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DE687099C - Steuerung fuer Brennkraftmaschinen durch fluessige Druckmittel mit regelbarem Pumpenhub - Google Patents

Steuerung fuer Brennkraftmaschinen durch fluessige Druckmittel mit regelbarem Pumpenhub

Info

Publication number
DE687099C
DE687099C DE1937M0138711 DEM0138711D DE687099C DE 687099 C DE687099 C DE 687099C DE 1937M0138711 DE1937M0138711 DE 1937M0138711 DE M0138711 D DEM0138711 D DE M0138711D DE 687099 C DE687099 C DE 687099C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control
valve
controller
internal combustion
piston
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1937M0138711
Other languages
English (en)
Inventor
Gustav Kornowsky
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BWS Technologie GmbH
Original Assignee
Maschinenfabrik Buckau R Wolf AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Maschinenfabrik Buckau R Wolf AG filed Critical Maschinenfabrik Buckau R Wolf AG
Priority to DE1937M0138711 priority Critical patent/DE687099C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE687099C publication Critical patent/DE687099C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L1/00Valve-gear or valve arrangements, e.g. lift-valve gear
    • F01L1/02Valve drive
    • F01L1/04Valve drive by means of cams, camshafts, cam discs, eccentrics or the like
    • F01L1/08Shape of cams
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L9/00Valve-gear or valve arrangements actuated non-mechanically
    • F01L9/10Valve-gear or valve arrangements actuated non-mechanically by fluid means, e.g. hydraulic

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Valve Device For Special Equipments (AREA)

Description

  • Steuerung für Brennkraftmaschinen durch flüssige Druckmittel mit regelbarem Pumpenhub Es sind bereits Brennkraftmaschinensteuerungen mit flüssigen Druckmitteln bekannt, die mit unveränderlichem Steuerbeginn und durch einen Regler beeinflußten Steuerschluß (Überströmregulierung) arbeiten. Derartige Steuerungen mit flüssigen Druckmitteln, die die Steuerflüssigkeit im Überschuß fördern und je nach Reglerstellung die veränderliche Überschußmenge z. B. in die Saugleitung zurückführen, besitzen die Eigenschaft, daß die Steuerzeit veränderlich ist. Bei einem nach diesem Verfahren gesteuerten Ventil verändert sich sowohl die Erhebung wie auch die Steuerzeit des gesteuerten Elementes von einem Mindestwert zu einem Höchstwert. Es ist also unmöglich, auf die Eröffnungszeit über den Reglereingriff hinaus einen Einfluß auszuüben, und der Steuerschluß wird stets von dem Reglereingriff bestimmt. Es ist hierbei folglich unmöglich, bei jeder Reglerstellung das gesteuerte Element mit einer bestimmten, der Reglerstellung entsprechenden Öffnungshöhe über einen gewissen Zeitraum hinweg geöffnet zu halten. Diese Verhältnisse sind auf der Zeichnung in Abb. r und 2 anschaulich gemacht.
  • Die Erfindung betrifft eine Steuerung mit flüssigem Druckmittel, bei der die Nachteile dieser Steuerungen vermieden werden. Die Steuerung arbeitet mit einer durch einen Steuernocken . angetriebenen druckventillosen Kolbenpumpe mit regelbarem Pumpenhub, die über ein Flüssigkeitsgestänge einen Steuerkolben zur Betätigung des gesteuerten Ventils antreibt. Die erfinderische Neuheit besteht darin, daß der Beginn des Steuervorganges durch den Regler beeinflußt, hingegen der Schluß des Steuervorganges unabhängig vom Regler durch Öffnen eines Ventils mittels des Kolbens der Steuerpumpe in stets gleicher Weise unter Freigabe von Rückströmbohrungen erfolgt, die die Steuerflüssigkeit in einen Raum niedrigen Druckes übertreten lassen.
  • In der Zeichnung ist die Steuerung nach der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. i und 2 das Prinzip der bekannten Flüssigkeitssteuerung mit Überströmreglung, Abb. 3 und 4 das Prinzip der Steuerung nach der Erfindung, Abb.5 die Steuerpumpe mit Keilreglung und Schließventil, Abb. 6 eine weitere Ausführungsart der Reglereinrichtung nach Abb. 5 und Abb. 7 eine vergrößerte Darstellung des Schließventils.
  • In Abb. i und 2 bezeichnet i den Grundkreis des Steuernockens, 2 seine Steuerkurve, 3 den Eingriffspunkt des Reglers, 4 den durch den Regler eingestellten Steuergrad, 5 die Erhebungs- und Schließkurve .des gesteuerten Organs, 3o den Ansaugeabschnitt und 31 das Regeldiagramm. Dieses Schaubild zeigt, daß einem bestimmten Nockenhub bzw. Fördervolumen der Steuerpumpe auch ein zugeordneter Hub des gesteuerten Elementes entspricht und daß der Schluß des gesteuerten Elementes in jedem Falle durch den Eingriff des Reglers gegeben ist. In dem Regeldiagramm 31 ist dargestellt, daß jeder Reglereinstellung eine bestimmte Öffnungszeit sowie Öffnungshöhe zugeordnet ist.
  • In Abb. 3 und 4 ist das Prinzip nach der Erfindung dargestellt. Es bezeichnet 24 den Grundkreis des Steuernockens, 25 den Öffnungsabschnitt, 26 den Schließabschnitt, 27 den Ansaugeabschnitt, 28 den Regelbereich des Steuernockens, 29 das Regelschaubild und 32 den Reglereingriff. Über dem Steuernocken ist der Ventilerhebungsverlauf dargestellt. 33 zeigt die Erhebungs- und Schließkurve des gesteuerten Elementes.
  • In Abb. 5 bezeichnet 6 den Antriebsnocken, 611 eine Stufe desselben, 7 den Rollenstößel, 8 den Regelkeil, 9 die Rückholfeder, io den Pumpenkolben, i i die Buchse zum Pumpenkolben, 12 das Saugventil, 13 das Schließventil, 14 die Rückströmkanäle, 15 die Durchtrittsschlitze, 16 die Feder, 17 die Druckleitung, IS den Steuerkolben, i9 das Ventil mit Stößel und 2o die Ventilfeder.
  • In der tiefsten Stellung des Pumpenkolbens io ist der Raum über demselben mit Steuerflüssigkeit gefüllt. Beim Auflaufen des Rollenstößels 7 auf die Steuerkurve des Steuernockens 6 wird der Pumpenkolben io aufwärts bewegt und dadurch die Steuerflüssigkeit um das Schließventil 13 herum durch die Durchtrittsschlitze IS der Druckleitung 17 zugeleitet. Die Steuerflüssigkeit tritt hinter den Steuerkolben 18, drückt diesen und damit das Ventil i9 nieder und öffnet dadurch das gesteuerte Ventil. Da die Steuerkurve des Steuernockens 6 zunächst gleichmittig zur Steuerwellenachse verläuft, so verbleibt der Rollenstößel 7 und der Pumpenkolben io in der Hubstellung, und das Ventil i9 bleibt geöffnet. Am Schluß der Steuerkurve ist dieser eine Stufe 6d aufgesetzt, die eine weitere Hebung des Rollenstößels 7 und des Pumpenkolbens io veranlaßt. Dadurch wird das Schließventil 13 (Abb. 5 und 7) angehoben und läßt die geförderte Steuerflüssigkeit aus der Druckleitung 17 unter der Wirkung der Feder 2o durch die Rückströmkanäle 14 in einen Raum niedrigen Druckes übertreten, wodurch der Schluß des Ventils i9 erreicht wird. Die Rückströmkanäle 14 müssen derartig -bemessen und geöffnet sein, daß der Ventilschluß in der gewünschten Zeit erreicht wird. Beim Ablauf des Rollenstößels 7 von der Steuerkurve wird der Pumpenkolben io durch die Feder 9 nach unten bewegt. Dadurch wird das Ventil 13 freigegeben, das sich unter dem Einfluß der Feder 16 auf seinen Sitz aufsetzt und die Kanäle 14 abschließt. Zugleich wird die durch die letzteren abgeflossene Steuerflüssigkeit durch unter der Saugwirkung des Kolbens durch das Saugventil 12 neu eintretende Flüssigkeit ersetzt.
  • Wenn durch den Regler eine geringere Leistung der Maschine eingestellt wird, wandert der Regelkeil 8 in Pfeilrichtung und hebt damit den Rollenstößel 7 um einen größeren Betrag vom Antriebsnocken ab. Hierdurch wird eine geringere Fördermenge der Steuerpumpe erreicht und somit das gesteuerte Organ um einen geringeren Betrag angehoben.
  • In Abb. 6 bezeichnet 21 den Rollenstößel, 22 den Regelhebel, 23 die Scheibenkurbelwelle. Diese Abbildung zeigt eine andere Ausführungsmöglichkeit der Reglung nach demselben Prinzip, wie bereits in Abb. 5 dargestellt. In diesem Falle wird das Abheben des Rollenstößels 21 unter Zuhilfenahme des Regelhebels durch die Scheibenkurbelwelle 23 unter dem Einfluß des Reglers erreicht.
  • Beim Auftreffen der Nockenrolle auf die Nockenkurve des Steuernockens beginnt das gesteuerte Organ zu öffnen, wobei sich je nach Reglerstellung der Nockenwinkel, der durch den Regelbereich 28 eingeschlossen ist, von einem Höchstwert bis zu einem Mindestwert entgegengesetzt der Drehrichtung des Steuernockens ändert. Am Schluß des Regelbereiches ist das gesteuerte Element voll geöffnet und bleibt nun in dieser Stellung so lange erhalten, bis der Schluß des Abschnittes 24 (Öffnen) erreicht wird. Über den nun anschließenden Abschnitt 26 (Schließen) wird das gesteuerte Element geschlossen. Die sich hieraus ergebenden Regelverhältnisse sind in dem Regelschaubild 29 dargestellt. Aus der Kennlinie ergibt sich, daß der vom Regler-und Schließabschnitt eingeschlossene öffnungsabschnitt bei allen Reglerstellungen gleich ist und sich lediglich infolge der höchsten und niedersten Reglerstellung ein höchster bzw. niederster,Hub des gesteuerten Elementes einstellt.
  • Durch die Anwendung der Steuerung nach der Erfindung ergeben sich folgende Vorteile: i. Durch .den Regler beeinflußter, veränderlicher Steuerbeginn und mit der eingestellten Menge an Steuerflüssigkeit eine veränderliche bffnungshöhe des gesteuerten Elementes.
  • 2. Unveränderliche Öffnungszeit mit der durch den Regler eingestellten Öffnungshöhe. 3. Durch den Regler nicht beeinflußte und daher für alle Reglerstellungen gleiche Schließzeiten sowie Zeitpunkte für das gesteuerte Element.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Steuerung für Brennkraftmaschinen durch flüssiges Druckmittel mit einer durch einen Steuernocken angetriebenen druckventillosen Kolbenpumpe mit regelbarem Pumpenhub, die über ein Flüssigkeitsgestänge einen Steuerkolben zur Betätigung des gesteuerten Ventils antreibt, dadurch gekennzeichnet, daß der Beginn des Steuervorganges durch den Regler beeinflußt, hingegen der Schluß des Steuervorganges unabhängig vom Regler durch Öffnen eines Ventils (i3) mittels des Kolbens (io) der Steuerpumpe in stets gleicher Weise unter Freigabe von Rückströmbohrungen (i4) erfolgt, die die Steuerflüssigkeit in einen Raum niedrigen Druckes übertreten lassen.
DE1937M0138711 1937-07-22 1937-07-22 Steuerung fuer Brennkraftmaschinen durch fluessige Druckmittel mit regelbarem Pumpenhub Expired DE687099C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1937M0138711 DE687099C (de) 1937-07-22 1937-07-22 Steuerung fuer Brennkraftmaschinen durch fluessige Druckmittel mit regelbarem Pumpenhub

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1937M0138711 DE687099C (de) 1937-07-22 1937-07-22 Steuerung fuer Brennkraftmaschinen durch fluessige Druckmittel mit regelbarem Pumpenhub

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE687099C true DE687099C (de) 1940-01-24

Family

ID=7334151

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1937M0138711 Expired DE687099C (de) 1937-07-22 1937-07-22 Steuerung fuer Brennkraftmaschinen durch fluessige Druckmittel mit regelbarem Pumpenhub

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE687099C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1002563B (de) * 1951-07-09 1957-02-14 Gerhard Schaller Hydraulischer Ventilantrieb fuer Brennkraftmaschinen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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