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DE687030C - Naehmaschine, insbesondere Grossspulmaschine, mit Schleifenauszieher - Google Patents

Naehmaschine, insbesondere Grossspulmaschine, mit Schleifenauszieher

Info

Publication number
DE687030C
DE687030C DE1937F0083901 DEF0083901D DE687030C DE 687030 C DE687030 C DE 687030C DE 1937F0083901 DE1937F0083901 DE 1937F0083901 DE F0083901 D DEF0083901 D DE F0083901D DE 687030 C DE687030 C DE 687030C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
loop
shuttle
extractor
machine
movement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1937F0083901
Other languages
English (en)
Inventor
Arthur Froehlich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1937F0083901 priority Critical patent/DE687030C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE687030C publication Critical patent/DE687030C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B57/00Loop takers, e.g. loopers
    • D05B57/08Loop takers, e.g. loopers for lock-stitch sewing machines
    • D05B57/22Loop takers, e.g. loopers for lock-stitch sewing machines with spool-size bobbin for lower thread

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Nähmaschine, insbesondere Großspulmaschine, mit Schleifenauszieher Bei Nähmaschinen, insbesondere Großspulinaschinen, war man bestrebt, den zur Bewegung des Schiffchens oder Greifers und des gegebenenfalls erforderlichen Schleifenausziehers nötigen Antrieb immer mehr zu vereinfachen. So ist man beispielsweise von der üblichen kreisenden Bewegung des Schleifenausziehers oder von der Verwendung eines zusätzlichen Schleifenabstreifers abgegangen und hat bereits vorgeschlagen, den Schleifenauszielier in einer einzigen Ebene zu bewegen, wobei er aber in einer kurvenartigen Bahn gesteuert wird.
  • Die Erfindung geht nun darüber noch hinaus, indem sie es ermöglicht, den Schl.eifenauszielier innerhalb dieser Ebene geradlinig zu führen. Erreicht wird dies nicht zuletzt dadurch, daß man dem zur Aufnahme des Untergarnes bestimmten Schiffchen eine neuartige Bewegung zuerteilt. Bisher war es insbesondere auch bei Schleifenausziebern finit verhältnismäßig einfachen Bewegungen, wie den in einer Ebene erfolgenden, üblich, dem Schiffchen eine geradlinige bzw. eine bogenförmige Hinundherbewegung zu geben. Dadurch ist stets eine besondere Führungsbahn für das Schiffchen nötig, was den Auf- und Zusammenbau der Maschine erschwert. Ferner mußte die Führungsbahn -und das Schiffchen stets so gestaltet sein, daß die Schleife des Obergarnes um das Schiffchen lierumführbar ist, was wiederum besondere Nuten u. .dgl. erfordert. Durch diese entsteht der Nachteil. daß das Schiffchen nicht genau in seiner Führungsbahn liegt, und die Folge davon ist ein unruhiges Laufen und ein ungenaues Arbeiten, ganz abgesehen von der @dadurch entstehenden vorzeitigen Abnutzung.
  • All diese Nachteile werden vermieden, wenn man dein Schiffchen eine Kippbewegung zuerteilt, durch die die Obergarnschleife so über das Schiffchen gestreift wird, daß sie sich ganz von selbst um dieses Herumzieht. Zwechmäßiger«-eise wirrt das Schiffchen innerhalb eines um eine Achse schwenkbaren Gehäuses oder Halters angebracht und so gesteuert, daß es mit seiner Schlcifenfangspitz.e im geeigneten Augenblick die vom Schleifeaiauszieher herangeführte Obergarnschleife erfaßt und dann die Kippbewegung und zugleich das Überstreifen der Schleife über sich selbst ausführt. Zu erwähnen ist aber in diesem Zusammenhang, @daß die Vorzüge dieser Kippbewegung nicht an die geradlinige Führung des Schleifenausziehers gebunden sind, der vielmehr auch in anderer Weise geführt werden kann.
  • Infolge der, abgesehen von der Kippmöglichkeit, erfindungsgemäßen ortsfesten Lage des Schiffchens bringt das Überstreifen der Schleife weder in Hinblick auf die Lagerung noch auf die Bewegung des Schiffchens besondere Schwierigkeiten mit sich. Auch ist jeder Verschleiß des Schiffchens mangels jeder äußeren Reibung auf das geringste herabgesetzt. Außerdem erzielt das rückweise Überstreifen der Schleife des Obergarnes über das Schiffchen straffere Nähte, als dies mit den bisher üblichen Anordnungen möglich ist.
  • Die Vorteile des Erfindungsgegenstandes machen sich besonders bemerkbar, wenn inan das Schiffchen als für die Aufnahme handelsüblicher Spulen als Untergarn verwendbar ausgestaltet und daher dessen Größenausinaße verstärkt sein müssen. Durch die erfindungsgemäße Anordnung sind alle Schwierigkeiten vermieden, die bisher bei Verwendung derartiger Untergarnspulen mit der dabei nötigen besonders großen Schleifenbildung entstanden und die mitunter noch einen besonderen Schleifenabstreifer erforderten. Gerade hierbei macht es sich besonders giinstig bemerkbar, daß die sich lediglich in der Drehung der Schwenkachse erschöpfende Bewegung des Schiffchens keine nennenswerte Kraft erfordert.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar geben Abb. i a und i b die erfindungsgemäße Nähmaschine in Ansicht und im Querschnitt A-B in der Ausgangsstellung wieder, wenn die das Obergarn führende 'Tadel ihre höchste Stellung erreicht hat. Die Abb.2a und 2b -neigen dieselbe Ansicht und denselben Schnitt dann, wenn der Schleifenauszieher die Obergarnschleife erfaßt und das Schiffchen schon etwas gehoben ist. Die Abb. 3a und 3b geben schließlich die entsprechende Stellung wieder, während der Schleifenauszieher zurückgeht und das Schiffchen angekippt wird.
  • Das Schiffchen i sitzt in einem Gehäuse oder Halter 2, und zwar so, daß es innerhalb dessen längs beweglich, aber gegen, ein Herausfallen, insbesondere reit der Spitze nach unten, durch Vorsprünge und Anschläge oder ähnliches gesichert ist. Der Halter 2 und damit auch das Schiffchen i ist um die Achse 1o kippbar gelagert, aber mit Hilfe eiltsprechender bekannter Mittel, wie z. B. gefederte Warzen u. dgl., die in entsprechenden Lagern ruhen, so, daß zwischen dem Gehäuse und den Lagern die Fadenschleife hindurchstreifen kann.
  • Der Halter 2 hat eine Schrägfläche, auf die ein als Ankipper wirkender Teil 3 zu gegebener Zeit trifft. Dieser ist am Schleifenaus7ielier 5 befestigt, der in einer horizontalen Ebene hin und her bewegt wird. Ferner weist der Halter 2 unten noch eine Schwingkurve 9 auf, auf die ein Hebel .I wirkt, der das vollständige Kippen des Schiffchens veranlaßt. Die Nadel 6 führt in üblicher Weise das Obergarn, während der Faden ; das aus dein Schiffchen heraustretende Untergarn darstellt. Das Schiffchen hat eine Nase oder Spitze 8, die als Sclileifenfänger wirkt.
  • Von der Welle des Antriebsrads i i führt eine Kurbelstange 12 zu einer `Felle 13, die demnach durch die Drehung des Antriebsrades i i in eine winklig begrenzte Drehbewegung - bald vorwärts, bald zurück - gerät. Diese Bewegung überträgt sich mit Hilfe des auf der Welle 13 aufgekeilten Kegelrades 14 auf das Kegelrad 15 und damit auf -die an diesem befestigte rechtwinklig zur Welle 13 fegende Antriebswelle 16, die dann ebenfalls eine winklig begrenzte Drehbewegung-bald vorwärts, bald zurück - macht. Da an dieser Antriebswelle 16 ein He'ael 17 befestigt ist.
  • erät dieser dadurch in eine Schwenkbeweg * gung. An dem freien Ende des Hebels 17 ist eine Stange i8 mittels des Bolzens 19 an gelenkt, welche durch ein Gelenk 20 mit der Schubstange 2z, die den Schleifenauszieher 5 trägt, verbunden ist. Diese ist all ihrem einen Ende zu einer in einer Führung gleitenden Schieile 22 verlängert und erhält ferner durch die Lager 23, 2.a. eine Führung. Die Schwenkbewegung des Hebels 17 wirkt sieh so auf die Schubstange 21 aus, daß diese in eine hin und her gehende Bewegung gerät.
  • Die Welle 13 ist durch einen Lenker 25 mit der Welle 26 verbunden, die dadurch ebenfalls in eine winklig begrenzte vor- und rück-,värtige Drehbewegung gerät. Auf dieser Welle 26 sitzt der Hebel d., der in Schwenkbewegung kommt und der dadurch auf die Schwingkurve 9 des Schiffchenhalters wirkt. Die Einstellung ist dabei derart getroffen, daß der Hebel 4. dann gehoben wird, wenn der Schleifenauszieher 5 zurückgeht.
  • Der Schiffchenhalter 2 stellt unter Wirkung einer Feder 27, die ihn in Ruhestellung in die in Abb. i dargestellte Lage zieht. An dem Lagengestell für die Schwenkachse .des Sehiffrhenhalters ist die Kurvenbahn 28 angebracht, auf der der Boden des Schiffchens während der Kippbewegung aufläuft und durch die (las Schiffchen kurz nach oben gestoßen wird.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Wenn die Nadel 6 mit ihrem Obergarn sich nach unten bewegt; nähert sich ihr gleichzeitig infolge der Bewegungsübertragung über den Hebel 1; und die Schubstange 2 i der Schleifenauszielier 5, der dabei eine liorizcntale Bewegung (auf Abb. i a) nach rechts ausführt. Während dieser Bewegung hat er mit Hilfe des an der Schubstange 2i angebrachten Teiles 3 das Anlzippen des Schiffchenhalters 2 und damit des Schiffchens i in die in Abb. -2 gezeigte Lage bewirkt. Hierauf geht der Schleifenauszieher noch etwas weiter vorwärts, und zwar über die jetzt tief stehende Nadel 6 hinaus. Darauf wird der Schleifenauszieher durch das nunmehr einsetzende Rückwärtsschwenken (les Hebels 1; seinerseits ebenfalls in entgegengesetzter, also rückwärtiger Richtung b ew e-t, -t, wobei er die Schleife des Ober-arnes Z, ergreift.
  • Währenddessen hat der Halter 2 mit dem Schiffchen i seine bisherige, in Abb. -2 gezeigte Lage beibehalten. Geht aber der Schleifeiiauszielier noch weiter nach rückwärts, dann tritt der Hebel 4 in Tätigkeit, dem von Welle 13 aus mit Hilfe des Lenkers a5 und der Welle 26 ebenfalls eine zeitlich später als die des Hebels 1; liegende Schwenkbewegung zuerteilt ist. Der Hebel. bewegt sich nämlich in diesem Augenblick nach oben und wirkt dabei auf die Schwingkurve 9 des Halters 2 und dreht diesen mitsamt dein Schiffchen um seine Schwenkachse io, so daß sich die Nase 8 des Schiffchens jetzt oben befindet und dicht unter der Schleife steht (Abb.3). Während des letzten Teiles der eben beschriebenen Kippbewegung des Schiffchens greift die Nase 8 in die vom Schleifenauszielier 5 herangeführte Schleife des Obergarnes ein, da der Schiffchenboden während dieser Kippbewegung zuletzt auf der Kurve 28 aufläuft. Dadurch wird .das Schiffchen innerhalb des Halters etwas nach vorn gestoßen, so daß sich die Nase 8 tatsächlich in die Schleife legt.
  • Nun wird der Hebel d. außer Eingriff mit der Schwingkurve 9 gebracht oder geht in rasche rückwärtige Bewegung über, so daß das Schiffchen und sein Halter unter Einwirkung der Feder :27 wieder in die Ausgangslage zurückgeschwenkt wird. Hierbei wird die durch die Nase 8 gegriffene Schleife des Obergarnes über das Schiffchen hinweggestreift, was infolge der oben geschilderten besonderen Lagerung möglich ist. Damit ist die übliche Bindung .des Obergarnes mit dem Untergarn hergestellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Nähmaschine, insbesondere Großspulinaschine, mit Schleifenauszieher, dadurch gekennzeichnet, daß der Schleifenauszieher (5) eine geradlinig hin und her gehende Bewegung in horizontaler Ebene ausführt, und daß das um eine Achse (TO) schwenkbare Schiffchen (i) so gesteuert wird, daß es finit seiner Nase (8) in die vom Schleifenauszieher (5) gefaßte Obergarnschleife eingreift und durch eine Kippbewegung das t.'berstreifen der Fadenschleife über sich bewirkt. :2. Nähmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Schiffchen (i) in einem Halter (2) gelagert ist, welcher Schrägflächen und Schwinglzurven zur Steuerung des Schiffchens aufweist.
DE1937F0083901 1937-11-04 1937-11-04 Naehmaschine, insbesondere Grossspulmaschine, mit Schleifenauszieher Expired DE687030C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1937F0083901 DE687030C (de) 1937-11-04 1937-11-04 Naehmaschine, insbesondere Grossspulmaschine, mit Schleifenauszieher

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DE1937F0083901 DE687030C (de) 1937-11-04 1937-11-04 Naehmaschine, insbesondere Grossspulmaschine, mit Schleifenauszieher

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE687030C true DE687030C (de) 1940-01-20

Family

ID=7114182

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1937F0083901 Expired DE687030C (de) 1937-11-04 1937-11-04 Naehmaschine, insbesondere Grossspulmaschine, mit Schleifenauszieher

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE687030C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1127692B (de) * 1956-10-29 1962-04-12 Bunsaku Taketomi Einrichtung zur Erweiterung der Nadelfadenschleife fuer die Bildung von Zickzackstichen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1127692B (de) * 1956-10-29 1962-04-12 Bunsaku Taketomi Einrichtung zur Erweiterung der Nadelfadenschleife fuer die Bildung von Zickzackstichen

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