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DE684876C - Anordnung zur Messung der Geschwindigkeit, mit der Morsezeichen gesendet werden - Google Patents

Anordnung zur Messung der Geschwindigkeit, mit der Morsezeichen gesendet werden

Info

Publication number
DE684876C
DE684876C DED78222D DED0078222D DE684876C DE 684876 C DE684876 C DE 684876C DE D78222 D DED78222 D DE D78222D DE D0078222 D DED0078222 D DE D0078222D DE 684876 C DE684876 C DE 684876C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
speed
morse code
arrangement
sent
measuring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED78222D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Erhard Graff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DEUTSCHER AMATEUR SENDE und EM
Original Assignee
DEUTSCHER AMATEUR SENDE und EM
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DEUTSCHER AMATEUR SENDE und EM filed Critical DEUTSCHER AMATEUR SENDE und EM
Priority to DED78222D priority Critical patent/DE684876C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE684876C publication Critical patent/DE684876C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L43/00Arrangements for monitoring or testing data switching networks
    • H04L43/50Testing arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Document Processing Apparatus (AREA)

Description

  • Anordnung zur Messung der Geschwindigkeit, niit der Morsezeichen gesendet werden Bei der Morsetelegraphie wird die Gebegeschwindigkeit durch dieAnzahl von Zeichen (Buchstaben, Zahlen, Satzzeichen) bestimmt, die insgesamt in der Minute übermittelt werden. Die Kenntnis dieser Zahl ist überall dort wesentlich, wo die Gebe- und Aufnahmefähigkeiten von Telegraphisten festgestellt und beurteilt werden sollen, wo die Übermittlungsleistung von Telegraphenapparaten und den dazugehörigen Übertragungsgliedern zu ermitteln ist, wo die Einhaltung einer bestimmten Geschwindigkeit zur Durchgabe einer vorgeschriebenen Textmenge in genau festgelegter Zeit erforderlich ist usw. und schließlich, wo Übungen im Geben und Aufnehmen von Morsezeichen bei verschiedenen Geschwindigkeiten abgehalten werden.
  • Bisher ist es allgemein üblich, diese Gebegeschwindigkei.t dadurch zu ermitteln, daß man die während der Aufnahme innerhalb eines längeren Zeitraums - meist 3 Minuten - auf dem Manuskript niedergeschriebenen Buchstaben abzählt und die so gewonnene Summe durch die Minutenzahl teilt. Eine laufende Überwachung der Geschwindigkeit, die bei Handbetrieb in-der Regel zwischen 5o und 16o Buchstaben je Minute liegt, ist daher sehr schwierig. Der Gegenstand der nachfolgend beschriebenen Erfindung ist daher eine Meßeinrichtung, die in jede Morsetelegraphieübertragung eingeschaltet werden kann und die selbsttätig während des Betriebes laufend die augenblickliche Geschwindigkeit unmittelbar in Buchstaben je Minute anzeigt. Erreicht wird dies dadurch, daß die Einzelimpulse von Morsezeichen mit Hilfe einer Verzögerungseinrichtung buchstabenweise zusammengefaßt von einem Schrittschaltwerk gezählt werden, dessen Stellung in bestimmten Zeitabständen von einer mit einem Zeigerwerk verbundenen Nachdreheinrichtung selbsttätig angezeigt wird.
  • Die Meßeinrichtung arbeitet also elektrisch und enthält im wesentlichen Einzelteile, die aus Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb bekannt sind. Die- zu messenden Morsezeichen werden entweder direkt durch die Taste T oder durch den an ihre Stelle tretenden Kontakt eines fern zu beeinflussenden Tastrelais,, auf die Meßeinrichtung gegeben: Die Impuls kommen hier auf einem Verzögerungsrelais @2-' an, das so bemessen ist, daß es während eines. beliebig zusammengesetzten Morsezeichensnur einmal anzieht und erst in der dem Zeichen folgenden Pause, die ja mindestens die Länge eines Striches haben soll, abfällt. Dieses Relais betätigt mit seinem Kontakt r den Fortschaltmagneten eines Drehwählers W1, der also bei jedem durchgegebenen Zeichen (Buchstaben, Zahl oder Satzzeichen) um einen Schritt weiter schreitet. Nach Ablauf einer bestimmten Zeit wird durch einen Uhrkontakt UK ein zweiter Wähler W2 eingeschaltet, der nach Art eines Anrufsuchers selbsttätig eindreht, bis er die gleiche Stelle erreicht hat, auf der sich augenblicklich der erste Wähler befindet. In dieser Stellung wird gleichzeitig über das Prüfrelais P der Rücklauf des ersten Wählers eingeschaltet, der dann wieder von vorn anfängt, die gesendeten Buchstaben zu speichern. Die jetzige Stellung des zweiten Wählers bleibt bis zum nächsten Schließen des Uhrkontakts erhalten und kann auf einen mechanisch zu kuppelnden Zeiger übertragen werden, der vor einer in Buchstaben je Minute zu eichenden Skala läuft. Wählt man als Zählperiode zwischen zwei Kontaktgaben von UK die Zeit von z. B. 12 Sekunden, so entspricht ein in dieser Zeit zurückgelegter Wählerschritt einer Geschwindigkeitsstufe von 5 Buchstaben je Minute. Bei einer Geschwindigkeit von 5o Buchstaben je Minute (kurz: B/m) wird also der erste Wähler in 12 Sekunden io Schritte machen und der Anzeigewähler dreht auf den io. Schritt nach. Wird jetzt etwa in der nächsten Zählperiode die Geschwindigkeit auf 6o B/m gesteigert, so macht der erste Wähler i2 Schritte und der zweite rückt dann um 2. Schritte -weiter. Wenn dagegen die Geschwindigkeit verringert wird, beispielsweise auf q:o BJm, so erreicht der erste Wähler nur S Schritte, während der Anzeigewähler einmal über die Endstellung durchdreht und auf # ,-,dem B. Kontakt stehenbleibt.
  • Dadurch, daß bei verschiedenen Geschwin-Aigkeiten .die Abstände zwischen den einzelnen Impulsen der Zeichenelemente sowie auch zwischen den einzelnen Buchstaben verschieden groß sind, tritt der Fall ein, daß bei langsamen Geschwindigkeiten die Taststrom-unterbrechungen innerhalb der Buchstaben länger werden als die Buchstabenzwischenräume bei großen Geschwindigkeiten. Es besteht dann die Gefahr, daß die Vorrichtung nicht mehr ganze Zeichen (Buchstaben o. dgl.), sondern Zeichenelemente zählt. Dieser Erscheinung wird dadurch begegnet, daß dieVerzögerungsschaltelemente des Relais R über einen zweiten Kontaktsatz des Anzeigewählers, also in Abhängigkeit von der Gebegeschwindigkeit, nachgeregelt werden. Die Verzögerung stellt sich damit selbsttätig immer so ein, daß R innerhalb eines Zeichens angezogen bleibt und in der darauffolgenden Pause abfällt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zur Messung der Geschwindigkeit, mit der Morsezeichen gesendet werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelimpulse von Morsezeichen mit Hilfe einer Verzögerungseinrichtung (R) buchstabenweise zusammengefaßt von einem Schrittschaltwerk (W1) gezählt werden, dessen Stellung in bestimmten Zeitabständen von einer mit einem Zeigerwerk versehenen Nachdrehvorrichtung (W2) selbsttätig angezeigt wird.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, gekennzeichnet dadurch, daß die Schaltzeit der Verzögerungseinrichtung (R) zur mechanischen Zusammenfassung der Zeichenimpulse zu Buchstabenimpulsen in Abhängigkeit von der jeweiligen Gebegeschwindigkeit selbsttätig nachgeregelt wird.
DED78222D 1938-06-17 1938-06-17 Anordnung zur Messung der Geschwindigkeit, mit der Morsezeichen gesendet werden Expired DE684876C (de)

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Publications (1)

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DE684876C true DE684876C (de) 1939-12-07

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ID=7062671

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