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DE685565C - Verfahren zur Herstellung eines Strumpfes mit Fuss und Ferse nach franzoesischer Art auf der flachen Kulierwirkmaschine - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Strumpfes mit Fuss und Ferse nach franzoesischer Art auf der flachen Kulierwirkmaschine

Info

Publication number
DE685565C
DE685565C DEL92037D DEL0092037D DE685565C DE 685565 C DE685565 C DE 685565C DE L92037 D DEL92037 D DE L92037D DE L0092037 D DEL0092037 D DE L0092037D DE 685565 C DE685565 C DE 685565C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
heel
foot
stocking
knitting machine
weft knitting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL92037D
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Lieberknecht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEL92037D priority Critical patent/DE685565C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE685565C publication Critical patent/DE685565C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B9/00Circular knitting machines with independently-movable needles
    • D04B9/42Circular knitting machines with independently-movable needles specially adapted for producing goods of particular configuration
    • D04B9/46Circular knitting machines with independently-movable needles specially adapted for producing goods of particular configuration stockings, or portions thereof
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B1/00Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes
    • D04B1/22Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes specially adapted for knitting goods of particular configuration
    • D04B1/24Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes specially adapted for knitting goods of particular configuration wearing apparel
    • D04B1/26Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes specially adapted for knitting goods of particular configuration wearing apparel stockings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Socks And Pantyhose (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Strumpfes mit Fuß und Ferse nach französischer Art auf einer flachen Kulierwirkmaschine, bei dem an ein zusammenhängendes Längen- und Fußteil die Ferse nachträglich Reihe für Reihe angearbeitet wind. Unter den bekannten Verfahren dieser Art ist auch ein Vorschlag zu finden, gemäß welchem von einem zusammenhängenden Längen- und Fußteil die Hochfersenendreihe sowohl als auch die Maschen eines im Bereich der Trennreihen liegenden Randmaschenstäbchens des Warenmittelteils auf eine durchlaufende Nadelreihe einer zweiten Maschine aufgestoßen werden und nun das Anarbeiten der Ferse in an sich bekannter Weise erfolgt. Ein nach diesem Verfahren hergestellter Strumpf hat zwar gegenüber den nach den gewöhnlichen Verfahren hergestellten Strümpfen, bei denen keine Randmaschenstäbchen des Mittelteils aufgestoßen werden, einen hinsichtlich seiner Widerstandsfähigkeit und Dehnbarkeit besseren Fersenwinkel. Dieser Fersenwinkel läßt jedoch in der Praxis auch noch zu wünschen übrig, und zwar aus folgendem Grund. Beim Aufstoßen der letzten Hochfersenreihe und der anschließenden Maschen eines Randstäbchens am Mittelteil werden eine Maschenreihe und ein dazu senkrecht stehendes Maschenstäbchen zwangsweise in eine gestreckte Linie gebracht und dadurch in einer zueinander unnatürlichen Lage gehalten. Da nun bei der Fersenteilbildung die über der Hochfersenendreihe befindlichen Fersenmaschenstäbchen genau so lang erzeugt werden wie die über den Randmaschenstäbchen des Mittelteils befindlichen Maschenstäbchen des Fersenteiles, bleibt dieser Zwang bzw. diese unnatürliche Lage beibehalten. Dies hat zur Folge, daß die Spannung an dem einen Ende des Randmaschenstäbchens eine viel größere ist als an dem anderen Ende desselben Stäbchens. Die natürliche Winkelstellung ist eben verlorengegangen, weil an dem Ende des Maschen-Stäbchens vom Mittelteil, an welchem die größere Spannung vorhanden ist, zu wenig Ware zur Verfügung steht, während sich an dem anderen Ende desselben Stäbchens etwas zu viel Ware befindet.
Um nun auch diesen letztgenannten Fersenwinkel zu verbessern, wird gemäß derErfindung ein Verfahren zur Herstellung eines Strumpfes mit Fuß und Ferse nach französischer Art
auf der flachen Kulierwirkmaschine vorgeschlagen, bei dem in bekannter Weise ein zusammenhängender Längen- und Fußteil mit einer zwischen den Hochfersen- un^ Sohlenteilen eingearbeiteten Anzahl TreHy? reihen verwendet wird und von dem Längeriy und Fußteil die Hochfersenendreihen sowohl als auch die Maschen eines im-Bereich der Trennreihen liegenden Randstäbchens des Warenmittelteils auf eine durchlaufende Nadelreihe einer zweiten Kulierwirkmaschine aufgestoßen werden, worauf das Anarbeiten der Fersenteile erfolgt, und dessen Kennzeichen- darin besteht, daß bei Beginn des Anarbeitens der Fersenteile ein Teil derselben in sich wiederholenden Malen um je eine oder mehrere Nadeln nach innen gedeckt wird. Durch dieses wiederholte Eindecken in den Fersenteilen entsteht am Fersenwinkel eine kleine Warenanhäufung, die über die ganze Breite des Fersenwinkels bzw. über die ganze Länge des Randstäbchens vom Mittelteil gleichmäßig verteilt ist, wodurch diese Stellen infolge Verminderung der Spannung nachgiebiger werden. ,
Auf der Zeichnung ist das erfindungsgemäße Verfahren in einigen wichtigen Folgen dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι ein an sich bekanntes zusammenhängendes Längen- und Fuß stück mit zwischen die Hochfersen- ,und Sohlenteile eingeschalteten Trennreihen,
Abb. 2 den Übergang vom Längen- zum Fußteil vergrößert und
Abb. 3 einen nach dem erfindungsgemäßen Verfahren gefertigten Strumpf.
Die Herstellung dieses Strumpfes geschieht wie folgt: An dem zusammenhängenden Längen- und Fußstück 1, 2 gemäß Abb. 1 und 2 sind Trennreihen 3 in bekannter Weise zwischen der Hochfersenendreihe 4 und der Sohlenanfangsreihe S mit der inneren Begrenzungslinie 6 vorgesehen. Diese Trennreihen können verschiedener Art sein. Sie können z. B. aus dünnen bzw. einfachen Fäden gearbeitet sein, während das andere Warenstück aus mehreren Fäden besteht. Es können auch einfache Langreihen oder Reihen aus andersfarbigem Werkstoff gearbeitet werden. Nach Abnahme dieses Warenstückes i, 2, 3 von der Maschine werden die Hochfersenendreihen 4 und das Randmaschenstäbchen 6 des Strumpfmittelteiles 7 auf eine durchgehende Nadelreihe einer Fersenmaschine mittel- oder unmittelbar aufgestoßen, worauf das Anarbeiten der Ferse in der ganzen Breite des aufgestoßenen Teils in an sich bekannter Weise erfolgt. Das Aufschneiden der Trennreihen zwecks Zusammenketteins von Sohle und innerem Fersenrand erfolgt zu geeigneter Zeit, z. B. auf der Kettelmaschine in an Mch bekannter Weise. Bei Beginn der Fer-1%1%ibildung wird nun, ähnlich wie bei der "j'ußspitzenbildung, ein wesentlicher Teil der Fersenware, beispielsweise in der Breite 8 der Fersenanfangs reihe, in sich beliebig wiederholenden Malen um eine oder mehrere Nadeln nach innen gedeckt, wodurch die Fersenanfangsreihe wieder in eine gebrochene Linie 8, 9 umgewandelt wird, nachdem sie durch das Aufstoßen auf eine Nadelreihe und das daran anschließend erfolgende Anarbeiten des Fersenteiles unter Zwang gerade gerichtet worden war. Bei dem Deckvorgang entstehen die Deckblümchen 10. Zwischen diesen und der Reihe 9 ergibt sich dabei eine gewisse, für den Fersenwinkel günstige Warenanhäufung. Dieses Umdecken kann so erfolgen, daß sich dabei die Fersenbreite bei jedesmaligem Decken verringert, oder so, daß keine Verschmälerung der Ferse stattfindet. Letzteres erreicht man in bekannter Weise dadurch, daß man einen breiter als das hereinzudeckende Warenstück gehaltenen Decker verwendet und die Randnadel mittels eines bekannten Abdrückbleches vom Decken ausschließt.
Dadurch entsteht neben der Randnadel bei jedem Decken zwar ein Loch, das aber unschädlich ist, weil es beim Nähen des Strumpfes mit eingenäht wird. Nach dem Fertigstellen der Fersen 11 erfolgt das Zusammenketteln der inneren Fersenränder mit der Sohlenanfangsreihe in der üblichen Weise.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung eines Strumpfes mit Fuß und Ferse nach französischer Art auf der flachen Kulierwirkmaschine, bei dem ein zusammenhängender Längen- und Fußteil mit einer zwischen den Hochfersen- und Sohlenteilen eingearbeiteten Anzahl Trennreihen verwendet wird und von dem Längen- und Fußteil die Hochfersenendreihen sowohl als auch die Maschen eines im Bereich der Trennreihen liegenden Randmaschenstäbchens des Warenmittelteils auf eine durchlaufende Nadelreihe einer zweiten Kulierwirkmaschine aufgestoßen werden, worauf das Anarbeiten der Fersenteile erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß bei Beginn des Anarbeitens der Fersenteile ein Teil derselben in sich wiederholenden Malen um je eine oder mehrere Nadeln nach innen gedeckt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEL92037D 1937-02-23 1937-02-23 Verfahren zur Herstellung eines Strumpfes mit Fuss und Ferse nach franzoesischer Art auf der flachen Kulierwirkmaschine Expired DE685565C (de)

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DE685565C true DE685565C (de) 1939-12-20

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