DE688406C - Fahrtrichtungsanzeiger mit elektromagnetisch betaetigtem Winkarm - Google Patents
Fahrtrichtungsanzeiger mit elektromagnetisch betaetigtem WinkarmInfo
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- DE688406C DE688406C DE1938B0183412 DEB0183412D DE688406C DE 688406 C DE688406 C DE 688406C DE 1938B0183412 DE1938B0183412 DE 1938B0183412 DE B0183412 D DEB0183412 D DE B0183412D DE 688406 C DE688406 C DE 688406C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60Q—ARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
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Description
- Fahrtrichtungsanzeiger mit elektromagnetisch betätigtem Winkarm Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Pendelwinker oder Fahrtrichtungsanzeiger, bei dem der Winkarm in der Anzeigestellung zwecks deutlicher und auffälliger Fahrtrichtungsanzeige eines Kraftfahrzeuges eine auf und ab. schwingende Bewegung ausführt.
- Bekannt sind Winker, bei denen der Winkarm mittelbar oder unmittelbar mit einem unter dem Einfluß einer Magnetspule stehenden Eisenkern verbunden ist und die Schwingbewegung des Winkarmes durch Unterbrecherkontakte bewirkt wird. Bei Winkern dieser Art ist auch schon vorgeschlagen, an Stelle einer starren Verbindung eine Feder als elastisches Zwischenglied zwischen Spulenkern und Winkarm zu schalten. Diese Feder ist jedoch sehr kurz gehalten und soll nur die Anwendung von Gelenkgliedern ersetzen. Sie dient deshalb lediglich als Ausgleichsglied, um den harten Stoß auf den Winkarm bei dem ruckweisen Anziehen des Spulenkernes in die Magnetspule zu vermeiden. Es sind ferner elektromagnetische Fahrtrichtungsanzeiger bekannt, bei denen das Aufundabschwingen des Winkarmes in der Anzeigestellung unter Vermeidung von Zwischenkontakten durch zwischengeschaltete Spiralfedern erfolgt. Die zwischen dem Spulenkern und dem Winkarm geschalteten Spiralfedern schwingen aber mangels einer ausreichenden Führungsvorrichtung beim Herausstellen des Winkarmes nicht nur von oben nach unten, sondern auch von rechts nach links. Sie kommen dadurch leicht mit anderen Teilen der Winkervorrichtung in Berührung und beeinträchtigen so wesentlich die Verkehrs- und Betriebssicherhelt des Winkers. Weiterhin ist die in der Ruhestellung und auch in der Anzeigestellung meistens vollkommen frei und offen liegende und daher ungeschützte Spiralfeder allen Unbilden der Witterung ausgesetzt. Dies führt häufig zum teilweisen oder völligen Versagen des Winkers.
- Bei dem elektromagnetischen Fahrtrichtungsanzeiger gemäß der Erfindung wird ebenfalls zur Erzeugung der auf und ab schwingenden Bewegung des Winkarmes eine zwischen diesem und dem Spulenkern geschaltete Feder benutzt. Durch besondere Aus,-gestaltung der Feder und des Spulenkernes wird aber eine einfache und sicher wirkende Bauart des Fahrtrichtungsanzeigers geschaffen. Nach der Erfindung besteht die zwischen Winkarm und Spulenkenn geschaltete Feder aus einer einzigen langen Schraubenfeder, die den vollständig ausgehöhlten Kern der Magnetspule ausfüllt und am unteren Ende des Spulenkernes befestigt ist. Durch eine solche - Ausgestaltung werden durch die Wände des hohlen Spulenkernes die seitlichen Schwingungen der in dem ausgehöhlten Kern untergebrachten Spiralfeder unterbunden. Außerdem erhält dadurch die Schraubenfeder ein gegen ungünstige Witterungsverhältnisse schützendes Gehäuse. Ferner wird durch eine: solche Ausgestaltung bei den sehr beschränkten Raumverhältnissen des Fahrtrichtungsanzeigers genügend Platz für eine Feder von der erforderlichen Länge geschaffen, durch die in wirksamer Weise die Schwingbewegungen des Winkarmes erzeugt werden können. Mittels einer Einstellvorrichtung kann die Feder stets in der richtiken Spannung gehalten werden.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes,dargestellt. E s zeigen Abb. i einen senkrechten Schnitt durch das Gehäuse eines Winkers, bei dem der Winkarm mit vollen Linien in der Ruhestellung gezeichnet ist, während die Arbeitsstellungen in strichpunktierten Linien dargestellt sind, Abb. 2 eine Einzelansicht des hohlen Spulenkernes mit der einstellbaren Feder.
- In einem Blechgehäuse a ist eine Magnetspule b angeordnet, deren Eisenkern bis auf einen Bodenteil ausgehöhlt ist. Um einen im Gehäuse a befestigten Stift/ ist ein Winkarm g von beliebiger Form drehbar angeordnet, der einen kurzen, über die Drehachse hinausreichenden Arm h aufweist. Das Verhältnis der Arme h und g zueinander ist so gewählt, daß der Armg das für die Schwingbewegungen. erforderliche Übergewicht hat. Zwischen dem Stift i des kurzen Armes k und dem Eisenkern c ist eine einzige lange Schraubenfederd gespannt, die in den hohlen Eisenkern hineingeführt und am Boden desselben befestigt ist. Abb. i zeigt mit vollen Linien die Stellung des Spulenkernes und des Winkarmes in der Ruhestellung. Der Spulenkern c ragt aus der Spule b heraus. Ferner steht die Feder d ein Stück aus dem Spulenkern c hervor. Wird nun der Spulenstromkreis eingeschaltet, so wird der Eisenkern c ruckweise in seine unterste Stellung cl gezogen. Infolge der Nachgiebigkeit der langen Feder d schwingt der Arm g über die waagerechte Lage hinaus, etwa in die Lageg', worauf dann durch das Übergewicht des Armes o, und die Elastizität der Feder,d der Arm g wieder über die waagerechte Lage in ,eine untere Lage, z. B. g", schwingt und diese Schwingbewegungen so lange ausführt, bis allmählich die mittlere Ruhelage g1 erreicht wird. Die Feder d muß hinsichtlich ihrer Stärke und Federkraft so bemessen werden, daß bei eingezogenem Spulenkern der Winkarm die waagerechte Arbeitsstellung g1 einnimmt.
- Die Einstellung der Feder d, d. h. ihre Verkürzung .oder Verlängerung in bezug auf den Spulenkern c, kann z. B., wie in Abb. z dargestellt, durch eine im Boden des Spulenkerneseingeschraubte und gesicherte Stellschraube m erfolgen, an deren innerem Ende die Federd angreift. Um das obere Anschlagen des Winkarmes g gegen die Abdeckung des Gehäuses zu mildern, kann an dieser Stelle in bekannter Weise eine Feder oder ein Gummipuffer h (Abb. i) angebracht sein, gegen den der Winkarm anschlägt.
- Die Ein- und Ausschaltung des Spulenstromkreises ,erfolgt in üblicher Weise. Auch ist der Winkarm g wie gewöhnlich hohl und mit durchsichtigen, gelbroten Wänden ausgebildet und am unteren Ende mit einer kleinen Glühlampe versehen, die beim Einschalten des Winkers selbsttätig eingeschaltet wird.
Claims (1)
- PATT_NTANSPRUCH: Fahrtrichtungsanzeiger mit elektromagnetisch betätigtem Winkarm, der in der Anzeigestellung unter der Wirkung einer zwischen Spulenkern und Winkarm eingeschalteten Feder eine auf und ab schwingende Bewegung ausführt, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder aus einer einzigen langen Schraubenfeder (d) besteht, die den vollständig ausgehöhlten Kern (c) der Magnetspule (b) ausfüllt und am unteren Ende des Kernes gegebenenfallseinstellbar befestigt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938B0183412 DE688406C (de) | 1938-06-05 | 1938-06-05 | Fahrtrichtungsanzeiger mit elektromagnetisch betaetigtem Winkarm |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1938B0183412 DE688406C (de) | 1938-06-05 | 1938-06-05 | Fahrtrichtungsanzeiger mit elektromagnetisch betaetigtem Winkarm |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE688406C true DE688406C (de) | 1940-02-20 |
Family
ID=7009554
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1938B0183412 Expired DE688406C (de) | 1938-06-05 | 1938-06-05 | Fahrtrichtungsanzeiger mit elektromagnetisch betaetigtem Winkarm |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE688406C (de) |
-
1938
- 1938-06-05 DE DE1938B0183412 patent/DE688406C/de not_active Expired
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