DE68910810T2 - Anlage mit angetriebenen kugeln und deck. - Google Patents
Anlage mit angetriebenen kugeln und deck.Info
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Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Rollkugeltisch-Vorrichtung für einen Rollkugeltisch sowie auch auf einen Tisch, der eine Vielzahl von Rollkugelanordnungen aufweist.
- Rollkugeltische, die eine Vielzahl von Stahlkugeln aufweisen, die so gelagert sind, daß sie vollständig drehbar sind, sind gut bekannt und werden breit verwendet, um den Transport von Gegenständen in einem Warenhaus usw. zu unterstützen. Es ist auch bekannt, Rollkugeltische mit Kugeln zu versehen, die zur Rotation in einer besonderen Richtung angetrieben sind, und Vorschläge sind gemacht worden für in alle Richtungen drehbare angetriebene Rollkugeltische, aber diese sind kompliziert im Aufbau und folglich teuer in der Herstellung gewesen. Ein Vorschlag zum Schaffen einer einzigen angetriebenen Rollkugel ist in der GB-A-13 66 206 angegeben, wo zwei senkrechte Antriebswalzen in Kontakt mit der angetriebenen Kugel um 90º um die Kugel beabstandet sind zum Drehen der Kugel in zueinander senkrechten Richtungen. Der bekannte Rollkugeltisch weist eine sphärische Kugel, Stützeinrichtungen bzw. Lagereinrichtungen zum Lagern der angetriebenen Kugel für ihre freie Rotation sowie horizontale Antriebsspindeln mit jeweils einer an jeder Seite der angetriebenen Kugel auf. Die vorliegende Erfindung versucht, eine einfache und deshalb relativ billige angetriebene Rollkugelanordnung für einen Rollkugelüsch zu schaffen.
- Gemäß der Erfindung weist jede Rollkugelanordnung eine sphärische, angetriebene Kugel, Stützeinrichtungen zum Lagern der angetriebenen Kugel für ihre freie Rotation, parallele horizontale Antriebsspindeln mit jeweils einer an jeder Seite der angetriebenen Kugel auf und ist dadurch gekennzeichnet, daß die Stützeinrichtungen einen ersten Stützpunkt für die angetriebene Kugel definiert, wobei das Paar paralleler horizontaler Antriebsspindeln, wobei jede einen Bund aufweist, in antreibendem Eingriff mit der angetriebenen Kugel an oder unter einer horizontalen Ebene durch den Äquator der angetriebenen Kugel ist, um zweite und dritte Stützpunkte für die angetriebene Kugel zu definieren, wobei die drei Stützpunkte, die die Position der angetriebenen Kugel definieren, ein Dreieck bilden innerhalb dessen die Projektion des Mittelpunktes der angetriebenen Kugel angeordnet ist.
- Die frühere europäische Patentanmeldung EP-A-O 276 881, die Stand der Technik darstellt, offenbart eine Rollkugelvorrichtung mit mindestens einer Rollkugelanordnung, wobei jede Rollkugelanordnung eine sphärische, angetriebene Kugel. Stützeinrichtungen zum Lagern der angetriebenen Kugel für ihre freie Rotation, parallele horizontale Antriebsspindeln mit jeweils einer an jeder Seite der angetriebenen Kugel offenbart, wobei die Kugellagerung einen ersten Stützpunkt für die angetriebene Kugel definiert, wobei die parallelen horizontalen Antriebsspindeln jeweils einen Bund haben, der in antreibendem Eingriff mit der angetriebenen Kugel an oder unter einer horizontalen Ebene durch den Äquator der angetriebenen Kugel ist, um zweite und dritte Stützpunkte für die angetriebene Kugel zu definieren, wobei die drei Stützpunkte, die die Position der angetriebenen Kugel definieren, ein Dreieck bilden, innerhalb dessen die Projektion des Mittelpunktes der angetriebenen Kugel angeordnet ist.
- Die vorliegende Erfindung versucht, eine einfache und deshalb relativ sbillige angetriebene Rollkugelanordnung für einen Rollkugeltisch zu schaffen, der gegen eine Beschädigung gesichert ist.
- Gemäß der Erfindung ist die Kugellagerung federbelastet, um in der Lage zu einer Verschiebung in einer vertikalen Ebene, die sich durch ihren Drehmittelpunkt erstreckt, bei Anlegen einer Last über einem vorbestimmten Wert bezüglich der angetriebenen Kugel zu sein.
- Weitere Merkmale der Erfindung sind in den Unteransprüchen erwähnt. Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nun lediglich beispielhaft unter Bezug auf die beigefügten Zeichnungsseiten beschrieben.
- Figur 1 ist ein Seitenaufriß durch einen Rollkugeltisch, der eine individuelle Rollkugelanordnung zeigt
- Figur 2 ist eine Draufsicht der Rollkugelanordnung von Figur 1;
- Figur 3 ist eine isometrische Ansicht einer alternativen Rollkugelanordnung, die konische Bünde verwendet;
- Figuren 3a - 3d zeigen schematisch in einer Drauf- und Aufrißansicht eine Rollkugelanordnung in der Verwendung, die Betriebsarten zeigt
- Figur 4 ist eine Schnittansicht eines Rollkugeltisches unter Verwendung von bevorzugten Stützblöcken, einem Überlastschutz und einer Verbindung zu den Antriebseinrichtungen;
- Figur 4a ist eine Draufsicht von Figur 4, wobei die Kugeltischabdeckung entfernt ist;
- Figur 5 ist eine vergrößerte Teilansicht von Figur 4, die eine Schutzkappenanordnung aus einem unnachgiebigen Material zeigt;
- Figur 6 ist eine zur Figur 5 entsprechende Ansicht, zeigt jedoch eine alternative Schutzkappe aus Metall; und
- Figur 7 zeigt eine bevorzugtere Schutzkappe.
- Unter Bezugnahme auf die Figuren 1 und 2 weist eine individuelle Rollkugelanordnung, die einen Teil eines Rollkugeltisches mit einer mehrfachen Rollkugelanordnung bildet im allgemeinen eine Grundplatte 1, eine Wälzlagerung 2, die als eine Kugeleirilieit gezeigt ist, die auf einer geneigten Fläche eines Flansches 3 montiert ist, der sich von der Grundplatte 1 erstreckt sowie weitere Bauteile auf, wie nachfolgend aufgeführt. Ein Paar paralleler Antriebsspindeln 4, 5 ist drehbar auf jeweiligen Stützkonsolen 6, 7 getragen, die von der Grundplatte 1 abstehen. Jede Antriebsspindel hat einen ringförmigen Bund 8, 9, der zur Drehung damit befestigt ist, und eine angetriebene sphärische Kugel 10, die auf der Kugeleinheit 2 zwischen den Antriebsspindeln 4, 5 gelagert ist, ruht gegen eine Ecke 8a, 9a jedes der ringförmigen Bünde 8, 9. Eine mit einer oder mehreren Öffnungen versehene Abdeckplatte 11 ist über der Kugelanordnung angeordnet, so daß jede angetriebene sphärische Kugel 10 einen kleinen Freiraum von der Öffnung in der Platte hat und frei dahindurch zu einem kleinen Abstand über der Oberfläche der Platte 11 vorsteht.
- Die Kugellagerung 2 ist eine gewöhnliche Wälzlagerung oder einheit des Kugeltyps mit einer Rollkugel, die in einem sphärischen Teillager gelagert ist. Jedes funktionell ähnliche Lager könnte verwendet werden. Die Wälzlagerung 2 ist zu der geneigten Fläche des Flansches 3 eingelassen. Die Antriebsspindeln 4, 5 erstrecken sich zu einer Reihe Seite an Seite angeordneter Rollkugelanordnungen in dem Tisch (nicht gezeigt, siehe jedoch Figuren 4 und 4a), um sie gleichzeitig anzutreiben, und jede ist mit einem geeigneten Zwei-Richtungs-Antriebsmechanismus verbunden, z. B. einem Elektromotor, und zwar durch z. B. einen Riemen- oder einen Kettenantrieb oder eine ähnliche Verbindung. In dem Kugeltisch können alle äquivalenten Antriebsspindeln 4 mit einem Zwei-Richtungs-Antriebsmechanismus (nicht gezeigt) und die äquivalenten Antriebsspindeln 5 mit einem anderen einzelnen Zwei-Richtungs-Antriebsmechanismus verbunden sein.
- Die Bünde S, 9 sind auf den Spindeln in irgendeiner geeigneten Art und Weise montiert, z. B. durch einen Keil oder eine Einrichtung eines zusammenwirkenden polygonalen Abschnittes auf der Oberfläche der Spindeln und der Innenfläche der ringförmigen Bünde 8, 9; im allgemeinen erfüllt jede Art einer Befestigung, die die Bünde sich mit den Spindeln drehen läßt den Zweck. Die Bünde könnten als integrale Teile der Antriebsspindeln ausgebildet sein und Formen annehmen, die anders sind als die ringförmigen Bünde, die z. B. konisch (wie in Figur 3 gezeigt) gezeigt sind. Die ringförmigen Bünde 8, 9 können im allgemeinen geradzylindrisch sein, wobei jede Ecke 8a, 9a in antreibendem Eingriff mit einer sphärischen Kugel 10 mit einem kleinen Radius ist, um die Kontaktbelastung über einen größeren Hächenbereich der angetriebenen Kugel 10 zu verteilen.
- Die angetriebene Kugel 10 ist auf der Wälzlagerung 2 gelagert, die von der vertikalen Achse der Kugel versetzt und in einer vertikalen Ebene B parallel zu und gleich beabstandet von den Achsen der parallelen Antriebsspindeln ist, so daß die Kugel gegen die Ecken 8a, 9a der Bünde 8, 9 anliegt bzw. ruht, und die ringförmigen Bünde die Antriebskugel syrnmetrisch um diese Ebene und an Punkten an oder nahe (unmittelbar unter) dem Äquator E der angetriebenen Kugel berühren. Der Kontaktbereich zwischen der angetriebenen Kugel und jedem ringförmigen Bund ist klein. Die Bünde sind so gezeigt, daß sie die angetriebene Kugel 10 an Punkten berühren, die zwischen den horizontalen Achsen durch die Kugel, parallel und senkrecht zu den Antriebsspindeln sind, und jene Achsen stellen die Grenzen dar, zwischen denen die Kontakt punkte sein sollten. Wie gezeigt ist jeder Kontaktpunkt an einem Punkt auf oder unmittelbar unter dem Äquator E der angetriebenen Kugel im wesentlichen gleich beabstandet von der Ebene B die darüber definiert ist und der Ebene C, die senkrecht zu der Ebene B durch die vertikale Achse A der Kugel ist. Das legt Drehradien x, y fest durch die die angetriebene Kugel durch den jeweiligen Bund so gedreht wird, daß sie gleich zueinander sind.
- Alle Teile sind aus Metall, wobei die Bünde gehärteter Stahl und die angetriebene Kugel Stahl ist. Andere Materialien könnten verwendet werden, z. B. könnte eine sphärische Kugel aus Hartkunststoffmaterial verwendet werden.
- Figur 3 zeigt eine Kugeleinheit, bei der die angetriebene Kugel 10 durch ein Rollkugellager 2 gelagert ist, das drehbar auf einem im wesentlichen festen Block 3a montiert ist, der starr an der Grundplatte 1 befestigt ist und durch Oberflächenteile der konischen Bünde 8b, 9b gelagert ist. Die Antriebsspindeln 4, 5 sind in Rahmen 7 gelagert, die starr an der Grundplatte befestigt sind.
- Der Betrieb einer individuellen Rollkugelanordnung wird nun beschrieben unter Bezug auf die Figuren 3a - 3d. Im allgemeinen wird die angetriebene Kugel 10 um eine horizontale Achse durch den Mittelpunkt der Kugel durch eine Drehung der Antriebsspindel (n) 4 und/oder 5 in Uhrzeigerrichtung CW und/oder Gegenuhrzeigerrichtung ACW rotiert. Der Antrieb wird auf die angetriebene Kugel an dem einzelnen Kontakpunkt bzw. den einzelnen Kontaktpunkten jeder der Bünde 8, 9 und der Kugel 10 ausgeübt. Die Drehrichtung der angetriebenen Kugel wird durch die Geschwindigkeit und die Drehrichtung der Antriebsspindel (n) bestimmt und wird im Detail unter Bezug auf die vier in den Figuren 3a, 3b, 3c und 3d dargestellten Fälle erklärt.
- In Figur 3a werden beide Spindeln in der gleichen Richtung (Uhrzeigerrichtung CW) mit der gleichen Geschwindigkeit gedreht, so daß die Kugel in einer Richtung (Vortrieb nach links) um eine horizontale Achse parallel zu den Achsen der Antriebsspindeln gedreht wird, während in Figur 3b beide Spindeln in der entgegengesetzten Richtung (Gegenuhrzeigerrichtung ACW) gedreht wird und die angetriebene Kugel um dieselbe horizontale Achse jedoch in der entgegengesetzten Richtung gedreht wird (Vortrieb nach rechts).
- In Figur 3c wird die linke Antriebsspindel in einer Gegenuhrzeigerrichtung ACW gedreht und die rechte Spindel in der Uhrzeigerrichtung CW, und das Produkt der Drehkräfte auf der Kugel bewirkt, daß die Kugel sich in eine Richtung (Vorwärtsvortrieb) um eine horizontale Achse senkrecht zu den Achsen der Antriebsspindeln dreht. In Figur 3d werden die Spindeln entgegengesetzt zu der in Figur 3c gezeigten Richtung gedreht, d. h. die linke in Uhrzeigerrichtung CW und die rechte in Gegenuhrzeigerrichtung ACW, und die Kugel wird um dieselbe horizontale Achse jedoch in der entgegengesetzten Richtung (Rückwärtsvortrieb) gedreht. In beiden Fällen von Figur 3c und 3d, wo die Spindeln gegenläufig gedreht werden, werden die Drehgeschwindigkeiten gleich gehalten, um das gezeigte Ergebnis zu erzielen, jedoch durch Variieren der relativen Drehgeschwindigkeiten kann die Drehrichtung zwischen den dargestellten Grenzzuständen variiert werden. Durch Stoppen einer Spindel und nur Drehen der anderen kann die angetriebene Kugel in Richtungen bei 450 zu den Achsen der Antriebsspindel gedreht werden.
- Bezugnehmend auf die Figuren 4 und 4a der Zeichnungsseiten sind bevorzugte Modifikationen zu der Lagerstruktur und der Kugeleinheit 2 gezeigt um den Aufbau zu vereinfachen und möglicherweise zu stärken und um einen Schutz gegen Überlastung zu schaffen. Diese Anordnung schafft eine Einrichtung gegen "Überantrieb", was ein Herunterdrücken der sphärischen Kugeln 10 und der Kugellager 2 bei Anlegen einer Überlast zuläßt. z. B. ein Fahrzeugrad. und erlaubt es diesen Teilen, danach zu einer normalen Betriebsposition bei Fehlen der Überlast zurückzukehren. Die Anordnung weist eine federbelastete Kugeleinheit-Anordnung 11a auf, die zu einer Verschiebung in einer vertikalen Ebene durch den Drehmittelpunkt der Kugeleinheit fähig ist. Die Kugeleinheit 2 ist in einer geneigten Fläche 3 einer Verstärkungsrippe eines einstückig ausgebildeten Montierblockes 15 gelagert, der die Antriebsspindeln 4, 5 in dessen Verstärkungsrippen 7 trägt.
- Innerhalb einer zylindrischen Öffnung 13 in der Verstärkungsrippe 3 schließt eine Federpfanne 13 scheibenförmige Federn 12 ein. Das Kugellager 2 steht über einem Flansch auf seinem Gehäuse 11a vor. Die Kugeleinheit 2 und das Gehäuse können als eine Einheit auf der Achse 14 innerhalb der Pfanne 13 verschoben werden, wenn eine ausreichende (Über-)Last auf die sphärische Kugel 10 angelegt wird, um eine vorbestimmte Spannung in den Scheibenfedern 12 zu überwinden. Eine Durchfederung der sphärischen Kugel 10 wird durch ein Anschlagteil in der Form einer Stützplatte 16 begrenzt, die bei 17 mit Bolzen befestigt ist, um auf einem Vorsprung des Blockes 15 zu ruhen. Wenn die Kugel 10 überlastet ist, wird sie somit auf dem Anschlagteil der Kugeleinheit 2 und dem zugeordneten Gehäuse 11a ruhen, das dementsprechend in der Pfanne 13 abgefedert ist, so daß ein Schaden daran minimiert oder vermieden wird.
- Die Figuren 4 und 4a zeigen auch eine Anordnung einer Schutzkappe 18, 19 20, die nachfolgend unter Bezug auf Figur 5 beschrieben wird. Die Bünde 8 9 sind so gezeigt daß sie bei 21 an der Spindel 5 mit Stiften befestigt sind. die einen sechseckigen Querschnitt zum Eingriff mit entsprechenden sechseckigen Bohrungen in den Bünden hat. An die Spindel 4 ist als für einen Zwei-Richtungs-Antrieb mit einer Antriebswelle 22 durch ein mit einem Keil an den jeweiligen Spindeln bei 21a befestigten Zahnrad 21b verbunden gezeigt. Ein ähnlicher Antrieb ist für die andere Spindel vorgesehen. Die Antriebsspindel 22 steht über ein Ende der Anordnung hervor, um innerhalb eines Lagers 23 gestützt zu sein, und hat an seinem entfernten Ende ein Riemenrad 24 zur Verbindung mit einem geeigneten Zwei-Richtungs-Antriebssystem (nicht gezeigt). Einstückige Blöcke 15 sind zweckmäßigerweise bei 15a an der Grundplatte 1 mit Bolzen befestigt, und eine Reihe davon ist entlang dieser Grundplatte in Längs- und Seitenreihen beabstandet. Bei normaler Verwendung zum Transportieren von Lasten ist die Festigkeit der Federn 12 derart, daß die sphärischen Kugeln ihre Position beibehalten, wie in Figur 4 gezeigt, um nur in einer Überlastsituation abzufedern.
- Bezugnehmend auf Figur 5 der Zeichnungsseiten weist eine Schutzkappe aus einem nachgiebig flexiblen Kunststoff oder Elastomer-Material 18 ein oberes Oberflächenteil 20 auf, das sich zwischen einem Oberflächenteil der Kugel 10 über der Öffnung in der oberen Platte 11 und über einer Umfangskante der Öffnung, wie gezeigt, erstreckt. Die untere Oberfläche 19 einer Schutzkappe 18 erstreckt sich in ähnlicher Weise über die Umfangskante dieser Öffnung. Die Schutzkappe ist mit einer inneren Form in allgemeiner Konformität mit der Kontur der sphärischen Kugel versehen, die einen nominellen, wenn überhaupt, Abstand davon hat. Wenn die Kappe aus einem flexiblen Material ist und eine ringförmige Vertiefüng darin einschließt. kann die Kappe in die obere Platte manuell eingefügt werden. Im Gebrauch kann die Kappe selbstausrichtend bezüglich der angetriebenen Kugel sein, da der Durchmesser der Vertiefung der Kappe kleiner ist als die Öffnung der oberen Platte, so daß die Form- und/oder Abmessungsimperfektionen während der Herstellung der angetriebenen Kugel und/oder an der Öffnung in der oberen Platte besser im Gebrauch toleriert werden können.
- Die Anordnung der in Figur 6 gezeigten Schutzkappe 20 hat einen ähnlichen überlappenden Aufbau zu der in Figur 5 gezeigten Anordnung, ist jedoch aus Metall aufgebaut. Somit weist sie eine ringförmige Vertiefüng und ein oberes Teil 20 auf, das sich über einen oberen Umfangsbereich der oberen Platte, die die Öffnung definiert, und über ein unteres Umfangsteil davon erstreckt. Die Kappe 20 kann als ein Stahlpreßteil oder in der Form einer Stahlplatte mit drei oder mehr Federbügeln hergestellt sein, die daran geschweißt oder genietet sind.
- Wie in Figur 7 gezeigt, kann die Schutzkappe, ob aus nachgiebig flexiblen oder Metallmaterial, einen nach unten hängenden Zapfen 30 haben, der durch die Öffnung in der oberen Platte 11 sich hindurcherstreckt. Der Zapfen hat eine Umfangsnut 31 unter der oberen Platte zum Aufnehmen eines Halteteiles in Form eines Sicherungsringes 32. Eine derartige bevorzugte Anordnung unterstützt das Verhindern einer Verschiebung der Schutzkappe im Gebrauch und kann eine Bewegung der Kugel 10 genauer steuern.
Claims (14)
1.Rollkugeltisch-Anordnung mit wenigstens einer Rollkugelanordnung,
die folgende Merkmale aufweist:
- eine angetriebene sphärische Kugel (10),
- eine Kugellagerung (2) zur Abstützung der angetriebenen Kugel
für deren freie Rotation,
-parallele. horizontale Antriebsspindeln (4,5) auf beiden Seiten
der angetriebenen Kugel (10),
die Kugellagerung (2) federbelatet, um eine Verlagerung in einer
vertikalen Durch ihr Rotationszentrumm verlaufenden Ebene bei
Belastung der angetriebenen Kugel (10) über einen vorbestimmten
Wert zu ermöglichen.
wobei die Stützmittel (2) einen ersten Stützpunkt für die
angetriebene Kugel (10) definieren. daß die parallelen horizontalen
Antriebsspindeln (4,5) je einen Bund (8,9) aufweisen, der in
Antriebsverbindung mit der angetriebenen Kugel (10) an oder unter einer
hortzontalen Ebene durch den Äquator (E) der augetriebenen Kugel (10)
steht, um einen zweiten und dritten Stützpunkt (8,9) für die
angetriebene Kugel zu bilden, wobei die drei Stützpunkte, die die
Position
der angetriebenen Kugel (10) definieren, ein Dreieck bilden, in
dem die ProjekTion vom Zentrum der angetriebenen Kugel liegt.
2. Anordnung nach Anspruch 1, worin die Kugellagerung (2) unterhalb
der angetriebenen Kugel (10) angeordnet ist und deren
Rotationszentrum in einer vertikalen Ebene liegt, die im wesentlichen zu beiden
horizontalen Achsen der Antriebsspindein (4,5) gleichen Abstand
besitzen.
3. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit einer
Grundplatte (1), auf der die Antriebsspindein (4,5) und weitere
Stützmittel für die angetriebene Kugel (10) montiert sind.
4. Anordnung nach Anspruch 3, wofln die Kugellagerung auf eine
schräge Oberfläche eines Ansatzes (3) montiert ist, der von der
Grundplatte (1) absteht.
5. Anoranung nach Anspruch 4 mit einem Anschlagstück (16) zur
Begrenzung der Verlagerung der angertriebenen Kugel (10), wenn die
federbelastete Kugellagerung (2) bei Überschreiten der
Federvor-Spannung verlagert wird.
6. Anordnung nacn einem der vorhergehenden Ansprüche mit einer
gelochten Abdeckplatte (11), die derart angeordnet ist, daß die
angetriebene Kugel (10) durch ein Loch in der Abdeckplatte (11)
hindurchtritt und gegenüber der Abdeckplatte (11) um eine kurze
Länge vorsteht.
7. Anordnung nach Anspruch 6, in der ein oder mehrere Löcher in
der Abdeckplatte (11) mit Kugelfassungen versehen sind, die über
und unter der Abdeckplatte (11) vorstehen und so angeordnet sind,
daß sie sich auf die angetriebene Kugel (10) selbst ausrichten, um
geringe Toleranzabweichungen in dem Loch und/oder der
angetriebenen Kugel auszugleichen.
8. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, worin die
Bünde (8,9) im wesentlichen zylindrisch ausgebildet sind und ihre
Ecken (8a,9a) mit der angetriebenen Kugel (10) in Antriebskontakt
stehen.
9. Anordnung nach Anspruch 8, worin die Ecken (8a,9a) einen kleinen
Radius aufweisen.
10. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, worin die
Bünde (8,9) eine konische Peripherie aufweisen, die mit der
angetriebenen Kugel (10) in Antriebskontakt steht.
11. Anordnung nacn einem der vorhergehenden Ansprüche worin ein
einstückiger Stützblock (3) für die Montage der Stützmittel (2)
vogesenen ist. der die Befestigung an der Grundplatte (1) sichert.
12. Anordnung nach einem der vorhergehenoen Ansprüche, worin die
Antriebsspindeln (4,5) sich über eine Mehrzahl von nebeneinander
angeordneten Rollkugel-Anordnungen für deren gleichzeitigen Antrieb
erstrecken.
13. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit einer
Mehrzahl von angetriebenen Kugeln (10) und einem oder mehreren
Paaren von Antriebsspindein (4,5) sowie mit einer gelochten
Abdeckplatte (11), durch welche die angetriebenen Kugeln (10)
hindurchtreten,
wobei jede Antriebsspindel (4,5) mit einem bi-direktionalen
Antriebsmechanismus (22) gekoppelt ist
14. Anordnung nach Anspruch 13, worin eine Anzahl von
Antriebsspindeln mit dem gleichen Antriebsmechanismus verbunden ist.
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