, die von einer flachen Oberfläche vorstehen, um eine Seitenwand der Kammer auszubilden. Die Einrichtung zum Durchstechen der Kapsel kann in einer Vertiefung in der flachen Oberfläche innerhalb des Volumens der Kammer befestigt sein.
  • Das Mundstück ist vorzugsweise ein rohrförmiges Element, das von der Wand an der gegenüberliegenden Seite der Flansche vorsteht, wobei die Wand durchgestochen wird, um eine Verbindung zwischen der Kammer und dem Mundstück herzustellen.
  • Die beiden Teile des Körpers können aus Kunststoff mit einem einstückigen Scharnier ausgebildet sein.
  • Vorzugsweise definieren die beiden Teile des Körpers in der geschlossenen Position ein geschlossenes Volumen außerhalb der Kammer, welches für ein Halten von einer oder mehreren Kapseln benutzt werden kann. Die zusammenwirkenden Elemente sind vorzugsweise zur Ausbildung einer Kammer mit drei Einlässen geformt, wobei die Kammer eine zylindrische Wand hat. Die Einlässe bestehen vorzugsweise aus Einlaßkanälen, die zu Öffnungen in drei Flächen des Körpers hin verlaufen, der im wesentlichen die Form eines rechteckigen Gehäuses haben kann.
  • Vorzugsweise sind die Einlässe um die Kammer herum regelmäßig beabstandet. Die Einlässe weisen vorzugsweise Passagen auf, die tangential zu der Wand der Kammer verlaufen.
  • Für das Mundstück kann ein Deckel vorgesehen sein. In einer Ausbildung der Erfindung ist der Deckel an einem Teil des Körpers angelenkt.
  • Die Erfindung wird nun anhand nur eines Ausführungsbeispieles unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, in welchen
  • Fig. 1 eine Perspektivansicht eines Verteilers für eine pulverförmige Medikation in Übereinstimmung mit der Erfindung ist.
  • Fig. 2 ist eine Perspektivansicht des Verteilers in der geöffneten Position.
  • Fig. 3 ist eine Vorderansicht des Verteilers in der geöffneten Position.
  • Fig. 4 ist eine rückwartige Ansicht des Verteilers in der geöffneten Position.
  • Fig. 5 ist eine Schnittansicht an der Linie 5-5 der Fig. 4.
  • Fig. 6 ist eine Perspektivansicht des Verteilers, der mit einer Mundstückkappe versehen ist, und
  • Fig. 7, 8 und 9 sind Perspektivansichten einer abgeänderten Ausführungsform der Erfindung, die miteiner einstückigen Mundstückkappe versehen ist.
  • Unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 6 ist der Verteiler als ein rechteckförmiges Gehäuse ausgebildet, welches in der Hand gehalten werden kann und einen Körper 10 und ein Mundstück 20 hat. Innerhalb des Körpers ist eine Kammer 30 ausgebildet, die eine Kapsel aufnehmen kann und von welcher Pulver über das Mundstück 20 gezogen werden kann. Die Kammer 20 hat drei Lufteinlässe wie nachfolgend beschrieben und ist mit einem Stift 50 versehen, mit dem eine Kapsel durchgestochen werden kann.
  • Der Körper 10 hat einen rückwärtigen Teil 12 und einen vorderen Teil 14, die durch ein integriertes Scharnier 16 miteinander verbunden sind. Drei Flansche 31, 32, 33 an dem rückwärtigen Teil 12 wirken bei geschlossenem Behälter mit entsprechenden Flanschen 34, 35, 36 an dem vorderen Teil 14 zusammen, um zylindrische Wände der Kammer 30 auszubilden.
  • Die Flansche an dem rückwartigen Teil stehen von einem Boden 27 vor, der von der rückwartigen Wand 13 des rückwärtigen Teils 12 einwärts beabstandet sind, sodaß die Innenabmessung der Kammer 30 von vorne nach hinten etwas größer ist als die Dicke der größten aufzunehmenden Kapseln. Wie es in den Fig. 2 und 4 gezeigt ist, ist die Kammer 30 im wesentlichen zylindrisch mit drei Einlaßpassagen 37, 38, 39, die um die zylindrische Wand der Kammer herum in 120º Abständen angeordnet sind. Jede Einlaßpassage hat eine durch einen tangential verlaufenden Teil der zylindrischen Kammerwand definierte Wand. Die Einlaßpassagen verlaufen zu Öffnungen 41, 42, 43 in den beiden Seitenwänden 45 und 46 hin sowie in der oberen Wand 47 des vorderen Teils 14 des Verteilers. Die Einlaßpassagen, die einen quadratischen Querschnitt haben, sind etwas kleiner dimensioniert als die Dicke der kleinsten aufzunehmenden Kapsel. Dadurch wird das Risiko verhindert, daß eine Kapsel in eine der Einlaßpassagen eintritt, während gleichzeitig die maximale Querschnittsfläche für die Einlaßpassagen geschaffen wird, um eine große Luftströmung bei einem relativ niedrigen Saugdruck zu ergeben.
  • Das Mundstück 20 besteht aus einem Rohr geeigneter Abmessungen (typischerweise 19 mm im Durchmesser), welches von der vorderen Wand 48 des Körpers 10 an einer Position vorsteht, welche über der Kammer 30 liegt. Das Mundstück ist von der Kammer 30 durch ein Gitter 22 getrennt, welches durch Perforationen in der Wand 48 ausgebildet ist.
  • Der Boden 27, der eine Wand der Kammer in dem rückwartigen Teil 12 ausbildet, ist zur Ausbildung einer zentral positionierten Aussparung 52 geformt, die ein Ende einer Kapsel aufnehmen kann. Ein Vorsprung 54 steht nach rückwärts von der Aussparung vor und hat eine Bohrung, in welcher ein Metallstift 50 eingepaßt ist. Das zugespitzte Ende 51 des Stiftes steht in die Aussparung 52 vor, es liegt jedoch unterhalb der Ebene des Bodens 27. Das Ende 51 ist derart geformt, daß eine geeignet große Öffnung in einer Kapsel ausgebildet werden kann, die in die Aussparung gestoßen wird.
  • Die Kammer 30 und das Mundstück 20 sind in dem oberen Teil des Körpers ausgebildet. Der Rest des Körpers dient als ein Handgriff zur Ermöglichung eines bequemen Haltens des Verteilers während der Verwendung und schafft zusätzlich einen Speicherraum für eine kleine Anzahl von Kapseln. Der rückwärtige Teil 12 ist daher mit zwei geriffelten Flanschen 56 und 57 versehen, um ein Halten der Kapseln zwischen den Flanschen und den Seiten des Körpers zu ermöglichen.
  • Eine geeignete Verriegelung (nicht gezeigt) kann vorgesehen sein, um die beiden Teile des Verteilers in der geschlossenen Position zusammen zu halten.
  • Der Verteiler (mit Ausnahme des Stiftes 50) kann in einem Stück aus einem geeigneten Kunststoff, wie bspw. Polypropylen, ausgebildet sein.
  • Ein abnehmbarer Deckel 58 (Fig. 6) kann für das Mundstück 20 vorgesehen sein.
  • Beim Gebrauch des Verteilers werden die vorderen und rückwärtigen Teile voneinander gelöst und in die offene Position bewegt, und der rückwärtige Teil 12 wird so gehalten, daß der Boden 27 der offenen Kammer 30 horizontal ist. Eine Kapsel wird dann zuerst in die Aussparung 51 gestoßen, sodaß der Stift 50 das Ende der Kapsel durchsticht. Die Kapsel wird dann von der Aussparung gezogen und in der Kammer 30 bspw. so angeordnet, wie es in gestrichelten Linien bei 60 in der Fig. 4 gezeigt ist. Der vordere Teil 14 wird in die geschlossene Position bewegt, und der Verteiler wird in die in Fig. 1 gezeigte aufrechte Position gedreht. Der Benutzer plaziert dann das Mundstück 20 in seinem Mund und inhaliert, damit Luft durch die Einlässe hindurch in die Kammer 30 und aus dieser heraus durch das Gitter 22 gezogen wird. Wegen der Anordnung der Einlaßpassagen bewirkt die Luftströmung durch die Kammer hindurch eine Drehung der Kapsel, sodaß das Pulver durch das durchgestochene Ende der Kapsel hindurch in die Kammer ausgeworfen wird, von wo es durch das Gitter 22 hindurch in die Luftpassagen des Patienten gezogen wird. Es wird angenommen, daß ein Durchstechen eines Endes der Kapsel ausreicht; in einigen Fällen kann es jedoch nötig werden, daß nach dem Durchstechen eines Endes der Kapsel diese gedreht und das andere Ende durchstochen wird, um sicherzustellen, daß alles Pulver von der Kapsel verteilt wird. Nach dem Gebrauch wird der Verteiler geöffnet und die leere Kapsel weggeworfen.
  • Da die Kammer 30 drei Einlässe hat, wird dadurch sichergestellt, daß bei jeder beliebigen Position der Kapsel in der Kammer wenigstens eine Luftströmung von einem der Einlässe auf die Kapsel in einer solchen Position auftrifft, daß ihr Drehen gestartet wird. Es besteht daher weniger Risiko für ein Einklemmen der Kapsel in der Kammer. Durch das Vorsehen von drei Lufteinlässen mit relativ großen Querschnitten wird eine ausreichende Luftströmung durch die Kammer hindurch selbst bei einem relativ niedrigen Druck bereitgestellt, was besonders dann vorteilhaft ist, wenn der Verteiler bspw. von Leuten mit Asthma benutzt wird. Es wird festgestellt, daß eine Vergrößerung des Querschnitts der Einlaßpassagen nicht verhindert, daß die Luftströmung eine genügend rasche Drehung der Kapsel erzeugt.
  • Da der Verteiler in einem Stücke geformt werden kann und da es nicht nötig ist, das Formen mit engen Toleranzen durchzuführen, kann der Verteiler aus billigen Kunststoffen, wie bspw. Polypropylen, hergestellt werden.
  • Die Abmessungen der Kammer 30 sind so, daß die benötigten Kapseln aufgenommen werden können. Bei einem Verteiler, der bspw. zur Verwendung für Kapseln mit den Standardgrößen No. 2 und No. 3 entworfen ist, die eine Gesamtlänge von etwa 18 mm haben, können die gekrümmten Teile der Wände der Kammer mit einem inneren Krümmungsradius von 10 mm versehen sein. Die Innentiefe von vorne nach rückwärts der Kammer beträgt typisch 8 mm, und die Innenbreite der Einlaßpassagen beträgt 4.5 mm.
  • Die Fig. 7 bis 9 zeigen eine abgeänderte Ausführungsform der Erfindung, die mit einer Kappe 70 für das Mundstück 20 versehen ist, wobei die Kappe 70 einstückig mit dem Körper 10 ausgebildet und mit dem rückwärtigen Teil 12 des Körpers durch ein integriertes Scharnier 72 verbunden ist.
  • Es kann akzeptiert werden, daß weitere Abänderungen bei der beschriebenen Ausführungsform ermöglicht werden können. So wäre es bspw. möglich, daß der Stift 50, obwohl seine Positionierung in einer Aussparung in dem Boden der Kammer 30 besondere Vorteile ergibt, auch an anderen Orten positioniert werden kann, wo er nicht die Drehung einer Kapsel in der Kammer stört, bspw. in einer der Einlaßpassagen.

Claims (9)

1. Verteiler für eine pulverförmige Medikation, bestehend aus einer Einrichtung (50) zum Durchstechen einer Kapsel (60), welche die pulverförmige Medikation enthält, einer Kammer (30), welche gekrümmte Wände hat, die zur Aufnahme einer durchgestochenen Kapsel geeignet ist und in welcher die Kapsel frei drehen kann, um die pulverförmige Medikation freizugeben, und einem Mundstück (20), durch welches hindurch die pulverförmige Medikation aus der Kammer gezogen werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß der Verteiler aus einem Körper (10) besteht, der mit zwei Teilen (12, 14) ausgebildet ist, die drehbar miteinander verbunden sind für eine Bewegung zwischen einer geschlossenen Position, in welcher zusammenwirkende Elemente der beiden Teile die gekrümmten Wände der Kammer bilden, und einer geöffneten Position, in welcher die zusammenwirkenden Elemente an einem der Teile und eine Wand der Kammer ein offenes Behältnis ausbilden, in welcher eine Kapsel abgelegt werden kann, und bei welchem die zusammenwirkenden Elemente an einem der Teile des Körpers aus Flanschen (31, 32, 33) bestehen, die in der geschlossenen Position einen Teil der gekrümmten Wände der Kammer ausbilden, und bei welchem die zusammenwirkenden Elemente an dem anderen Teil des Körpers korrespondierend geformte Flansche (34, 35, 36) sind, die von einer Wand dieses Teils des Körpers vorstehen, um den verbleibenden Teil der gekrümmten Wände der Kammer auszubilden.
2. Verteiler nach Anspruch 1, bei welchem die Einrichtung zum Durchstechen der Kapsel ein Durchstechelement aufweist, welches in dem offenen Behältnis angeordnet ist.
3. Verteiler nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, bei welchem die beiden Teile des Körpers aus Kunststoffmaterial mit einem einstückigen Scharnier (16) ausgebildet sind.
4. Verteiler nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei welchem die beiden Teile des Körpers in der geschlossenen Position ein geschlossenes Volumen außerhalb der Kammer definieren, welches zur Verwendung für ein Halten von einer oder mehreren Kapseln geeignet ist.
5. Verteiler nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei welchem die Kammer drei Lufteinlässe (41, 42, 43) hat, die um die Kammer herum beabstandet sind.
6. Verteiler nach Anspruch 5, bei welchem die Einlässe um die Wand der Kammer herum regelmäßig beabstandet sind.
7. Verteiler nach Anspruch 5 oder Anspruch 6, bei welchem die Einlässe Passagen (37, 38, 39) aufweisen, die tangential zu der Wand der Kammer verlaufen.
8. Verteiler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welchem die Einrichtung (50) zum Durchstechen der Kapsel in einer Vertiefung (52) in der flachen Oberfläche innerhalb des durch die Kammer begrenzten Volumens befestigt werden kann.
9. Verteiler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welchem das Mundstück (20) ein rohrförmiges Element ist, das von der Wand an der gegenüberliegenden Seite der Flansche vorsteht, wobei die Wand durchstoßen wird, um eine Verbindung zwischen der Kammer und dem Mundstück herzustellen.
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