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DE68903757T2 - Kochgeraet mit entlueftungsvorrichtung. - Google Patents

Kochgeraet mit entlueftungsvorrichtung.

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Publication number
DE68903757T2
DE68903757T2 DE8989901910T DE68903757T DE68903757T2 DE 68903757 T2 DE68903757 T2 DE 68903757T2 DE 8989901910 T DE8989901910 T DE 8989901910T DE 68903757 T DE68903757 T DE 68903757T DE 68903757 T2 DE68903757 T2 DE 68903757T2
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DE
Germany
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air
ventilation
cooking surface
ventilation device
cooking
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DE8989901910T
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DE68903757D1 (de
Inventor
L Tucker
L Turknett
Takatoshi Yano
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YANO CORP
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YANO CORP
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C15/00Details
    • F24C15/20Removing cooking fumes
    • F24C15/2042Devices for removing cooking fumes structurally associated with a cooking range e.g. downdraft

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ventilation (AREA)

Description

  • Nahezu bei jedem Kochvorgang, wie Grillen, Braten, Kochen, usw., entstehen Rauch, Dunst und Dampf oder andere Nebenprodukte, die beim Kochen in geschlossenen Räumen entfernt werden müssen. Üblicherweise wird über der Kochfläche eine Haube angebracht, die den Rauch oder Dunst nach seinem Aufsteigen begrenzt. Die Haube wird durch irgendeine Art von Entlüftungssystem abgesaugt.
  • In vielen Restaurants ist die Zubereitung gewisser Gerichte am Tisch des Gastes und nicht in einer eigenen Küche allgemein beliebt. Normalerweise ist dabei die Anordnung so, daß die Gäste an drei Seiten eines Tisches sitzen und an der anderen Seite eine Kochfläche, üblicherweise ein Rost angebracht ist. Über der Kochfläche ist eine Haube zur Begrenzung entstehender Dünste und Dämpfe angeordnet. Da die Haube hoch genug befestigt sein muß, um außerhalb der Sichthöhe der Gäste zu liegen, kann ein Luftzug in dem Restaurant die Dünste und Dämpfe seitlich bewegen, bevor sie die Abgrenzungen der Haube erreichen, wodurch oft die am Tisch sitzenden Gäste gestört werden. Ebenso sind die vielen Hauben in einem Restaurant nicht schön anzusehen.
  • Eine Lösung dieses Problems ist die Schaffung eines Saugentlüftungssystems an oder nahe der Kochfläche. Ein Gebläse oder ein ähnliches Mittel wird für den Abzug der Luft durch Öffnungen an der Hinterseite oder um die Seiten der Kochfläche verwendet. Dünste und Dämpfe werden in das Entlüftungssystem eingezogen und außerhalb des Raumes abgesaugt. Beispiele für diese Systeme sind in den US- Patenten 4,291,668 von Moeller, 4,562,827 von Cerola, 3,853,115 und 3,474,724 von Jenn und 3,712,819 von Field beschrieben.
  • Das Hauptproblem bei diesen Systemen besteht darin, daß der Bereich der Kochfläche so klein gehalten werden muß, daß Dünste und Dämpfe, die in der Mitte der Kochfläche entstehen, noch von dem Entlüftungssystem eingesaugt werden. Es ist unpraktisch, wenn nicht unmöglich, Entlüftungssysteme mit so großer Saugwirkung zu schaffen, daß alle Dünste und Dämpfe, die an einer großen Kochfläche entstehen, eingesaugt werden. Zum Beispiel sind Restaurantgrills mit Maßen von 1,5 Meter mal 1 Meter oder sogar größer üblich. Bei einem solchen Grill können sich Dünste und Dämpfe viele Zentimeter von der nächsten Entlüftungsöffnung entfernt befinden. Diese Erfindung löst dieses Problem, indem ein horizontaler Strom von Gebläseluft oberhalb der und über die Kochfläche geleitet wird, wodurch verhindert wird, daß Dünste und Dämpfe aufsteigen, und diese in die Entlüftungsöffnungen getrieben werden.
  • Im US-Patent 3,386,335 von Jensen wird die Verwendung eines nach oben abgelenkten dunstabziehenden Luftstroms vorgeschlagen, um von einer Kochfläche aufsteigende Dämpfe abzuziehen und zu entfernen. Die Jensen-Vorrichtung besitzt jedoch eine voluminöse Leitungsanordnung, die sich über der Kochfläche erstreckt. Insbesondere erfordert der nach oben abgelenkte Luftstrom eine Haube, die die dampfhaltige Luft nach dem Überstreichen der Kochfläche aufnimmt. Eine solche Leitungsanordnung ist zur Verwendung an einer Wand zweckmäßig, wie dies häufig in Küchen der Fall ist, aber für die Verwendung in Restaurants an den Tischen der Gäste störend und hinderlich.
  • Das oben erwähnte US-Patent 4,291,668 von Moeller schlägt vor, einen Gebläseluftstrom über eine Kochfläche zu Entlüftungsöffnungen zu lenken, aber nur zur Vermeidung einer Verschwendung klimatisierter Luft. Moeller beabsichtigt nicht, mit diesem Luftstrom Dämpfe zu entfernen und somit ist die Wirksamkeit der Moeller-Vorrichtung fraglich. Darüberhinaus gibt es bei Moeller keine deutliche Aussage in bezug auf die Richtung, in die die Luft strömt. Es wird jedoch angenommen, daß der Luftstrom nach oben abgelenkt ist, da die Entlüftungsöffnungen über der Ebene der umgebenden Tischfläche liegen und die vorgeschlagene Position einer Gebläsezuleitung unter der Ebene der Tischfläche ist. Auch bei Moeller ist die Leitungsanordnung, die sich über der Kochfläche erstreckt, störend und hinderlich.
  • Der Stand der Technik, der durch Moeller beispielhaft dargestellt wird, beschreibt ein Kochgerät mit Entlüftungsvorrichtung, welche angeordnet ist in oder angewendet wird mit Mitteln, die eine horizontale Fläche wie eine Tischfläche ausbilden, umfassend: eine Kochfläche, die unterhalb der horizontalen Fläche gelegen ist; Absaugmittel umfassend einen oder mehrere Lüftungskanäle angrenzend an eine oder mehrere Seiten der Kochfläche, wobei die Absaugmittel angeordnet sind, um Luft über der Kochfläche abzuziehen und diese Luft aus dem Kochgerät abzusaugen; und Gebläseluftmittel, angeordnet, um eine Gebläseluftschicht über die Kochfläche in Richtung der Absaugmittel zu leiten, um von der Kochfläche aufsteigende Dünste und Dämpfe zu um schließen und die Dünste und Dämpfe in die Absaugmittel zu steuern.
  • Die vorliegende Erfindung wird dadurch gekennzeichnet, daß der oder jeder Lüftungskanal unterhalb oder in einer Ebene mit der horizontalen Fläche angeordnet ist, daß die Absaugmittel angebracht sind, um Luft abwärts aus dem Bereich unmittelbar über der Kochfläche abzuziehen, daß die Gebläseluftmittel eingerichtet sind, um Gebläseluft horizontal oder abwärts über die Kochfläche zu leiten, und daß während des Gebrauchs der Vorrichtung mehr Luft durch die Absaugmittel abgezogen wird, als durch die Gebläseluftmittel abgegeben wird, so daß die gesamte Gebläseluft durch die Absaugmittel entfernt wird.
  • Die vorliegende Erfindung schafft somit ein Entlüftungssystem zum Gebrauch mit einem Kochgerät im geschlossenen Raum. Das Kochgerät kann von jeder Art sein, die Dünste oder Dämpfe während des Kochens erzeugt, wie Grills, Roste, Bratpfannen oder einzelne Heizelemente. Gebläseluft kann von einem Gebläse oder einem Kompressor erzeugt werden. Ein Gebläse oder ein anderes Mittel wird zur Erzeugung eines negativen Drucks in den Lüftungskanälen verwendet, so daß die gesamte Menge an Gebläseluft wie auch etwas Raumluft in die Lüftungskanäle eingesaugt und aus dem Raum abgezogen wird, in dem das Kochgerät aufgestellt ist.
  • Figur 1 ist eine dreidimensionale Ansicht der Erfindung, die in einem Tisch eingebaut ist, wobei die Gebläseluftmittel und Abzugsmittel durch Kästen dargestellt werden,
  • Figur 2 ist eine Schnittperspektive eines Teils der Erfindung, die das Verhältnis des Grills zu den Lüftungskanälen zeigt,
  • Figur 3 ist ein Querschnitt entlang der Linie III-III von Figur 1, der die Gebläseluft-Einlaßmittel, den Grill und die Absaugkammer zeigt,
  • Figur 4 ist ein Querschnitt ähnlich Figur 3, in dem ein Gebläseluft-Einlaßmittel durch ein Druckluft-Einlaßmittel ersetzt wurde.
  • Die besondere Kochfläche, die in die Erfindung eingebaut ist oder mit ihr verwendet wird, ist nicht von Bedeutung. In der gesamten Beschreibung wird der Begriff Grill stellvertretend für jede Kochfläche verwendet, die Dünste oder Dämpfe erzeugt und umfaßt Grills, Roste, Heizelemente oder Bratsysteme, ist aber auf diese nicht beschränkt.
  • Wie in Figur 1 dargestellt ist, ist die Erfindung üblicherweise in einem großen Tisch 90 so angeordnet, daß drei Seiten des Tisches zum Essen verwendet werden können. Die Erfindung kann in jeder horizontalen Fläche angebracht oder unabhängig von einem Tisch verwendet werden. Die Erfindung umfaßt eine Grill-Kochfläche 80, die an drei Seiten von zwei Lüftungskanälen 70 und einem Aufnahmelüftungskanal 72 begrenzt wird. Die verbleibende Seite (eine Längsseite, wenn der Grill nicht quadratisch ist) wird durch das Lufteintrittsgehäuse 60 begrenzt. Gegenüber dem Lufteintrittsgehäuse 60 ist eine Leiteinrichtung 71 angrenzend an den oberen Rand des Aufnahmelüftungskanals 72 angeordnet. Vorzugsweise sind die obere Flächen der Lüftungskanäle 70 und 72 und des Lufteintrittsgehäuses 60 mit der oberen Tischfläche 90 auf gleicher Höhe.
  • Gebläseluft wird durch ein Gebläseluftmittel 50 zugeführt, das ein Gebläse, Lüfter oder Kompressor sein kann und durch einen Kasten in Figur 1 dargestellt ist. Durch die Einlaßleitung 40 wird Luft in die Luftkammer 41 eingeblasen. Die Kammer 41 ist mit dem Boden des Lufteintrittsgehäuses 60 verbunden. Dünste und Dämpfe werden durch ein Abzugsgebläse 51 oder ein ähnliches Mittel entfernt, das durch einen weiteren Kasten in Figur 1 dargestellt ist. Das Abzugsgebläse 51 zieht Luft durch die Auslaßleitung 42 von der Absaugkammer 30 ab. Die Absaugkammer 30 verläuft im wesentlichen entlang der Aufnahmeleitung 72. Bei einer anderen Konstruktion kann die Absaugkammer 30 im wesentlichen kürzer als die Länge der Aufnahmelüftungsleitung 72 sein.
  • Das Verhältnis der Lüftungskanäle 70 und 72 zu dem Grill 80 ist in Figur 2 besser dargestellt. Die Lüftungskanäle 70, die senkrecht zum Lufteintrittsgehäuse 60 liegen, sind im wesentlichen C-förmig angeordnet, so daß der kurze vertikale Schenkel einen Träger für die Unterseite des Grills 80 bildet. Der obere horizontale Schenkel bildet einen Rand, der einen Einlaßkanal entlang des gesamten Randes des Grills 80 ausbildet und der Entlüftungskanal 70 ist so geformt, daß eine hohle erweiterte Kammer entsteht. Diese Kammer ist mit der Absaugkammer 30 durch den Aufnahmelüftungskanal 72 gegenüber dem Lufteintrittsgehäuse 60 verbunden. Dieser Aufnahmelüftungskanal 72 bildet den oberen Teil der Absaugkammer 30. Die Leiteinrichtung 71 verläuft entlang des Aufnahmelüftungskanals 72.
  • Mit Bezugnahme auf Figur 3 überspannt der Grill 80 (der mit Brennerelementen 81 dargestellt ist) den Abstand zwischen der Absaugkammer 30 und dem Lufteintrittsgehäuse 60. Das Lufteintrittsgehäuse 60 ist eine längliche Kammer, die an jedem Ende geschlossen ist. Gebläseluft wird durch die Einlaßleitung 41 und Luftkammer 41 in den mittleren Teil des Lufteintrittsgehäuses 60 zugeführt. Der einzige Auslaß für diese Gebläseluft ist der durch eine Lochplatte 61, die entlang des Lufteintrittsgehäuses 60 verläuft. Die Öffnungen ermöglichen, daß der Gebläseluftstrom durch die Platte 61 über deren gesamte Länge gleich ist. Der obere Rand des Lufteintrittsgehäuses 60 lenkt die Luft horizontal über die Fläche des Grills 80, die den während des Kochens entstehenden Dunst oder Dampf umschließt. Diese Luft wird dann in die Lüftungskanäle 72 und 70 abgezogen.
  • Die Leiteinrichtung 71 erzeugt einen größeren Aufnahmekanal in Richtung des Luftstroms. Die Dünste und Dämpfe werden in die Absaugkammer 30, durch Filter 31 und dann durch den Auslaßkanal 42 abgezogen, wo sie außerhalb des Raumes abgeblasen werden. Die Stärke, Höhe und Richtung der Gebläseluftschicht ist so, daß die gesamte Luft zu dem und in den Saugbereich der Lüftungskanäle 70 und 72 gelenkt wird.
  • Eine andere Ausführungsform ist in Figur 4 dargestellt. Anstelle eines Gebläseluftsystems, das durch ein Gebläse oder einen Lüfter erzeugt wird, wird die Luftschicht mit Druckluft gebildet. Der Einlaßkanal 40 wird durch ein Einlaßrohr 20 ersetzt und das Luftzuführmittel ist ein Kompressor. Das Einlaßrohr 20 verläuft durch das Lufteintrittsgehäuse 60 und ist mit der horizontalen Luftpumpe 21 zur Bildung einer T-Form verbunden. Das Luftrohr 21 verläuft entlang des Lufteintrittsgehäuses 60, parallel zu und mit geringem Abstand oberhalb der Fläche des Grills 80. Entlang des Luftrohrs 21 sind Öffnungen oder Düsen 22 mit Abstand zueinander angeordnet.
  • Die Druckluft wird somit über die Fläche des Grills 80 geleitet und umschließt sämtliche Dünste und Dämpfe und lenkt sie in die Lüftungskanäle 72 und 70.
  • Die Wirksamkeit der Vorrichtung wird durch das Verhältnis zwischen dem Abzugsgebläse 51 und dem Gebläseluftmittel 50 bestimmt. Beide sind einstellbar konstruiert, so daß jedes unabhängig voneinander den Umständen entsprechend verstärkt oder verringert werden kann. Zur Gewährleistung, daß alle Dünste und Dämpfe entfernt werden, wird die durch die Vorrichtung abgezogene Luftmenge so eingestellt, daß sie größer als die Menge der über den Grill 80 geblasenen Luft ist. Somit wird die gesamte Gebläseluft und ein Teil der umgebenden Raumluft in die Lüftungskanäle 70 und 72 abgezogen. Je größer der Grill 80 ist, desto größer ist der benötigte Abzug. Bei einer Grillgröße von zwei Fuß mal drei Fuß (0,6 Meter mal 0,9 Meter) sollte das Abzugsgebläse 51 1400 Kubikfuß (40 Kubikmeter) Luft pro Minute absaugen können. Bei einem Grill von zwei Fuß mal fünf Fuß (0,6 Meter mal 1,5 Meter) beträgt der erforderliche Abzug 2100 Kubikfuß (60 Kubikmeter) Luft pro Minute.
  • Da die Erfindung für die Verwendung im geschlossenen Raum konstruiert ist, sind Umwelt- und Energiefragen wesentlich. Die Gebläseluftquelle sollte außerhalb des Raumes liegen, da die Gebläseluft nach dem Überstreichen der Kochfläche abgesaugt wird. Ebenso sollte die abgezogene Luft außerhalb abgesaugt werden. Es ist auch günstig, die Einstellungen für die abgesaugte Luftmenge nahe der eingeblasenen Luftmenge zu halten, so daß nur so viel der klimatisierten Innenluft abgesaugt wird, wie zur Aufrechterhaltung der Systemwirksamkeit erforderlich ist.
  • Die Konstruktion der Erfindung ist derart, daß eine Anzahl von Einheiten mit einem einzigen Gebläseluftmittel 50 und einem einzigen Abzugsgebläse 51 verbunden werden kann. Natürlich muß deren Kapazität erhöht werden, um den zahlreichen Einheiten zu entsprechen.
  • Es kann auch gewählt werden, in welche Richtung die Luft über den Grill 80 in bezug auf Tisch 90 geblasen wird; wie dargestellt ist, wird die Luft vom Koch weggeblasen. Es ist auch möglich, daß die Luft zum Koch geblasen wird.
  • Eine weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung ermöglicht die vertikale Einstellung des Lufteintrittsgehäuses 60 in bezug auf die Oberfläche des Grills 80. Wenn Dünste und Dämpfe von der Grilloberfläche entfernt erzeugt werden, zum Beispiel wenn Pfannen oder Töpfe verwendet werden, kann das Lufteintrittsgehäuse 60 angehoben und nach unten abgewinkelt werden. Auf diese Weise werden Dünste und die Dämpfe nach wie vor durch die Luftschicht in die Lüftungskanäle 70 und 72 gelenkt.
  • In einem weiteren Ausführungsbeispiel wird ein kleiner Teil der abgesaugten Luft durch eine Gebläse- oder Leitungsanordnung über die Kochfläche zurückgeführt und bildet so ein Mittel zur Verstärkung des Aromas der gekochten Speise. Dies erfolgt durch Einfügen eines Kanals oder einer Leitung zwischen der Absaugkammer 30 und der Einlaßleitung 40. Ein kleines Rückführgebläse kann zum Einsaugen von etwa 20 Prozent der Luft aus der Absaugkammer 30 verwendet werden, die dann in die Einlaßleitung 40 geleitet wird, wo sie über den Grill 80 zurückgeführt wird. Bei Verwendung von Druckluft als Gebläseluftmittel wird die Rückführleitung mit dem Lufteintrittsgehäuse 60 so verbunden, daß die Luft unter der Druckluftschicht zurückgeführt wird.
  • Die Erfindung wird als eine eingebaute Kocheinheit beschrieben, die sowohl die Kochvorrichtung als auch das Entlüftungssystem umfaßt. Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung kann die Kochvorrichtung von dem Entlüftungssystem entfernt werden. Bei diesem Ausführungsbeispiel können verschiedene Arten von Kochflächen durch Entfernen einer Kochfläche und Einsetzen einer anderen Kochfläche ausgetauscht werden, so daß die Position der zweiten Fläche in bezug auf das Entlüftungssystem richtig ausgerichtet ist.

Claims (14)

1. Kochgerät mit Entlüftungsvorrichtung, welche angeordnet ist in oder angewendet wird mit Mitteln (90), die eine horizontale Fläche, etwa wie eine Tischfläche ausbilden, umfassend:
eine Kochfläche (80), die unterhalb der horizontalen Fläche gelegen ist;
Absaugmittel (51, 42, 30, 70, 72) umfassend einen oder mehrere Lüftungskanäle (70, 72) angrenzend an eine oder mehrere Seiten der Kochfläche (80), wobei die Absaugmittel (51, 42, 30, 70, 72) angeordnet sind, um Luft über der Kochfläche (80) abzuziehen und diese Luft aus dem Kochgerät abzusaugen; und
Gebläseluftmittel (50, 40, 41, 60), angeordnet um eine Gebläseluftschicht über die Kochfläche (80) in Richtung der Absaugmittel (51, 42, 30, 70, 72) zu leiten, um von der Kochfläche (80) aufsteigende Dünste und Dämpfe zu umschließen und die Dünste und Dämpfe in die Absaugmittel (51, 42, 30, 70, 72) zu steuern;
dadurch gekennzeichnet,
daß der oder jeder Lüftungskanal (70, 72) unterhalb oder in einer Ebene mit der horizontalen Fläche angeordnet ist,
daß die Absaugmittel (51, 42, 30, 70, 72) angebracht sind, um Luft abwärts aus dem Bereich unmittelbar über der Kochfläche (80) abzuziehen,
daß die Gebläseluftmittel (50, 40, 41, 60) eingerichtet sind, um Gebläseluft horizontal oder abwärts über die Kochfläche (80) zu leiten, und
daß während des Gebrauchs der Vorrichtung mehr Luft durch die Absaugmittel (51, 42, 30, 70, 72) abgezogen wird, als durch die Gebläseluftmittel (50, 40, 41, 60) abgegeben wird, so daß die gesamte Gebläseluft durch die Absaugmittel (51, 42, 30, 70, 72) entfernt wird.
2. Entlüftungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Absaugmittel (51, 42, 30, 70, 72) weiter eine Absaugkammer (30) und eine Auslaßleitung (42) umfassen, die unterhalb der horizontalen Fläche gelegen sind.
3. Entlüftungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der oder jeder Lüftungskanal (70, 72) die Kochfläche (80) an ihrem Umfang stützt.
4. Entlüftungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lüftungskanäle (70, 72) drei Seiten der Kochfläche (80) umgeben, wobei die Lüftungskanäle (70) einander im in wesentlichen C-förmiger Anordnung so zugekehrt sind, daß die Luft in den Lüftungskanal (72) gegenüber den Gebläseluftmitteln (50, 40, 41, 60) geführt wird, der einen oberen Teil der Absaugkammer (30) bildet.
5. Entlüftungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie weiter eine Leiteinrichtung (71) über dem Lüftungskanal (72) gegenüber den Gebläseluftmitteln umfaßt.
6. Entlüftungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gebläseluftmittel (50, 40, 41, 60) ein Gebläse (50) umfassen.
7. Entlüftungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gebläseluftmittel (50, 40, 41, 60) einen Kompressor umfassen.
8. Entlüftungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Entlüftungsmittel (51, 42, 30, 70, 72) ein einstellbares Gebläse (51) umfassen.
9. Entlüftungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gebläseluftmittel (50, 40, 41, 60) relativ zu der Kochfläche (80) vertikal verstellbar sind.
10. Entlüftungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kochfläche auswechselbar ist.
11. Entlüftungsvorrichtung nach Anspruch 1, weiter gekennzeichnet durch Rückführmittel (55), die eingereichtet sind, um einen Teil der durch die Entlüftungsmittel (51, 42, 30, 70, 72) entfernten Luft abzuziehen und diesen Teil horizontal oder abwärts über die Kochfläche (80) in oder unter die Gebläseluftschicht zu leiten.
12. Entlüftungsvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückführmittel (53, 55) eine Leitung (55) umfassen, die die Absaugmittel mit den Gebläseluftmitteln (50, 40, 41, 60) verbindet.
13. Entlüftungsvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückführmittel (53, 55) weiter ein Gebläse (53) umfassen.
14. Entlüftungsvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückführmittel (53, 55) ausgelegt sind, um annähernd 20 % der abgeleiteten Luft in die Gebläseluftmittel (50, 40, 41, 60) zurückzuführen.
DE8989901910T 1988-01-14 1989-01-17 Kochgeraet mit entlueftungsvorrichtung. Expired - Fee Related DE68903757T2 (de)

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US07/143,667 US4821704A (en) 1988-01-14 1988-01-14 Cooking apparatus ventilation system
US07/144,054 US4846146A (en) 1988-01-15 1988-01-15 Cooking apparatus ventilation system with recycling air flow
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP3168537A1 (de) * 2015-11-10 2017-05-17 Miele & Cie. KG Kochvorrichtung mit dunstabzugsvorrichtung

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EP3168537A1 (de) * 2015-11-10 2017-05-17 Miele & Cie. KG Kochvorrichtung mit dunstabzugsvorrichtung

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