DE68903708T2 - Spielkasten. - Google Patents
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft einen Spielkasten für münzbetriebene Vergnügungsautomaten, wie zum Beispiel Flipperautomaten. Eine neuere Entwicklung auf dem Gebiet münzbetriebener Vergnügungsautomaten besteht in einem Flipperautomaten mit sowohl horizontalen als auch vertikalen Spielfeldern. Eine solche Vorrichtung wird in der DE-A-3 820 394 beschrieben, die jedoch nicht Teil des für die vorliegende Erfindung relevanten Standes der Technik bildet. Eine derartige Entwicklung erfordert einen verbesserten Spielkasten, der eine derartige Ausführung aufnehmen kann und dennoch sicher und kompakt mit einem minimalen Aufwand hinsichtlich Abbau und Wiederaufbau transportiert werden kann.
- Aus der US-A-4 647 043 (WICZER) ist bereits ein Spielkasten für ein Vergnügungsspiel bekannt, umfassend ein erstes, horizontales Gehäuse und ein zweites, vertikales Gehäuse, welches an seinem unteren Ende schwenkbar am ersten Gehäuse gelagert und zwischen einer aufrechten Betriebsstellung und einer Lagerungsstellung, in der es auf das erste Gehäuse geklappt ist, beweglich ist. Ein solcher Kasten ist deshalb ungünstig, weil er beim Transport eine Verdrehbewegung der beiden Gehäuse im Verhältnis zueinander erlaubt, und damit die Möglichkeit einer Beschädigung derselben besteht.
- Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Spielkasten mit größerer Sicherheit beim Transport zu schaffen.
- Nach der vorliegenden Erfindung ist ein Spielkasten für ein münzbetriebenes Vergnügungspiel vorgesehen, umfassend ein erstes, horizontales Gehäuse, welches ein Spielfeld, einschließlich einer Einrichtung zum Ermöglichen des Zugangs zu diesem Spielfeld, aufnimmt, und ein zweites, vertikales Gehäuse, welches an seinem unteren Ende schwenkbar am ersten Gehäuse gelagert ist und zwischen einer aufrechten Betriebsstellung und einer Lagerungsstellung, in der es auf das erste Gehäuse geklappt ist, beweglich ist, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Gehäuse einen von diesem aus nach vorne ragenden und an das erste Gehäuse stoßenden und dieses überlappenden oberen Abschnitt aufweist, um beim Schwenken des zweiten Gehäuses in seine umgeklappte Lagerungsstellung eine seitlich verlaufende Bewegung der ersten und zweiten Gehäuse im Verhältnis zueinander einzuschränken und diese zu schützen, wobei das zweite Gehäuse ein zweites Spielfeld oder eine Trefferanzeige aufnimmt.
- Es ist damit ein Spielkasten mit einer sichereren Transportanordnung zum Schützen vor und Einschränken seitlich verlaufender Bewegungen der ersten und zweiten Gehäuse im Verhältnis zueinander während dem Transport, wenn sich das zweite Gehäuse in seiner gefalteten Lagerungsstellung befindet, vorgesehen.
- Es ist vorzugsweise eine Tafel vorgesehen, die um das obere Ende des zweiten Gehäuses zum Ermöglichen des Zugangs zu diesem schwenkbar ist.
- Die Tafel kann mit einer Abdeckung vorgesehen sein, die zur Erleichterung des Anbringens und Entfernens der Abdeckung in an der Tafel vorhandenen Führungseinrichtungen verschiebbar gelagert ist.
- Es kann ferner eine Einrichtung zur Befestigung der Tafelabdeckung in der Führungseinrichtung vorgesehen sein. Die Abdeckung gleitet daher, während die Tafel zwecks Zugang in die Innenseite des zweiten Gehäuses in ihre geöffnete Stellung bewegt wird, nicht heraus.
- Es kann ferner eine Einrichtung zum versperrbaren Anbringen der Tafel am zweiten Gehäuse vorgesehen sein. Dadurch wird zusätzliche Sicherheit geschaffen.
- In einer Ausführungsform des hier vorgesehenen Spielkastens enthält auch das zweite Gehäuse ein Spielfeld. Dadurch wird ein verbesserter Kasten, der zwei Spielfelder aufnehmen kann, und ein Kasten, der einfach zu transportieren und aufzustellen ist, bereitgestellt.
- Bei einer solchen Ausführungsform ist vorzugsweise ein Ende des zweiten Spielfelds zur Bereitstellung eines Zugangs hinter das zweite Spielfeld schwenkbar am zweiten Gehäuse angebracht. Es wird damit ein verbesserter Kasten bereitgestellt, der einen einfachen Zugang zu der Elektronik und den mechanischen Elementen des vertikalen Spielfelds ermöglicht.
- Es können ferner Einrichtungen zum Halten eines Endes des zweiten Spielfelds innerhalb des zweiten Gehäuses vorgesehen sein. Diese Einrichtungen können zusammenarbeiten, um die Tafel versperrbar am zweiten Gehäuse anzubringen. Damit wird zusätzliche Sicherheit geschaffen.
- Bei einer weiteren Ausführungsform des hier vorgesehenen Spielkastens nimmt das zweite Gehäuse eine Trefferanzeige auf.
- Zum Schaffen zusätzlicher Sicherheit beim Transport kann eine Einrichtung zum Sichern des zweiten Gehäuses gegen Verschwenken vorgesehen sein.
- Die Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
- Figur 1 eine perspektivische Ansicht eines Flipperautomaten mit horizontalen und vertikalen Spielfeldern;
- Figur 2 eine perspektivische Ansicht der Rückseite des Flipperautomaten, wobei das vertikale Gehäuse in eine zusammengeklappte, horizontale Stellung geschwenkt ist;
- Figur 3 einen Seitenaufriß, der das vertikale Gehäuse sowohl in seiner vertikalen als auch in seiner horizontalen Stellung zeigt;
- Figur 4 einen Seitenschnitt des vertikalen Gehäuses, welcher die verschwenkten und unverschwenkten Stellungen sowohl des Spielfelds als auch der Tafel zeigt;
- Figur 5 eine perspektivische Ansicht der Tafelabdeckung;
- Figur 6 eine perspektivische Ansicht, die die Metallzunge zeigt, die das vertikale Spielfeld sichert und mit dem Tafelschloß zusammenarbeitet;
- Figur 7 eine perspektivische Ansicht des Gelenkbolzens für das vertikale Spielfeld;
- Figur 8 einen vertikalen Schnitt des Bolzens und der Hülse, die die horizontalen und vertikalen Gehäuse schwenkbar verbinden; und
- Figur 9 einen vertikalen Schnitt des Bolzens und der Flügelmutter, die das vertikale Gehäuse gegen Verschwenken sichern.
- Ein im allgemeinen mit 10 bezeichneter Flipperautomat umfaßt ein im horizontalen Gehäuse 30 enthaltenes horizontales Spielfeld 20, und ein im vertikalen Gehäuse 50 enthaltenes vertikales Spielfeld 40. Das vertikale Gehäuse schwingt um zwei Ansatzbolzen 52 auf jeder Seite des Gehäuses 50. Jeder Bolzen durchsetzt eine Hülse 54, die sich durch in sowohl dem horizontalen Gehäuse 30 als auch dem vertikalen Gehäuse 50 befindlichen Löchern erstreckt. Zur Sicherung des vertikalen Gehäuses 50 wenn ein Verschwenken nicht erwunscht ist, ist ein zweiter Bolzen 56 (Figuren 1 und 9) mit Flügelmutter 57 durch einander entsprechend ausgerichtete Löcher 58 befestigt, die sich sowohl durch das vertikale Gehäuse 50 als auch das horizontale Gehäuse 30 erstrecken. Wenn es daher erwunscht ist, den Spielkasten 10 für den Transport in eine zusammengeklappte bzw. kompakte Anordnung zu bringen, werden die Bolzen 56 entfernt und das vertikale Gehäuse 50 wird in die in Figur 2 gezeigte Stellung verschwenkt. Eine elastische Leitung 32 schützt die Drähte, die die zwischen den horizontalen und vertikalen Gehäusen 30 und 50 verlaufenden Strom- und Logikschaltkreise verbinden.
- In den oberen Abschnitt des vertikalen Gehäuses 50 ist eine Tafel 60 eingebaut, die Trefferanzeigen 62, Spielillustrationen oder andere Merkmale enthalten kann. Figur 4 zeigt, wie zur Erleichterung des Zugangs zu den Bauteilen innerhalb der Tafel 60 und des vertikalen Gehäuses 50 die Tafel am vertikalen Gehäuse 50 gelenkig verbunden ist. Die Vorderseite 64 der Tafel ist durch eine Klarsichtabdeckung 66 aus Glas oder Kunststoff 66 geschützt. Die Abdeckung 66 gleitet zur Schaffung eines Zugangs zur Vorderseite 64 der Tafel in einer Führungseinrichtung bzw. in Schlitzen 68 (Figur 5). Eine dünne drehbare Metallscheibe 70 sichert die Abdeckung 66 in den Schlitzen 68. Dadurch wird die Abdeckung 66 während dem Anheben der Tafel 60 vor einer ungewollten Bewegung geschützt, wodurch die Gefahr eines Bruchs beim Ablassen der Tafel in ihre Sperrstellung (Fig. 4) ausgeschaltet wird. Die Scheibe 70 schwingt um einen Stift oder Flachkopfnagel 71.
- Ein Scharnier 72 verbindet zur Ermöglichung des Zugangs zum Inneren der Tafel und des vertikalen Gehäuses 50 das Oberteil der Tafel 60 schwenkbar mit dem Oberteil des vertikalen Gehäuses 50. Ein Zylinderschloß 74 mit einer drehenden Klammer 76 verrastet mit der Aufwärtslasche 82 einer Metallzunge 80, die an der Rückseite des vertikalen Gehäuses 50 befestigt ist. Die Tafel selbst ist leicht in den oberen Abschnitt des vertikalen Gehäuses 50 eingelassen und bildet dadurch Ohrenansatze 51.
- Wenn das Gehäuse 50 in die kompakte Anordnung der Fig. 2 zusammengeklappt ist, passen die Ohrenansätze 51 des Gehäuses 50 über die Außenseite des horizontalen Gehäuses 30. Die horizontalen und vertikalen Gehäuse 30 und 50 werden so von seitlich verlaufenden oder Verdrehbewegungen im Verhältnis zueinander abgehalten. Die Oberkante 61a und Unterkante 61b der Tafel 60 erstrecken sich über den Schlitz 68 hinaus. Wenn die Kanten der Tafel 60 auf den Kanten 31 des horizontalen Gehäuses ruhen, ist die Abdeckung 66 folglich vor Bruch geschützt. Es wird natürlich in Betracht gezogen, daß die oben genannte Anordnung des horizontalen Gehäuses, vertikalen Gehäuses und der Tafel in einem Flipperautomaten mit nur einem horizontalen Spielfeld verwendet werden kann. Das vertikale Gehäuse würde dann Trefferanzeigen, und kein vertikales Spielfeld, enthalten, oder die Trefferanzeigen könnten ganz oder teilweise auf der Tafel angeordnet sein.
- Das vertikale Spielfeld 40 ist im vertikalen Gehäuse 50 durch eine nach unten gerichtete Lasche 84, Anschlagblöcke 42, und Gelenkplatten 44 gesichert. Wenn die Tafel 60 entsperrt und nach oben geschwenkt ist, kann das Spielfeld 40 nach der Darstellung in Fig. 4 nach links geschwenkt werden. Jede der Gelenkplatten 44 (Fig. 3) weist einen Schlitz mit einem abgerundeten Ende auf, welches über eine runde Gelenkmutter 45 paßt, die am Ende des Bolzens 46, der sich durch das vertikale Gehäuse 50 (Fig. 7) erstreckt, gesichert ist. Das offene Ende der Schlitze in den Gelenkplatten 44 ermöglicht das Entfernen des vertikalen Spielfelds 40 vom vertikalen Gehäuse. Dies wird erreicht durch ein Anheben des vertikalen Spielfelds 40, bis die Schlitze in den Platten 44 die Muttern 45 freigeben.
- Bevorzugt ist das horizontale Spielfeld 20 auf übliche Weise am horizontalen Gehäuse 30 durch Gelenkplatten 24 (Fig. 3), ähnlich den Platten 44, angebracht. Damit ist ein schneller, leichter Zugang zu jedem Abschnitt des Spielkastens 10 vorhanden.
- Verschiedene Anderungen und Modifikationen der hier beschriebenen bevorzugten Ausführungsformen werden für Fachleute naheliegen. Derartige Änderungen und Modifikationen können durchgeführt werden, ohne vom Erfindungsumfang der vorliegenden Erfindung abzuweichen und die mit ihr verbundenen Vorteile zu mindern. Es ist daher beabsichtigt, daß derartige Anderungen und Modifikationen durch die Ansprüche abgedeckt sind.
Claims (9)
1. Spielkasten (10) für ein münzbetriebenes Vergnügungsspiel,
umfassend ein erstes, horizontales Gehäuse (30), welches ein
Spielfeld, einschließlich einer Einrichtung zum Ermöglichen des
Zugangs zu diesem Spielfeld, aufnimmt, und ein zweites,
vertikales Gehäuse (50), welches an seinem unteren Ende
schwenkbar am ersten Gehäuse (30) gelagert ist und zwischen einer
aufrechten Betriebsstellung und einer Lagerungsstellung, in der
es auf das erste Gehäuse geklappt ist, beweglich ist, dadurch
gekennzeichnet, daß das zweite Gehäuse (50) einen von diesem aus
nach vorne ragenden und an das erste Gehäuse (30) stoßenden und
dieses überlappenden oberen Abschnitt (51) aufweist, um beim
Schwenken des zweiten Gehäuses (50) in seine umgeklappte
Lagerungsstellung eine seitlich verlaufende Bewegung der ersten
und zweiten Gehäuse (30, 50) im Verhältnis zueinander
einzuschränken und diese zu schützen, wobei das zweite Gehäuse
(50) ein zweites Spielfeld (40) oder eine Trefferanzeige (62)
aufnimmt.
2. Spielkasten nach Anspruch 1, wobei eine Tafel (60) vorgesehen
ist, die um das obere Ende des zweiten Gehäuses (50) zum
Ermöglichen des Zugangs zu diesem schwenkbar ist.
3. Spielkasten nach Anspruch 2, wobei die Tafel (60) mit einer
Abdeckung (66) versehen ist, die zur Erleichterung des Anbringens
und Entfernens der Abdeckung (66) in an der Tafel (60)
vorhandenen Führungseinrichtungen (68) verschiebbar gelagert ist.
4. Spielkasten nach Anspruch 3, wobei ferner eine Einrichtung
(70) zur Befestigung der Tafelabdeckung (66) in der
Führungseinrichtung (68) vorgesehen ist.
5. Spielkasten nach Anspruch 2, 3 oder 4, wobei ferner eine
Einrichtung (74) zum versperrbaren Anbringen der Tafel (60) am
zweiten Gehäuse (50) vorgesehen ist.
6. Spielkasten nach Anspruch 1, wobei ein Ende des zweiten
Spielfelds (40) zur Bereitstellung eines Zugangs hinter das
zweite Spielfeld (40) schwenkbar am zweiten Gehäuse (50)
angebracht ist.
7. Spielkasten nach Anspruch 1, wobei ferner Einrichtungen (84,
42, 44) zum Halten eines Endes des zweiten Spielfelds (40)
innerhalb des zweiten Gehäuses (50) vorgesehen sind.
8. Spielkasten nach Anspruch 7, wenn er direkt oder indirekt von
Anspruch 2 abhängt, wobei die Einrichtungen (84, 42, 44) zum
Halten eines Endes des zweiten Spielfelds (40) innerhalb des
zweiten Gehäuses (50) zusammenarbeiten, um die Tafel (60)
versperrbar am zweiten Gehäuse (50) anzubringen.
9. Spielkasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei
eine Einrichtung zum Sichern des zweiten Gehäuses (50) gegen
Verschwenken vorgesehen ist.
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