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DE68902612T2 - Verriegelungsvorrichtung fuer einen deckel eines behaelters, z.b. handschuhkasten eines kraftfahrzeugs. - Google Patents

Verriegelungsvorrichtung fuer einen deckel eines behaelters, z.b. handschuhkasten eines kraftfahrzeugs.

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DE68902612T2
DE68902612T2 DE1989602612 DE68902612T DE68902612T2 DE 68902612 T2 DE68902612 T2 DE 68902612T2 DE 1989602612 DE1989602612 DE 1989602612 DE 68902612 T DE68902612 T DE 68902612T DE 68902612 T2 DE68902612 T2 DE 68902612T2
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DE
Germany
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handle
guide element
storage compartment
elongated support
latch
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Application number
DE1989602612
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English (en)
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DE68902612D1 (de
Inventor
Guy Bablet
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Automobiles Peugeot SA
Automobiles Citroen SA
Original Assignee
Automobiles Peugeot SA
Automobiles Citroen SA
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Publication date
Application filed by Automobiles Peugeot SA, Automobiles Citroen SA filed Critical Automobiles Peugeot SA
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Publication of DE68902612T2 publication Critical patent/DE68902612T2/de
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B83/00Vehicle locks specially adapted for particular types of wing or vehicle
    • E05B83/28Locks for glove compartments, console boxes, fuel inlet covers or the like
    • E05B83/30Locks for glove compartments, console boxes, fuel inlet covers or the like for glove compartments
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B13/00Devices preventing the key or the handle or both from being used
    • E05B13/005Disconnecting the handle
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C9/00Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing
    • E05C9/02Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with one sliding bar for fastening when moved in one direction and unfastening when moved in opposite direction; with two sliding bars moved in the same direction when fastening or unfastening
    • E05C9/026Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with one sliding bar for fastening when moved in one direction and unfastening when moved in opposite direction; with two sliding bars moved in the same direction when fastening or unfastening comprising key-operated locks, e.g. a lock cylinder to drive auxiliary deadbolts or latch bolts
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B63/00Locks or fastenings with special structural characteristics
    • E05B63/0052Locks mounted on the "frame" cooperating with means on the "wing"

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Step Arrangements And Article Storage (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung hat im wesentlichen eine Vorrichtung zum Verriegeln eines Kastens mit Deckel gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1 zum Gegenstand.
  • Man hat bereits verschiedene Systeme zum Verriegeln der an den Schaltbrettern der Kraftfahrzeugen vorgesehenen Ablegefächer vorgeschlagen. Zum Beispiel ein System der in dem Oberbegriff des Anspruchs 1 beschriebenen Gattung ist in dem Dokument DE-U-8514605 offenbart.
  • Diese Systeme können zum Beispiel ein Knopf mit einem durch Druck oder durch Drehung arbeitenden Schlüssel oder auch ein Handgriff sein, der einen oder mehrere die Verriegelung des Deckels an dem Kasten gestattenden Riegel oder Haken betätigen kann.
  • Aber diese Systeme können im allgemeinen nicht leicht durch den Fahrer betätigt werden, da sie zu weit von dem Führerstand gelegen sind und ausserdem gestattet die durch diese Systeme gewährleistete Verriegelung nicht immer dem Deckel, der Verhältnismässig grosse Abmessungen aufweisen kann, sich richtig an den Rand der Oeffnung des Ablegefaches anzulegen.
  • Die vorliegende Erfindung hat zum Ziel, insbesondere den obigen Nachteilen abzuhelfen, indem sie ein Verriegelungssystem vorschlägt, dessen Bedienungsglied in ergonomischer Weise in dar Nähe des Fahrers gestellt ist und das, wegen seiner besonderen mechanischen Auslegung, dem Deckel während seinem Schliessen gestattet, sich dicht and die Oeffnung des Ablegefaches anzulegen und deswegen sich in vollkommener Weise bündig satt sich an das Schaltbrett des Fahrzeugs einzugliedern.
  • Zu diesem Zweck hat die Erfindung eine Vorrichtung zum Verriegeln eines, zum Beispiel ein inneres Ablegefach für ein Kraftfahrzeug bildenden Kastens mit Deckel zum Gegenstand und der wenigstens einen Riegel aufweisenden Gattung, der durch einen Handgriff betätigbar ist, um die Verriegelung des Deckels an dem Kasten bzw. sein Entriegeln zu gestatten, wobei der besagte Riegel mit dem Ende eines langgestreckten Trägers fest verbunden ist, der durch den besagten Handgriff betätigbar und in einem ortsfesten Führungselement gleitend verschiebbar angeordnet ist, das einen, eine Schiene bildenden Teil in welchem der langgestreckte Träger zurückgehalten wird, aufweist, während eine Feder in der Schiene zwischen dem besagten ortsfesten Element und dem besagten Träger angeordnet ist, um den letzteren stets in die Verriegelungsstellung des Riegels zurückzuführen, dadurch gekennzeichnet, dass der schwenkbar an dem Führungselement angeordnete Handgriff an seiner inneren Fläche einen Ansatz oder dergleichen trägt, der fähig ist, mit einem Anschlag zusammenzuwirken, der zu einem Lenker gehört, welcher an einem Ende des langgestreckten Trägers angelenkt ist und der an seinem dem an dem langgestreckten Träger angelenkten Ende entgegengesetzten Ende mit einem Langloch versehen ist, das durch einen Stift durchsetzt wird, der von dem Führungselement getragen wird und der entweder ortsfest ist, um den Lenker zu halten und zu führen, oder bewegbar ist, um die Betätigungn des Lenkers also des langgestreckten Trägers über den Handgriff zu gestatten oder nicht.
  • Gemäss einer Ausführungsform der Erfindung gehört der vorgenannte ortsfeste Stift zu einem an dem Führungselement im Bereich des Handgriffs befestigten stöpselartigen Teil.
  • Gemäss einer anderen Ausführungsform ist der vorgenannte Stift mit dem Zylinder eines durch einen Schlüssel bedienten und an dem Führungselement im Bereich des Handgriffs befestigten Schlosses fest verbunden, um durch die Bedienung des Schlüssels entweder die Zusammenwirkung des Ansatzes des Handgriffs mit dem Anschlag des Lenkers oder das Entweichen des Ansatzes von dem Anschlag weg während dem Verschwenken des besagten Handgriffs zu gestatten.
  • Gemäss noch einem anderen Merkmal dieser Erfindung ist das vorgenannten Führungselement an dem Schaltbrett eines Fahrzeugs befestigt und durchsetzen zwei Riegel jeweils eine in der Wandung des Kastens eines Ablegefaches gebildeten Oeffnung, um mit einem unter dem Deckel vorgesehenen rastenförmigen Teil zusammenwirken zu können.
  • Man wird hier noch genauer andeuten, dass jede vorgenannte Oeffnung eine Aussparung aufweist, in welcher eine unterhalb jedes Riegels während des Anbringens des inneren Ablegefaches an dem Schaltbrett des Fahrzeugs vorgesehene Rippe geführt werden kann.
  • Somit, wie man es ferner beschreiben wird, werden die Riegel gewissermassen an der Halterung des Ablegefaches an dem Schaltbrett des Fahrzeugs teilnehmen, dank der Tatsache, dass die Riegel stets in Berührung mit dem Ablegefach bleiben werden und die relative Stellung der Riegel und des Ablegefaches konstant bleiben wird.
  • Aber weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung werden besser in der ausführlichen Beschreibung die folgt und sich auf die beigefügten nur beispielsweise angegebenen Zeichnungen bezieht, erscheinen, in welchen:
  • -die Figur 1 eine Ansicht im Querschnitt eines mit einer Verriegelungsvorrichtung nach dieser Erfindung ausgerüsteten, jedoch sehr schematisch dargestellten Ablegefaches ist;
  • -Figur 2 eine Ansicht im Schnitt entlang der Linie II-II der Figur 1 ist;
  • -die Figur 3 eine Stirnansicht der nicht eingebauten gesamten Verriegelungsvorrichtung ist;
  • -die Figur 4 eine die Verriegelungsvorrichtung in der an dem Schaltbrett eines Fahrzeugs eingebauten Stellung veranschaulichende Ansicht im Schnitt entlang der Linie IV-IV der Figur 3 ist;
  • -die Figur 5 eine Ansicht im Schnitt entlang der Linie V-V der Figur 3 ist;
  • -die Figur 6 eine zersprungene schaubildliche Ansicht der Vorrichtung gemäss dieser Erfindung ist;
  • -die Figur 7 eine schaubildliche Ansicht eines der Riegel ist;
  • -die Figur 8 eine Stirnansicht der Randleiste des Ablegefaches in der Höhe einer einen der Riegel aufnehmenden Oeffnung ist; wobei die Stellung des Riegels diejenige, die den Einbau des Ablegefaches an dem Schaltbrett gestattet, ist;
  • -die Figur 9 eine mit der Figur 8 identische Ansicht ist, die jedoch zwei Stellungen (Verriegelung und Entriegelung) des Riegels zeigt, während das Ablegefach sich in der an dem Schaltbrett eingebauten Stellung befindet;
  • -die Figur 10 eine hintere Ansicht der Vorrichtung nach der Erfindung gemäss dem Pfeil X der Figur 4 ist und den für die Betätigung des Handgriffs bereitgestellten Lenker zeigt, wobei die Vorrichtung mit einem durch einen Schlüssel bedienten Schloss ausgerüstet ist;
  • -die Figur 11 eine der Figur 10 ähnliche Ansicht ist, die aber nach Betätigung des Riegels, den Lenker in einer solchen Stellung zeigt, dass er nicht durch den Handgriff betätigt werden kann; und
  • -die Figur 12 eine den Figuren 10 und 11 ähnliche Ansicht ist, aber die eine Verriegelungsvorrichtung nach dieser Erfindung veranschaulicht, die nicht mit einem Schloss sondern mit einem unter allen Umständen die Betätigung des Lenkers und der Riegel gestattenden stöpselförmigen Teil ausgerüstet ist.
  • Bezugnehmend insbesondere auf die Figuren 1, 2 und 4 sieht man ein in eine in dem Schaltbrett 2 eines Fahrzeugs gebildete Oeffnung eingebautes Ablegefach 1 mit einem bei 4 angelenkten und das Verschliessen des Ablegefaches 1 gewährleistenden Deckel 3.
  • Die erfindungsgemässe und gut auf den Figuren 3 bis 12 sichtbare Verriegelungsvorrichtung 5 ist an dem Schaltbrett 2 befestigt und weist zwei Riegel 6 auf, die fähig sind, jeweils eine in der Randleiste 1a der Wandung des Ablegefaches 1 gebildete Oeffnung 7 zu durchsetzen, so dass die besagten Riegel 6 sich an einem unter dem Deckel 3 des Ablegefaches 1 vorgesehenen rastförmigen Teil 8 anhaken bzw. verriegeln können.
  • Unter Bezugnahme insbesondere auf die Figuren 3 bis 6 sieht man, dass die im wesentlichen aus Kunststoffteilen bestehende Verriegelungsvorrichtung im wesentlichen einen in einem (auch auf Figur 2 sichtbaren) ortsfesten Führungselement 10 gleitbar angeordneten langgestreckten Träger 9 aufweist, welches Element an einem seiner Enden, das naheste des Führerstandes des Fahrzeugs, einen schwenkbar an dem Führungselement 10 angeordneten Handgriff 11 trägt, der fähig ist, den langgestreckten Träger 9 in dem besagten Führungselement 10 gemäss einer Translationsbewegung anzutreiben, um den Deckel des Ablegefaches 1 zu entriegeln, d.h. um die beiden jeweils mit den Enden des langgestreckten Trägers 9 fest verbundenen Riegel 6 aus den Rasten 8 herauszubewegen.
  • Das ortsfeste Führungselement 10 weist seine Befestigung durch Schrauben oder dergleichen 13 an dem Schaltbrett 2 gestattende Bohrungen 12 auf, wie man es auf Figur 2 sieht.
  • Unter Bezugnahme auf Figur 6 sieht man, dass der bzw. die Bedienungshandgriff bzw. -fahne schwenkbar um einen durch Bügelstücke 14a an der Stirnfläche des an dem Schaltbrett 2 befestigten Führungselementes 10 zurückgehaltenen Bolzen 14 herum angeordnet ist.
  • Bei 15 hat man eine Feder zur Rückstellung des Handgriffs 11 an die Stirnfläche des Elementes 10 gezeigt.
  • Der Handgriff 11 ist an seiner inneren Fläche mit einem Ansatz 16 versehen, dessen Nützlichkeit ferner erläutert werden wird.
  • Wie man es gut auf den Figuren 5 und 6 sieht, weist das ortsfeste Führungselement 10 einen schienenförmigen Teil 17 auf, in welchem der langgestreckte Träger 9 durch einen durch Elastizität möglichen Einbau gestattende Haltevorsprünge 18 in gleitbarer Weise zurückgehalten wird.
  • Bei 19 hat man auf den Figuren 3 und 4 eine in der Schiene 17 zwischen dem Element 10 und dem langgestreckten Träger 9 angeordnete Feder zum stetigen Rückstellen desselben in die Verriegelungsstellung der Riegel 6 gezeigt.
  • In genauerer Weise ist die Feder 19 mit ihren Enden an zwei jeweils zu dem Element 10 und zu dem langgestreckten gleitbaren Träger 9 gehörende Zapfen 20 angehakt.
  • Der Ansatz 16 des Handgriffs 11 kann mit einem zu einem an einem Ende des langgestreckten Trägers 9 angelenkten Lenker 22 gehörenden Anschlag 21 zusammenwirken, um die Translationsbewegung dieses Trägers in der Schiene 17 des ortsfesten Führungselementes 10 zu bewirken.
  • Bei 23 auf Figur 6 hat man einen mit einem Ende des langgestreckten Trägers 9 fest verbundenen Zapfen an welchem das Ende 24 des Lenkers 22 angelenkt ist, gezeigt.
  • An seinem, dem an dem langgestreckten Träger 9 angelenkten Ende 24 entgegengesetzten Ende weist der Lenker 22 einen durch einen Zapfen, der ferner im einzelnen beschrieben wird, durchsetzten Schlitz 25 auf, dessen Ausrichtung die Betätigung des Lenkers 22, also des langgestreckten Trägers 9 durch den Ansatz 16 des schwenkbaren Handgriffs 11 gestattet oder nicht gestattet.
  • Das ortsfeste Führungselement 10 weist im Bereich des Handgriffs 11 eine Oeffnung 26 auf, in welcher entweder ein Schloss 27 oder ein stöpselförmiges Stück 28 angeordnet werden kann.
  • Dieses stöpselförmige Stück 28 umfasst rückwärts einen Finger bzw. Zapfen 29, der zu dem besagten Stück gehört und der den Schlitz 25 des an dem langgestreckten Träger 9 angelenkten Lenkers 22 durchsetzt.
  • Das Schloss 27, das durch einen (nicht dargestellten) Schlüssel bedient werden kann, ist mit einem Zylinder versehen, mit welchem ein Finger bzw. Zapfen 30, der seinerseits auch durch das Langloch 25 des Lenkers 22 geführt werden kann, aber der durch den Schlüssel gedreht werden kann, um den besagten Lenker zu verschwenken, fest verbunden ist.
  • In dem Fall, wo das Stück 28 in der Oeffnung 26 des ortsfesten Führungselementes 10 angeordnet ist, wird es keine mögliche Sperrung der Bewegung des langgestreckten Trägers 9 in dem Element 10 geben und die Arbeitsweise wird die folgende sein unter Bezugnahme auf Figur 12.
  • Der Fahrer, in dessen Handreichweite sich der Handgriff 11 befindet, wird diesen Handgriff so an sich ziehen können, dass der besagte Handgriff schwenken wird und der Ansatz 16 den Anschlag 21 des Lenkers 22 verschieben wird, was, wie man es versteht, den die Riegel 6 tragenden langgestreckten Träger 9 betätigen wird, um die Entriegelung zu veranlassen, wobei der Lenker durch den den in dem besagten Lenker gebildeten Schlitz 25 durchsetzenden Zapfen 29 gehalten und geführt bleibt. Man versteht ebenfalls hier, dass, wenn einmal die Entriegelung der Riegel 6 durchgeführt worden ist, die Leiste bzw. der langgestreckte Träger 9 selbsttätig in die Ausgangsstellung dank der Rückstellfeder 19 zurückkommen wird.
  • In dem Fall, wo man das Schloss 27 verwendet, ist die Arbeitsweise die folgenden unter Bezugnahme auf die Figuren 10 und 11.
  • Wenn das Schloss 27 sich in der Entriegelungsstellung der Riegel 6, wie auf Figur 10 veranschaulicht, befindet, d.h. wenn der Zapfen 30 sich in der auf der besagten Figur sichtbaren Stellung befindet, versteht man, dass durch Betätigung des Handgriffs 11, der Ansatz dieses Handgriffs mit dem Anschlag 21 des Lenkers 22 zusammenwirken kann, um den langgestreckten Träger 9 zu betätigen und die Riegel 6 zu entriegeln.
  • Im Gegenteil, wie man es auf Figur 11 sieht, wenn man das Schloss mit dem Schlüssel so betätigt hat, das der Zylinder dieses Schlosses eine Viertehldrehung durchführt, wird der durch den Zapfen 30 mitgenommene Lenker 22 die auf Figur 11 geneigte Lage einnehmen. Das heisst, dass in dieser Stellung des Lenkers 22, wenn man den Handgriff 11 betätigen wird, dieser gewissermassen in der Lehre wirken wird, da der Ansatz 16 nicht auf den Anschlag 21 des besagten Lenkers einwirken werden kann.
  • Man versteht also, dass der Handgriff 11 in allen Fällen um seinen Bolzen 14 herum schwenken wird, aber, wenn das Schloss in der "offenen" Stellung (Figur 10) ist, wird es die Entriegelung des Deckels 3 des Ablegefaches 1 bewirken, während, wenn das Schloss in der "geschlossenen" Stellung (Figur 11) ist, der Lenker 22 den Handriff 11 zu wirken verhindern wird.
  • Es erscheint also aus der vorstehenden Beschreibung der Arbeitsweise, dass die Verriegelunsvorrichtung gemäss dieser Erfindung mühelos mit einem Schloss zur Versperrung oder Nicht-Versperrung der Riegel ausgerüstet werden kann und dies ganz einfach mit Hilfe von zwei auswechselbaren Bestandteilen 27, 28,die leicht an dem ortsfesten Führungselement 10 befestigt werden können.
  • Die beiden Riegel 6, wie man es besser auf Figur 7 sieht, weisen jeweils eine hakenförmige Gestalt auf und unter jedem Riegel ist eine Rippe 31 vorgesehen, die sich nur über einen Teil der Länge des Riegels erstreckt, um einen Absatz 32 zwischen der Wurzel des Riegels und dem Ende der Rippe 31 bestehen zu lassen.
  • Diese Rippe 31 ist für den Einbau des Ablegefaches 1 an dem Schaltbrett 2 nützlich, wie man es hier nachstehend erläutern wird.
  • Am Anfang der vorliegenden Beschreibung hat man gesehen, dass die Verriegelungsvorrichtung 5 gemäss dieser Erfindung zuerst an dem Schaltbrett 2 befestigt worden ist. Nach diesem Vorgang wird die Gesamtheit des Ablegefaches 1 und des Deckels 3 an dem Schaltbrett 2 eingebaut und dies derart, dass die Riegel 6 die in der Randleiste 1a des Ablegefaches 1 gebildeten Oeffnungen 7 durchsetzen.
  • Unter Bezugnahme auf die Figuren 8 und 9 sieht man, dass die Oeffnungen 7 jeweils eine nach unten gerichtete Aussparung 33 aufweisen, in welcher die Rippe 31 der Riegel 6 geführt werden kann. In genauerer Weise gemäss dem dargestellten Beispiel weisen die Oeffnungen 7 eine rechteckige Gestalt auf und die Aussparung 33 in Stirnansicht, d.h. von dem Sitz des Passagiers des Fahrzeugs gesehen, ist unten und rechts gelegen.
  • Wenn das Ablegefach 1 in der Stellung zur Einführung in seine in dem Schaltbrett 2 gebildete Aufnahme ist, schiebt man den langgestreckten Träger 9 nach rechts, indem man auf einen der Riegel 6 einwirkt, so dass die Rippe 31 sich gegenüber der Aussparung 33 befinden wird und der Riegel 6 die Oeffnung 7 durchsetzen werden kann. Das ist, was man sieht auf Figur 8.
  • Wenn das Ablegefach 1 sich in seiner in seinem Gehäuse vollständig eingeführten Stellung befindet, werden die Riegel 6 durch ihren Absatz 32 dem Rand der Oeffnung 7 entweichen können und der langgestreckte Träger 9 wird selbsttätig nach links dank der Feder 19 zurückgestellt werden. Somit durch Einwirkung auf den Handgriff 11 werden die Riegel 6 sich in der Oeffnung 7 bewegen können, wie man es auf Figur 9 sieht und dies, ausserhalb der Aussparung 33. Anders gesagt hat man durch Schub nach rechts auf die Riegel 6 eingewirkt, um den Einbau derart durchzuführen, dass sie sich in einer der Aussparung 33 entsprechenden Stellung befinden, die jenseits des Grenzhubes der Riegel, den den Handgrief 11 durch Verschwenken verschaffen kann, liegt. Anschlagmittel sind vorgesehen, um die Schwenkbewegung des Handgriffs 11 also den Hub der Riegel zu beschränken. Diese Mittel können, wie man es auf Figur 6 sieht, entweder durch einen Höcker 50 an dem Handgriff 11, der während der Bewegung des Handgriffs mit dem Führungselement 10 in Berührung kommt, oder durch an dem Element 10 vorgesehene und die Gabelstücke 14a gewissermassen verlängernde Stege 51 gebildet werden.
  • Die Interesse der Rippen 31 liegt darin, dass sie es gestatten, die Riegel 6 stetig in Berührung mit der Wandung bzw. Randleiste 1a des Ablegefaches 1 zu halten. Die relative Stellung der Riegel 6 und des Ablegefaches 1 ist konstant und das gleiche trifft mit der relativen Stellung des Deckels 3 und des Ablegefaches in der geschlossenenen Stellung zu.
  • Natürlirch versteht man aus der Beschreibung, die vorangeht, dass die Verriegelung des Deckels 3 gleichzeitig durch die beiden mit den Rasten 8 an dem Deckel, die sich gewissermassen an den beiden Enden dieses Deckels befinden, zusammenwirkenden Riegel 6 stattfindet, welcher Deckel somit sich vollkommen in bündig satter Lage an dem Schaltbrett 2 anlegt und positioniert.
  • Man wird ebenfalls hier dazufügen, dass die erfindungsgemässe Verriegelungsvorrichtung, wegen ihrer mechanischen Einfachheit, eine ausgezeichnete Betriebszuverlässigkeit besitzt und, wegen der Tatsache, dass sämtliche sie bildende Bestandteile aus Kunststoff hergestellt werden können, ausserdem billig ist.
  • Die Erfindung ist selbstverständlich keinesfalls auf die beschriebene und veranschaulichte Ausführungsform, die nur beispielsweise angegeben worden ist, beschränkt.
  • So könnte man zwischen dem Ablegefach und dem Deckel einen die Oeffnung des Deckels nach Entriegelung erleichternden Federdämpfer vorsehen. Die Riegel 6 könnten eine Gestalt, die sich etwas von derjenigen, die auf den Zeichnungen dargestellt ist, unterscheidet, aufweisen.

Claims (5)

1. Vorrichtung zum Verriegeln eines, z.B. ein inneres Ablegefach für ein Kraftfahrzeug bildenden Kastens mit Deckel und der wenigstens einen Riegel (6) aufweisenden Gattung, der durch einen Handgriff (11) betätigbar ist, um die Verriegelung des Deckels (3) an dem Kasten (1) bzw. sein Entriegeln zu gestatten, wobei der Riegel mit dem Ende eines langgestreckten Trägers (9) fest verbunden ist, der durch den besagten Handgriff (11) betätigbar ist und in einem ortsfesten Führungselement (10) gleitend verschiebbar angeordnet ist, das einen, eine Schiene bildenden Teil (17) in welchem der langgestreckte Träger (9) zurückgehalten wird, aufweist, während eine Feder (19) in der Schiene (17) zwischen dem besagten ortsfesten Element (10) und dem besagten Träger (9) angeordnet ist, um den letzteren stets in die Verriegelungstellung des Riegels (6) zurückzuführen, dadurch gekennzeichnet, dass der schwenkbar an dem Führungselement (10) angeordnete Handgriff (11) an seiner inneren Fläche einen Ansatz (16) oder dergleichen trägt, der fähig ist, mit einem Anschlag (21) zusammenzuwirken, der zu einem Lenker (22) gehört, welcher an einem Ende des langgestreckten Trägers (9) angelenkt (23) ist und der an seinem dem an dem langgestreckten Träger angelenkten Ende (24) entgegengesetzten Ende mit einem Langloch (25) versehen ist, das durch einen Stift (29, 30) durchsetzt wird, der von dem Führungselement (10) getragen wird und der entweder ortsfest ist, um den Lenker (22) zu halten und zu führen, oder bewegbar ist, um die Betätigung des Lenkers (22) also des langgestreckten Trägers (9) über den Handgriff (11) zu gestatten oder nicht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der vorgenannte ortsfeste Stift (29) zu einem an dem Führungselement (10) im Bereich des Handgriffs (11) befestigten stöpselartigen Teil (28) gehört.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der vorgenannte Stift (30) mit dem Zylinder eines durch einen Schlüssel bedienten und an dem Führungselement (10) im Bereich des Handgriffs (11) befestigten Schlosses (27) fest verbunden ist, um durch die Bedienung des Schlüssels entweder die Zusammenwirkung des Ansatzes (16) des Handgriffs (11) mit dem Anschlag (21) des Lenkers (22) oder das Entweichen des Ansatzes (16) von dem Anschlag (21) weg während dem Verschwenken des besagten Handgriffs zu gestatten.
4. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das vorgenannte Führungselement (10) an dem Schaltbrett (2) eines Fahrzeugs befestigt ist und zwei Riegel (6) jeweils eine in der Wandung des Kastens eines Ablegefaches (1) gebildeten Offnung (7) durchsetzen, um mit einem unter dem Deckel (3) vorgesehenen rastenförmigen Teil (8) zusammenwirken zu können.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass jede vorgenannte Oeffnung (7) eine Aussparung (33) aufweist, in welcher eine unterhalb jedes Riegels (6) während des Anbringes des inneren Ablegefaches (1) an dem Schaltbrett (2) des Fahrzeugs vorgesehene Rippe (31) geführt werden kann.
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