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DE6859C - Wasserauslaufhahn - Google Patents

Wasserauslaufhahn

Info

Publication number
DE6859C
DE6859C DENDAT6859D DE6859DA DE6859C DE 6859 C DE6859 C DE 6859C DE NDAT6859 D DENDAT6859 D DE NDAT6859D DE 6859D A DE6859D A DE 6859DA DE 6859 C DE6859 C DE 6859C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
tap
piston
valve
water tap
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT6859D
Other languages
English (en)
Original Assignee
F. MECHNIG in Berlin
Publication of DE6859C publication Critical patent/DE6859C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K21/00Fluid-delivery valves, e.g. self-closing valves
    • F16K21/04Self-closing valves, i.e. closing automatically after operation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Domestic Plumbing Installations (AREA)

Description

1879.
Klasse 85.
FEODOR MECHNIG in BERLIN. Wasserauslauf hahn.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. März 1879 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Auslafshähne an Wasserleitungen, die sich durch eine Feder automatisch schliefsen, und sie hat den Zweck, solche Hähne derartig zu construiren, dafs die Wasservergeudung durch zu langes Offenlassen des Hahnes beseitigt und der Rückschlag auf ein ungefährliches Minimum reducirt wird.
In beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι eine Ansicht des Hahns;
Fig. 2 ein Längsdurchschnitt des Hahns;
Fig. 3 ein Querschnitt in der Linie A-B der
Fig- 2;
Fig. 4 ein solcher in der Linie C- D der Fig. 2 ;
Fig. 5 eine Ansicht der Auflufsöffhung von unten.
Der röhrenförmige, mit Ausflufsrohr d versehene Hahnkörper c ist auf das Schraubstück a aufgeschraubt und wird durch letzteres an die Leitung b angesetzt. Das Schraubstück α ist durchbohrt und dient als Sitz des Ventils f, welches mit Leder garnirt und an die flache Ventilstange g angeschraubt ist; an das andere Ende dieser Stange ist derAuslafskolben h derartig angeschraubt, dafs das Wasser neben der Stange g durch die Löcher i in die von aufsen in den Kolben h eingedrehte Nuth p und von da in das Ausflufsrohr d treten kann. Der Kolben h hat eine Kolbenstange j, die durch die in den Körper c gelöthete oder sonst befestigte Scheibe / und durch die Schraubenmutter m ins Freie tritt, um dort den aufgeschraubten Druckknopf k zu tragen. Zwischen / und m ist eine Dichtung aus Leder, Gummi oder anderem Material angelegt. Die innere Höhlung des Ausflufsrohrs d ist zum gröfsten Theil von kreisförmigem Querschnitt und mit Radiallamelle 0 versehen, um eine Drehung des Strahles zu vermeiden, an der Einmündung in den Hahnkörper c aber rechteckig und zwar schmäler als der stehengebliebene Rand des Kolbens h, so dafs, wenn das Ventil / geschlossen ist, auch diese Einmündung geschlossen ist. Um die Stange g ist eine Spiralfeder gelegt, die die Tendenz hat, sich auszudehnen, und die, weil sie sich einerseits gegen den Kolben h, andererseits gegen das Schraubstück a stützt, das Ventil / geschlossen hält. Wird nun der Kolben h mittelst des Knopfes k zurückgedrückt, bis der letztere auf die Mutter m trifft, so ist dadurch das Ventil / ganz geöffnet und das Wasser wird unter und neben der Stange g fort durch die Bohrung des Schraubstocks α in den Körper c, und durch den Kolben h und die Löcher i in die nun freie Oeffnung des Auslafsrohres d treten, aus welch letzterem es ausläuft. Beim Aufhören des Druckes auf den Knopf k wird das Ventil / sich schliefsen und damit der Auslauf aufhören. Soll nur wenig W'asser auslaufen, so kann die Mutter m herausgeschraubt werden, so dafs der Knopf k schon nach Belieben früher an m anstöfst, das Ventil f also nicht so viel geöffnet wird.
Es ist ersichtlich, dafs das Wasser bei seinem Lauf durch den Hahn seine Richtung und seine Geschwindigkeit öfters ändern mufs und dafs der Ausflufs aus dem Rohr d daher mit einer weit geringeren Geschwindigkeit stattfinden wird, als wenn diese Hindernisse nicht vorhanden wären. Dies ist der Grund, warum der Rückschlag nur ein sehr geringer ist.
Da der Auslauf des Wassers aufhört, sowie der Knopf k nicht mehr gedrückt wird, so kann eine Wasservergeudung durch Vergessen des Zudrehens oder Schliefsens des Hahnes, wie bei den gewöhnlichen Hähnen, nicht stattfinden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein sich' durch eine Feder selbstthätig schliefsenderWasserauslafshahn, in seinen Theilen zusammengesetzt und construirt wie in der Zeichnung gezeigt und vorhergehend beschrieben.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT6859D Wasserauslaufhahn Active DE6859C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE6859C true DE6859C (de)

Family

ID=284881

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT6859D Active DE6859C (de) Wasserauslaufhahn

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE6859C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4998980A (en) * 1987-10-08 1991-03-12 Sumitomo Rubber Industries, Ltd. Casting tire including continuous circumferential sidewall indentations

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4998980A (en) * 1987-10-08 1991-03-12 Sumitomo Rubber Industries, Ltd. Casting tire including continuous circumferential sidewall indentations

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