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DE68909923T2 - Kleidungsformstück und Höschen. - Google Patents

Kleidungsformstück und Höschen.

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DE68909923T2
DE68909923T2 DE89308588T DE68909923T DE68909923T2 DE 68909923 T2 DE68909923 T2 DE 68909923T2 DE 89308588 T DE89308588 T DE 89308588T DE 68909923 T DE68909923 T DE 68909923T DE 68909923 T2 DE68909923 T2 DE 68909923T2
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DE
Germany
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stitches
sections
section
garment
knitted
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DE89308588T
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Michael J Bolin
Eliezer Peleg
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SPRING CITY KNITTING CO Inc N
Original Assignee
SPRING CITY KNITTING CO Inc N
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    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B1/00Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes
    • D04B1/22Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes specially adapted for knitting goods of particular configuration
    • D04B1/24Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes specially adapted for knitting goods of particular configuration wearing apparel
    • D04B1/243Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes specially adapted for knitting goods of particular configuration wearing apparel upper parts of panties; pants
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P70/00Climate change mitigation technologies in the production process for final industrial or consumer products
    • Y02P70/50Manufacturing or production processes characterised by the final manufactured product
    • Y02P70/62Manufacturing or production processes characterised by the final manufactured product related technologies for production or treatment of textile or flexible materials or products thereof, including footwear

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Description

    HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Kleidungsstücke, wie Slips (Schlüpfer) oder Höschen, wurden durch Stricken eines schlauchförmigen Formstücks auf einer Rundstrickmaschine und Ausschneiden von an gegenüberliegenden Seiten befindlichen Bereichen, welche Beinöffnungen bilden, wenn die vorderen und hinteren Enden des Formstücks miteinander vernäht werden, hergestellt. Wie in der US-PS 4 624 115 beschrieben, können im Formstück Führungslinien für den Schneidvorgang mittels einer unterscheidbaren Masche, z.B. einer Fangmasche bei einem Jersey-Gewirk, oder durch Stricken des gesamten, auszuschneidenden Bereichs mit einer unterscheidbaren Masche so geformt werden, daß die Demarkationslinie zwischen diesem Bereich und dem Rest des Formstücks als Schneidführung dient. Es wird geschätzt, daß dieser Prozeß, je nach der speziellen Auslegung des Slips oder Höschens, einen Garnabfall von etwa 20% bedingt. In der einem starken Wettbewerb unterliegenden Bekleidungsindustrie ist diese Abfallmenge sehr bedeutsam.
  • In meiner den gleichen Titel wie die vorliegende Anmeldung aufweisenden und gleichzeitig mit dieser eingereichten Patentanmeldung ist ein Formstück beschrieben, das einen großen Teil des Garnabfalls vermeidet. Ein schlauchförmiger Körper wird mit 360º-Maschenreihen abwärts bis zu einer gegebenen Maschenreihe gestrickt, in welcher der größte Teil der Nadeln abgedrückt bzw. der Faden von ihnen abgeschlagen wird, während die restlichen Nadeln zur Bildung einer hinteren Bahn für das Höschen weiterstricken. In jeder Seite des Körpers werden von der abgeschlagenen Maschenreihe aus Ausschnitte geschnitten, und die hintere Bahn wird ebenfalls auf Form geschnitten. Ein Slip oder Höschen wird durch Annähen eines Endes eines Schrittstücks an der hinteren Bahn und Annähen des anderen Endes am mittleren Abschnitt des schlauchförmigen Körpers zur Bildung von beidseitigen Beinöffnungen, die in beliebiger gewünschter Weise mit Besatz versehen werden können, hergestellt.
  • Gemäß einer gleichzeitig mit vorliegender Anmeldung eingereichten Anmeldung von Michael J Bolin mit dem Titel: "Garment Blank With Special Disposable Section" wird ein schlauchförmiges Formstück mit einer ersten Sektion, die im Kleidungsstück verwendet werden soll, und zweiten Sektionen in Form von Ausschnitten an gegenüberliegenden Seiten des Formstücks, die zur Bildung von Beinöffnungen ausgeschnitten werden sollen, wenn die vorderen und hinteren Enden des Formstücks zwischen den Ausschnitten zusammengenäht werden, versehen. Die zweiten Sektionen werden mit Garn von beabstandeten Maschenreihen so gestrickt, daß ihre Oberfläche einen Bruchteil derjenigen beträgt, die sie aufweisen würden, wenn sie mit Garn von allen Maschenreihen gestrickt werden würden; hierdurch wird die Garnabfallmenge vermindert. Gleichzeitig hindern jedoch die zweiten Sektionen die erste Sektion an einem Kräuseln und damit an einer Behinderung des Schneidens längs speziell vorgesehener, nahegelegener Führungslinien sowie des Annähens eines Besatzes an dem so geformten Rand.
  • KURZE ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Gemäß der US-PS 4 624 115 wird ein Kleidungsformstück bereitgestellt, umfassend eine erste Sektion aus einem schlauchförmigen Formstück, das mit in Kleidungsstück gewünschten Maschen gestrickt ist, und mit auf beiden Seiten des Formstücks befindlichen zweiten Sektionen, die mit Garn gestrickt sind, das mit allen Maschenreihen in der ersten Sektion verbunden ist. Im Formstück werden Schneidführungslinien für Beinöffnungen gestrickt, die um jede der zweiten Sektionen und die Rückseite verlaufen. Ein Slip oder Höschen wird in der Weise geformt, daß ein Ende eines Schrittstücks mit der Unterseite der hinteren Bahn und sein anderes Ende mit dem vorderen mittleren Teil der ersten Sektion, um damit Beinöffnungen zu bilden, vernäht wird.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Kleidungsformstück, umfassend:
  • einen gestrickten schlauchförmigen Körper mit einer unteren Maschenreihe,
  • eine erste Sektion des Körpers, die in einem Kleidungsstück gewünschte Maschen aufweist,
  • an gegenüberliegenden Seiten des Körpers befindliche zweite Sektionen, die mit Garn gestrickt sind, das mit Maschenreihen in der ersten Sektion verbunden ist,
  • das dadurch gekennzeichnet ist, daß die zweiten Sektionen aus Maschenreihen gestrickt sind, von denen mindestens einige voneinander beabstandet sind, und daß am Körper längs eines Abschnitts der unteren Maschenreihe eine hintere Bahn angestrickt ist, wobei dieser Abschnitt gleich weit von den zweiten Sektionen entfernt ist.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ferner ein Verfahren zur Herstellung eines Kleidungsformstücks, umfassend die folgenden Schritte:
  • Stricken einer Folge von 360º-Maschenreihen bis zu einer unteren Maschenreihe zwecks Erstellung eines schlauchförmigen Körpers,
  • während des Strickens des schlauchförmigen Körpers erfolgendes Stricken einer ersten Sektion mit im Kleidungsstück gewünschten Maschen und mit Garn, das mit Maschenreihen in der ersten Sektion verbunden ist, erfolgendes Stricken zweiter Sektionen in bzw. an gegenüberliegenden Seiten des Körpers,
  • das dadurch gekennzeichnet ist, daß das Stricken der Maschenreihen der zweiten Sektionen unter Benutzung von Garn von ausgewählten beabstandeten Maschenreihen in der ersten Sektion durchgeführt wird und daß eine hintere Bahn längs eines Abschnitts der unteren Maschenreihe gestrickt wird, welcher Abschnitt gleich weit von den zweiten Sektionen entfernt ist.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • In den Zeichnungen zeigen:
  • Fig. 1 eine Seitenansicht eines Kleidungsformstücks gemäß dieser Erfindung,
  • Fig. 2 eine Darstellung eines Schrittstücks,
  • Fig. 3 einen (ein) mit dem erfindungsgemäßen, in Fig. 1 dargestellten Formstück und einem Schrittstück nach Fig. 2 hergestellten (hergestelltes) Slip oder Höschen,
  • Fig. 4 eine schematische Darstellung der Maschenanordnung (stitching) zum Formen von auszuschneidenden und zu verwerfenden Sektionen des Formstücks und
  • Fig. 5 das eigentliche oder tatsächliche Garn in einigen der Maschen, die in einem Übergang zwischen ersten und zweiten Sektionen vorkommen.
  • GENAUE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Wie in der Seitenansicht des erfindungsgemäßen Formstücks nach Fig. 1 dargestellt, kann ein Bund 2 in Form eines Umschlag- oder Doppelrands mit elastischem Material an der Oberseite des Formstücks angestrickt werden. Hierauf folgt das Stricken eines schlauchförmigen Körpers 4 zwischen Maschenreihen 6 und 8 mit einer ersten Sektion 10, die mit im Kleidungsstück gewünschten Maschen gestrickt wird, und einer zwischen Linien 14 und 16 liegenden zweiten Sektion 12, die mit Garn von beabstandeten Maschenreihen der Sektion 10, etwa von jeder vierten Maschenreihe, wie noch näher zu beschreiben sein wird, gestrickt wird. Die Linie 16 veranschaulicht die Maschenreihe 8 in der Sektion 12. Maschenreihen zwischen beabstandeten Maschenreihen werden einfach nicht gestrickt, und das Garn wird am einen Rand der zweiten Sektion 12 (weg) geschnitten. Ein Teil der Maschenreihe 8 längs der Unterseite der Sektion 10 und der Linie 16 der Sektion 12 wird abgeschlagen (pressed off), während die Nadeln um den Rest der Maschenreihe 8 weiterstricken, um eine bis zu einer Maschenreihe 20 herabreichende hintere Bahn 18 zu formen.
  • Der abgeschlagene Abschnitt der Maschenreihe 8 erstreckt sich vorzugsweise über mehr als 180º des schlauchförmigen Körpers.
  • Beim Stricken der Maschenreihen zwischen den beabstandeten Maschenreihen werden die Nadeln für die Abschnitte der Maschenstäbchen (wales) innerhalb der Sektion 12 in ihren Nichtstrickstellungen gehalten, wobei das Garn, wie durch die kurzen Linien 22 angedeutet, abgeschnitten wird. Dies führt zu einem Gestrick, das sich über ein Viertel der Strecke zwischen der Linie 14 und der Maschenreihe 8 am unteren Ende der Sektion 10 erstreckt, so daß 75% des Garns, das (anderenfalls) verworfen werden würde, wenn - wie in meiner anderen Anmeldung - der Gesamtbereich zwischen der Linie 14 und der Maschenreihe 8 mit Garn von bzw. aus allen Maschenreihen gestrickt werden würde, eingespart wird. Zur Einsparung von mehr oder weniger Garn könnten auch andere beabstandete Maschenreihen benutzt werden.
  • Neben der Garneinsparung hindert die Sektion 12 auch das Material der Sektion 10 an einem so starken Kräuseln, daß hierdurch das Einbringen des Formstücks in eine Schneidmaschine, die längs einer gestrichelten Führungslinie 24 schneidet, behindert werden würde. Der in der Sektion 10 liegende Abschnitt der Führungslinie 24 bestimmt die Form des oberen Teils der Beinöffnung; der Abschnitt in der hinteren Bahn 18 bestimmt die Form des unteren Teils der Beinöffnung.
  • Zur Herstellung eines Slips oder Höschens wird ein Ende 26 eines in Fig. 2 gezeigten Schrittstücks, wie bei 28 in Fig. 3 angedeutet, an der Unterseite (am unteren Rand) der hinteren Bahn 18 angenäht, während sein anderes Ende 30, wie bei 32 angedeutet, am vorderen unteren Abschnitt des Körpers 10 angenäht wird, um damit eine Beinöffnung 34 zu formen. Die Form des oberen Abschnitts der Beinöffnung 34 bestimmt sich durch den in der Sektion 10 und in der hinteren Bahn 18 liegenden Abschnitt der Führungslinie 24, während die Form des unteren Abschnitts durch eine Seite des Schrittstücks nach Fig. 2 bestimmt wird.
  • Wie in meiner anderen Anmeldung wird beim Formstück nach Fig. 1 Garn eingespart, das anderenfalls zum Stricken eines Bereichs zwischen den Maschenreihen 8 und 20 sowie zwischen dem linken Maschenstäbchen 36 und dem Maschenstäbchen 38 an lotrechten Rändern der hinteren Bahn 18 benutzt werden würde; wie oben erwähnt, wird dabei jedoch auch ein Abschnitt oder Anteil des Garns eingespart, das normalerweise zum Formen eines vollen Gestricks im Bereich zwischen der Linie 14 und der Maschenreihe 8 benutzt werden würde.
  • Das Stricken der zweiten Sektionen des schlauchförmigen gestrickten Körpers mit weniger Garn in der Weise, das ein das Schneiden und Nähen längs der Schneidführungslinie 24 behinderndes Kräuseln unterbunden wird, kann auf die im folgenden beschriebene Weise erfolgen.
  • Fig. 4 ist eine schematische Darstellung der Art und Weise, auf welche das Garn für jede vierte Maschenreihe der ersten Sektion 10 zum Formen der zweiten Sektion 12 gestrickt wird. Dabei ist nicht versucht worden, die tatsächlichen Positionen bestimmter Maschen zu zeigen, weil dies die Darstellung von Falten (puckers) bedingen würde, die entstehen, wenn von einer früher gestrickten Maschenreihe kommendes Garn zu einer späteren Maschenreihe gestrickt wird. Die Zeichnung ist ferner insofern vereinfacht, als sie die Maschen in der Sektion 10 nicht angibt und die Maschen in der Sektion 12 durch Pfeile angibt, anstatt das tatsächliche Garn zu zeigen. Die Enden oder flottliegenden Fäden, die durch Schneiden des Garns für die Zwischen-Maschenreihen an Stellen neben der Sektion 12 entstehen, sind durch kurze, aufwärts gerichtete Diagonallinien angedeutet. Maschenreihen sind durch Horizontallinien, Maschenstäbchen (wales) durch Vertikallinien dargestellt, wobei der Strickvorgang in Abwärtsrichtung fortschreitet.
  • Eine Maschenreihe 34 verläuft von der Sektion 10 (quer) über die Oberseite von Sektion 12; die Diagonallinien C36, C38 und C40 veranschaulichen die Garnenden oder flottliegenden Fäden, die dann entstehen, wenn die Garne (oder Fäden) der aufeinanderfolgenden Maschenreihen 36, 38 und 40 unmittelbar nach einem Maschenstäbchen (wale) 42 geschnitten werden. Obgleich nicht dargestellt, wird beim Stricken jeder Maschenreihe das Stricken in den Maschenreihen 36, 38 und 40 an der anderen Seite von Sektion 12 (wieder) aufgenommen.
  • Garn von der gleichen Speisevorrichtung bzw. vom gleichen Fadenführer, welcher(r) das Garn für eine Maschenreihe 34' lieferte, wird in der üblichen Weise zur Maschenreihe 40 gestrickt; die Maschen sind jedoch nicht durch Pfeile angegeben, weil sie Teil der Sektion 10, nicht aber Teil der Sektion 12 darstellen. Nachdem die Masche am Maschenstäbchen 42 fertiggestellt ist, wird das Garn von der Garn für die Maschenreihe 34' liefernden Speisevorrichtung an einem Maschenstäbchen 44, wie durch einen Pfeil 46 angedeutet, zur Maschenreihe 34 gestrickt. Von diesem Punkt an werden, wie durch die Pfeile 48, 50, 52 und 54 angedeutet, aufeinanderfolgende Maschen zur Maschenreihe 34 geformt, um damit das Stricken an der oberen Maschenreihe von Sektion 12 abzuschließen. Es ist jedoch zu beachten, daß sie auf die Maschenreihe 36 von Sektion 10 ausgerichtet ist.
  • Wenn die durch den Pfeil 46 angedeutete Masche geformt ist oder wird, wird das Garn am Maschenstäbchen 42 der Maschenreihe 34' zum Schnittpunkt (Übergang) von Maschenstäbchen 44 und Maschenreihe 34 gezogen, um eine nicht dargestellte Falte (pucker) zu bilden; dies wirft jedoch kein Problem auf, weil sie ausgeschnitten und verworfen werden soll.
  • An diesem Punkt werden die Maschenreihen 36', 38' und 40' aufeinanderfolgend mit dem Garn gestrickt, das unmittelbar nach einem Maschenstäbchen 56 geschnitten wird, und das Stricken wird an der anderen Seite von Sektion 12 wieder aufgenommen. Eine Maschenreihe 34" wird sodann wie üblich zur Maschenreihe 40' gestrickt, bis sie das Maschenstäbchen 56 erreicht, wo bzw. worauf sie- wie durch einen Pfeil 60 angedeutet - am Maschenstäbchen 58 zur Maschenreihe 34' gestrickt wird. Da das Stricken oder Verstricken von Garn für die Maschenreihen 34"' und 34" " dem eben beschriebenen Strickvorgang entspricht, kann auf eine nähere Erläuterung dieses Strickens möglicherweise verzichtet werden. Falten (puckers) entstehen, wenn Garne von den Maschenreihen 34', 34", 34"' und 34" " zunächst zur vorhergehenden Maschenreihe verstrickt werden, so daß der obere Rand von Sektion 12 uneben ist, wenn (da) er nicht längs einer Maschenreihe verläuft. Der untere Rand ist dagegen eben bzw. gerade.
  • Fig. 5 zeigt das tatsächliche Garn, wenn Garn von der Maschenreihe 34' am Maschenstäbchen 44 mittels der Masche bei 46 zur Maschenreihe 34 gestrickt wird.
  • Aus der obigen Beschreibung geht hervor, das eine Rundstrickmaschine zum Formen des Formstücks gemäß dieser Erfindung kontinuierlich betrieben werden kann. Sie strickt auf übliche Weise Maschenreihe nach Maschenreihe, nur mit dem Unterschied, das sie während (in) innerhalb von Sektion 12 liegenden Bereichen oder Abschnitten nur während oder in gewählten Maschenreihen strickt, die durch andere Maschenreihen getrennt sind. Beim oben beschriebenen Beispiel wurde jede vierte Maschenreihe gewählt, doch kann eine beliebige Kombination angewandt werden, solange einige oder gewisse Maschenreihen ausgelassen werden.
  • Als nicht bevorzugte Abwandlung können Nadeln bzw. das Garn von den Nadeln für die Maschenstäbchen eines Maschenreihenteils, das abwärts in der Sektion 12 liegt, abgeschlagen (pressed off) werden, und das normale Stricken kann ab diesem Punkt in Maschenstäbchen an jeder Seite durchgeführt werden.

Claims (9)

1. Kleidungsformstück, umfassend:
(a) einen gestrickten schlauchförmigen Körper (4) mit einer unteren Maschenreihe (8),
(b) eine erste Sektion (10) des Körpers, die in einem Kleidungsstück gewünschte Maschen aufweist,
(c) an gegenüberliegenden Seiten des Körpers befindliche zweite Sektionen (12), die mit Garn gestrickt sind, das mit Maschenreihen in der ersten Sektion verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Sektionen (12) aus Maschenreihen (34, 34', ...) gestrickt sind, von denen mindestens einige durch geschnittene und ungestrickte Maschenreihen voneinander beabstandet sind, und das am Körper längs eines Abschnitts der unteren Maschenreihe eine hintere Bahn (18) angestrickt ist, wobei dieser Abschnitt gleich weit von den zweiten Sektionen entfernt ist.
2. Kleidungsformstück nach Anspruch 1, wobei die Maschen der unteren Maschenreihe, die sich im restlichen Abschnitt der unteren Maschenreihe befinden, abgeschlagen (pressed off) sind.
3. Kleidungsformstück nach Anspruch 2, wobei der restliche Abschnitt über mehr als 180º des schlauchförmigen Körpers herum verläuft.
4. Kleidungsformstück nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Maschenreihen (34, 34', ...) der zweiten Sektionen aus oder von jeder vierten Maschenreihe in der ersten Sektion gestrickt sind.
5. Kleidungsformstück nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei ausgewählte, teilweise abwärts der zweiten Sektionen gelegene Maschenreihen abgeschlagene (pressed off) Maschen mit gestrickten Maschenstäbchen auf beiden Seiten der abgeschlagenen Maschen umfassen.
6. Kleidungsformstück nach einem der vorangehenden Ansprüche, ferner umfassend:
Mittel zum Festlegen von Führungslinien (24) in der ersten Sektion für das Schneiden eines oberen Abschnitts einer Beinöffnung (34) um jede der zweiten Sektionen herum, wobei die Führungslinien die untere Maschenreihe (8) an beiden Enden schneiden.
7. Slip oder Höschen, umfassend ein Kleidungsformstück nach Anspruch 6, wobei die zweiten Sektionen (12) durch (Weg-) Schneiden längs der Führungslinien (24) entfernt worden sind, und mit einem Schrittstück, dessen eines Ende (26) an der hinteren Bahn (18) und dessen anderes Ende (30) am schlauchförmigen Körper (4) angenäht sind.
8. Verfahren zur Herstellung eines Kleidungsformstücks, umfassend die folgenden Schritte:
(a) Stricken einer Folge von 360º-Maschenreihen bis zu einer unteren Maschenreihe (8) zwecks Erstellung eines schlauchförmigen Körpers (4),
(b) während des Strickens des schlauchförmigen Körpers (4) erfolgendes Stricken einer ersten Sektion (10) mit im Kleidungsstück gewünschten Maschen und mit Garn, das mit Maschenreihen in der ersten Sektion verbunden ist, erfolgendes Stricken zweiter Sektionen (12) in bzw. an gegeüberliegenden Seiten des Körpers,
dadurch gekennzeichnet, daß das Stricken der Maschenreihen der zweiten Sektionen unter Benutzung von Garn von ausgewählten beabstandeten Maschenreihen in der ersten Sektion durchgeführt wird und daß eine hintere Bahn (18) längs eines Abschnitts der unteren Maschenreihe gestrickt wird, welcher Abschnitt gleich weit von den zweiten Sektionen entfernt ist.
9. Verfahren zur Herstellung eines Kleidungsstücks, gekennzeichnet durch Herstellen eines Formstücks nach Anspruch 8 mit Schneidführungslinien (24) in der ersten Sektion (10), Entfernen der zweiten Sektionen durch Schneiden längs der Führungslinien (24) und Anbringen eines Schrittstücks am Formstück durch Annähen des einen Endes (26) des Schrittstücks an der hinteren Bahn und Annähen seines anderen Endes (30) am schlauchförmigen Körper.
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