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DE68901725T2 - Erneuerungsverfahren fuer die regelstabbuendelantriebssteuerung eines kernreaktors und entsprechende steuerung. - Google Patents

Erneuerungsverfahren fuer die regelstabbuendelantriebssteuerung eines kernreaktors und entsprechende steuerung.

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DE68901725T2
DE68901725T2 DE8989100321T DE68901725T DE68901725T2 DE 68901725 T2 DE68901725 T2 DE 68901725T2 DE 8989100321 T DE8989100321 T DE 8989100321T DE 68901725 T DE68901725 T DE 68901725T DE 68901725 T2 DE68901725 T2 DE 68901725T2
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Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erneuerung der Steuerung der Regelstabbündel eines mit solchen Bündeln ausgerüsteten Kernreaktors sowie eine entsprechende Steuerung zur Anwendung dieses Verfahrens.
  • Die Druckwasserreaktoren, die zur Erzeugung elektrischer Energie verwendet werden, bestehen aus Regelstabbündeln, von denen jedes mit mehreren Neutronenabsorptionsstäben verbunden ist. Diese Stäbe ermöglichen die vom Reaktor gelieferte Leistung zu modulieren indem sie in das Innere des Kernes des Reaktors abgesenkt werden. Jedes Regelstabbündel ist mit einem Betätigungsmechanismus ausgestattet, der auf dem Reaktorbehälter untergebracht ist und der eine vertikale Verschiebung hinsichtlich dieses Behälters ermöglicht. Der jedem Bündel zugeordnete Mechanismus ist wie eine Winde ausgebildet, er ermöglicht eine schrittweise Verschiebung und er umfaßt drei elektromagnetische Wicklungen, die selektiv durch ebensoviele Leistungsversorgungsbrücken gespeist werden. Diese Brücken sind in Leistungsversorgungsbrücken zusammengefaßt, die von einem Pult aus mittels einer Befehlslogik gesteuert werden, die auf die Versorgungsbrücken über logische Schnittstellen einwirken, die in den Leistungsversorgungsgruppen angeordnet sind. Aus Sicherheitsgründen sind die Einrichtungen, insbesondere die Leistungsversorgungsgruppen in der Form von voneinander unabhängigen Einheiten ausgebildet.
  • Bei gewissen in Betrieb befindlichen Kernreaktoren zur Erzeugung elektrischer Energie sind die Befehlslogik und die logischen Schnittstellen in verdrahteter Form ausgebildet, während in anderen, moderneren Reaktoren die Befehlslogikeinheiten und die logischen Schnittstellen in prorammierter Form realisiert sind.
  • Die verdrahteten Logikeinheiten bieten nicht die gleiche Anpassungsfähigkeit wie die programmierten, wenn Betriebsänderungen erforderlich sind. Die Eingriffe zu Änderungen, zur Instandhaltung oder zur Reparatur erfordern bei verdrahteter Logik die Außerbetriebnahme der betroffenen Ausrüstung zur Vornahme manueller Operationen an Ort und Stelle, deren Dauer in keinem Vergleich mit dem eventuellen Austausch von Leiterkarten steht, den ihre äquivalenten Programmierten logischen Einheiten erfordern.
  • Das ist besonders wichtig im Bereich der Kernreaktoren für die Erzeugung elektrischer Energie, wo man sich bemüht, die Ausfälle sowohl hinsichtlich der Dauer als auch der Anzahl auf das bestmögliche zu begrenzen.
  • Man bemüht sich deshalb, die notwendigen Eingriffe auf die geringstmögliche Zeit während der zwangsläufigen Stillstandsperioden, die für die Reaktoren vorgesehen sind, zu beschränken.
  • Zu diesem Zweck schlägt die Erfindung ein Verfahren zur Erneuerung der Steuerung der Regelstabbündel eines mit solchen Bündeln ausgerüsteten Kernreaktors vor, die durch elektromagnetische Mechanismen betätigbar sind, deren Wicklungen von Leistungsversorgungsbrücken gespeist werden, die von einem Pult aus gesteuert werden, das eine verdrahtete Steuerlogik aufweist, die das Pult bedient, und das mehrere verdrahtete logische Schnittstellen überwacht, von denen jede eine Untergruppe bedient, in denen Leistungsversorgungsbrücken vereinigt sind, deren Anzahl durch die Anzahl der gleichzeitig betätigbaren Regelstabbündel bestimmt ist.
  • Entsprechend einem Merkmal der Erfindung ersetzt man nacheinander und voneinander getrennt anstelle jeder statischen Leistungsversorgungsgruppe, die eine verdrahtete logische Schnittstelle und die Leistungsversorgungsbrücken mindestens einer der von ihr bedienten Untergruppe umfaßt, mindestens eine elektronische Steuergruppe, die einen Rechner und Leistungsversorgungsgruppen einer Untergruppe umfaßt, die der Rechner bedient, wobei der Rechner einerseits nach Art einer verdrahteten, logischen Schnittstelle die von ihm bedienten Leistungsversorgungsgruppen und andererseits die verdrahtete Steuerlogik verbindet.
  • Die Erfindung schlägt gleichfalls eine Steuerung der Regelstabbündel des Kernreaktors vor, die durch die Anwendung des nachfolgend beschriebenen Verfahrens erzielt wird.
  • Nach einem anderen Merkmal der Erfindung umfaßt diese Steuerung in Parallelschaltung statische Leistungsversorgungsgruppen, von denen jede eine verdrahtete Schnittstelle sowie die von ihr bedienten Leistungsversorgungsbrücken umfassen und andererseits elektronische Steuergruppen aufweist, die je einen Rechner und die Befehlsgruppen einer Untergruppe umfassen, wobei der Rechner jeder elektronischen Steuergruppe nach Art einer verdrahteten logischen Schnittstelle durch Hilfskreise einerseits mit den Leistungsversorgungsbrücken, die er bedient, verbunden ist, andererseits mit der verdrahteten Steuerlogik verbunden ist, um ein normales Funktionieren des Reaktors während der Renovierung der Steuerung und außerhalb der Stillstandsperioden zu ermöglichen, in denen das Ersetzen der statischen Leistungsversorgungsgruppen durch elektronische Steuergruppen möglich ist.
  • Die Merkmale der Erfindung und die durch sie erzielten Vorteile werden in der anschließenden Beschreibung in Verbindung mit den Zeichnungen erläutert.
  • Fig. 1 zeigt eine Steuerung der Regelstabbündel eines Kernreaktors entsprechend dem bekannten Stand der Technik,
  • Fig. 2 zeigt eine Übersichtsdarstellung einer Steuerung der Regelstabbündel während der Erneuerung nach dem erfindungsgemäßen Verfahren,
  • Fig. 3 zeigt eine erneuerte Steuerung der Regelstabbündel des Kernreaktors entsprechend der Erfindung.
  • Die Steuerung der Regelstabbündel des Druckwasserreaktors, die in Fig. 1 gezeigt ist, ist eine, welche man bei den jetzt in Betrieb befindlichen Reaktoren vorfindet. Man beziehe sich z.B. auf den Artikel mit dem Titel "GENIE NUCLAIRE/TECHNOLOGIE DE CONSTRUCTION/EQUIPEMENT DU COEUR, veröffentlicht von M.P. BOIRON, 1977, in der Sammlung TECHNIQUES DE L'INGENIEUR, wegen der hier nicht angegebenen Einzelheiten über die Steuereinrichtung.
  • In bekannter Weise umfassen solche Anlagen eine erhebliche Anzahl von Absorptionsstäben, die in voneinander unabhängigen Bündeln zusammengefaßt sind.
  • Jedes Bündel ist mit einem elektromechanischen Mechanismus 1 zur Betätigung ausgestattet, der es ermöglicht, es vertikal in bezug auf das Gehäuse des Reaktors zu bewegen, oberhalb dessen er angebracht ist und wo die Absorptionsstäbe, die er aufweist, einfahren.
  • Jeder elektromechanische Mechanismus 1 ist wie eine Winde ausgeführt, die schrittweise bewegt werden kann, weist eine vertikal in bezug auf das Reaktorgehäuse bewegliche Zahnstange 2 auf unter der Steuerung der Greifer 3, 4, die durch die Elektromagnete 5, 6, 7 betätigt werden. Es gibt zwei Arten von Greifern, die einen 3, pendeln um eine feststehende Achse, und die anderen 4, oszillieren am weitesten in senkrechter Fahrbewegung.
  • Die Greifer 3 mit feststehender Achse sind konventionell von einem zum anderen um 120 º um die Zahnstange 2 und unterhalb der Greifer 4, genannt die "beweglichen" auf gleicher Höhe, wobei nur einer der Greifer 3 und einer der Greifer 4 in Fig. 1 gezeigt sind.
  • Die Speisung des Elektromagnetes 5 treibt den Greifer 3 in die Tiefe der Verzahnung der Zahnstange 2 und blockiert deren Bewegung. Die Freigabe des festen Greifers 3, wenn der Elektromagnet 5 nicht genügend gespeist ist, ermöglicht die Verschiebung der Zahnstange, deren Verzahnung nicht mehr unbeweglich ist, kehrt der Greifer 3 unter der Einwirkung einer Zugfeder 8 in eine zurückgezogene Lage zurück. Der Elektromagnet 6 wirkt auf den beweglichen Greifer 4 wie der Elektromagnet 5 auf den festen Greifer 3 ein.
  • Der Elektromagnet 7 wirkt auf den mobilen Greifer 4 besonders dann ein, wenn dieser sich im Auflager in der Vertiefung der Verzahnung der Zahnstange befindet, ist er imstande, den mobilen Greifer nach oben zu ziehen und folglich auch die Zahnstange und das Bündel, an dem er befestigt ist, wenn er zusammen mit dem Elektromagnet 6 passend gespeist wird. Die Freigabe des Elektromagneten 7, nachdem der Greifer in der Hochlage und in der Vertiefung der Verzahnung der Zahnstange 2 ist, ermöglicht die Absenkung der letzteren um einen Schritt.
  • Das Verfahren der Steuerung einer Zahnstange 2 erfordert also eine selektive Speisung der Elektromagnete 5, 6, 7, innerhalb eines vorgegebenen Zyklus, die sich entsprechend dem befohlenen Heben oder Senken des Bündels, das an dieser Zahnstange befestigt ist, unterscheidet.
  • Im betrachteten Ausführungsbeispiel werden vier elektrische Mechanismen gleichzeitig über eine Einheit, genannt statische Leistungsversorgungsgruppe 9, gesteuert, wobei die statische Leistungsversorgungsgruppe 9 drei Untergruppen 10 mit jeweils vier Mechanismen 1 steuern kann, die ihrerseits jeweils ein Regelstabbündel bedienen.
  • Ein Pult 11 ermöglicht die manuelle und/oder automatische Steuerung der Speisung der Elektromagnete 5, 6, 7 verschiedener Betätigungsmechanismen 1. Dieses Pult 11 ist zu diesem Zweck mit einer verdrahteten Steuerlogik 12 ausgestattet, an die die verschiedenen statischen Leistungsversorgungsgruppen 9 angeschlossen sind, die sich die Speisung der elektromagnetischen Mechanismen 1 des betrachteten Kernreaktors teilen, wobei in Fig. 1 nur eine einzige statische Leistungsversorgungsgruppe 9 und nur einer der Mechanismen, die von ihr gespeist werden, gezeigt ist.
  • Eine statische Leistungsversorgungsgruppe 9 umfaßt im wesentlichen:
  • - Speisebrücken, genannt Leistungsversorgungsbrücken 5, 6, 7 der Betätigungsmechanismen 1, die von dieser Leistungsgruppe bedient werden;
  • - ein Zyklusgeber 14 zur Organisation der Speisesequenzen der Elektromagnete während der Hebe- bzw. der Absenkzeit der Absorberstäbe der Regelstabbündel einer Untergruppe;
  • - eine verdrahtete logische Schnittstelle 15 zur Übertragung der Steuerungsinformationen und der Überwachung der statischen Leistungsgruppe, überwacht mit der verdrahteten Steuerungslogik;
  • - eine Leistungs-Schnittstelle 16 für die notwendigen Adaptionen der Signale zwischen der verdrahteten logischen Schnittstelle 15 und der Leistungsversorgungseinheiten 31, 32 und 33.
  • Die Leistungsversorgungsbrücken sind zu Gruppen vereinigt, um in der den Elektromagneten zugeordneten Rolle zu wirken, die sie speisen.
  • Eine erste Gruppe von drei Leistungsversorgungsbrücken 31 speisen die Elektromagnete 5, die die festen Greifer 3 der drei Untergruppen 10 bewegen, die als Last der statischen Leistungsversorgungsgruppe 9 betrachtet werden. Eine zweite und dritte der drei Leistungsversorgungsbrücken 32, 33 haben bezüglich der Elektromagnete 6, die die mobilen Greifer 4 der drei vorhin betrachteten Untergruppen betätigen, die gleiche Funktion und bezüglich der Elektromagnete 7 zur Verschiebung dieser beweglichen Greifer 4.
  • Die Festlegung, die eventuelle Regelung und die Unterbrechung der Speiseströme der Elektromagnete 5, 6 und 7 der drei betrachteten Untergruppen 10 werden selektiv durch die Leistungs-Schnittstelle 16 sichergestellt, die zu diesem Zweck Steuerbefehle vom Zyklusgeber 14 empfängt, der die zeitliche Abfolge der verschiedenen Operationen bestimmt.
  • Der Zyklusgeber 14 und die Leistungs-Schnittstelle werden von der verdrahteten Logik der Steuerung 12 über die verdrahtete logische Schnittstelle 15 überwacht. Die letztere besorgt insbesondere Fehlermeldungen sowohl des logischen als auch des Leistungsteils der statischen Leistungsversorgungsgruppe 9, die sie enthält, sie besorgt die Übertragung der Fehlersignalisierung über die verdrahtete Logik der Steuerung 12 über eine Verbindung 17. Die verdrahtete Logik der Steuerung 12 empfängt außerdem über Verbindung 17 die Anzeige/Indikationen, die von der verdrahteten logischen Schnittstelle 15 stammen und die die statische Leistungseinheit betreffen. Sie überträgt diese Anzeige und Indikationen an ein Sichtgerät 18, das mit der verdrahteten Logik 12 verbunden ist und im Pult 11 in einem Steuerungsraum 0 des Kernreaktors untergebracht ist.
  • Die verdrahtete Logik der Steuerung 12 stellt die Übertragung der vom Pult 11 stammenden Befehle zu den verdrahteten logischen Schnittstellen, wie der Schnittstelle 15, über eine mehrdrahtige Verbindung 20 sicher.
  • Zu diesem Zweck ist sie durch eine mehrdrahtige Verbindung 21 mit dem Pult 11 verbunden. Die Auswahloperationen der Untergruppen werden auf der Ebene der verdrahteten Logik der Steuerung 12 sichergestellt, die eine Anzeige auf dem Sichtgerät von auf der Ebene der Leistungsversorgungsbrükken 31, 32 und 33 gesammelten Informationen besorgen. Die Operationen zur Korrektur der Steuerstäbe 1 werden durch direkte Einwirkung des Pults auf die Leistungsversorgungsbrücken ausgeführt, die auf die Elektromagnete 5, 6 und 7 über eine Verbindung 22 einwirken.
  • Wie weiter oben ausgeführt, machen die verdrahtete Steuerlogik und die verdrahteten logischen Schnittstellen im allgemeinen Änderungen außerhalb der Stillstandzeiten des Reaktors unmöglich.
  • Jedoch richtet man sich entsprechend der Erfindung darauf ein, einen Aufbau zu erhalten, wie er in Fig. 2 symbolisch für die Regelstabbündel eines Reaktors während der Phase der Erneuerung dargestellt ist.
  • Zu diesem Zweck legt man nacheinander eine elektronische Steuerung 23 zwischen jede Untergruppe 10 und der verdrahteten Steuerlogik 12, die diese überwacht, beim Auswechseln der statischen Leistungsversorgungsgruppe 9, die vordem diese Untergruppe 10 steuerte.
  • Nach einer bevorzugten Ausführungsform wird der nicht dargestellte Schrank, der eine bis dahin in Betrieb befindliche statische Leistungsversorgungsgruppe 9 enthält, während einer Programmierten Stillstandzeit des Reaktors, geleert, ohne daß die Verdrahtung, die diesen Schrank einerseits mit den Untergruppen 10 verbindet, die vordem durch diese statische Leistungsversorgungsgruppe bedient wurde, und andererseits mit der verdrahteten Steuerlogik 12, geändert wird.
  • Danach füllt man einen Teil des freigelassenen Platzes im Schrank mit drei elektronischen Steuergruppen 23 auf, die man einerseits mit den Leitungen 17 und 20 mit der Verdrahtung, die an die mit der verdrahteten Logik der Steuerung 12 angeschlossen ist, und andererseits mit einer der Untergruppen 10, die vordem von der entfernten statischen Leistungsversorgungsgruppe bedient wurde, verbindet.
  • Während der Betriebsphasen, zwischen den Stillstandzeiten des Reaktors im Verlauf der Erneuerung der Regelstabbündel, wird dennoch bei der Erneuerung die Überwachung der Untergruppen und die verdrahtete Steuerungslogik 12 mittels der elektronischen Steuergruppen 23 einerseits und andererseits mittels der statischen Leistungsversorungsgruppen 9 umfaßt.
  • In dem vorgeschlagenen Ausführungsbeispiel, wie in Fig. 3 dargestellt, ist eine elektronische Steuerung um einen Rechner 24 herum ausgebildet und dessen Hilfskreise ermöglichen es, ihm als Schnittstelle zwischen den Leistungsversorgungsbrücken für eine Untergruppe 10 und der verdrahteten Steuerlogik 12 zu dienen, über die der betreffende Reaktor verfügt.
  • Die erforderlichen Leistungsversorgungsbrücken 31', 32' und 33' sind identisch oder vorzugsweise verbessert, mit den Leistungsversorgungsbrücken 31, 32 und 33, die sie ersetzen. Sie haben die gleichen Operationen mit denselben Wicklungen der Elektromagnete 5, 6 und 7 auszuführen wie diese.
  • Der Rechner 24 ist konventionell mit einem üblichen Prozessor 25 aufgebaut, dem eine Kombination von Aktiv- und Festwertspeichern 26 zugeordnet ist, mit denen er über einen Bus 27 Informationen austauscht. Der Mikroprozessor 25 steht mit den Leistungsversorgungseinheiten 31', 32', 33' mittels der Karten der Ausgangs-Schnittstelle 28 und der Eingangs-Schnittstelle 29 über den Bus 27 in Verbindung, er verkehrt außerdem mit der verdrahteten Steuerlogik 12 mittels einer Anzeigen-Schnittstellen-Karte 30 und einer logischen Schnittstellen-Karte 35 über den Bus 27.
  • Die Befehle, die vom Pult 11 über die verdrahtete Steuerlogik 12 ausgehen, werden zum Rechner 24 über die logische Schnittstellen-Karte 35 übertragen, zum einen Teil über die Mehrdraht-Verbindung 20, zum anderen Teil über den Bus 27. Die logische Schnittstellen-Karte 35 ermöglicht die erforderlichen Anpassungen der von der verdrahteten Steuerlogik gelieferten Signale zur Erzeugung numerischer Signale, die vom Rechner angenommen werden können. Die Anzeigen-Schnittstellen-Karte führt eine inverse Anpassung für die Signale zur Übertragung über die Verbindung 17 zur verdrahteten Steuerlogik 12 aus ebenso wie die Ausgangs-Schnittstellen-Karte 28 für die Signale, insbesondere der Fehlermeldungen, zur Übertragung über die Verbindung 17 zur selben Steuerlogik 12. Der Rechner 24 ersetzt den Zyklusgeber 14 für die Aufeinanderfolge der Speisung der Elektromagnete durch die Leistungsversorgungsbrücken 31', 32' und 33'.
  • Zu diesem Zweck, auf den vom Pult 11 über die verdrahtete Steuerlogik 12 kommenden Befehl hin, bildet der Rechner 24 numerische Befehlssignale, die für die Karte der Ausgangs- Schnittstelle 28 bestimmt sind, die diese Signale in binäre umformt, die für die Leistungsversorgungsbrücken 31', 32' und 33' bestimmt sind und die über die Verbindung 38 übertragen werden. Die Leistungsversorgungsbrükken liefern über Verbindungen 37 in analoger Form Anzeigen, über die in den Wicklungen der Elektromagnete fliessenden Ströme, diese Anzeigen werden zur Karte der Eingangs-Schnittstelle 29 übertragen, die diese in numerische Signale zur Übertragung zum Rechner 24 und/oder zur verdrahteten Steuerlogik 12 überträgt zur Weiterverarbeitung oder um diesen Rechnung zu tragen.
  • Die Karte der Eingangs-Schnittstelle 29 empfängt ebenso die Anzeigen in binärer Form, die von den Leistungsversorgungsbrücken, insbesondere im Fall eines Fehlers oder eines Tests, über die Verbindungen 36 übertragen werden. Die Anzeigen-Karte 30 ermöglicht die Mitteilung von Informationen an den Bediener über die elektronische Steuergruppe 23, die sie aufweist, mittels der verdrahteten Steuerlogik 12 und den Anzeigemitteln des Pultes 11, die nicht dargestellt sind.

Claims (2)

1. Verfahren zur Erneuerung der Steuerung der Regelstabbündel eines mit solcben Bündeln ausgerüsteten Reaktors, wobei die Bündel durch elektromagnetische Mechanismen (1) betätigbar sind, deren Wicklungen von Leistungsversorgungsbrücken (31, 32, 33) gespeist werden, die durch die Steuerung von einem Pult (11) aus angesteuert werden, wobei die Steuerung eine verdrahtete Steuerlogik (12) aufweist, welche das Pult bedient und eine Vielzahl von verdrahteten logischen Schnittstellen (15) überwacht, die je mindestens eine Untergruppe (10) betreuen, in welcher die elektromagnetischen Betätigungsmechanismen (1) einer bestimmten Anzahl von gleichzeitig betätigbaren Bündeln zusammengefaßt sind, dadurch gekennzeichnet, daß man nacheinander und getrennt jede statische Leistungsversorgungsgruppe (9), die eine verdrahtete logische Schnittstelle (15) sowie die Leistungsversorgungsbrücken (31, 32, 33) mindestens einer der von der Schnittstelle bedienten Untergruppen zusammenfaßt, durch mindestens eine elektromagnetische Steuerung (23) ersetzt, die einen Rechner (24) sowie die von ihm bedienten Leistungversorgungsbrücken (31', 32', 33') einer Untergruppe umfaßt, wobei der Rechner durch Hilfskreise (28, 29, 30, 35) nach Art einer verdrahteten logischen Schnittstelle einerseits mit den genannten Brücken und andererseits mit der verdrahteten Steuerlogik verbunden wird.
2. Steuerung für die Regelstabbündel eines mit solchen Bündeln ausgerüsteten Reaktors, wobei die Bündel durch elektromagnetische Mechanismen (1) betätigbar sind, deren Wicklungen von Leistungsversorgungsbrücken (31, 32, 33) gespeist werden, die von einem Pult (11) aus über eine verdrahtete Steuerlogik (12) angesteuert werden, die das Pult bedient und mehrere verdrahtete logische Schnittstellen (15) überwacht, die je mindestens eine Untergruppe (10) bedienen, in welcher die Leistungsversorgungsbrücken einer bestimmten Anzahl von gleichzeitig betätigbaren Bündeln vereinigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung in Parallelschaltung zum einen statische Leistungsversorgungsgruppen (9), die je eine verdrahtete logische Schnittstelle (15) sowie die von ihr bedienten Leistungsversorgungsbrücken (31, 32, 33) umfassen, und zum anderen elektronische Steuergruppen (23) aufweist, die je einen Rechner (24) sowie die Leistungsversorgungsgruppen (31', 32', 33') einer Untergruppe umfassen, wobei der Rechner jeder elektronischen Steuergruppe nach Art einer verdrahteten logischen Schnittstelle und durch Hilfskreise (28, 29, 30, 35) einerseits mit den Leistungsversorgungsbrücken und andererseits mit der verdrahteten Steuerlogik verbunden ist, um ein normales Funktionieren des Reaktors während der Erneuerungsphase der Steuerung und außerhalb der Stillstandsperioden zu ermöglichen, in denen das Ersetzen der statischen Leistungversorgungsgruppen durch elektronische Steuergruppen möglich ist.
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