DE688874C - Platten-Rotationstiefdruckmaschine - Google Patents
Platten-RotationstiefdruckmaschineInfo
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- DE688874C DE688874C DE1938M0142689 DEM0142689D DE688874C DE 688874 C DE688874 C DE 688874C DE 1938M0142689 DE1938M0142689 DE 1938M0142689 DE M0142689 D DEM0142689 D DE M0142689D DE 688874 C DE688874 C DE 688874C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F9/00—Rotary intaglio printing presses
- B41F9/06—Details
- B41F9/08—Wiping mechanisms
- B41F9/10—Doctors, scrapers, or like devices
- B41F9/1027—Tripping devices
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Screen Printers (AREA)
Description
- Platten-Rotationstiefdruckmaschine Die Erfindung betrifft eine Platten-Rotationstiefdruckmaschine mit einer im Formzylinderkanal angeordneten Reinigungs- und Feuchtvorrichtung für die Rakel, die zu ihrer Reinigung gesteuert bzw. verschwenkt und deren Schwenkhub durch einen Anschlag begrenzt wird, nach Patent 686992.
- Bei Rotationstiefdruckmaschinen, bei denen der Formzylinder eine aufgespannte Tiefdruckplatte trägt, also bei den Platten-Rotationstiefdruckmaschinen, ist es üblich, einen Anschlag vorzusehen, der verhindern soll, daß die Rakel durch den auf sie ausgeübten Druck zu weit in den Zylinderkanal hineingedrückt wird. Bisher hat man einen solchen Rakelanschlag am Maschinenseitenteil angebracht, und zwar entweder nur auf einer Seite oder auf beiden Seiten der Maschine.
- Wird nur auf einer Seite ein Rakelanschlag angebracht, so kann sich die Rakelachse und damit die Rakel leicht verdrehen. Die Folge davon ist, daß die Rakel die Platte nicht genau parallel zur Zylinderachse verläßt. Die Rakel kommt nämlich mit der Tiefdruckplatte an der Stelle am spätesten außer Berührung, die am weitesten von der Rakelanschlagstelle wegliegt. Diesem Mißstand konnte man bisher nur durch Anordnen von zwei Ral@elanschlägen an beiden Seiten der Maschine begegnen. Diese Ausführung verlangt vom Maschinenmeister ein gleichmäßiges Einregeln der beiden Rakelanschläge. Mußte der Rakeldruck auf die Platte verändert werden, dann mußte der Maschinenmeister jedesmal nacheinander die beiden Anschläge gefühlsgemäß gleichmäßig einstellen und diese gegebenenfalls so lange nachregem, bis die gleichmäßige Einstellung vorhanden war. Demgegenüber zeichnet sich die Erfindung dadurch aus, daß nur ein einziger Anschlag eingestellt werden muß, was natürlich ganz wesentlich einfacher ist und sich auch rascher durchführen läßt als das Einstellen zweier weit auseinanderliegender Anschläge. Ein Anschlag, der im mittleren Teil der Maschine angeordnet ist, läßt sich -auch bequemer bedienen als jeder seitlich liegende Anschlag, weil der Maschinenmeister in der Mitte vor der Maschine sitzt oder steht und somit einen Anschlag in der Mitte der Maschine ohne weiteres, also leichter und bequemer erreichen kann wie Anschläge, die sich seitlich von seinem Standort befinden, namentlich wenn der eine rechts und der andere links von ihm liegt. Die Anordnung eines Anschlags in der Mitte der Maschine ist ferner dann von besonderem Wert, wenn er, wie beim Gegenstand des Uauptpatentes, besonders gesteuert wird, da ein einziger Anschlag natürlich leichter und genauer zu steuern ist als zwei Anschläge.
- Erfindungsgemäß wird daher der Rakelanschläg im mittleren Bereich der Rakel angeordnet. Der zu diesem Zwecke auf der Räkelachse vorgesehene Anschlaghebel arbeitet mit einem verstellbaren Anschlag zusammen, der an einem Bock in der Maschine angeordnet ist.
- Da die Rakelachse während des Betriebs in ihrer Längsrichtung hin und her wandert, führt auch der Anschlaghebel auf der Rakelochse diese Bewegung aus. Um diesem Umstand Rechnung zu tragen, ist an dem Rakel-Nebel, der auf der Rakelachse sitzt, eine Anschlagrolle vorgesehen,, die auf ihrer parallel zur Rakelachse stehenden Achse in axialer Richtung verschiebbar ist und durch einen'an dem Gestellbock befestigten gabelartigen Halter geführt wird, so daß die Rolle die Wanderung der Rakelachse nicht mitmacht, sondern sich auf ihrer Achse verschiebt, die eine entsprechende Länge aufweist.
- Beim Herausnehmen und Einsetzen einer Rakel muß der Rakelbalken vom Formzylinder weggeschwenkt werden. Damit nun die Anschlagrolle auch in solchen Fällen stets von dem gabelartigen Halter geführt ist, hat dieser beispielsweise eine solche Länge, daß die Rolle auch beim Wegschwenken der Rakel vom Formzylinder nicht aus der Gabel austritt. Diese Anordnung empfiehlt sich deshalb, damit die Anschlagrolle beim erneuten Anstellen der Rakel an den Formzylinder nicht besonders in den gabelartigen Halter wieder von Hand eingeführt werden muß. Der gleiche Zweck v#ird erreicht; wenn die Enden der Gabel derart gespreist sind, daß die Rolle beim Ansetzen der Rakel an den Farmzylinder selbsttätig in die Gabel hineingleitet. Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt; es zeigen Abb: z eine Seitenansicht der Rakelanordnung mit -der in Arbeitsstellung befindlichen Rakel, wobei die Rakel und die Anschlagrolle in einer vom Formzylinder heruntergeklappten Stellung mit gestrichelten Linien eingezeichnet sind, Abb. 2 eine Ansicht des mittleren Teiles der Rakel mit dem Rakelanschl.ag in der Laufrichtung der Maschine gesehen, und' Abb.3 eine besondere Ausführungsform des gabelartigen Halters für die Anschlagrolle.
- Die mit dem Formzylinder r z zusammenarbeitende Rakel r ist auf einem Rakelbalken ro angeordnet, der um die Achse 9 schwenkbar ist. Im mittleren Bereich der Rakel und damit auch der Maschine ist auf der Rakelochse 9 ein Anschlaghebel :2 befestigt, der eine Anschlagrolle 3 _ trägt, Diese schlägt gegen einen einstellbaren, beispielsweise durch eine Anschlagschraube 5 gebildeten Anschlag, der an einem Gestellbock 6 sitzt. Dieser tr'a'gt für die Anschlagrolle 3 Führungsleisten 7, die eine Gabel bilden: Die Rolle 3 ist auf ihrer Achse q. in axialer Richtung verschiebbar. Die Rollenachse q. wird daher von einer entsprechend weit ausladenden Gabel des Anschlaghebels :2 getragen.
- Die Führungsleisten ? haben eine solche Länge, daß sie die Rolle 3_ auch dann noch führen, wenn die Rakel z vom Formzylinder r r weggeschwenkt ist. Die Leisten 7 können aber auch, wie in der Abb. 3 dargestellt ist, entsprechend kürzer gehalten und an ihrem Ende derart gespreizt sein, daß die Anschlagrolle 3 beim Anstellen der Rakel r an den Formzylinder i z selbsttätig in die Gabel hineingleitet.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: r. Platten-Rotationstiefdrückmaschine mit einer im Formzylinderkanal angeordneten Reinigungs- und Feuchtvorrichtung fürdieRakel, diezuihrerRtinigunggesteuert bzw. verschwenkt und deren Schwenkhub durch einen Anschlag begrenzt wird; nach Patent 686992, dadurch gekennzeichnet, daß der Rakelanschlag (2, 3, 5, 6) im mittleren Bereich der Rakel (r) angeordnet ist.
- 2. Maschine nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der Rakelanschlag aus einem mit der Rakel (i) verbundenen Hebel (2) mit einer Rolle (3) besteht, die gegen einen verstellbaren Anschlag (5) schlägt.
- 3. Maschine nach Ansprüchen r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle (3) auf ihrer Achse (q.) in axialer Richtung verschiebbar gelagert ist. 4.. Maschine nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle (3) entweder ständig durch einen ortsfesten gabelartigen Halter (7) geführt ist oder die Enden der Gabel (7) derart gespreizt sind, daß die Rolle (3) beim Anstellen der Rakel (i) an den Formzylinder (ii) selbsttätig in den gabelartigen Halter (7) hineingleitet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938M0142689 DE688874C (de) | 1938-09-04 | 1938-09-04 | Platten-Rotationstiefdruckmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938M0142689 DE688874C (de) | 1938-09-04 | 1938-09-04 | Platten-Rotationstiefdruckmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE688874C true DE688874C (de) | 1940-03-04 |
Family
ID=7335121
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1938M0142689 Expired DE688874C (de) | 1938-09-04 | 1938-09-04 | Platten-Rotationstiefdruckmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE688874C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1204241B (de) * | 1960-09-23 | 1965-11-04 | Miehle Goss Dexter Inc | Rakelhalterung fuer Rotationstiefdruckmaschinen |
-
1938
- 1938-09-04 DE DE1938M0142689 patent/DE688874C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1204241B (de) * | 1960-09-23 | 1965-11-04 | Miehle Goss Dexter Inc | Rakelhalterung fuer Rotationstiefdruckmaschinen |
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