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DE68903733T2 - Bildverstaerkervorrichtung. - Google Patents

Bildverstaerkervorrichtung.

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DE68903733T2
DE68903733T2 DE8989311150T DE68903733T DE68903733T2 DE 68903733 T2 DE68903733 T2 DE 68903733T2 DE 8989311150 T DE8989311150 T DE 8989311150T DE 68903733 T DE68903733 T DE 68903733T DE 68903733 T2 DE68903733 T2 DE 68903733T2
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DE
Germany
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light
image
photocathode
glass plate
lens element
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DE8989311150T
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DE68903733D1 (de
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Earle N Phillips
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International Standard Electric Corp
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International Standard Electric Corp
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J31/00Cathode ray tubes; Electron beam tubes
    • H01J31/08Cathode ray tubes; Electron beam tubes having a screen on or from which an image or pattern is formed, picked up, converted, or stored
    • H01J31/50Image-conversion or image-amplification tubes, i.e. having optical, X-ray, or analogous input, and optical output
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J29/00Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
    • H01J29/86Vessels; Containers; Vacuum locks
    • H01J29/89Optical or photographic arrangements structurally combined or co-operating with the vessel
    • HELECTRICITY
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    • H01J31/08Cathode ray tubes; Electron beam tubes having a screen on or from which an image or pattern is formed, picked up, converted, or stored
    • H01J31/50Image-conversion or image-amplification tubes, i.e. having optical, X-ray, or analogous input, and optical output
    • H01J31/505Image-conversion or image-amplification tubes, i.e. having optical, X-ray, or analogous input, and optical output flat tubes, e.g. proximity focusing tubes
    • HELECTRICITY
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    • H01J2229/00Details of cathode ray tubes or electron beam tubes
    • H01J2229/89Optical components associated with the vessel
    • H01J2229/893Optical components associated with the vessel using lenses

Landscapes

  • Image-Pickup Tubes, Image-Amplification Tubes, And Storage Tubes (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Bildverstärkervorrichtung sowie auf ein Verfahren zur Herstellung einer solchen Vorrichtung.
  • Bildverstärkervorrichtungen vervielfachen die Menge des von ihnen empfangenen Lichtes und schaffen damit eine Erhöhung des Ausgangslichtes, das zu einer Kamera oder direkt zu den Augen eines Betrachters befördert werden kann. Diese Vorrichtungen sind besonders nützlich zum Schaffen von Bildern von dunklen Bereichen und finden sowohl industrielle als auch militärische Anwendung. Zum Beispiel werden diese Vorrichtungen zum Verbessern der Nachtsicht von Flugzeugführern, zum Photographieren von Himmelskörpern sowie zur Schaffung von Nachtsicht für Personen, die an Retinitis pigmentosa (Nachtblindheit) leiden.
  • Moderne Bildverstärkervorrichtungen beinhalten drei Hauptkomponenten, nämlich eine Photokathode, ein Leuchtstoffschirm (Anode) und eine zwischen Photokathode und Leuchtstoffschirm positionierte Mikrokanalplatte (MCP). Diese Komponenten sind in einer Röhre untergebracht. Die Photokathode ist extrem empfindlich gegenüber niedrigen Strahlungspegeln von Infrarotlicht im Spektralbereich von 580 bis 590 nm (rot). Bei der Mikrokanalplatte handelt es sich um eine dünne Glasplatte mit einer Anordnung sich durch diese hindurcherstreckender, mikroskopischer Löcher. Jedes Loch ist dazu in der Lage, als kanalartiger Sekundärelektronenvervielfacher zu wirken. Wenn die Mikrokanalplatte in der Ebene eines Elektronenbildes einer Verstärkerröhre plaziert wird, kann man eine Verstärkung von bis zu mehreren Tausend erzielen. Da jeder Kanal in einer Mikrokanalplatte nahezu unabhängig von allen anderen Kanälen arbeitet, sättigt eine helle punktförmige Lichtquelle einige Kanäle, wobei jedoch keine Ausbreitung über benachbarte Bereiche erfolgt. Diese Eigenschaft einer "lokalen Sättigung" macht diese Röhren stärker immun gegen eine Überhellung an hellen Bereichen.
  • Die Anode der Bildverstärkerröhre beinhaltet ein Ausgangsfenster und ein Leuchtstoffschirm, der auf einer Oberfläche des Fensters ausgebildet ist. Bekannte Röhren beinhalteten die Verwendung eines ebenen Glasfensters als Ausgangsschirm für den Bildverstärker. Die beiden parallelen Glasoberflächen des Fensters verursachen jedoch Reflektionen und Geisterbilder, die durch die Verwendung von Anti-Reflektions-Beschichtungen nicht eliminiert werden können. Zur Überwindung des Reflektionsproblems wird normalerweise anstatt eines ebenen Ausgangsfensters aus Glas ein Faseroptik-Ausgangselement verwendet.
  • Das Faseroptik-Fenster besteht aus einer Matrix sehr dünner Kernglasstäbe, die von einem beschichteten Glas umgeben sind. Es stellt einen hohen Kostenfaktor dar. Außerdem sind ca. 35 % der Oberfläche des faseroptischen Fensters aufgrund der Matrixausbildung hinsichtlich des Empfangs von Licht blockiert. Dadurch verschlechtert sich die Leistung der Vorrichtung in erster Linie aufgrund der relativ geringen offenen oder optisch nutzbaren Fläche des Faseroptik-Fensters, wobei diese typischerweise ca. 60 % beträgt.
  • Die US-PS 4 406 973 offenbart ein Beispiel einer Bildverstärkerröhre, die an ihrem Ausgangsende einen Faseroptik-Inverter mit einem Bündel optischer Fasern aufweist, an deren Eingangsenden ein Leuchtstoffschirm der Anode angebracht ist und deren Ausgangsenden eine konkave Fläche zum Aufnehmen eines Linsenelements definieren.
  • Die US-PS 3 030 514 dagegen offenbart eine Bildverstärkerröhre, die die Verwendung eines faseroptischen Ausgangsfensters umgeht, bei der das Ausgangsfenster jedoch durch eine Glasscheibe definiert ist, an deren einen Seite ein Leuchtstoffschirm der Anode angebracht ist und deren andere Seite vollständig linsenförmig gerastert ist, um eine Vielzahl kugelig gerundeter Oberflächen zu schaffen, die jeweils von einem lichtreflektierenden Material mit einer darin vorhandenen zentralen Öffnung zum Übertragen von Licht undurchsichtig gemacht oder überdeckt sind.
  • Ein Ziel der vorliegenden Erfindung besteht somit in der Schaffung einer einfach ausgebildeten und relativ kostengünstigen Bildverstärkervorrichtung mit einem optischen Fenster mit geringer Reflektion.
  • Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung eines Verfahrens zum Herstellen eines solchen Ausgangsfensters in sehr wirtschaflicher und effizienter Weise.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung ist eine Bildverstärkerröhre mit einer Photokathode geschaffen, die ein Eingangsfenster aufweist, das auf optischem Material gebildet ist und eine planare Lichtempfangsoberfläche besitzt und eine gegenüberliegende planare Lichtübertragungsoberfläche, auf der sich eine lichtemittierende Einrichtung zum Emittieren von Elektronen in Abhängigkeit von an der lichtemittierenden Einrichtung empfangenem Licht befindet, mit einer der lichtemittierenden Einrichtung benachbart angeordneten Verstärkereinrichtung zum Verstärken der Zahl der von der lichtemittierenden Einrichtung emittierten Elektronen, mit einer der Verstärkereinrichtung benachbart angeordneten Wandlereinrichtung zum Umwandeln der Energie von den verstärkten Elektronen in Licht, um ein Bild zu erzeugen, und mit einem der Ausgabe des Bildes von der Wandlereinrichtung dienenden Ausgangselement mit einer Einrichtung zur Verhinderung von Reflektionen des Bildes zwischen dem Ausgangselement und der planaren Lichtübertragungsoberfläche des Eingangsfensters in Form eines Linsenelementes aus Massivglas oder einem anderen optischen Material, das der Wandlereinrichtung benachbart angeordnet ist und eine zur planaren Lichtübertragungsoberfläche des Eingangsfensters parallele planare Oberfläche zum Empfangen des Bildes von der Wandlereinrichtung und eine einzige durchsichtige sphärische oder asphärische Oberfläche am Ausgang der Verstärkerröhre für die Übertragung des Bildes hiervon ohne Reflektionen aufweist.
  • Ein Verfahren zur Erzeugung einer Bildverstärkervorrichtung umfaßt folgende Schritte: Erzeugung einer Photokathode zum Empfangen von Eingangslicht und zum Emittieren von Elektronen in Abhängigkeit von dem empfangenen Licht, wobei die Photokathode ein Eingangsfenster mit beabstandeten, parallelen planaren Oberflächen aufweist, Vorsehen einer Einrichtung zum Verstärken der Anzahl Elektronen, die von der Photokathode emittiert werden, Anordnen einer Glasplatte in Nachbarschaft der Verstärkereinrichtung, Erzeugen eines Leuchtstoffschirms auf einer Oberfläche der Glasplatte, um eine Anode zu schaffen, die zur Verstärkereinrichtung weist, um die verstärkten Elektronen in ein Bild umzuwandeln, Umgeben der Photokathode, der Verstärkereinrichtung und der Anode mit einem Gehäuse mit zwei entgegengesetzten Enden, wobei die Photokathode in einem Ende und die Glasplatte im anderen Ende angeordnet ist, und Vorsehen einer Einrichtung zur Verhinderung von Reflektionen des Bildes zwischen der Glasplatte und der planaren Oberfläche der Photokathode, indem ein Linsenelement aus Massivglas oder einem anderen optischen Material mit einer zur anderen Oberfläche der Glasplatte gerichteten planaren Oberfläche und einer einzigen durchsichtigen sphärischen oder asphärischen Oberfläche am Ausgang der Vorrichtung für das Übertragen des Bildes hiervon ohne Reflektionen zugefügt wird.
  • Die vorstehend genannten sowie weitere Merkmale und Ziele der vorliegenden Erfindung werden durch die nachfolgende Beschreibung unter Bezugnahme auf die Begleitzeichnungen noch verdeutlicht. In den Zeichnungen zeigen:
  • Fig. 1 eine Querschnittsansicht einer Bildverstärkervorrichtung des Standes der Technik;
  • Fig. 2 eine Querschnittsansicht einer Ausführungsform einer Bildverstärkervorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung; und
  • Fig. 3 eine Querschnittsansicht einer alternativen Ausführungsform einer Bildverstärkervorrichtung gemaß der vorliegenden Erfindung.
  • Fig. 1 zeigt eine Bildverstärkerröhre 10 des Standes der Technik, die ein Eingangsfenster, das entweder aus Glas oder faseroptisch ausgebildet sein kann, einen mit dem Fenster 12 verbundenen lichtemittierenden Wafer 14, eine Mikrokanalplatte 16 und ein Ausgangsfenster 18 aufweist. Das Ausgangsfenster besitzt einen Leuchtstoffschirm 20, der auf einer der Mikrokanalplatte 16 benachbarten Oberfläche des Ausgangsfensters angeordnet ist. Bei dem Ausgangsfenster 18 handelt es sich um ein Faseroptik-Element. Während das Faseroptik-Fenster eine Übertragung von Bildern von seiner Eingangsseite zu seiner Ausgangsseite mit sehr geringer Schwächung ermöglicht, leidet der Nutzeffekt des Fensters aufgrund eines relativ geringen Öffnungsflächenanteils.
  • Fig. 2 zeigt eine Bildverstärkerröhre 22 gemäß der vorliegenden Erfindung. Wie zu sehen ist, umfaßt die Röhre 22 drei Hauptkomponenten: einen lichtemittierenden Wafer 26, der auf einem als Kathode wirkenden Eingangsfenster bzw. Frontplatte 28 schichtartig aufgebracht ist; eine Mikrokanalplatte (MCP) 30 sowie eine Anode mit einem Leuchtstoffschirm 32, der auf einem als Anode wirkenden Ausgangsfenster 34 aufgebracht ist. Diese Komponenten sind in einem Gehäuse 24 angeordnet. Dem lichtemittierenden Wafer 26, der Mikrokanalplatte 30 und dem Leuchtstoffschirm 32 wird elektrische Energie entweder durch in das Gehäuse 24 integrierte oder durch extern von diesem vorgesehene Mittel zugeführt. Das Eingangsfenster 28 ist normalerweise in dem Gehäuse 24 dicht eingeschlossen und von einem umlaufenden Flansch 36 umgeben. Elemente 38 halten das Eingangsfenster 28 in dem Gehäuse 24. Ein Festhaltering 40 schließt das Ende der Röhre 22 dicht ab und trägt das Ausgangsfenster in dem Gehäuse 24. Die Mikrokanalplatte 30 ist aus einem Glasmaterial gebildet, das Sekundäremissionseigenschaften sowie Leitfähigkeitseigenschaften besitzt.
  • Die Frontplatte 28 empfängt und überträgt Licht. Lichtstrahlen treten in die Frontplatte 28 ein und werden auf den lichtemittierenden Wafer 26 gelenkt, der die Lichtphotonen in Elektronen umwandelt. Die Elektronen werden auf die Mikrokanalplatte 30 übertragen, die eine Vervielfachung der Anzahl von Elektronen bewirkt, wobei all dies in Übereinstimmung mit bekannten Prinzipien erfolgt. Bei dem üblichen lichtemittierenden Wafer handelt es sich um eine geeignete Galliumarsenid- (GaAs-)Vorrichtung, doch es können auch andere geeignete Materialien verwendet werden.
  • Die Mikrokanalplatte 30 ist in der Röhre 22 derart montiert, daß sowohl ihre Eintrittsfläche als auch ihre Austrittsfläche parallel zu dem lichtemittierenden Wafer 26 bzw. dem Leuchtstoffschirm 32 verlaufen.
  • Im Betrieb verursacht ein auf die Photokathode auftreffendes Strahlungsbild eine Emission von Elektronen, die zu der Mikrokanalplatte hin angezogen werden, das auf einem höheren positiven Potential als die Photokathode gehalten wird. Jedes auf die Mikrokanalplatte 30 auftreffendes Elektron führt zur Emission einer Anzahl von Sekundärelektronen, wodurch wiederum die Emission von noch mehr Sekundärelektronen verursacht wird. Die Elektronenverstärkung oder die Elektronenvervielfachung innerhalb der Mikrokanalplatte 30 wird in erster Linie durch die Potentialdifferenz gesteuert, die zwischen Eingangsoberfläche und Ausgangsoberfläche der Mikrokanalplatte 30 anliegt. Die aus der Mikrokanalplatte 30 austretenden und die Eingangsstrahlung-Bildinformation enthaltenden Elektronen treffen auf den Leuchtstoffschirm 32 auf, wodurch der Schirm zum Fluoreszieren und zum Reproduzieren des Eingangsbildes gebracht wird.
  • Man hat festgestellt, daß ein Ausbilden des Ausgangsfensters in Form eines Sammellinsenelements oder eines Zerstreuungslinsenelements zu einem verbesserten Ausgangsbild führt, das eine stärkere optische Auflösung und bessere Bildqualität bei geringeren Kosten besitzt.
  • Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem das Ausgangsfenster 34 zwei Bereiche aufweist. Bei dem einen Bereich handelt es sich um ein ebenes (planes) Glaselement 42. Das Glaselement 42 besitzt eine der Mikrokanalplatte 30 benachbart angeordnete Eingangsfläche 44 sowie eine Ausgangsfläche 46. Bei dem Glas dieses Elements kann es sich um ein beliebiges optisches Glas hoher Qualität handeln.
  • Bei dem zweiten Bereich des Ausgangsfensters 34 handelt es sich um ein plankonvexes Linsenelement 48. Das Linsenelement 48 ist an seiner planen Oberfläche 49 mit der Oberfläche 46 des Glaselements 42 verbunden. Der Leuchtstoffschirm 32 ist auf der Oberfläche 44 auf dem Glaselement angeordnet. Das Linsenelement 48 kann entweder plankonvex oder plankonkav mit einer sphärisch oder asphärisch gerundeten Oberfläche sein.
  • Fig. 3 zeigt ein alternatives Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem ein Ausgangsfenster in Form eines einzelnen optischen Elements vorliegt. Eine Bildverstärkerröhre 50 besitzt dieselbe Struktur, wie sie in Fig. 2 gezeigt ist, mit der Ausnahme, daß es sich bei dem Ausgangsfenster 92 um ein Linsenelement 54 mit einer plankonvexen Konfiguration handelt. Das Linsenelement 54 ist derart positioniert, daß seine planare Oberfläche 36 einer Mikrokanalplatte 58 benachbart angeordnet ist. Das Element 54 wird in einem Gehäuse 60 durch einen Festhaltering 62 festgehalten. Ein Leuchtstoffschirm 64 ist auf der planaren Oberfläche 56 positioniert.
  • Die Linsenelemente 48, 54 sind aus irgendeinem geeigneten optischen Material gebildet, welches Glas und Kunststoff einschließt.
  • Die Linsenelemente 48 und 54 sind zwar als positive Linsenelemente (oder Sammellinsenelemente) dargestellt, jedoch können auch negative Linsenelemente (oder Zerstreuungslinsenelemente) verwendet werden. Die Linsenelemente können entweder eine sphärische oder eine asphärische Konfiguration besitzen. Unter den verwendbaren Linsenelementen befinden sich auch "Gradient-Index"- (GRIN-) Linsen.
  • Nachfolgend werden zwei Verfahrensweisen zum Bilden von Bildverstärkerröhren gemäß der vorliegenden Erfindung beschrieben. Eines der Verfahren erfolgt zum Zeitpunkt der Montage der fertigen Röhre in der Bildverstärkervorrichtung und wird unter Bezugnahmne auf Fig. 2 beschrieben. Bei Verwendung dieses Verfahrens sind keine wesentlichen Änderungen üblicher Röhrenherstellungsverfahren sowie Röhrenherstellungswerkzeuge erforderlich.
  • Das zweite Verfahren erfolgt zum Zeitpunkt der Konstruktion der Röhre und wird unter Bezugnahme auf Fig. 3 beschrieben. Bei diesem Verfahren sind keine zusätzlichen Verfahrensschritte beim Einbauen der fertigen Röhre in die Bildverstärkervorrichtung erforderlich.
  • Die Struktur der Fig. 2 wird folgendermaßen gebildet. Der lichtemittierende Wafer 26 wird zur Bildung der Photokathode auf der Frontplatte 28 gebildet. Der Leuchtstoffschirm 32 wird zur Bildung der Anode auf die Oberfläche 44 des Glaselements 42 aufgebracht. Die Anode wird in dem Festhaltering 40 befestigt. Die Photokathode, die Mikrokanalplatte 30 und die Anode werden in dem Gehäuse 24 angeordnet, und das Gehäuse wird mit einer Vergußmasse gefüllt. Der Festhaltering 40 wird dann an dem Ende der Röhre angebracht, um das Gehäuse dicht zu verschließen. Die Röhrenherstellungsschritte erfolgen nach bekannten Verfahrensweisen.
  • Vor dem Einsetzen der Röhre in die Bildverstärkervorrichtung wird das Linsenelement 48 an der Oberfläche 46 des planen Glaselements 42 angebracht. Dies erfolgt durch Aufbringen eines optischen Klebers auf die Oberfläche 46 sowie Drücken des Linsenelements 48 in Berührung mit diesem, wonach man eine ausreichende Zeitdauer zum Aushärten des Klebers vorsieht.
  • Im Rahmen der vorliegenden Erfindung liegen auch andere Kleber, wie unter UV-Einwirkung aushärtende Kleber, sowie auch andere Verfahrensweisen zum Zusammenfügen von Glaselement und Linsenelement.
  • Der vorstehend beschriebene Verbindungsschritt läßt sich bei Verwendung des Linsenelements 54 der Fig. 3 eliminieren. Bei diesem Verfahren wird das Linsenelement 54 derart in dem Festhaltering 62 befestigt, daß die Oberfläche 56 der Mikrokanalplatte 30 benachbart ist, wenn sich der Ring in der Röhre in Position befindet.
  • Vorstehend ist zwar die Verwendung des Linsenelements als Ausgangsfenster beschrieben worden, doch es liegt auch im Rahmen der vorliegenden Erfindung, ein Linsenelement als Frontplatte oder Eingangsfenster zu verwenden.
  • Die vorliegende Erfindung findet vielerlei Anwendung auf dem Gebiet der Sichtgeräte, insbesondere für kleine Kathodenstrahlröhren-Anzeigen, wie sie in militärischen und kommerziell genutzten Vorrichtungen verwendet werden. Diese Vorrichtungen beinhalten auch unter Wärmewirkung arbeitende Bildherstellungsvorrichtungen, Videokameras und ähnliche Systeme.
  • Die Prinzipien der vorliegenden Erfindung sind zwar unter Bezugnahme auf eine spezielle Vorrichtung beschrieben worden, doch es versteht sich ganz klar, daß diese Beschreibung nur als Beispiel und nicht als Beschränkung des Umfangs der beigefügten Ansprüche zu verstehen ist.

Claims (8)

1. Bildverstärkerröhre (22,50) mit einer Photokathode (26, 28), die ein Eingangsfenster (28) aufweist, das aus einem optischen Material gebildet ist und eine planare Lichtempfangsoberfläche besitzt und eine gegenüberliegende planare Lichtübertragungsoberfläche, auf der sich eine lichtemittierende Einrichtung (26) zum Emittieren von Elektronen in Abhängigkeit von an der lichtemittierenden Einrichtung empfangenem Licht befindet, mit einer der lichtemittierenden Einrichtung (26) benachbart angeordneten Verstärkereinrichtung (30,58) zum Verstärken der Zahl der von der lichtemittierenden Einrichtung emittierten Elektronen, mit einer der Verstärkereinrichtung benachbart angeordneten Wandlereinrichtung (32,64) zum Umwandeln der Energie von den verstärkten Elektronen in Licht, um ein Bild zu erzeugen, und mit einem der Ausgabe des Bildes von der Wandlereinrichtung dienenden Ausgangselement mit einer Einrichtung zur Verhinderung von Reflektionen des Bildes zwischen dem Ausgangselement und der planaren Lichtübertragungsoberfläche des Eingangsfensters (28) in Form eines Linsenelementes (48,54) aus Massivglas oder einem anderen optischen Material, das der Wandlereinrichtung benachbart angeordnet ist und eine zur planaren Lichtübertragungsoberfläche des Eingangsfensters (28) parallele planare Oberfläche (56) zum Empfangen des Lichtes von der Wandlereinrichtung und eine einzige durchsichtige sphärische oder asphärische Oberfläche am Ausgang der Verstärkerröhre für die Übertragung des Bildes hiervon ohne Reflektionen aufweist.
2. Röhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkereinrichtung eine Mikrokanalplatte (30,58) ist.
3. Röhre nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandlereinrichtung eine Schicht aus Leuchtstoffmaterial (32,64) ist.
4. Röhre nach einem der vorausgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein zwei parallele Oberflächen (44,46) aufweisendes Element (42) aus optischem Material auf einer der parallelen Oberflächen vorgesehen ist, die auf der Lichtempfangsoberfläche des Linsenelementes angeordnet ist.
5. Verfahren zur Erzeugung einer Bildverstärkerröhre (22) mit den folgenden Schritten: Erzeugung einer Photokathode (28,26) zum Empfangen von Eingangslicht und zum Emittieren von Elektronen in Abhängigkeit von dem empfangenen Licht, wobei die Photokathode ein Eingangsfenster (28) mit beabstandeten, parallelen planaren Oberflächen aufweist, Vorsehen einer Einrichtung (30) zum Verstärken der Anzahl Elektronen, die von der Photokathode emittiert werden, Anordnen einer Glasplatte (42) in Nachbarschaft der Verstärkungseinrichtung, Erzeugen eines Leuchtstoffschirms auf einer Oberfläche der Glasplatte, um eine Anode zu schaffen, die zur Verstärkereinrichtung weist, um die verstärkten Elektronen in ein Bild umzuwandeln, Umgeben der Photokathode, der Verstärkereinrichtung (30) und der Anode mit einem Gehäuse (24) mit zwei entgegengesetzten Enden, wobei die Photokathode (26,28) in einem Ende und die Glasplatte (42) im anderen Ende angeordnet ist, und Vorsehen einer Einrichtung zur Verhinderung von Reflektionen des Bildes zwischen der Glasplatte und der planaren Oberfläche der Photokathode, indem ein Linsenelement (48) aus Massivglas oder einem anderen optischen Material mit einer zur anderen Oberfläche der Glasplatte (42) gerichteten planaren Oberfläche und einer einzigen durchsichtigen sphärischen oder asphärischen Oberfläche am Ausgang der Verstärkervorrichtung für das Übertragen des Bildes hiervon ohne Reflektionen zugefügt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schritt des Anordnens das Hinzufügen eines Linsenelementes zu einer von dem Leuchtstoffschirm entfernten Oberfläche der Glasplatte umfaßt.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schritt des Hinzufügens das Verbinden der Glasplatte mit dem Linsenelement umfaßt.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Schritt des Verbindens das Einbringen eines optischen Klebers zwischen der Glasplatte und dem Linsenelement umfaßt.
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