[go: up one dir, main page]

DE68907201T2 - Abwickelvorrichtung. - Google Patents

Abwickelvorrichtung.

Info

Publication number
DE68907201T2
DE68907201T2 DE1989607201 DE68907201T DE68907201T2 DE 68907201 T2 DE68907201 T2 DE 68907201T2 DE 1989607201 DE1989607201 DE 1989607201 DE 68907201 T DE68907201 T DE 68907201T DE 68907201 T2 DE68907201 T2 DE 68907201T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
web
arm
axis
web roll
arms
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE1989607201
Other languages
English (en)
Other versions
DE68907201D1 (de
Inventor
Hiroshi C O Mihara Machin Sato
Eiichi C O Mihara Mach Shimizu
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mitsubishi Heavy Industries Ltd
Original Assignee
Mitsubishi Heavy Industries Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mitsubishi Heavy Industries Ltd filed Critical Mitsubishi Heavy Industries Ltd
Priority claimed from EP89104412A external-priority patent/EP0387365B1/de
Publication of DE68907201D1 publication Critical patent/DE68907201D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE68907201T2 publication Critical patent/DE68907201T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Landscapes

  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description

    HINTERGRUND DER ERFINDUNG: Gebiet der Erfindung:
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Papierfabrik- Rollengerüst einer (bzw. eine) Abwickelvorrichtung mit den Merkmalen nach dem Oberbegriff des Anspruchs zum fortlaufenden Zuführen einer nötigen Menge einer aufgerollten Bahn (Rohpapierbahn) unter Halterung der Rolle an ihrer Achse in einer Wellpappemaschine, einer Rotationspresse und dgl. und insbesondere eine einstellbare Vorrichtung für eine Armachsenstellung der Abwickelvorrichtung.
  • Beschreibung des Stands der Technik:
  • Ein Beispiel der Abwickelvorrichtung nach dem Stand der Technik ist in den Fig. 4 und 5 schematisch dargestellt. Gemäß diesen Figuren sind die Hauptbauteile der Abwickelvorrichtung Hauptgerüstrahmen 17, zwei (Trag-)Arme 1, ein Armheber 18, eine Horizontal-Armverschiebeeinheit 19 sowie Dreh- bzw. Zentrierspitzen 14; daneben umfaßt die Abwickelvorrichtung eine Bedieneinheit, eine Steuereinheit, Antriebseinheiten für die jeweiligen Bauteile und dgl., die nicht näher dargestellt sind.
  • Im folgenden ist die Abwickelvorrichtung nach dem Stand der Technik beispielhaft in Verbindung mit einer Fertigungsstraße für Wellpappebahnen erläutert. Die Hauptgerüstrahmen 17 sind in vorbestimmten Stellungen fest auf einem (Fuß-)Boden der Fertigungsstraße montiert, wobei an diesen Hauptgerüstrahmen 17 zwei Arme 1 in einander gegenüberstehender Beziehung angeordnet sind; diese Arme tragen an ihren Vorderenden die Drehspitzen oder Zentrierspitzen 14 und sind mittels der Horizontal-Armverschiebeeinheit 19 waagerecht verschiebbar und unter dem Antrieb des Armhebers 18 um eine Armachse 2 an ihren Basisenden verschwenkbar. Diese Arme sind in zwei Paaren vorgesehen, die an Vorder- und Rückseite in der Zuführrichtung der Bahn ausgerichtet sind.
  • Die Arme 1 sind an den Armachsen 2 über nicht dargestellte Gleitkeilfedern montiert. Jede Armachse 2 ist mit ihren beiden Enden in linken und rechten Rahmen 7, 7 mittels Lagern 3, 3 drehbar gelagert. Der Armheber 18 ist so ausgebildet, daß die Drehspitzen 14 an den Vorderenden der Arme 1 angehoben und abgesenkt werden können, indem sie mittels eines an der Armachse 2 befestigten Hebels 21 über einen mit dem anderen Ende des Hebels 21 verbundenen Zylinder 22 aufwärts und abwärts geschwenkt werden.
  • Im folgenden ist das Laden einer aufgerollten Bahn oder auch Bahnrolle (Rohpapierbahn) 16 kurz erläutert.
  • Eine aufgerollte Bahn 16 wird von der Außenseite her mittels eines Rollenförderers 15 zugeführt, in einer vorbestimmten Stellung plaziert und auf die folgende Weise geladen bzw. eingesetzt.
  • Die von den Armen 1 getragenen Drehspitzen 14 werden in waagerecht voneinander getrenntem Zustand durch den Zylinder 22 mit einer Drehung abgesenkt und in der Stellung angehalten, in welcher sie höhenmäßig mit dem Zentrum bzw. der Mitte der aufgerollten Bahn 16 ausgefluchtet sind.
  • In Abhängigkeit von einem nächsten, von der nicht dargestellten Steuereinheit gelieferten Signal werden die Arme 1 längs der Armachse 2 unter dem Antrieb der Horizontal-Armverschiebeeinheit 19 aufeinander zu verschoben, wobei die aufgerollte Bahn 16 durch die Drehspitzen 14 an ihrem zentralen Kernrohrabschnitt erfaßt wird. Sodann wird die aufgerollte Bahn 16 mittels des Zylinders 22 auf eine vorbestimmte Höhe angehoben, worauf das Einrichten der Abwickelvorrichtung abgeschlossen ist.
  • An den beiden anderen, an der gegenüberliegenden Seite befindlichen Armen 1 wird ebenfalls eine aufgerollte Bahn bzw. Bahnrolle 16 auf ähnliche Weise, wie oben beschrieben, aufgesetzt und als Reservebahnrolle bereitgehalten, so daß dann, wenn die zugeführte oder abgerollte Bahnrolle 16 verbraucht worden ist, die in Bereitschaft gehaltene Bahnrolle mit dem Ende der verbrauchten aufgerollten Bahn gespleißt oder verbunden und die Fertigung in der nächsten Stufe fortgesetzt werden kann. Auf diese Weise wird es durch abwechselndes Verbinden der Bahnen der auf die beiden Sätze der Arme 1 aufgesetzten und zwischen diesen verspannten Bahnrollen 16 möglich, eine Wellpappebahn kontinuierlich herzustellen. Ein Auswechseln der Bahnrollen bei einer Auftragsänderung oder einem Verbrauch (Leerwerden) einer Bahnrolle kann mittels des oben beschriebenen Ladevorgangs durchgeführt werden.
  • Bei der Abwickelvorrichtung nach dem Stand der Technik gemäß den Fig. 4 und 5 sind jedoch die beiden (gegenüberliegenden) Enden der Armachse 2 mittels Lagern 3 in festen Stellungen an den Seitenflächen der Rahmen schwenkbar gelagert, so daß die Drehspitzen 14 an den Vorderenden des Arms 1, der um die Armachse 2 schwenkt, eine kreisbogenförmige Bahn durchlaufen und die Abwickelvorrichtung daher mit einem strukturellen Mangel dahingegehend behaftet ist, daß beim Anheben und Absenken ein waagerechter Abstand S des Drehzentrums 14 von der Mitte der Maschine variiert. Demzufolge kann möglicherweise die Erscheinung auftreten, daß die Achse der Drehspitze 14 je nach dem Durchmesser der Bahnrolle 16 in waagerechter Richtung erheblich vom Zentrum der Bahnrolle 16 abweicht.
  • In Fig. 4 sind die mit P&sub1; bzw. P&sub2; bezeichneten Strecken die möglichen Abweichungen in der Horizontalrichtung der Achse der Drehspitzen 14, die je nach dem Durchmesser der Bahnrolle 16 variieren würden. Nebenbei sei bezüglich des Durchmessers der Bahnrolle 16 bemerkt, daß Bahnrollen verschiedener Größen zwischen 330 mm und 1540 mm Durchmesser verwendet werden.
  • Wie oben beschrieben, würde deshalb, weil beim Stand der Technik die Arme um die Armachse, deren beide Enden über die fest an den Seitenflächen der linken und rechten Rahmen montierten Lager schwenkbar gelagert sind, aufwärts und abwärts schwenken, die Bahn der Drehspitze am Vorderende des Arms einen Kreisbogen beschreiben.
  • Dagegen ist die Mittenachse der mittels eines Rollenförderers von außen her zugeführten Bahnrolle stets auf der zentralen Vertikalebene des Rollenförderers positioniert. Zwischen der Achse der Drehspitzen und der Mittelachse der Bahnrolle ergibt sich demgemäß je nach dem Durchmesser der Bahnrolle eine in Fig. 4 mit P&sub1; oder P&sub2; angegebene Abweichung.
  • Aufgrund der oben beschriebenen strukturellen Mängel beim Stand der Technik kann es möglicherweise vorkommen, daß beim Laden einer Bahnrolle unter Heranziehung der konischen Flächen der Drehspitzen die Bahnrolle zwangsweise in der Richtung der Horizontalabweichung verschoben wird; beim Auswechseln von Bahnrollen aufgrund einer Auftragsänderung o.dgl. wird die Bahnrolle von den Drehspitzen freigegeben und dann zum Auflegen auf dem Rollenförderer verschoben, worauf eine neue Bahnrolle auf oben beschriebene Weise geladen wird. Diese zwangsweisen Vorgänge würden jedoch nicht nur zu einer Beschädigung der Papierbahn und des Kernrohrabschnitts der Bahnrolle sowie zu Störungen der Maschine führen, vielmehr stellen sie auch ein Hindernis für eine Automatisierung dar; außerdem stellen sie eine große Ursache für eine Beeinträchtigung der Arbeitssicherheit dar.
  • Das DE-U- bzw. DE-Gm-86 29 994 offenbart eine Abwickelvorrichtung (mill roll stand) in einer Zuführvorrichtung zum Abwickeln einer Papierbahn von einem Papiercoil oder -wickel. Diese Vorrichtung umfaßt zwei schwenkbare Arme mit an ihren Vorderenden vorgesehenen Drehoder Zentrierspitzen, wobei ein Mechanismus vorgesehen ist, der zwei Hebel und zwei Achsen zum ständigen Ausrichten der Achse der Drehspitzen der schwenkbaren Arme in einer Vertikalrichtung mit einer Mittelachse eines Papiercoils oder -wickels auch dann, wenn der Durchmesser des Papierwickels variiert (wird), umfaßt. Ferner können die schwenkbaren Arme in der Axialrichtung bewegt werden, um den Abstand zwischen den Armen zwecks Aufnahme von Wickeln von Papier unterschiedlicher Größen (Formate) zu verstellen. Die Ausrichtung der Drehspitzen in der Vertikalrichtung wird dadurch erreicht, daß jeder schwenkbare Arm an einem Hebel angelenkt ist, der um eine waagerechte bzw. horizontale Achse an einem Basisträger oder -lager schwenkbar gelagert ist. Fernerhin sind die Arme zwischen ihren Enden an einem zweiten Kipphebel angelenkt, der ebenfalls um eine horizontale Achse am Basisträger schwenkbar gelagert ist. Die Schwenkpunkte sind so positioniert, daß die Drehspitzen sich in einer vertikalen Linie bewegen, wenn die schwenkbaren Arme aus den unteren zu den oberen Stellungen angehoben werden.
  • ABRISS DER ERFINDUNG:
  • Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine neuartige Abwickelvorrichtung zu schaffen, die von den oben beschriebenen Mängeln des Stands der Technik frei ist und die einen neuentwickelten Mechanismus aufweist, um eine Achse von Drehspitzen stets mit einer Mittelachse einer aufgerollten Bahn oder Bahnrolle fluchten zu lassen, auch wenn der Durchmesser der Bahnrolle variiert (wird).
  • Zur Lösung der obigen Aufgabe wird mit der vorliegenden Erfindung eine Abwickelvorrichtung bei einer Zuführvorrichtung für eine aufgerollte Bahn mit den Merkmalen des Anspruchs geschaffen.
  • Genauer gesagt: die Ausgestaltung ist derart, daß die gegenüberliegenden Enden der Armachse, die als Drehpunkt dient, wenn die zwischen sich eine Bahnrolle haltenden Arme angehoben oder abgesenkt werden, an einem Rahmen mittels Exzenterlagern schwenkbar gelagert oder an einer Exzenterplatte schwenkbar gelagert sind und eine Welle oder Achse der Exzenterplatte ihrerseits schwenkbar an einem Rahmen gelagert ist und die Stellung der Armachse durch Drehen des Exzenterlagers oder der Exzenterplatte veränderbar eingestellt werden kann. Um ferner die Abweichung (den Versatz) der Lage der Dreh- oder Zentrierspitze am Vorderende des Arms in der Horizontalrichtung als Folge der bogenförmigen Bahn der Drehspitze auszugleichen, ist ein zusätzlicher Mechanismus vorgesehen, um die Armachse waagerecht oder horizontal in der der Abweichung entgegengesetzten Richtung um die Größe der Horizontalabweichung entsprechend einer vorbestimmten Rechenformel zu verschieben.
  • Da gemäß der vorliegenden Erfindung die Lagenabweichung der Drehspitze in der Horizontalrichtung als Folge der bogenförmigen Bahn der Drehspitze durch die kompensierende Bewegung der Armachse, um welche der Arm schwingt, ausgeglichen wird, kann die Drehspitze längs einer durch die Mittellinie des Förderers verlaufenden Vertikallinie bewegt oder verschoben werden. Daher wird es unabhängig vom Durchmesser der Bahnrolle möglich, die Mittelachsen der Bahnrolle und der Drehspitzen perfekt miteinander auszufluchten.
  • Die oben angegebene sowie weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich noch deutlicher aus der folgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN:
  • In den beigefügten Zeichnungen zeigen:
  • Fig. 1 eine Seitenansicht einer bevorzugten Ausführungsform eines Armlagerabschnitts bei einer Abwickelvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung,
  • Fig. 2 eine Vorderansicht desselben Armlagerabschnitts,
  • Fig. 3 eine schematische Seitenansicht zur Erläuterung der Funktion der Abwickelvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung,
  • Fig. 4 eine schematische Darstellung einer Abwickelvorrichtung nach dem Stand der Technik zur Erläuterung von bei der Abwickelvorrichtung bestehenden technischen Problemen und
  • Fig. 5 eine schematische Draufsicht auf die gleiche Abwickelvorrichtung.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM:
  • Im folgenden ist eine repräsentative bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung anhand der Fig. 1 bis 3 beschrieben, welche Konstruktion und Funktion eines Armlagerabschnitts bei einer Abwickelvorrichtung veranschaulichen. Die allgemeine Gesamtkonstruktion der Abwickelvorrichtung ist ähnlich wie bei der in den Fig. 4 und 5 dargestellten; bezüglich einer allgemeinen Funktion der Abwickelvorrichtung an sich ist diese ebenfalls ähnlich wie oben in Verbindung mit der Abwickelvorrichtung nach dem Stand der Technik beschrieben.
  • Gemäß Fig. 2 ist eine Armachse 2, die als Drehzentrumbeim Anheben oder Absenken von Armen 1 dient, an ihren beiden (gegenüberliegenden) Enden mittels Lagern 3, 3 an (in) Exzenterplatten 4 gelagert, wobei die Achsen 5 dieser Exzenterplatten 4 ihrerseits mittels Lagern 6 an (in) Rahmen 7 schwenkbar gelagert sind. An der Armachse 2 sind links und rechts über Lager 11, 11 Halterungen 8, 8 schwenkbar gelagert, wobei ein schwenkbar auf der Armachse 2 montierter oder gelagerter Endabschnitt der Halterung 8 mit einem Teil des Rahmens 7 über eine Zylindervorrichtung verbunden ist, die am Rahmen 7 schwenkbar montiert ist und aus einem Kolbenglied 9 und einem Zylinder 10 besteht; am anderen Endabschnitt der Halterung 8 ist eine Führungs- oder Leitrolle 13 montiert oder gelagert, die in Anlage an der Innenseite einer lotrechten Leitnut 12 zur Führung des anderen Abschnitts der gleichen Halterung 8 abrollt. Die beiden linken und rechten Exzenterplatten 4 sind so ausgebildet, daß sie über nicht dargestellte Verbindungsmittel gemeinsam miteinander betätigbar sind. Wenn daher die obengenannten Zylindervorrichtungen betätigt werden, kann sich die Armachse 2 längs einer zylindrischen Fläche, welche einen Radius gleich dem Exzenterradius der Exzenterplatte 4 aufweist, um die Achse 5 der Exzenterplatte 4 bewegen.
  • Die Funktion (Arbeitsweise) der Abwickelvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung ist in Fig. 3 deutlich veranschaulicht. Wie in dieser Figur dargestellt, wird die (der) von der der Drehspitze 14 eigenen bogenförmigen Bahn herrührende Abweichung bzw. Versatz der Lage der Drehspitze 14 in der Horizontalrichtung dadurch aufgehoben oder ausgeglichen, daß die Armachse 2 mittels des oben beschriebenen Mechanismus in der zum Versatz entgegengesetzten Richtung bewegt wird, so daß die Drehspitze 14 stets längs einer durch die Mitte des Rollenförderers 15 verlaufenden Vertikallinie bewegt werden kann. Es ist zu bemerken, daß die Bewegung der Armachse 2 entsprechend der bogenförmigen Bahn der Drehspitze 14 bei der Schwing- oder Schwenkbewegung des Arms 1 gemeinsam mit der Schwenkbewegung entsprechend einer vorbestimmten Rechenformel unter der Steuerung durch eine nicht dargestellte Steuereinheit bewirkt wird.
  • Durch Verwendung des oben beschriebenen Mechanismus ist es möglich geworden, das Zentrum der aufgerollten Bahn bzw. Bahnrolle 16 unabhängig vom Durchmesser der Bahnrolle 16 ohne Gewalteinwirkung mittels der Drehspitzen 14 zu verspannen. Es ist auch zu beachten, daß die oben erwähnte Exzenterplatte 4 durch ein in der Darstellung nicht veranschaulichtes Exzenterlager ersetzt werden könnte und als Mittel zum Drehen der Halterung 8 neben der Zylindervorrichtung verschiedene bekannte Systeme verwendet werden könnten.
  • Das Wesen der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß beim Anheben und Absenken der Arme 1, welche die Bahnrolle 16 zwischen sich halten, die Lage oder Stellung der als Zentrum der Schwenkbewegung der Arme 1 dienenden Armachse 2 variabel ist und aufgrund der Einrichtung zum Variieren der Lage oder Stellung der Armachse 2 die Bewegungsbahn der Drehspitze 14 am Vorderende des Arms 1 auf eine vertikale Linie voreingestellt werden kann, welche durch eine Mitte eines als Einführeinrichtung für die Bahnrolle 16 dienenden Rollenförderers (Rollgangs) 15 verläuft.
  • Wie vorstehend im einzelnen beschrieben, werden bei der Abwickelvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung die Drehspitzen an den Vorderenden der Arme nicht als Folge eines Anhebens und Absenkens der Arme in der Horizontalrichtung verschoben, vielmehr können die Bewegungsbahnen der Drehspitzen auf vertikalen Linien voreingestellt sein, die stets in einem gleichen horizontalen Abstand von der Mitte der Maschine gehalten werden oder bleiben; daher können die Drehspitzen genau mit dem Zentrum des Kernrohrabschnitts einer Bahnrolle auf einem Rollenförderer, der fest in den Hin- und Herrichtungen der Maschine verlegt ist, ausgefluchtet werden, so daß das Laden und Entladen der Bahnrolle einfach wird. Als Ergebnis können Beschädigung der Papierbahn und des Kernrohrs der Bahnrolle sowie Störungen der Vorrichtung auf ein Mindestmaß herabgesetzt werden; außerdem wird die Automatisierung der Vorrichtung einfach, und es können sichere Arbeitsbedingungen sichergestellt sein.

Claims (1)

  1. Abwickelvorrichtung bei einer Zuführvorrichtung für eine aufgerollte Bahn oder Bahnrolle (16) mit mindestens zwei schwenkbaren Armen (1), die an ihren Vorderenden Drehspitzen (Zentrierspitzen) (14) aufweisen und so bewegbar sind, daß sie sich einander nähern oder voneinander trennen können, und einem mit den schwenkbaren Armen (1) verbundenen Mechanismus, welcher die Achse der Drehspitzen (14) sich in einer vertikalen geraden Linie bewegen läßt, auch wenn der Durchmesser der Bahnrolle (16) variiert (wird), dadurch gekennzeichnet, daß der Mechanismus eine Armachse (2), wobei die schwenkbaren Arme (1) so ausgebildet sind, daß sie an ihren Basisenden um die Armachse (2) schwenkbar sind, und die gegenüberliegenden Enden der Armachse (2) exzentrisch und schwenkbar in Drehlagern (3 - 6) an einem Rahmen (7) der Abwickelvorrichtung gelagert sind, und eine Wandlereinrichtung (8 - 13) zum Umwandeln der Schwenk(bewegungs)bahn der Drehspitze (14) in eine Bahn längs einer vertikalen geraden Linie umfaßt, wobei die Wandlereinrichtung eine an der Armachse (2) montierte Halterung (8), eine schwenkbar mit dem einen Ende der Halterung (8) verbundene Zylindervorrichtung (9, 10) und Elemente (12, 13) zum Führen des anderen Endes der Halterung (8) in der Vertikalrichtung aufweist.
DE1989607201 1989-03-13 1989-03-13 Abwickelvorrichtung. Expired - Fee Related DE68907201T2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
EP89104412A EP0387365B1 (de) 1989-03-10 1989-03-13 Abwickelvorrichtung

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE68907201D1 DE68907201D1 (de) 1993-07-22
DE68907201T2 true DE68907201T2 (de) 1993-09-23

Family

ID=8201080

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1989607201 Expired - Fee Related DE68907201T2 (de) 1989-03-13 1989-03-13 Abwickelvorrichtung.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE68907201T2 (de)

Also Published As

Publication number Publication date
DE68907201D1 (de) 1993-07-22

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE68901850T2 (de) Zur schleifbearbeitung von zylindrischen lagerflaechen von werkstuecken, insbesondere fuer die bearbeitung von kurbelwellen- und kurbelzapfen mittels bandschleifer.
EP0294554B1 (de) Vorrichtung zum Aufwickeln von Materialbahnen
DE4104635A1 (de) Vorrichtung zum aufrollen von bahn- oder bandfoermigen materialien
EP2815857A2 (de) Schere
EP0680911A1 (de) Vorrichtung zum Aufwickeln einer kontinuierlich zulaufenden Bahn, insbesondere Papierbahn
EP0287848B1 (de) Längsteil-Streifenschere
EP0921085A2 (de) Verfahren und Wickelmaschine zum kontinuierlichen Aufwickeln einer Materialbahn
DE3314319C2 (de) Vorrichtung zum Spleißen von Bändern
DE3339488C2 (de)
EP0349705B1 (de) Rollen-Abwickelvorrichtung, insbesondere für eine Druckmaschine, und Verfahren zum Einschieben der Spannzapfen in die Hülse einer Rolle
DE1560012C3 (de) Vorrichtung zum Auslegen von Gewebebahnen
DE1900160A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Haltern einer Materialrolle
EP0289749A1 (de) Vorrichtung zum Abwickeln einer Materialbahn von einer Rolle
DE3021442C2 (de) Faltschachtelklebemaschine
DE19821603A1 (de) Längsfalzeinrichtung am Falzapparat von Rotationsdruckmaschinen
DE68907201T2 (de) Abwickelvorrichtung.
DE4100901C2 (de) Bogenanleger für Rotationsdruckmaschinen
EP2750995A1 (de) Doppeltragwalzenroller
EP0162371B1 (de) Folien-Vorschubeinheit für eine Tubenherstellungsmaschine
EP2768753A1 (de) Doppeltragwalzenroller
DE4327012A1 (de) Vorrichtung zur Betätigung seitlicher Bogenführungen an Rotationsdruckmaschinen
DE19612729C2 (de) Vorrichtung zur Aufnahme oder Übernahme von Wickelkernen
DE2159114C3 (de) Bandwalzanlage für das Kaltwalzen von Folien, wie Aluminiumfolien
DE3918520C2 (de) Vorrichtung zum Aufwickeln einer Materialbahn, insbesondere einer Papier- oder Kartonbahn
EP0379205B1 (de) Stofflegemaschine

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee