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DE68902691T2 - Stranggussvorrichtungen. - Google Patents

Stranggussvorrichtungen.

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DE68902691T2
DE68902691T2 DE8989305709T DE68902691T DE68902691T2 DE 68902691 T2 DE68902691 T2 DE 68902691T2 DE 8989305709 T DE8989305709 T DE 8989305709T DE 68902691 T DE68902691 T DE 68902691T DE 68902691 T2 DE68902691 T2 DE 68902691T2
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DE
Germany
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tundish
casting
tundish nozzle
nozzle
inclination
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DE8989305709T
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Nobuhisa Hasebe
Masayuki Nakada
Shiro Osada
Shuzo Takahashi
Yutaka Tsuchida
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IHI Corp
JFE Engineering Corp
Original Assignee
Nippon Kokan Ltd
Ishikawajima Harima Heavy Industries Co Ltd
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Publication date
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Application filed by Nippon Kokan Ltd, Ishikawajima Harima Heavy Industries Co Ltd filed Critical Nippon Kokan Ltd
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D11/00Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D11/00Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
    • B22D11/06Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths into moulds with travelling walls, e.g. with rolls, plates, belts, caterpillars
    • B22D11/0637Accessories therefor
    • B22D11/064Accessories therefor for supplying molten metal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Continuous Casting (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Stranggußmaschinen und betrifft die Eingußvorrichtung derartiger Maschinen. Genauer betrifft die Erfindung eine Stranggußmaschine des Typs mit mehreren Gießblöcken, die so verbunden sind, daß sie eine obere und eine untere Endlos-Gießblockeinheit mit jeweils entgegengesetzter Laufrichtung bilden, die im Betrieb in derselben Richtung bewegt werden, um zusammen einen Gießhohlraum zu bilden, und einer Gießwanne, die im Betrieb durch eine Gießwannendüse in ein Ende des Gießhohlraums, in den sich die Gießwannendüse erstreckt, Schmelze liefert, wobei der Neigungswinkel der Gießwannendüse einstellbar ist.
  • In Fig. 1, die ein schematischer Seitenaufriß ist, ist eine bekannte Stranggußmaschine des Typs mit beweglicher Gießform gezeigt. Diese Maschine umfaßt mehrere Gießblöcke 1, die so verbunden sind, daß sie ein Paar von Endlos-Gießblockeinheiten 2 und 2' bilden. Diese Gießblockeinheiten 2 und 2' sind übereinander angeordnet, so daß zwischen ihnen ein ununterbrochener Gießhohlraum gebildet wird. Im Betrieb werden die Gießblockeinheiten 2 und 2' durch Antriebsräder 3 und 3' in der durch die Pfeile 4 und 4' gekennzeichneten Richtung angetrieben, wobei an einem Ende durch eine von einer Gießwanne 5 sich erstreckende Gießwannendüse 6 Schmelze in den Gießhohlraum eingegossen wird und wobei aus dem anderen Ende des Gießhohlraums ein Gießstrang 7 entnommen wird, wie durch den Pfeil angezeigt ist.
  • Um in der obenbeschriebenen Maschine einen Leckverlust der Schmelze zu verhindern, muß der Spalt zwischen der Gießwannendüse 6 im Gießhohlraum und den den Gießhohlraum definierenden Gießblöcken 1 mit einem hohen Grad von Maßgenauigkeit auf einem vorgegebenen kleinen Wert gehalten werden. Hierzu wird im allgemeinen ein Gießwannendüsen- Ausrichtsystem des in den Fig. 2 bis 5 gezeigten Typs verwendet, wobei Fig. 2 ein schematischer Seitenaufriß des Ausrichtsystems und die Fig. 3 bis 5 Ansichten in Richtung der Pfeile III, IV bzw. V in Fig. 2 sind. In diesem System können sowohl die vertikale Position als auch die Neigung der Düse nach oben und nach unten durch Betätigen von Handrädern 45 eingestellt werden, die mit am Gießwannen-Trägergestell 48 angebrachten Hebevorrichtungen 44 funktional verbunden sind. Die horizontale Position der Düse 6 kann durch Bewegen des unterhalb des Gießwannen-Trägergestells 48 angeordneten Hebevorrichtungs-Gestells 49 eingestellt werden, indem Schubschrauben 46 und Zugschrauben 47, die in Fig. 4 schematisch gezeigt sind, betätigt werden. Wie am besten aus Fig. 5 ersichtlich, kann die Drehausrichtung (Neigung in der zur Düsenachse senkrechten Ebene) der Düse durch Einstellen von Muttern 53 von speziell gestalteten Schrauben 52, die durch Schwenkzapfen 51 mit einem Wagenrahmen 50 verbunden sind, eingestellt werden.
  • Dieses System ist jedoch in bezug auf die Aufrechterhaltung des Spaltes zwischen der Düse und den Gießblöcken auf dem vorgegebenen kleinen Wert nicht immer erfolgreich. Der Grund hierfür besteht darin, daß jegliche vertikale Abweichung der Position der einzelnen Gießblöcke 1 durch die Einstellung der Düse 6 durch die manuelle Betätigung der Handräder 45 kompensiert werden muß. Dies ist in der Praxis unmöglich, was dazu führt, daß es nicht gelingt, den Spalt auf der vorgegebenen Größe zu halten. Im Ergebnis neigt die Gießwannendüse 6 dazu, die Blöcke 1 mit großer Kraft zu berühren, so daß sie ungleichmäßig verschleißt oder beschädigt wird.
  • Die vorliegende Erfindung zielt darauf, die obigen und andere Probleme im Zusammenhang mit herkömmlichen Eingußvorrichtungen für Stranggußmaschinen vom Typ mit beweglicher Gießform im wesentlichen zu beseitigen und sie hat zur Aufgabe, zwischen der Gießwannendüse und den Gießblöcken jederzeit einen kleinen Spalt mit vorgegebener Größe aufrechtzuerhalten, wodurch die Sicherheit der Gießwannendüse und der sich bewegenden Gießblöcke gewährleistet ist.
  • Stranggußmaschinen, die Gießwannen enthalten, deren Neigungswinkel mittels Sensoren automatisch gesteuert wird, sind in JP-A-56-151143 und in JP-A-62-57747 offenbart. Die JP-A-56-151143 offenbart Sensoren, die den Abstand zwischen ihnen und den Gießblöcken der Gießmaschine feststellen: Der Oberbegriff des Anspruches 1 basiert auf diesem Dokument.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung umfaßt eine Stranggußmaschine mehrere Gießblöcke, die so verbunden sind, daß sie eine obere und eine untere Endlos-Gießblockeinheit mit jeweils entgegengesetzter Laufrichtung bilden, die im Betrieb in derselben Richtung bewegt werden, um zusammen einen Gießhohlraum zu bilden, und eine Gießwanne, die im Betrieb durch eine Gießwannendüse in ein Ende des Gießhohlraums, in dem sich die Gießwannendüse erstreckt, Schmelze liefert, wobei der Neigungswinkel der Gießwannendüse einstellbar ist, Betätigungseinrichtungen, die so beschaffen sind, daß sie den Neigungswinkel der Gießwannendüse einstellen können, einen oder mehrere Positionssensoren, die in der Nähe des einen Endes des Gießhohlraums angeordnet und so beschaffen sind, daß sie Signale erzeugen, die die Abstände zwischen den Sensoren und den Gießblöcken einer jeden Endlosbahn darstellen, und eine Steuereinrichtung, die auf die Signale anspricht und so beschaffen ist, daß sie an die Betätigungseinrichtung ein Befehlssignal liefert, um diese zu veranlassen, den Neigungswinkel der Gießwannendüse so einzustellen, daß die Spalte zwischen der Gießwannendüse und den Endlosbahnen im wesentlichen auf vorgegebenen Werten gehalten werden, wobei die Stranggußmaschine dadurch gekennzeichnet ist, daß die Gießwannendüse mit der Gießwanne schwenkbar verbunden ist, wobei der Neigungswinkel der Gießwannendüse in bezug auf die Gießwanne einstellbar ist, und daß das Einlaßende der Gießwannendüse teilsphärisch ist und mittels einer Vorbelastungseinrichtung in dichten Kontakt mit einem entsprechend geformten Bereich der Gießwanne gezwungen wird.
  • Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung einer besonderen Ausführungsform deutlich, die beispielhaft mit Bezug auf die Fig. 6 bis 9 der beigefügten Zeichnungen gegeben wird, von denen:
  • Fig. 6 eine Seitenansicht einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist;
  • Fig. 7 eine Ansicht entlang der Linie VII-VII in Fig. 6 ist;
  • Fig. 8 ein Blockschaltbild zur Erläuterung des Hydraulikzylinder-Betätigungssystems ist; und
  • Fig. 9 ein Graph zur Erläuterung der Beziehung zwischen der Ausgabe des Positionssensors und der Zeit ist.
  • Auf einem Gießwannenwagen-Rahmen 11, der einen Gießwannenträger 8 und einen Wasserkühlungsmantel 10 mit Kühlwasserkanälen 9 umfaßt, ist eine Gießwanne 13 mit einem kurzen Schmelzenauslaß 12 angebracht. Am Wagenrahmen 11 ist mittels Gelenkeinrichtungen 15 wie etwa Schrauben koaxial zur Mittelachse des Schmelzenauslasses 12 ein Zwischenelement 14 befestigt. Das Zwischenelement 14 ist aus einem feuerfesten Material hergestellt und besitzt einen in axialer Richtung sich erstreckenden Schmelzenausgießkanal 17, der mit dem Schmelzenausgießkanal 16 des Schmelzenauslasses 12 ausgerichtet ist. Das vom Auslaß 12 entfernt sich befindende Ende des Elementes 14 ist mit einer halbkugelförmigen Aussparung 19 ausgebildet.
  • Eine Gießwannendüse 21, die aus einem feuerfesten Material hergestellt ist und von einer Stahlummantelung 20 umgeben ist, besitzt einen axial sich erstreckenden Schmelzenkanal 18, der zum Schmelzenkanal 17 in einer koaxialen Beziehung steht. Am Einlaßende der Gießwannendüse 21 ist ein sphärischer Fortsatz 22 ausgebildet, der in die halbkugelförmige Aussparung 19 in der Art eines Kugelzapfengelenks eng eingepaßt ist. An der Oberseite und an der Unterseite der Gießwannendüse 21 sind Haltearme 24, die jeweils ein Durchgangsloch 23 besitzen, befestigt. Von den Durchgangslöchern 23 der Arme 24 werden jeweils Führungsstangen 25 gleitend aufgenommen, die an einem Ende mittels eines horizontal sich erstreckenden Zapfens 40 mit dem Gießwannenwagen-Rahmen 11 schwenkbar verbunden sind. Das andere Ende einer jeden Führungsstange 25 trägt eine Federeinrichtung 26 wie etwa eine Druckfeder, um den Haltearm 24 normalerweise gegen den Gießwannenwagen-Rahmen 11 vorzuspannen, wodurch die Gießwannendüse 21 gegen das Zwischenelement 14 gedrückt wird. Ein Hydraulikzylinder 27 ist an seiner Stirnseite mittels eines zu den Zapfen 40 parallelen Zapfens 41 am Gießwannenwagen-Rahmen 11 schwenkbar befestigt. Die Kolbenstange 28 des Zylinders 27 ist an ihrem vorderen Ende mittels eines zum Zapfen 41 parallelen Zapfens 42 mit der Unterseite der Gießwannendüse 21 schwenkbar verbunden, so daß die Neigung der Gießwannendüse 21 verändert wird, wenn die Stange 28 ausgefahren oder eingezogen wird. Der Zylinder 27 wird durch ein Servoventil 37 gesteuert und ist über eine Pumpe 39 mit einem Hydraulikfluidbehälter 38 verbunden.
  • Am Einlaß des Gießhohlraums, der durch die zwei Endlosschleifen der miteinander verbundenen Gießblöcke 1 definiert ist, d.h. an der Position, an der sich die Gießblöcke um die Antriebsräder 3 und 3' in zueinander entgegengesetzter Richtung bewegen, sind an den Mittelpunkten von Armen 31 und 31', die sich zwischen Trägersäulen 30 in der Richtung quer zu den Gießhohlräumen erstrecken (siehe Fig. 7), Positionssensoren 29 und 29' wie etwa Wirbelstrom-Positionssensoren befestigt. Die Sensoren 29, 29' sind so beschaffen, daß sie die Abstände L und L' zu den Oberflächen der sich vorbeibewegenden Gießblöcke 1 messen.
  • Wie in Fig. 8 gezeigt, werden die Ausgaben der Positionssensoren 29 und 29' an eine allgemein mit dem Bezugszeichen 32 bezeichnete Steüereinrichtung geliefert, wobei die Ergebnisse der von der Steuereinrichtung 32 ausgeführten Rechenoperationen an das Servoventil 37 geliefert werden.
  • Die Steuereinrichtung 32 umfaßt A/D-Umsetzer 33 und 33', Recheneinheiten 34 und 34', einen Komparator 35 und einen D/A-Umsetzer 36. Wenn sich das vordere Ende X eines Gießblocks 1 am zugehörigen Positionssensor 29 vorbeibewegt, wird der Abstand l&sub1; dazwischen gemessen, außerdem wird nach einem Zeitintervall t&sub1;, das auf der Grundlage der Geschwindigkeit der Gießblöcke 1 bestimmt wird, der Abstand l&sub2; zum Mittelpunkt Y des Gießblocks gemessen (siehe Fig. 9); die Größe des Spalts Δc zwischen dem vorderen Ende der Gießwannendüse 21 und den Gießblöcken, die dem Abstand l&sub2; entspricht, wird auf der Grundlage der aus einem Anfangsversuch erhaltenen Daten berechnet. Auf die gleiche Weise werden, nachdem sich das vordere Ende X eines Gießblocks 1 am Positionssenor 29' vorbeibewegt hat, der Abstand l&sub1;' dazwischen und, nach einem Zeitintervall t&sub1;, das auf der Grundlage der Geschwindigkeit der Gießblöcke 1 bestimmt wird, der Abstand l&sub2;' zum Mittelpunkt Y des Gießblocks 1 gemessen. Danach wird der Spalt Δc' zwischen dem vorderen Ende der Gießwannendüse 1 und den Gießblöcken, der dem Abstand l&sub2;' entspricht, auf der Grundlage der in einem Anf angsversuch erhaltenen Daten berechnet. Die auf diese Weise erhaltenen Signale, die die Spalte Δc und Δc' darstellen, werden nach einem gewissen Zeitintervall, nachdem die Gießblöcke 1 in eine einander gegenüberliegende Beziehung gelangt sind, an den Komparator 35 geliefert, anschließend wird das Differenzsignal vom Komparator 35 an das Servoventil 37 geliefert, das den Hydraulikzylinder 27 betätigt, um die Differenz zu beseitigen.
  • Die Betriebsweise der bevorzugten Ausführungsform ist die folgende:
  • Zunächst werden in einem Anfangsversuch ohne Verwendung einer Schmelze die Werte der Spalte Δc und Δc' zwischen dem vorderen Ende der Gießwannendüse 21 und den einander gegenüberliegenden Gießblöcken 1, die den Abständen L&sub2; bzw. L&sub2;' entsprechen, an Zwischenpunkten Y der Gießblöcke 1 gemessen, woraufhin die so erhaltenen Daten den Recheneinheiten 34 und 34' in der Steuereinrichtung 32 zugeführt werden.
  • Im tatsächlichen Betrieb werden die Abstände L und L', die von den am Einlaß des Gießhohlraums angeordneten Positionssensoren 29 und 29' gemessen werden, durch die A/D-Umsetzer 33 und 33' in digitale Signale umgewandelt, die wiederum an die Recheneinheiten 34 und 34' geliefert werden, worin die Abstände l&sub2; und l&sub2;' zu den Mittelpunkten Y der Gießblöcke 1 dazu verwendet werden, die Werte der Spalte Δc und Δc' durch Rechenoperationen auf der Grundlage der im Versuchsbetrieb erhaltenen Daten zu erzeugen. Die die Spalte Δc und Δc' darstellenden Signale, die auf diese Weise erhalten werden, werden an den Komparator 35 geliefert, nachdem ein ausreichendes Zeitintervall verstrichen ist, in dem die Gießblöcke 1 das vordere Ende der Gießwannendüse 21 erreicht haben, so daß die Differenz zwischen den Spalten Δc und Δc', d.h. die Abweichung des vorderen Endes der Gießwannendüse 21 in bezug auf die oberen oder die unteren Gießblöcke 1 erhalten wird. Das auf diese Weise erhaltene Differenzsignal wird durch den D/A-Umsetzer 36 in ein analoges Signal umgewandelt, das wiederum als Betätigungssignal für den Hydraulikzylinder 27 an das Servoventil 37 geliefert wird.
  • Daher wird das Servoventil 37 so betätigt, daß es die Stange des Zylinders 27 um eine Strecke ausfährt oder einzieht, derart, daß die Gießwannendüse 21 um die Bereiche 19 und 22 gekippt oder geneigt wird und die Spalte zwischen dem vorderen Ende der Gießwannendüse 21 und den gegenüberliegenden Gießblöcken 1 im wesentlichen konstant gehalten werden, so daß ein Kontakt des vorderen Endes der Gießwannendüse 21 mit den oberen oder den unteren Gießblöcken 1 verhindert wird, was andernfalls zu einem lokalen Verschleiß oder einem Abbrechen des vorderen Endes der Gießwannendüse 21 führen würde.
  • Die Kippbewegung der Gießwannendüse 21 aufgrund des Ausfahrens oder Einziehens der Stange des Zylinders 27 führt nicht zu einem Leckverlust der Schmelze an der Verbindung der Düse 21, da die Düse 21 durch die Federn 26 gegen das Zwischenelement 14 gezwungen wird. Selbst wenn eine Verformung zu einer Neigung der Achse des Schmelzenauslasses 12 der Gießwanne 13 in bezug auf die Mittelachse der Gießwannendüse 21 führt, wird ein Leckverlust der Schmelze an der Verbindung der Düse verhindert, da aufgrund des Zusammenwirkens der halbkugelförmigen Flächen 19 und 22 kein Spalt erzeugt wird.
  • Es ist selbstverständlich, daß die vorliegende Erfindung nicht auf die obenbeschriebene bevorzugte Ausführungsform beschränkt ist und daß verschiedene Abwandlungen vorgenommen werden können. Beispielsweise können über die Breite der Gießblöcke mehrere Positionssensoren 29 und 29' in gegenseitigem Abstand angeordnet werden, wobei die Kippung des vorderen Endes der Gießwannendüse 21 anhand des Mittelwertes der Ausgaben der Positionssensoren gesteuert wird, wobei jegliche Neigung in der Breitenrichtung der Gießblöcke 1 und jegliche Oberflächenrauhheit die Positionierung des vorderen Endes der Gießwannendüse 21 nicht nachteilig beeinflußt. Es ist ferner selbstverständlich, daß in der obenbeschriebenen Ausführungsform, obwohl der Abstand l gemessen wird, nicht der tatsächliche Wert dieses Abstandes verwendet und die Messung nur deswegen ausgeführt wird, um die Position des vorderen Endes der Gießblöcke zu gewinnen.

Claims (3)

1. Eine Stranggußmaschine, mit mehreren Gießblöcken (1), die so verbunden sind, daß sie eine obere und eine untere Endlos-Gießblockeinheit (2) mit jeweils entgegengesetzter Laufrichtung bilden, die im Betrieb in derselben Richtung bewegt werden, um zusammen einen Gießhohlraum zu bilden, und einer Gießwanne (13), die im Betrieb durch eine Gießwannendüse (20) in ein Ende des Gießhohlraums, in den sich die Gießwannendüse erstreckt, schmelze liefert, wobei der Neigungswinkel der Gießwannendüse einstellbar ist, Betätigungseinrichtungen (27, 28), die so beschaffen sind, daß sie den Neigungswinkel der Gießwannendüse (21) einstellen können, einem oder mehreren Positionssensoren (29, 29'), die in der Nähe des einen Endes des Gießhohlraums angeordnet und so beschaffen sind, daß sie Signale erzeugen, die die Abstände (L, L') zwischen den Sensoren (29, 29') und den Gießblöcken (1) einer jeden Endlosbahn darstellen, und einer Steuereinrichtung (32), die auf die Signale anspricht und so beschaffen ist, daß sie an die Betätigungseinrichtung (28) ein Befehlssignal liefert, um diese zu veranlassen, den Neigungswinkel der Gießwannendüse (21) so einzustellen, daß die Spalte zwischen der Gießwannendüse und den Endlosbahnen im wesentlichen auf vorgegebenen Werten gehalten werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Gießwannendüse (21) mit der Gießwanne (13) schwenkbar verbunden ist, wobei der Neigungswinkel der Gießwannendüse (21) in bezug auf die Gießwanne (13) einstellbar ist, und daß das Einlaßende der Gießwannendüse (21) teilsphärisch ist und mittels einer Vorbelastungseinrichtung (26) in dichten Kontakt mit einem entsprechend geformten Bereich (14) der Gießwanne gezwungen wird.
2. Eine Maschine gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (32) zwei Recheneinheiten (34, 34') enthält, die so beschaffen sind, daß sie Signale erzeugen, die die Größe der Spalte (Δc, Δc') zwischen der Gießwannendüse (21) und den Gießblöcken (1) der zwei Gießeinheiten darstellen, und mit einem Komparator (35) verbunden sind, der so beschaffen ist, daß er ein Differenzsignal erzeugt.
3. Eine Maschine gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtung einen Hydraulikzylinder (27) und eine Kolbenstange (28) umfaßt, die mit der Gießwannendüse (21) schwenkbar verbunden sind, wobei ein Gießwannenwagen-Rahmen (11) die Gießwanne (13) trägt.
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Date Code Title Description
8363 Opposition against the patent
8339 Ceased/non-payment of the annual fee