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DE68911917T2 - Extraktionsgerät für die Geburtshilfe. - Google Patents

Extraktionsgerät für die Geburtshilfe.

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DE68911917T2
DE68911917T2 DE68911917T DE68911917T DE68911917T2 DE 68911917 T2 DE68911917 T2 DE 68911917T2 DE 68911917 T DE68911917 T DE 68911917T DE 68911917 T DE68911917 T DE 68911917T DE 68911917 T2 DE68911917 T2 DE 68911917T2
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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Entnahme eines Fötus auf natürlichem genitalen, das heißt, auf vaginalem Weg.
  • Derzeit bestehen drei Arten von Vorrichtungen, die dazu bestimmt sind, den Kopf eines Fötus zur Entnahme aus natürlichem genitalen Weg der Mutter zu erfassen, um die Dauer der Geburt im Fall einer Schmerzemfindung des Fötus oder eines Anhaltens der Vorwärtsbewegung des Fötuskopfs zu verkürzen. Diese Vorrichtungen sind die Geburtszange, das Unterdruck- oder Absaug-Extraktionsgerat und Löffelwerkzeuge.
  • Wie bereits bekannt ist, ist die Geburtszange eine aus der Römerzeit stammende zwelarmige Zange, deren moderne Formen aus dem 16-ten Jahruhundert stammen. Man unterscheidet Geburtszangen mit gekreuzten Armen und Geburtszangen mit parallelen Armen. Die Geburtszangen mit aneinader angelenkten gekreuzten Armen, deren "Backen" oder "Löffel" der Zange eine kopfgerechte Form, die an den Fötuskopf angepaßt ist, und eine beckengerechte Form bestizen, die an die Beckenhöhle der Mutter angepaßt ist, weisen Mittel zum Ziehen der löffelartigen Gebilde auf, von denen jene der Geburtszange von TARNIER am geeignetsten erscheinen.
  • Die von DEMELIN stammenden Geburtszangen mit parallelen Armen vermeiden die durch das Gelenk der Geburtszangen mit gekreuzten Armen entstehenden Probleme. Bei dieser zweiten Art von Geburtszangen sind jene mit nicht gekreuzten Armen, die mittels einer Schraube im Bereich der die löffelartigen Gebilde verlängernden Backen angelenkt sind, sodaß man den Fötuskopf wie gewünscht in geschützter Weise festklemmen kann, durch Geburtszangen mit parallelen Armen ersetzt worden, welche durch einen Querträger verbunden sind und an welchen Bänder fixiert werden können.
  • Es ist anzumerken, daß von CHASSAGNY im Jahr 1860 vorgeschlagen wurde, bei Geburtszangen mit gekreuzten Armen an dem durch die Löffel gehaltenen Armen Bänder anzubringen, die dazu geeignet sind, auf die Löffel in der Nähe des Fötuskopfs Zugkräfte aufzubringen, wobei diese Bander jedoch nicht die Beckenkrümmung berücksichtigen konnten, sodaß auf diese Geburtszangen rasch zugunsten der Geburtszangen nach TARNIER verzichtet wurde.
  • Im Jahr 1950 wurden die Löffelwerkzeuge von THIERRY eingeführt, welche aus zwei voneinander völlig unabhangigen Löffeln bestehen und daher keine Zange bilden. Diese zwei symmetrischen Löffelwerkzeuge bestehen aus einem ebenen Löffel mit einer Gewichtswölbung und einer Beckenwölbung und einem geradlinigen Stiel, der an sienem freien Ende Einkerbungen zur Aufnahme der Hände des Geburtshelfers aufweist. Diese haben den Zweck, mit dem Kopf des Fötus kleine Bewegungen auszuführen, die unter Einbeziehung seiner Bewegbarkeit physiologische Bewegungen sind.
  • Die Geburtshilfe-Absaugungen zum Herausbringen des Fötus bestehen prizipiell aus drei Elementen: ein Aufnahmesystem, eine Ziehvorrichtung und einen Vakuumgenerator.
  • Das Aufnahmesystem besteht aus einem metallischen Saugkopf mit einem Durchmesser, der für ein nusreichendes Anhaften geeignet ist. Die Zichvorrichtung besteht aus einer Metallplatte, die in geringem Abstand von dem Saugkopf gehalten ist und in deren Zentrum eine Metallkette befestigt ist, die in das Innere einer Röhre aus weichelastischem Kautschuk führt, welche ihrerseits mit der äußeren Öffnung des Saugkopfes verbunden ist und an deren gegenüberliegendem Ende eine metallischer kreuzförmiger Handgriff angebracht ist, bei welchem ein gekreuzter Arm das Einbringen einer Welle ermöglicht, welcher durch die Zugkette führt. Der Vakuumgenerator besteht aus einer handbetriebenen Saugpumpe, die mit einem Manometer versehen ist.
  • Um die Gefahr traumatischer Effekte metallischer Instrumente zu vermeiden, sind zum Herauszlehen eines Fötus flexible Systeme, wie Bänder oder Netze vorgeschlagen worden, insbesondere in Japan im 18-ten Jahrundert. Dazu gehört :eine biegsame Schlinge aus Fischbein, die dazu vorgesehen ist, an der Extremitat des Fötus angelegt zu werden und an ihrem gegenüberliegenden Ende mit einem Handgriff aus Holz verbunden zu werden, welcher als Zugmittel dient; und ein Seidenstück, das einem Seidenband zum Ziehen zugeordnet ist.
  • Weiters ist das Geburetshilfegerät nach Dr. John EVANS (CHICAGO, Mitte des 19-ten Jahrunderts) bekannt geworden, welches aus zwei parallelen Armen aus Stahl gebildet wird, die eine Krümmung zum anlegen um das Kreuzbein herum und eine Verbindung aufweisen, die relativ nahe an dem gekrümmten Element eine Beweglichkeit ermöglicht, wogegen die parallelen Stäbe mittels eines flachen Verschlusses beim Einführen in das Becken über die Handgriffe zusammengehalten werden. Ein bandförmiges Seidennetz, das zum Festhalten des Fötuskopfs bestimmt ist, wird an den gekrümmten Enden der Arme befestigt. Nach dem Einführen wird der Verschluß geöffnet, wodurch die Arme voneinander getrennt werden und einer von Beiden aud die andere Seite des Beckens bewegt wird, um so den Kopf des Fötus mit dem Netz zu umgeben. Mit Hilfe langer Bänder oder Fäden, die aus der Vagina herausragen, bringt der Geburtshelfer abwechselnd an jedem ihrer Enden und an den Stahlarmen einen Zug auf, um das Vorwartskommen des Fötuskopfs zu bewirken. Dieser Typ eines Geburtshilfegeräts mit parallelen Armen ohne eines Querarmes oder ohne Gelenksschrauben hat sich als nicht effizient herausgestellt, sodaß er in der Praxis nicht verwendet wird.
  • In der deutschen Patentanmeldung Nr. 2 233 840 (HEEGE) wird ein Geburtshilfegerät vorgeschlagen, das aus einer netzartigen Röhre besteht, deren vorderes Ende eine ausdehnbare Berandung aufweist, wobei diese Röhre in einer angreifbaren Fassung angeordnet ist und mit Hilfe von flexiblen Führungsstangen, die in dieser Fassung verschieblich gelagert und an der genannten Berandung befestigt sind, zumindest bis aud die Größe des Kopfes eines Neugeborenen vergrößert werden kann.
  • Die derzeit verwendeten Geräte zum Herausziehen des Fötuskopfs weisen eine gewisse Anzahl von nachteilen aus sie müssen von Geburtshelfern benutzt werden, die im Umgang mit solchen Geräten erfahren sind, um die Folgen der durch eine Verletzung des Kindes und/oder der Mutter hervorgerufenen Krankheiten zu vermeiden; Folgen, die jedoch aufgrund der steifen metallischen Struktur der verwendeten Geräte und ihrer Funktionsprinzipien nicht immer vermeidbar sind.
  • Die Vorliegende Erfindung hat daher das Ziel, ein Gerät zum Herauszichen eines Fötus, insbesondere eines menschlichen Fötus auf natürlichem genitalen Weg der Mutter zu schaffen, das den praktischen Anforderungen besser entsprict, als die nach dem Stand der Technik bekannten Geräte, sodaß es ein besseres Anfassen des Fötuskopfs ohne einer erhöhten Traumagefahr für die Mutter oder das Kind gewährleistet, sodaß durch Isolieren des Fötuskopfs von den Weichteilen des Beckens während der Vorwartsbewegung jede Reibung vermieden wird und daß es so konzipiert ist, daß die Herstellungskosten ausreichend gering sind, um es als ein "Wegwerfgerät" verwenden zu können, um so eine Sterilisation zu vermeiden, welcher diese Art von Geräten normalerweise unterzogen werden müssen.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Entnahme eines Fötus auf natürlichen genitalen Wegen der Mutter, mit einem Korpus, welcher aus einer Mehrzahl flexibler Stäbe gebildet ist, die im wesentlichen in Form einer Krone angeordnet sind und mit einem ihrer Enden mit einem netzförmigen Gebilde aus weichelasischem Material verbunden sind, wobei dieses Gebilde sich in das Innere der genannten Krone erstreckt, und der einen hohlen röhrenförmigen Mantel aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Stäbe an ihren dem röhrenförmigen Mantel gegenüberliegenden Enden verbunden sind und daß das netzförmige Gebilde aus zwei ineinander übergreifenden Netzen gebildet ist, von denen eines ein Netz mit festen Maschen und das andere ein Netz mit freien Maschen ist, wobei das Geflecht, welches das Netz mit den freien Maschen bildet, an dem Ende, das sich frei in das Inneren der genannten Krone erstreckt. Zugfäden aufweist, die an diesem Ende befestigt sind und an ihren gegenüberliegenden Enden in einen Verankerungskern münden, welcher zur Aufnahme in einem geeigneten Zugelement vorgesehen ist.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind die Zugfäden in dem rohrenformigen Mantel geführt.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung weist das Zugelement ein Gehäuse auf, welches zur Aufnahme des Verankerungskernes dient, wobei an einem Teil desselben eine beweglich Muffe befestigt ist und dessen Ende, welches jenem, an dem die Muffe befestigt ist, gegenüber liegt, eine Zughandhabe aufweist.
  • Bei einer vorteilhaften Variante dieser Ausführungsform ist die Muffe beweglich an dem Endteil des Verankerungsgehäuses befestigt, welches gegen den hohlen röhrenförmigen Mantel der Entnahmevorrichtung gerichtet ist.
  • Gemäß einer vorteilhaften Untervariante dieser Vorrichtung ist dieser Endteil mit einem Gewinde versehen, welches einem an der Muffe vorgesehenen Innengewinde zugeordnet ist.
  • Bei einer weiteren voreilhaften Ausführungsmöglichkeit des genannten Zugmittels wirkt die Muffe mit einem Anschlag zusammen, welcher mit dem röhrenförmigen Mantel verbunden ist.
  • Zusätzlich zu den vorgenannten Merkmalen umfaßt die Erfindung weitere Merkmale, die aus der folgenden Beschreibung hervorgehen.
  • Die Erfindung ist mit Hilfe der nachfolgenden Vervollstandigung der Beschreibung besser verständlich, welche sich auf die beiligenden Figuren bezieht, die zeigen:
  • Figur 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Entnahmegorätes für den Fötuskopf und
  • Figur 2 eine vergrößerte Darstellung der weichelastischen Netzstruktur und der halbsteifen Krone, an welcher sie mit eiem ihrer Enden befestigt ist.
  • Es ist jedoch selbstverständlich, daß die Zeichnungen und die darauf bezogenen Beschreibungsteile nur zur Erläuterung des Erfindungsgegenstandes angegeben sind und in keiner Weise eine Einschränkung darstellen.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Ausbringen des Fötus auf natürlichem genitalen Weg der Mutter weist eine Mehrzahl von Stäben 1 auf, die aus einem geeigneten Material hergestellt sind, das ihnen eine bestimmte Zähigkeit verlieht, wie Metall, Kunststoff u.s.w. Diese Stäbe 1 sind mit einem Ende in einem röhrenförmigen Mantel 2 befestigt, wogegen an ihren freien Enden 3 ein Netzgebilde 4 befestigt ist, welches sich im wesentlichen in Form einer Krone über das Innere des Gebildes erstreckt, das durch die Stäbe 1 festgelegt ist, welche an ihren unteren Enden mit dem Mantel 2 verbunden sind. Die Abmessungen des netzartigen Gebildes 4 sind ausreichend, um bei der Entnahme des Fötus ein Umfassen des Fötuskopfs zu ermöglichen.
  • An dem untern Teil des netzförmigen Gebildes 4 sind Zugfäden 5 befestigt, die in dem Mantel 2 geführt sind. Der Zug der Zugfäden 5 ermöglicht das Funktionsprizip der erfindungsgemäßen Vorrichtung und das Ausbringen eines Fötus.
  • Diese Zugfäden 5 sind vorteilhafterweise in einer Schnur 5' vereinigt, die in einem Verankerungskern 6 endet, welcher in einem Verankerungsgehäuse 7 eines beweglichen Zugmittels verankert ist. Diese Zugmittel besteht zusätzlich zu dem Verankerungsgehäuse 7 aus einer Muffe 8 und eienr Zughandhabe 9. Die Muffe 8 ist an dem Endteil 10 des Verankerungsgehäuses 7 beweglich anageordnet, der in Richtung des genannten mantels 2 weist. Die Beweglichkeit der Muffe 8 ist dadurch gegeben, daß an dem Enteil 10 des Verankerungsgehäuses 7 ein Gewinde vorgesehen ist, welches mit einem zugeordneten Innengewinde der Muffe 8 zusammenwirkt. Die Zughandhabe 9 ist an dem Ende des Verankerungsgehäuses 7 angeordnet, das dem mit dem Gewinde versehen Endteil 10 gegenüber liegt. Die Bewegung der Muffe ist durch einen ringförmigen Anschlag 11 begrenzt, der an dem Mantel 2 befestigt ist.
  • Es ist einfach, das Zugmittel mit der oben genannten Entnahmevorrichtung zu verbinden, welche aus der Krone 1, dem netzförmigen Gebilde 4 mit den Zugfäden 5 und dem Mantel 2 besteht.
  • Das netzförmige Gebilde ist aus einen weichelastischen Material hergestellt und besteht aus zwei ineinander übergreifenden Netzen, von denen eines ein Netz mit festen Machen 12 und das andere ein Netz mit freien Maschen 13 ist. Die Geflechte, welche das Netz 12 und das Netz 13 bilden, sind an jedem der freien Enden der Stäbe 1 befestigt, welche die Krone bilden, wobei das netzförmige Gebilde 2, welches durch die zwei Netze 12 und 13 gebildet wird, sich über das Innere dieser Krone erstreckt. Wogegen die Geflecht des Netzes mit den freien Maschen 13 fest mit den Zugfäden 5 verbunden.
  • Das wechelastische Material, aus welchem das netzförmige Gebilde 4 besteht, ist vorteilhafterweise, jedoch nicht darauf eingeschränkt, ein geeeignetes textiles Material oder ein synthetisches Material oder weiters ein geeignetes weichelastisches Material.
  • Die Stäbe 1 werden vorteilhafterweise, jedoch nicht darauf eingeschränkt, durch halbsteit Metalldrähte mit einer bestimmten Zähigkeit oder durch Kunststoffdrähte mit denselben Eigenschaften gebildet.
  • Es ist von Vorteil, die Stäbe 1 aus einem Material, wie z.B. TEFLON, zu fertigen, welches das Gleiten der Vorrichtung um Inneren der genitalen Wege der Mutter erliechtert.
  • Die Funktionsweise der erfindungsgemäßen Entnahmevorrichtung für einen Fötus ist die folgende:
  • Wenn die Voraussetzungen für die Geburt vorliegen und ein Verringern der Schmerzemfindung und/oder der Ausbringkräfte oder ein Beheben eines Stillstandes gewünscht ist oder bei Abwesenheit von Geburtsfräften, wird auf die Hilfe eines erfindungsgemäßen Geburtshilfegerätes zurückgegriffen, wobei folgendermaßen vorgegangen wird:
  • Der Applikationsteil der Vorrichtung, der die Krone aufweist, an welchem das durch die Zugfäden 5 betätigbare netzförmite Gebilde 4 angeordnet und welches mit den unteren Enden der die Krone bildenden Stäbe 1 an dem Mantel 2 befestigt ist, wird durch Ausüben eines leichten Zuges an den mit der Schnur 5' verbundenen Zufgäden 5, um den Durchmesser des Applikators zu verringern, in den genitalen Weg der Mutter eingeführt, bis er mit dem Kopf des Fötus in Kontakt gerät. Sodann wird der auf die Schnur 5' ausgeübte Zug entlastet und die Stähe werden an den Fötuskopf angelegt. Das Zugmittel (welches aus der Muffe 8, dem Verankerungsgehäuse 7 und der Zughandhabe 9 besteht) wird nun durch gliechzietiges Einbringen der Zugschnur 5' und des Verankerungskernes 6 in da Verankerungsgchäuse 7 an den Mantel 2 des Applikators angebracht, wonach die Muffe 8 auf des Gewinde 10 des Verankerungsgehäuses 7 aufgeschraubt und mit dem an dem Mantel 2 des Applikators angeordneten ringförmigen Anschlag 11 in Kontakt gebracht wird.
  • Die durch die Muffe 8 auf den Anschlag 11 ausgeübte Kraft bewirkt eine konvexe Krümmung der die Krone bildenden Stäbe 1, die auf die Weichteile des Beckens einen leichten Druck ausüben, der ausreichend ist, um den Kopf des Fötus zu umfassen und sein Vorwärtskommen durch Umschließen seiner Hindernisse zu erleichtern. Gleichzetig mit der konvexen Krümmung der Stäbe 1 legt sich das netzförmige Gebilde aufgrund der Tatsache, daß es mit den freien Enden der Stäbe 1 der Krone verbunden ist, an den Fötuskopf an, um welchen es ein nichttraumatisch angreifendes Netz bildet. Die Ausbringung wird in der Folge dadurch realisiert, daß an der Zughandhabe 9 angezogen wird.
  • Auf diese Weise wird eine Geburt ohne Traumagerfahren für die Mutter oder das Kind ermöglicht.
  • Die regelbare Konvexität der Stäbe 1, deren freie Enden in vorteilhafter Weise abgerundet sein können, öffnet einen Durchgang für den Kopf des Fötus bei seiner Vorwärtsbewegung, wobei durch die Isolation von den Weichteilen des Beckens jede Reibung vermeiden wird. Das für die Herstellung des netzförmigen Gebildes 1 verwendete weichelasiches material und die bessere Aufteilung der Druckkräfte auf den Schädel des Fötus, als bei bekannten Entnahmevorrichtungen nach dem Stand der Technik, gewährleisten einen besseren nichttraumatischen Angriff. Überdies ermöglichen die geringe Dicke der Stäbe 1 und ihre vorzugsweise gerundeten Enden, sowie ihr leichtes Gleichtvermögen aufgrund der entsprechenden Auskleidung ein leichtes Einbringen in den Raum um den Fötuskopf im Bereich der Beckenhöhle.
  • Die erfindungsgemäße Entahnmevorrichtung besitzt zusätzlich den Vorteil, daß aufgrund ihrer Konzeption eine kostengünstige großindustrielle Herstellung möglich ist, die es gestattet, den Applikatorteil der Vorrichtung als ein Wegwerfgerät herzustellen, wobei das Zugmittel wiederverwendet werden kann.
  • Eine solche Konzeption ermöglicht die Verwendung eines am Ende der Herstellung steriliserten und in einer sterilen Verpackung vorliegenden Gerätes und das Vermeiden von Sterilisationsarbeiten im Krankenhaus, welche relatic Zeitaufwendig sind und einer Überwachung durch einen Teil des Krankenhauspersonals bedürfen.
  • Die Erfindung ist nicht nur auf die explizit beschriebenen Ausführungs- und Anwendungsformen beschränkt. Im Gegenteil, sie umfaßt alle Varianten, die für den Fachmann auf diesem Gebiet möglich sind, ohne den Rahmen und den Umfang der vorliegenden Erfindung zu verlassen.

Claims (6)

1. Vorrichtung zur Entnahme eines Fötus auf natürlichen genitalen Wegen der Mutter, mit einem Korpus, welcher aus einer Mehrzahl fleixilbler Stäbe (1) gebildet ist, die im wesentlichen in Form einer Krone angeordnet sind und mit einem ihrer Enden mit einem netzförmigen Gebilde (4) aus weichelastischem Material verbunden sind, wobei dieses Gebilde sich in das Innere der genannten Krone erstreckt, und die einen hohlen röhrenförmigen Mantel (2) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Stäbe an ihren dem röhrenförmigen Mantel gegenüberliegenden Enden verbunden sind und daß das netzförmige Gebilde (4) aus zwei ineinander übergreifenden Netzen gebildet ist, von denen eines ein Netz mit festen Machen (12) und das andere ein Netz mit freien Machen (13) ist, wobei das Geflecht, welches das Netz mit den freien Machen bildet, an dem Ende, das sich frei in das Inneren der genannten Krone ersreckt, Zugfäden (5) aufweist, die an diesem Ende befestigt sind und an ihren gegenüberliegenden Enden in einen Verankerungskern (6) münden, welcher zur Aufnahme in einem geeigneten Zugelement vorgesehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dir Zugfäden (5) in diesem röhrenförmigen Mantel (2) geführt sind.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüch 1 und 2, dadurch gekennziechnet, daß das Zugelement ein Gehäuse (7) aufweist, welches zur Aufnahme des Verankerungskernes (6) dient, wobei an einem Teil desselben eine bewegliche Muffe (8) befestift ist und dessen Ende, welches jenem an dem die Muffe befestigt ist, gegenüber liegt, eine Zughandhabe (9) aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Muffe (8) beweglich an dem Endteil des Verankerungsgehäuses (7) befestift ist, welcher gegen den hohlen röhrenförmigen Mantel (2) der Entnahmevorrichtung gerichtet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Endteil (10) mit einem Gewinde versehen ist, welches einem an der Muffe (8) vorgesehenen Innengewinde zugeordnet ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Muffe (8) mit einem Anschlag (11) zusammenwirkt, welcher mit den röhrenförmigen Mantel verbunden ist.
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