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DE68906300T2 - Ventileinheit fuer einen brennkraftmaschineneinlass, bestehend aus lamellenrueckschlagventilen. - Google Patents

Ventileinheit fuer einen brennkraftmaschineneinlass, bestehend aus lamellenrueckschlagventilen.

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DE68906300T2
DE68906300T2 DE8989200533T DE68906300T DE68906300T2 DE 68906300 T2 DE68906300 T2 DE 68906300T2 DE 8989200533 T DE8989200533 T DE 8989200533T DE 68906300 T DE68906300 T DE 68906300T DE 68906300 T2 DE68906300 T2 DE 68906300T2
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channels
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walls
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DE8989200533T
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Angelo Domenico D
Marco Visconti
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Fiat Auto SpA
Original Assignee
Fiat Auto SpA
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Publication date
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    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L3/00Lift-valve, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces; Parts or accessories thereof
    • F01L3/20Shapes or constructions of valve members, not provided for in preceding subgroups of this group
    • F01L3/205Reed valves
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T137/00Fluid handling
    • Y10T137/7722Line condition change responsive valves
    • Y10T137/7837Direct response valves [i.e., check valve type]
    • Y10T137/7879Resilient material valve
    • Y10T137/7888With valve member flexing about securement
    • Y10T137/7891Flap or reed

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Ventileinheit zur Anordnung in Serie mit einem Einlaßventil in einer Einlaßleitung eines Zylinders eines Verbrennungsmotors.
  • Es ist bekannt, daß bei Verbrennungsmotoren mit einem festgelegten Zeitablauf die gewählten Öffnungs- und Schließwinkel für die Ventile, besonders bei den Einlaßventilen so sind, daß sie nur bei bestimmten Motordrehzahlen optimal sind, wohingegen sie bei anderen Drehzahlen einen Kompromiß darstellen, der manchmal nur gerade eben akzeptabel ist.
  • Die Einlaßventile sind so ausgelegt, daß sie sich öffnen, während die Auslaßventile noch offen sind (Überströmung); während dies bei bestimmten Motordrehzahlen der Ausstoß der gasförmigen Verbrennungsprodukte erleichtert, führt es bei anderen Motordrehzahlen zu einer Rückströmung dieser gasförmigen Verbrennungsprodukte aus den Abgasleitungen in die Zylinder und in die Einlaßleitungen hinein, so daß auf diese Weise die volumetrische Wirksamkeit des Motors vermindert wird.
  • Die Einlaßventile können auch so ausgelegt werden, daß sie schließen, kurz nachdem der Kompressionshub begonnen hat, um auf diese Weise die Zylinderfüllung bei hohen Motordrehzahlen durch Trägheits- und Resonanzeffekte zu verbessern.
  • Aufgrund der bei niedrigen Drehzahlen verminderten Trägheit des Gemisches, das in den Zylinder eintritt, kann jedoch zum Beginn des Kompessionshubes ein beträchtlicher Teil des zugeführten Gemisches wieder dazu gebracht werden, durch die noch offenen Einlaßventile in die Einlaßleitungen hineinzugelangen, wodurch die Zylinderfüllung verschlechtert wird.
  • Um diese Nachteile zu vermeiden, ist bereits vorgeschlagen worden, die Einlaßleitungen mit Rückschlagventilen zu versehen, die es ermöglichen, daß das Luft-Brennstoffgemisch in Richtung der Zylinder fließt, jedoch nicht in umgekehrter Richtung; dies wird dadurch erreicht, daß in den Einlaßleitungen jedwede Gemischmenge festgehalten wird, die von den Zylindern zurückgeströmt ist.
  • Die Rückschlagventile können mit einer Ventileinheit kombiniert sein, die in der Einlaßleitung anzuordnen ist. Eine Ventileinheit dieser Art, die die Merkmale des Gattungsbegriffs des Anspruchs 1 hat, ist durch die GB-A- 2 125 483 bekannt.
  • Bei der Ventileinheit nach der obengenannten, früheren Druckschrift haben die bogenförmigen Bodenwände der Kanäle von einem Ende bis zum anderen ein vollständig bogenförmiges Profil, und sie haben längs ihrer gesamten Ausdehnung dieselbe Dicke. Die biegsamen Klappen sind nur auf einer kleinen Endfläche gegen die flachen Kanten der Kanaleinlässe geklemmt. An den Auslässen der Kanäle stoßen die Klappen gegen die metallischen Kanten an, die kleine Berührungsbereiche bilden.
  • Eine weitere Ventileinheit, die biegsame Klappen hat, die ihrerseits als Rückschlagventile in einer Einlaßleitung wirken, ist durch die GB-A-512 632 bekannt. Bei dieser Ventileinheit haben die gebogenen Bodenwände längliche Rippen, die sich von den Bodenwänden aus so erstrecken, daß die Klappen in der offenen Stellung der Ventile gegen diese Rippen anhaften, d.h. daß sie an begrenzten Berührungsbereichen anhaften und auf diese Weise ein Anhaften der Klappen an den gebogenen Bodenwänden vermeiden. Die Rippen enden in der Nähe der Einlaßöffnung der Einlaßleitung, wo die gebogenen Bodenwände abgestufte Abschnitte bilden und sie enden in einer Fläche, die mit derjenigen der Rippen ausgerichtet ist, um eine durchgehende Auflagefläche für die Klappen zu bilden.
  • Die FR-A-2 320 484 offenbart ein laminares Ventil für eine Einlaß- oder Auslaßleitung eines Verbrennungsmotors, wobei das Ventil im Ventilkörper eine Öffnung hat, die von einer Dichtung aus elastischem Material umgeben ist. Die Öffnung kann durch einen biegsamen, metallischen Streifen verschlossen werden, der seinerseits in der voll geöffneten Stellung gegen ein bogenförmiges Anschlagelement anschlagen kann. Entweder an dem elastischen Material oder an derjenigen Fläche der Klappe, die auf die Ventilöffnung zuweist, ist eine Lage eines Kunststoffs angebracht, um ein Anhaften der Klappe am elastischen Material des Ventilsitzes zu verhindern. Diese Konstruktion ist jedoch nicht für Ventileinheiten geeignet, die aus mehreren, vorgeschalteten Klappen zusammengesetzt ist.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Ventilanordnung nach der GB-A-2 125 483 weiter zu verbessern, und zwar insbesondere im Hinblick auf ihre Zuverlässigkeit und ihre Lebensdauer, wobei ihre bereits vorhandenen, ausgezeichneten Eigenschaften der Durchlässigkeit und der schnellen Ansprechbarkeit erhalten werden sollen.
  • Nach der vorliegenden Erfindung wird diese Aufgabe mit Hilfe einer Ventileinheit gelöst, die die Merkmale des Anspruchs 1 aufweist.
  • Bei dieser Konstruktion ist das Dichtungsmaterial nur in bestimmten Berührungsbereichen zwischen den Klappen und den Kanalkanten angeordnet, nämlich dort, wo es dazu dient, eine wirkungsvolle Abdichtung zu erreichen und den Stoß gegen die Klappen abzuschwächen, wohingegen es in den Klemmbereichen der Klappen nicht angeordnet ist, wo es den Querschnitt des Einlasses der Kanäle vermindern würde, wo aber in jedem Fall eine gute Abdichtung durch die Befestigung der verlängerten Abschnitte der Klappen zwischen den Leisten und den länglichen, ebenen Abschnitten der Basiswände der vorgeschalteten Kanal-Module erzielt wird.
  • Die Klappen werden dann, wenn sie in ihrer Endstellung sind, durch die Bodenwände der darüber liegenden Kanäle ordnungsgemäß abgestützt, so daß jede Verformung vermindert wird, die aus einer Ermüdungsbelastung entstehen könnte, und die sie zerstören, ihre Lebensdauer verkürzen oder ihre Bewegung in die vollständig offene Stellung verhindern könnte, wodurch der Luftdurch-Querschnitt vermindert würde.
  • Darüber hinaus macht es die Anordnung der stufenförmigen Bereiche möglich, daß die Belastungen der Klappen in der Nähe ihrer Befestigung sehr genau gesteuert und kontrolliert wird, da die Oberflächen des stufenförmigen Berührungsabschnittes auf sehr enge Toleranzen bearbeitet werden können, so daß dieser Abschnitt mit sehr genau bestimmten Abmessungen gebaut werden kann, um die Belastungen innerhalb genauer Vorgaben zu begrenzen.
  • Die so konstruierten Rückschlagventile bilden sehr kompakte Einheiten, die in denjenigen Abschnitten der Einlaßleitungen befestigt werden können, die innerhalb eines Zylinderkopfes angeordnet sind, um auf diese Weise den Raum zwischen den Einlaßventilen und den Rückschlagventilen klein zu halten.
  • Weitere Eigenschaften und Vorteile der Erfindung gehen aus der Beschreibung hervor, die nachfolgend mit Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 4 erfolgt, die als nichtbegrenzendes Beispiel eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung zeigen.
  • Fig. 1 ist ein Axialschnitt durch die Einlaßleitung eines Verbrennungsmotors, die mit einer Ventileinheit nach der Erfindung ausgerüstet ist;
  • Fig. 2 ist eine Einzeldarstellung der Ventileinheit nach Fig. 1;
  • Fig. 3 ist eine Schnittansicht längs der Linie III-III in Fig. 2; und
  • Fig. 4 ist eine Draufsicht, die längs der Linie IV-IV in Fig. 2 teilweise geschnitten ist.
  • In Fig. 1 bezeichnet die Bezugsziffer 10 insgesamt den Zylinderkopf eines Viertakt-Verbrennungsmotors, der mit einer Verbrennungskammer versehen ist, die mit 11 bezeichnet ist, sowie mit Einlaßventilen, wie mit dem Ventil 12, und die darüber hinaus den Endabschnitt eines Einlaßleitung aufweist, wie er beispielsweise insgesamt mit 13 bezeichnet ist.
  • An den Zylinderkopf 10 sind mit Hilfe von Dichtungen, wie sie bei 14 dargestellt sind, Einlaßleitungs-Zwischenabschnitte angeflanscht, wie sie in der Zeichnung mit 15 bezeichnet sind, wobei in diesen Abschnitte Brennstoff-Einspritzdüsen angebracht sind, wie sie in der Zeichnung mit 16 bezeichnet sind. Die üblichen Drosselklappen oder Drosselventile sind nicht dargestellt.
  • Die Leitungs-Zwischenabschnitte 15 sind mit einem ebenfalls nicht dargestellten Luftfilter verbunden. Die Einlaßleitung 13 umfaßt einen Einlaßabschnitt 18 von im wesentlichem rechteckigen Querschnitt sowie einen Endabschnitt 19 von im wesentlichen kreisförmigem Querschnitt. Im Einlaßabschnitt 18 ist zum Öffnen und Schließen des Durchlasses durch die Kanäle 22 eine Rückschlagventil-Klappeneinheit befestigt, die insgesamt mit 20 bezeichnet ist. Wie dies aus den Fig. 2 und 4 hervorgeht, ist die Einheit 20 aus übereinanderliegenden Modulen 21 gebildet, von denen jedes aus drei sich in Längsrichtung erstreckenden Kanälen 22 besteht, die ihrerseits im wesentlichen gebogene Bodenwände 23 aufweisen.
  • An ihren Einlaßabschnitten 24 bilden die Boden- und Seitenwände der Kanäle 22 flache Leisten 25 sowie Stützflächen 26, zwischen denen verlängerte Befestigungsstreifen-Teile 27 von elastisch biegsamen Klappen 28 dann eingeklemmt sind, wenn die Module mit Hilfe von Schrauben 29 und 30 übereinanderliegend montiert sind. Insbesondere die Bodenwände 23 haben am Einlaßabschnitt 24 langgestreckte, ebene Abschnitte, die flächenmäßig mit den Leisten 25 zusammenpassen und die die verlängerten Streifenteile 27 zwischen sich einklemmen. Nachdem die Module 21 und die Klappen 28 montiert worden sind, umgibt eine Dichtung 31 die Kontur 32 der Einheit 20, wobei diese Dichtung die Einheit 20 dann abdichtet, wenn sie im Sitz 17 des Einlaßabschnittes 18 eingebaut ist.
  • An ihrem Auslaßabschnitt 33 bilden die Grund- und Seitenwände der Kanäle 22 Kanten 34 zum Anschlag der freien Abschnitte der Klappen 28 in deren Stellung dann, wenn sie die Kanäle 22 verschließen. In den Kanten 34 der Bodenwände 33 und der Seitenwände der Kanäle 22 sind Nuten 35 vorgesehen ,die ein Dichtungsmaterial, z.B. Dichtungen 36, aufnehmen, das aus vulkanisiertem Gummi bestehen kann.
  • Auf ihrer Innenseite haben die Bodenwände 23 der Kanäle 22 jeweils eine gebogene Fläche 37, die dazu geeignet ist, den Luftstrom, der durch die Kanäle 22 hindurchgeht, zu führen, während die Bodenwände auf ihrer Außenseite jeweils eine Anschlagfläche 38 zum Halten der Klappen dann aufweisen, wenn diese in ihrer offenen Stellung sind.
  • Die Anschlagflächen 38 der Bodenwände 23 haben dieselbe Form wie die Klappen 28 dann, wenn sie unter einer gleichmäßig verteilten Belastung verformt sind, wobei diese Belastung einer bestimmten Druckdifferenz entspricht. Die Bodenwände 23 haben jedoch nah an ihren ebenen Abschnitten Bereiche verminderter Dicke und sind mit diesen Bereichen mit den stufenförmigen Bereichen 39 verbunden. Die Nuten in den Seitenwänden der Kanäle 22 enden in einem Abstand von den Leisten 25, so daß Kantenabschnitte in der Nähe der Abschnitte verminderter Dicke und der stufenförmigen Bereiche 39 von Dichtungsmaterial frei bleiben.
  • Die Klappen 28 verschließen die Kanäle 22 dadurch, daß sie durch ihre eigene, elastische Reaktion gegen die Kanten der Kanäle 22 gepreßt werden, wobei dies auch dann zutrifft, wenn der Motor ohne eine positive Druckdifferenz zwischen der stromaufwärtigen und der stromabwärtigen Seite der Ventileinheit 20 betrieben wird.
  • Während jedes Einlaßhubes im Zylinder werden die Klappen 28 jedoch von den Kanten der Kanäle durch die Wirkung der positiven Druckdifferenz zwischen der stromaufwärtigen und stromabwärtigen Seite der Einheit 20 abgehoben und ermöglichen es dem Luft-Gasgemisch, durch die Kanäle 22 hindurchzuströmen.
  • Am Ende des Einlaßhubes vermindert sich die positive Druckdifferenz, die auf die Einheit 20 einwirkt und die Klappen 28 verschließen die Kanäle 22 wiederum.
  • Wenn der Motor in diesem Zustand mit geringer Drehzahl läuft, und zwar insbesondere bei vollem Einlaß dann, wenn die Drosselklappe oder die Drosselklappen vollständig offen sind, findet eine Rückströmung der Zylinder-Mischung in die Einlaßleitung 13 statt, wo sie aufgehalten wird und wo durch die Schließung des Einlaßventils 12 und der Klappen 28 ein gewisser Überdruck entsteht.
  • Die Einheit 20 ist sehr kompakt und kann aus diesem Grunde innerhalb des Einlaßabschnittes 18 der Einlaßleitung 13 angebracht werden, die im Zylinderkopf 10 vorgesehen ist, so daß der Raum zwischen dem Einlaßventil 12 und der Einheit 20 vermindert und auf diese Weise der Druckanstieg in der Mischung erleichtert werden kann, die zurück in die Einlaßleitung 13 strömt.
  • Das Gemisch, das in die Einlaßleitung 13 geströmt ist, wird beim nächsten Ansaugtakt wiederum in den Zylinder 11 hineingezogen und aufgrund seines Überdruckes trägt es zum Ausstoß der gasförmigen Verbrennungsprodukte aus dem Zylinder 11 mit einer Spülwirkung bei, die auch bei niedriger Motordrehzahl auftritt. Bei niedrigen Motordrehzahlen wird daher ein insgesamt erhöhter Zylinder-Füllungseffekt erzielt.
  • Die Berührung zwischen den Klappen 28 und den Dichtungen 36 bietet selbst nach vielen Betriebsstunden eine gute Dichtung und dämpft den Anstoß der Klappen, was sich vorteilhaft auf ihre Lebensdauer auswirkt.
  • Die Klemmung der verlängerten Streifenteile 27 zwischen den Leisten 25 und den Stützflächen 26 stellt auch eine gute Abdichtung an den Kanal-Einlaßabschnitten 24 sicher. Aus diesem Grunde besteht keine Notwendigkeit dahingehend, Dichtungen zu verwenden, die zu einer Verminderung des Bereichs in den Einlaßabschnitten 24 führen und die die Durchlässigkeit der Kanäle 22 vermindern würden. Wie diese aus Fig. 3 hervorgeht, haben die Klappen 28 jedes Moduls vorteilhafterweise einzelne Klappenabschnitte, die durch ein gemeinsames Streifenteil 27 miteinander verbunden sind.
  • Ein besonderer Vorteil ist die Form der Außenseite der Bodenwände 23, die Anschlagfächen 38 aufweisen, die dieselbe Form haben wie die verformte Klappe 28, sowie stufenförmige Bereiche 39, die eine Verbindung mit den Stützflächen 26 herstellen.
  • Auf diese Weise liegen die Klappen 28 vollständig gegen die Anschlagflächen 38 an und erleiden keine Verformung. Darüber hinaus sind die Belastungen, denen die Klappen 28 in der Nähe ihrer Einklemmung zwischen den Leisten 25 und den Stützflächen 26 ausgesetzt sind, genau steuerbar, da die Bereiche 39 in sehr engen Toleranzen hergestellt und daher mit genau bestimmten Abmessungen konstruiert werden können, so daß die Belastungen innerhalb genau vorgegebener Werte gehalten werden können.
  • Aus diesem Grunde ist ein vollständiges Abheben der Klappen 28 sichergestellt und gleichzeitig eine extrem zufriedenstellende Lebensdauer.

Claims (2)

1. Ventileinheit zur Anordnung in Serie mit einem Einlaßventil (12) in einer Einlaßleitung (13) eines Zylinders (11) eines Verbrennungsmotors mit mehreren, in Langsrichtung verlaufenden Kanalen (22), die durch im wesentlichen gebogene Boden-Wände (23) und Seitenwände gebildet werden und die zu übereinander liegenden Modulen zusammengebaut sind und mit mehreren, elastisch biegsamen Klappen (28), die zum Öffnen und Schließen des Durchlasses durch die Kanäle (22) ähnlich Rückschlagventilen den Kanälen (22) zugeordnet sind,
wobei die Boden- und Seitenwände am Einlaßabschnitt (24) der Kanäle (22) Stützflächen (26) und flache Leisten (25) bilden, die in der übereinanderliegenden Stellung der Module zwischen sich die Befestigungsabschnitte der Klappen (28) einklemmen
und wobei die Boden- und Seitenwände an den Auslaßabschnitten (33) der Kanäle (22) Kanten (34) zum Anschlag der freien Abschnitte der Klappen (28) in einer Stellung bilden, in der sie die Kanäle (22) abschließen,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Boden-Wände (23) an ihrem Einlaßabschnitt (24) längliche, ebene Abschnitte haben, die mit den Leisten (25) oberflächlich zusarnenpassen und zwischen sich die vorstehenden Streifenteile (27) der Klappen (28) einklemmen,
daß die Boden-Wände (23) Bereiche verminderter Dicke haben, die den flachen Abständen benachbart sind und die damit über stufenförmige Bereiche (39) verbunden sind und
daß die Kanten (34) der Boden-Wände (23) und der Seitenwände Nuten (35) aufweisen, die ein Dichtungsmaterial (Dichtungen 36) aufnehmen, wobei die Nuten in den Seitenwänden in einem Abstand von den Leisten (25) enden, wodurch die Kantenabschnitte in der Nachbarschaft der verminderten Dicke und der stufenförmigen Bereiche (39) frei von Dichtungsmaterial gelassen wird.
2. Ventileinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappen (28) jedes Moduls einzelne Klappenabschnitte uinfassen, die durch denselben Streifenabschnitt verbunden sind.
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