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Spritze für unter Druck stehende Gase oder Flüssigkeiten, insbesondere
für zahnärztliche Zwecke Die Erfindung betrifft eine Spritze, und zwar eine gegebenenfalls
elektrisch beheizbare Spritze für unter Druck stehende Gase oder Flüssigkeiten,
insbesondere für zahnärztliche Zwecke, mit einem von einer Handhabe über teleskopartig
ineinander verschiebbare Glieder steuerbaren Absperrventil für das Spritzmittel.
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Bei Spritzen der vorher erwähnten Art ist es bekannt, an dem einen
der beiden teleskopartig ineinander verschiebbaren Glieder den Ventilsitz anzuordnen
und das andere dieser Glieder zum Steuern des Ventilkörpers zu benutzen. Wenn aber
bei dieser bekannten Bauart die Handhabe gegen den Spritzenhandgriff gedrückt wird,
so wird der Ventilkörper stets um den gleichen Betrag geöffnet.
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Es ist ferner eine Spritze bekanntgeworden, bei welcher der zum Öffnen
des Absperrventils dienende Handhebel quer vor dem Kopfende des Spritzenhandgriffs
angeordnet ist. Bei dieser Spritze sind auf einem verhältnismäßig weit schräg vom
Spritzenhandgriff ausladenden Schraubenbolzen zwei gerändelte Muttern angeordnet,
durch welche der Hub des Handhebels begrenzt werden kann. Der sperrige Aufbau der
Spritzenteile ermöglicht jedoch in diesem Fall keine bequeme Bedienung der Spritze.
Der Arzt kann sich auch klemmen, wenn er den Handgriff sowie den Handhebel umfaßt
und hierbei einer seiner Finger in den Raum zwischen dem Handhebel und der äußeren
Regelschraube gelangt.
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Die Erfindung besteht darin, daß der Handgriff der Spritze durch
zwei mittels der Handhabe, z. B. mittels eines Handhebels, teleskopartig ineinander
verschiebbare, rohrförmige Glieder gebildet ist, von denen das eine ein von Hand
einstellbares Regelglied trägt, dem beim Ineinanderschieben der beiden Glieder das
andere Glied derart als Anschlag dient, daß durch Einstellen des Regelgliedes der
Hub des Absperrventils regelbar ist. Durch diese Anordnung ist der Vorteil erzielt,
daß eine sperrige, für die Bedienung der Spritze unbequeme Anordnung des Handhebels
quer vor dem Kopf des Spritzenhandgriffs vermieden werden kann, da der Handhebel
in der gebräuchlichen bequemen Weise neben dem Spritzenhandgriff angeordnet werden
kann. Beim Erfindungsgegenstand sind ferner außerhalb der von der Hand des Arztes
bei der Bedienung der Spritze umspannten Zone keine Teile vorhanden, an denen sich
der Arzt klemmen kann. Gemäß vorliegender Erfindung ist daher die Spritze bequem
und handlich in
solcher Weise ausgebildet, daß der Arzt bei der
Bedienung der Spritze seine volle Aufmerksamkeit ungehindert der Behandlung des
Patienten widmen kann.
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Auf der Zeichnung ist eine Spritze nach der Erfindung in einer Ausführungsform
;b=ispielsweise dargestellt.
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Fig. I ist eine Seitenansicht der Spritze.
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Fig. 2 ist ein Längsschnitt durch den die Heizwicklung enthaltenden
Teil der Spritze in größerem Maßstabe.
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Fig. 3 ist ein Längsschnitt durch einen Teil des Spritzenhandgriffs
und veranschaulicht das Spritzenventil in der vollständiggeöffneten Lage sowie die
Stromschließvorrichtung mit strichpunktierten Linien in der geschlossenen Stellung.
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Fig. 4 ist ein Längsschnitt durch den Spritzenhandgriff und veranschaulicht
die in diesem Handgriff angeordneten Teile in Draufsicht.
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Fig. 5 ist ein Querschnitt nach der Linie 5-5 der Fig. 4.
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Fig. 6 ist ein Längsschnitt durch die Spritze und veranschaulicht
das Spritzenventil in der geschlossenen Lage sowie die Stromschließvorrichtung in
der geöffneten Stellung.
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Fig. 7 ist ein ähnlicher Längsschnitt wie Fig. 6 und veranschaulicht
das Spritzenventil in teilweise geöffneter Lage sowie die Stromschließvorrichtung
in der geöffneten Stellung.
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Fig. 8 veranschaulicht eine Einzelheit der Fig. 3, 6 und 7 in größerem
Maßstabe.
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Fig. g ist ein Längsschnitt durch das dem Spritzenmundstüclc abgekehrte
Ende des Spritzenhandgriffs und veranschaulicht die sich in dieses Ende erstreckenden
Stromzuführungsleitungen.
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Die dargestellte Spritze ist im allgemeinen mit vier auseinandernehmbaren,
je einen besonderen Teil bildenden Abschnitten versehen, die von dem Handgriff oder
Rumpfteil der Spritze getragen werden. Diese Schnitte sollen als der Abschnitt der
Heizvorrichtung, als der Abschnitt für den Antrieb -des Ventils, als der das Ventil
tragende Abschnitt und als der zur Zuführung des Druckmittels dienende Abschnitt
bezeichnet werden. Alle diese Abschnitte sind im folgenden näher beschrieben.
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In dem rohrförmigen Handgriff 10 (Fig. I) der Spritze ist ein Rohr
1 1 teleskopartig verschiebbar, das zum Antrieb des im folgenden beschriebenen Spritzenventils
dient. Das äußere Ende oder der Kopf des Rohres II ist mit einem Ausschnitt versehen,
in den das innere Ende des Gehäuses 12 (Fig. 2) der weiter unten beschriebenen,
mit einer Heizwicklung versehenen Heizvorrichtung greift.
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An dem Gehäuse 12 ist eine Kupplung 13 abnehmbar befestigt, welche
die Spritzendüse 14 trägt.
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In dem Handgriff 10 ist außerdem eine Buchse 15 (Fig. 6) angeordnet,
deren inneres Ende auf einer Muffe I6 (Fig. g) ruht. Die Muffe I6 ist in das untere
Ende des Handgriffs IO geschraubt und kann in diesem Ende eingestellt werden, um
die Stellung der Buchse J5 in bezug auf die anderen, weiter unten beschriebenen
Teile zu regeln. Die Buchse 15 ist mit einem Sitz I7 für den Ventilkörper IS versehen.
Der Ventilkörper 18 wird gewöhnlich gegen den Sitz I7 mittels einer Feder 19 gedrückt,
die innerhalb der Ventilkammer i8a angeordnet ist. Das untere Ende der Feder 19
stützt sich gegen eine in die Buchse 15 geschraubte durchbohrte Mutter 20. Durch
Einstellung dieser Mutter kann die Spannung der Feder 19 geregelt werden.
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Der Ventilkörper 18 ist mit einem Ansatz versehen, der aus einem
unteren zylindrischen Teil 21 und einem oberen, sich nach oben kegelförmig verjüngenden
Teil 22 besteht.
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Beide Teile 21, 22 des Ansatzes liegen gewöhnlich innerhalb einer
Bohrung 23 der Buchse 15. In eine am oberen EnÄe des kegelförmigen Teils 22 vorgesehene
Vertiefung greift das untere Ende einer Antriebsspindel 24. Diese Spindel erstreckt
sich durch einen rohrförmigen, einen verringerten Durchmesser aufweisenden Teil
25 der Buchse 15 in eine Bohrung 26 des Rohres 1 1. Das Rohr 11 ist mit einem Auslaßkanal
versehen, durch welchen das gasförmige oder flüssige Druckmittel nach dem Innern
des die Heizwicklung umgebenden Gehäuses I2 strömt.
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Am oberen Ende der Ventilspindel ist eine mit entgegengesetzt angeordneten
Schlitzen 27a versehene Hülse 27 befestigt, in welcher Schraubengewinde vorgesehen
ist. In dieses Gewinde ist eine Schraube 28 eingeführt, deren Kopf 29 an einer Sitzfläche
30 des Rohres I I anliegt. Mit Rücksicht auf die Anordnung der Schlitze 27a bildet
die Hülse 27 auf einem Teil ihrer Länge zwei einander gegenüberliegende Backen,
welche die Schraube 28 fest ergreifen, so daß diese Schraube sicher in ihrer jeweiligen
Lage festgehalten wird. Die Schraube 28 ist mit einem Schlitz 31 versehen, in welchen
ein Schraubenzieher o. dgl. eingeführt werden kann. Mit Hilfe dieses Schraubenziehers
kann die Schraube 28 gedreht und infolgedessen die Ventilspindel 24 eingestellt
werden, um die Lage des Ventilkörpers 18 in bezug auf den Ventilsitz I7 zu regeln.
Der Schlitz 31 dient auch als Auslaßkanal für das beim Öffnen des Ventils durch
die Bohrung 26 des Rohres II strömende Druckmittel.
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Um das Ventil zu öffnen, ist es nur erforderlich, das Rohr II im
Handgriff IO nach innen zu bewegen. Diese Bewegung wird dadurch bewirkt, daß ein
Handhebel 32 aus der
Normalstellung nach Fig. 6 gegen den Handgriff
10 in die Stellung nach Fig. 3 geschwenkt wird. Der Handhebel 32 ist mittels eines
Zapfens 33 an einer auf dem Handgriff 10 befestigten Schelle 34 drehbar. An dem
Hebel 32 ist ein Zapfen 35 vorgesehen, der durch eine Öffnung 36 des Handgriffs
10 in einen Ausschnitt 37 greift, der in der Wand IIa des Rohres 1 1 vorgesehen
ist. Der Zapfen 35 wirkt, wenn der Hebel 32 gegen den Handgriff 10 gedrückt wird,
gegen eine Schulter 38 des Rohres II, so daß dieses Rohr in dem Handgriff 10 nach
unten geschoben und infolgedessen der Ventilkörper 18 unter Vermittlung der Spindel
24 von seinem Sitz 17 entfernt wird, wie in Fig. 3 und 7 dargestellt ist.
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Dadurch, daß dem zylindrischen Teil 21 des Ventilkörpers 18 ein etwas
geringerer Durchmesser verliehen ist, als dem-Durchmesser der Bohrung 23 der Buchse
15 entspricht, wird am Anfang des Öffnens des Ventils ein beschränkter Durchfluß
des Druck mittels nach der Spritzendüse IA ermöglicht.
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Bei der weiteren Abwärtsbewegung des Ventilkörpers 18 wird jedoch
mit Rücksicht auf die Kegelform des Teiles 22 des Ventilkörperansatzes der Durchströmquerschnitt
für das durch die Bohrung 23 fließende Druckmittel allmählich vergrößert. Es wird
daher die Menge des nach der Düse 14 strömenden Druckmittels bzw. der Druck des
ausstromenden Druckmittels allmählich vergrößert, so daß eine milde und ruhige Strömung
des Druckmittels erzielt ist.
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Die Buchse 15 wird nachgiebig gegen die einstellbare Kupplungsmuffe
I6 mittels einer Feder 39 gedrückt, welche den abgesetzten Teil 25 der Buchse 15
umgibt. Das eine Ende der Feder 39 wirkt gegen eine Schulter 40 der Buchse 15, während
das andere Ende der Feder 39 gegen einen Packungsring 41 wirkt, der in eine Bohrung
des Teils I Ia des in dem rohrförmigen Handgriff 10 verschiebbaren Rohres 1 1 geschraubt
ist. In der vorgenannten Bohrung ist eine Packung 42 vorgesehen, durch welche ein
gasdichter Abschluß zwischen dem rohrförmigen Ansatz 25 und dem Teil 1 i0 des Rohres
11 erzielt ist.
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Das gasförmige oder flüssige Druckmittel, z. B. Druckluft, wird der
Ventilkammer 180 durch einen Schlauch 43 (Fig. 9) zugeführt, welcher mit einer nicht
dargestellten, beispielsweise an einem Geräteständer angeordneten Druckmittelquelle
verbunden ist. Das Austrittsende des Schlauchs 43 ist an einem durchbohrten Kupplungsglied
43a befestigt, das in das Einlaßende der Buchse 15 geschraubt ist. In das Kupplungsglied
430 ist eine aus Isolierstoff bestehende Hülse 44 geschraubt. In diese Hülse wiederum
ist ein rohrförmiges Kontaktglied 45 geschraubt, welches das eine Ende des obenerwähnten,
zur Zuführung des Druckmittels dienenden Abschnitts bildet. Zwischen den unteren
Enden der Teile 44 und 45 einerseits und dem Boden des Ausschnitts des Kupplungsgliedes
43a anderseits ist ein Paar von ebenfalls aus Isolierstoff bestehenden Packungsringen
46 angeordnet, durch welche das Entweichen des Druckmittels zwischen dem Kupplungsglied
43a und der Hülse 44 sowie zwischen dieser Hülse und dem Kontaktglied 45 der zur
Zuführung des Druckmittels dienenden Leitung verhindert ist. Der obere Packungsring
46 bildet auch einen Sitz für das untere Ende des Kontaktgliedes 45, so daß dieses
Glied von dem Boden des Kupplungsgliedes 43a isoliert gehalten wird. Das Auslaßende
des Kontaktstücks 45 ist zweckmäßig kegelförmig ausgebildet. Dieses Auslaßende greift
in eine entsprechende kegelförmige Aussparung, die in einem Nippel 47 vorgesehen
ist. Der Nippel 47 ist in einen aus Isolierstoff bestehenden Ring 48 geschraubt,
der in der Bohrung der Buchse 15 angeordnet ist und an einer Schulter 49 der vorgenannten
Buchse anliegt. Auf diese Weise ist ein gasdichter Abschluß zwischen dem Nippel
47 und der Buchse 15 erzielt. Der Ring 48 kann durch Reibung oder in anderer Weise
in der Buchse 15 befestigt sein, so daß er mit der Schulter 49 in Berührung gehalten
wird. Zusammen mit dem Nippel47 bildet der Ring 48 einen Teil des das Ventil tragenden
Spritzenabschnitts.
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Der Spritzenabschnitt, der zur Zuführung des Druckmittels zu dem
das Ventil tragenden Spritzenabschnitt dient, umfaßt den Schlauch 43, das Kupplungsglied
430 sowie die Teile 44 und 45. Alle diese Teile bilden eine Einheit, die von dem
das Ventil tragenden Spritzenabschnitt als ein Ganzes durch Losschrauben des Kupplungsgliedes
43a von dem Einlaßende des rohrförmigen Handgriffs 10 abgenommen werden kann.
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Auf die Kupplungsmuffe I6, die als Stützglied für die das Ventilgehäuse
bildende Buchse 15 dient, ist eine Hülse I6a geschraubt, in welcher das nachgiebige
Schutzglied 50 (Fig. 9) für das Auslaßende des zur Zuführung des Druckmittels dienenden
Schlauches 43 befestigt ist. In die Hülse 160 ist ferner eine ringförmige gegenmutter
16b zur Sicherung der vorgenannten Hülse auf der Muffe I6 geschraubt. Sobald die
Kupplungsteile 16, I6a, I66 von dem Handgriff 10 abgenommen sind, können der zur
Zuführung des Druckmittels dienende, mit dem Schlauch 43 versehene Spritzenabschnitt
und der das Ventil tragende, mit der Buchse I5 versehene Abschnitt als ein Ganzes
aus dem Hangriff 10 herausgezogen werden. Erforderlichenfalls
kann
auch nach Losschrauben des Kupplungsgliedes 43a (Fig. g) der vorher erwähnte, zur
Zuführung des Druckmittels dienende Spritzenabschnitt für sich nach unten aus dem
Handgriff 10 entfernt werden, und es kann darauf nach Losschrauben der Kupplungsteile
I6, I6a, I6b der das Ventil tragende Spritzenabschnitt nach unten aus dem Handgriff
10 herausgezogen werden.
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Wenn es erwünscht ist, den mit dem Rohr II versehenen, zum Antrieb
des Ventils dienenden Spritzenabschnitt aus dem Handgriff 10 zu entfernen, ist es
nur erforderlich, den Hebel 32 von der Schelle 34 abzunehmen, worauf der erwähnte
Spritzenabschnitt und die zugehörigen Teile leicht aus dem oberen Ende des Handgriffs
10 herausgezogen werden können; Die Spindel 24 wird hierbei mit der Höhlung am oberen
Ende des Ventilkörperteils 22 außer Eingriff gebracht. Der die Heizvorrichtung tragende,
mit dem Gehäuse 12 (Fig. 2) versehene Spritzenabschnitt kann von dem Rohr 11 des
zum Antrieb des Ventils dienenden Spritzenabschnitts durch Losschrauben des Gehäuses
12 aus dem Kopf des Rohres 11 entfernt werden, Die in dem Rohr 12 untergebrachte
Heizvorrichtung ist mit einem äußeren Rohr 5I (Fig. 2) versehen, das an seinem inneren
Ende durch Scheiben 52 uüd 53 abgeschlossen ist, die aus Isolierstoff bestehen.
Durch die Scheiben 52 und 53 erstreckt sich eine metallische Schraube 54, die an
den vorgenannten Scheiben durch eine Mutter 55 gesichert ist. Das äußere Ende des
Rohrs 5I ist bei 56 erweitert, In die Erweiterung 56 greift das- in entsprechender
Weise erweiterte Ende eines inneren Rohres 58, das mit Abstand in das äußere Rohr
51 hineingesteckt ist, so daß ein Luftkanal zwischen beiden Rohren 51, 58 gebildet
ist. Innerhalb des inneren Rohres 58 ist eine Heizwicklung 59 angeordnet, deren
inneres Ende mit der Schraube 54 verbunden ist, Das andere Ende ist mit einem metallischen,
knopfartigen Glied 57 verbunden, das in der Erweiterung des inneren Rohres 58 angeordnet
ist. An dem Knopf 57 ist das äußere Ende der Heizwick lung 59 befestigt. Durch die
Heizwicklung 59 werden die beiden Rohre 5I, 58 erwärmt.
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Die Heizwicklung 59 ist durch eine Isolierhülse 60 geschützt, die
innerhalb des inneren Rohres 58 angeordnet ist. Das äußere Rohr 51 ist von einem
Metallrohr 61 umgeben, dessen äußeres Ende eine Sitzfläche bildet, auf welcher der
erweiterte Teil des Rohres 51 ruht. -Das innere Ende des Metallrohres 6I ist mit
einem nach außen gerichteten Flansch versehen. Dieser Flansch liegt an einer Isolierscheibe
62 an, die innerhalb des kugeligen Kopfes des SpritzenrQhres ii angeordnet ist.
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Auf dem inneren Ende des Rohres 61 ist ein Ring 63 angeordnet, welcher
an dem Flansch des vorgenannten Rohres anliegt. Der Ring 63 ist dicht in das innere
Ende des Gehäuses I2 der Heizvorrichtung eingepaßt. Das Rohr 6I und der Ring 63
sind in ihrer Lage innerhalb des Kopfes des Rohres II durch das Einschrauben des
Gehäuses I2 der Heizvorrichtung in den genannten Kopf festgeklemmt, wie in Fig.
2 dargestellt ist. Zwischen dem Rohr 6I und dem Gehäuse 12 ist eine Hülse 64 aus
Isolierstoff eingeschaltet, um einen Wärmeverlust bei der Ausstrahlung von der Wicklung
59 zu vermeiden. Das die Heizwicklung 59 enthaltende Rohr 51 ist innerhalb des Gehäuses
12 durch die Schraube 54 gesichert. Diese Schraube ist in einen stromleitenden Nippel
65 geschraubt, der-wiederum mit Hilfe einer metallischen Schraube 650 an der Isolierscheibe
62 gesichert ist.
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Das Gas o. dgl., z. B. Preßluft, tritt nach dem Öffnen des Ventils
I8 (Fig. 3) durch die Bohrungen 23, 26 der Buchse 15 bzw. des Rohrs II und den Schlitz
3I des Kopfes 29 der Spindel 24 in eine Kammer 66 (Fig. 2) des kugeligen Kopfes
des Rohres 11 ein. Von der Kammer 66 strömt die Luft durch Bohrungen des Nippels
65 in das Innere des Rohres 6r. Hierbei strömt die Luft um das Rohr 5I herum nach
dem äußeren Ende dieses Rohres. Die Luft tritt dann durch Öffnungen 5Ia des Rohres
51 in den Zwischenraum zwischen den Rohren 51 und 58 ein. Aus diesem Zwischenraum
gelangt die Luft durch Löcher, die in dem nach außen gekröpften inneren Ende des
Rohres 58 vorgesehen sind, in das Isolierrohr 60 und strömt durch dieses Isolierrohr
an den Wicklungen des Heizkörpers 59 vorüber. Hierauf gelangt die Luft durch in
Fig. 2 gestrichelt dargestellte, am Rande des Knopfes 57 vorgesehene Schlitze in
das Innere einer Kupplung 13, die aus Isolierstoff besteht und abnehmbar an einem
Ring I36 festgeschraubt ist, der in das äußere Ende des Gehäuses I2 eingeschraubt
ist. Aus dem Innern der Kupplung I3 gelangt die Luft nach der Ausströmdüse 14.
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Die Stromschließvorrichtung zur Überwachung der Stromzufuhr zur Heizwicklung
59.ist derartig, angeordnet, daß diese Vorrichtung erst dann geschlossen wird, wenn
der Ventilkörper I8 geöffnet wird, um der Luft zu gestatten, durch -die Heizvorrichtung
in Berührung mit der Heizwicklung 59 zu strömen. Auf diese Weise ist eine Überhitzung
der Heizwicklung 59 verhütet, und es ist daher verhindert, daß die Heizwicklung
unter übertrieben hohen Temperaturen ausbrennt.
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Mit anderen Worten, es ist dadurch, daß die Wicklung 59 der Kühlwirkung
der ausströmenden Luft vor dem Schließen des Stromkreises
ausgesetzt
und ein konstanter Strom der Luft um die Wicklung herum nach dem Schließen des Stromkreises
aufrechterhalten wird, die Gefahr der Überhitzung oder des Ausbrennens der Wicklung
auf ein Mindestmaß verringert.
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Die Stromschließvorrichtung ist ferner derartig ausgebildet, daß
sie leicht durch den Benutzer geöffnet werden kann, sobald die Luft auf den gewünschten
Grad erhitzt ist.
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Das Öffnen der Stromschließvorrichtung wird mit Hilfe eines weiter
unten näher beschriebenen, durch einen Finger des Benutzers zu bedienenden winkelhebelartigen
Schaltgliedes 77 herbeigeführt, ohne daß der Benutzer die Hand von dem zum Antrieb
des Ventils I8 dienenden Hebels 32 zu entfernen braucht und ohne daß die Bewegung
der Hand relativ zu dem genannten Hebel geändert zu werden braucht.
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Das feststehende Glied 67 (Fig. 3 und 6) der Stromschließvorrichtung
besteht zweckmäßig aus einem metallischen Ring, der in einen aus Isolierstoff bestehenden
Ring 68 eingesetzt erst. Der Ring 68 ist wiederum in einem zylindrischen Teil 69
der obenerwähnten Buchse £5 befestigt. Das ringförmige Kontaktglied 67 ist hiernach
konzentrisch zur Buchse £5 angeordnet.
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Das feststehende Stromschließglied 67 ist mit dem Nippel 47 (Fig.
6) der Buchse £5 durch einen Leitungsdraht 70 verbunden, dessen äußeres Ende an
einer aus dem Glied 67 herausgebogenen Zunge 7I befestigt erst. Das entgegengesetzte
Ende des Drahtes 70 ist mittels einer Schraube 72 am Nippel 47 festgelegt. Der Draht
70 ist daher an der mit dem Ventilsitz 17 versehenen Buchse e I5 derartig -angeordnet,
daß er zusammen mit dieser Hülse aus dem Hohlraum des Handgriffs I0 entfernt werden
kann.
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Das bewegliche, in Form eines nachgiebigen metallischen Streifens
ausgebildete Kontaktglied 73 der Stromschließvorrichtung ist in einem Au schnitt
angeordnet, der ion dem innerhalb des äußeren Endes des Handgriffs I0 liegenden
Teil IIa (Fig. 5 und 6) des Rohres 11 vorgesehen ist. In dem vorgenannten Ausschnitt
sind ferner zwei Streifen 74 und 75 aus Isolierstoff untergebracht, zwischen denen
das Kontaktglied 73 angeordnet ist. Der Isolierstreifen 74 dient dazu, das Kontaktglied
73 von dem Teil rIa des Rohres 11 zu isolieren, während durch den Isolierstreifen
75 das Kontaktglied 73 von einem Metallstreifen 76 isoliert ist, der als Lager für
das innere Ende des obenerwähnten, winkelhebelartig ausgebildeten Schaltgliedes
77 (Fig. 6) dient.
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Der Antriebs schenkel des Fingerhebels 77 erstreckt sich durch einen
Schlitz 79 in der Wand des Handgriffs 10. Das Kontaktglied 73 ist aus federndem
metallischem Stoff hergestellt, und die Streifen 75 und 76, die mit dem Kontaktgliied
73 vereinigt sind, sind ebenfalls genügend biegsam, so daß die Teile 73, 75, 76
durch den Hebel 77 bewegt werden können, wenn dieser Hebel durch einen Finger gekippt
wird, um die Stromschließvorrichtung67, 73 zu öffnen.
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Die Stromschließvorrichtung 67, 73 wird dadurch geschlossen, daß
der Handhebel 32 gegen den Handgriff I0 gedrückt wird, um das Rohr 11 in den hohlen
Handgriff I0 weiter hineinzubewegen und infolgedessen das Ventil I8 zu öffnen. Gleichzeitig
mit der Einwärtsbewegung des Rohrs In wird das an diesem Rohr angeordnete Kontaktglied
73 mit dem feststehenden Kontaktglied 67 in Berührunggebracht, wie mit gestrichelten
Linien in Fig. 3 dargestellt ist. In dieser Stellung der Teile kann die Stromschließvorrichtung
67, 73 durch Niederdrücken des Fingerhebels 77 geöffnet werden, denn beim Niederdrücken
dieses Fingerhebels wird das Kontaktglied 73 in die in Fig. 3 mit vollen Linien
dargestellte Stellung bewegt, in welcher sich dieses Kontlaktglied außer Berührung
mit dem Kontaktglied 67 befindet. In der Öffnungsstellung kann die Stromschließvorrichtung
67, 73 beliebig lange dadurch gehalten werden, daß der Fingerhebel 77 niedergedrückt
gehalten wird, während der zum Antrieb des Ventils I8 dienende Hebel 32 in der Stellung
nach Fig. 3 gehalten wird.
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Beim Freigeben des Fingerbebels 77 springt das Kontaktglied 73 zurück
und kommt mit dem feststehenden Kontaktglied 67 in Berührung, um wieder den Stromkreis
zu schließen, falls es erwünscht ist, die Temperatur der durchströmenden Luft zu
erhöhen, während das Ventil I8 weiter in der geöffneten Stellung gehalten wird.
Wird jedoch der zur Überwachung des Ventils I8 dienende Hebel 32 freigegeben, so
wird das Rohr £1 der Spritze durch die Feder 39 in die normale Ruhestellung nach
Fig. 6 zurückbewegt, in welcher das Ventil I8 geschlossen und die Stromschließvorrichtung
67, 73 geöffnet ist.
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Das obere Ende des beweglichen Kontaktgliedes 73 ist an einem Streifen
80 aus Isolierstoff befestigt, der im Rohrtleil IIa mittels nicht dargestellter
Befestigungsmittel angebracht ist.
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An das äußere Ende des beweglichen Kontaktes 73 ist das innere Ende
eines Leitungsdrahtes 8I angeschlossen, dessen entgegengesetztes Ende mit der metallischen
Mutter 65a (Fig. 2) des Nippel. s 65 verbunden ist.
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Der Nippel 65 und die Schraube 54 dienen zur Verbindung des Leitungsdrahtes
8I mit der Heizwicklung 59. Der Draht 8I erstreckt sich durch einen Kanal 82 (Fig.
6), der im
Kopf des Rohres vorgesehen ist. Der innerhalb des hohlen
Handgriffs 10 liegende Teil des Leitungsdrahtes 8I besitzt genügenden Durchhang,
um eine ungehinderte Verschiebung des Rohres II im Handgriff 10 von der einen in
die andere Endstellung zu gestatten.
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Durch den zur Zuführung der Druckluft dienenden Schlauch 43 (Fig.
9) erstrecken sich Leitungsdrähte 83 und 84, die mit einer nicht dargestellten Stromquelle,
z. B. einer Batterie, verbunden sind. Das innere Ende des Drahtes 83 erstreckt sich
durch die Wandung der in die Isolierhülse 44 des Nippels 43a geschraubten Leitungshülse
45 und ist an der äußeren Fläche dieser Leitungshülse festgelötet. Die Leitungshülse
45 befindet sich mit dem in den Isolierring 48 der Buchse 15 geschraubten Nippel
47 in Berührung, so daß eine elektrische Verbindung zwischen dem Draht 83 und dem
Draht 70 der Buchse £5 hergestellt ist. Das Ende des Drahtes 84 ist mit der in die
Buchse I5 geschraubten Kupplung 43a (Fig. 9) - verbunden, auf welcher das Ende des
Schlauchs 43 befestigt ist.
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Beim Schließen der Stromschließvorrichtung 67, 73 (Fig. 3) durch
Andrücken des Hebels 32 an den Handgriff I0 und bei dem gleichzeitig hierbei stattfindenden
vollständigen Öffnen des Ventils £8 fließt der Strom von der Stromquelle und dem
Draht 83 über die rohrförmigen Teile 45 und 47 nach der Leitung 70, von dort iiber
die Kontakte 67 und 73, Leitung 8I, Nippel 65, Schraube 54 und Heizwicklung 59.
Von der Heizwicklung 59 kehrt der Strom über die erweiterten Enden 57 und 56 des
inneren und des äußeren Rohres 58 bzw. 5I, iiber das Rohr 61, den Ring 63, das Gehäuse
12 zum RohrII und von dort über eine auf dieses Rohr geschraubte Hülse ££o, den
Handgriff 10, die Buchse I5 und die Kupplung 43a zum Draht 84 und von diesem Draht
zur Stromquelle zurück.
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Dadurch, daß das Rohr II und der hohle Handgriff I0 als Leiter für
einen Teil des Stromkreises benutzt werden, werden die Schwierigkeiten vermieden,
welche sonst durch die Hindurchführung zusätzlicher elektrischer Verbindungen durch
die Glieder I0 und 11 verursacht würden. Es werden hierdurch auch die Kosten erspart,
welche durch Anordnung der erwähnten zusätzlichen Verbindungen innerhalb deriGlieder
I0 und 11 entstehen würden. Ferner ist durch Wegfall der genannten zusätzlichen
Verbindungen in den Gliedern I0, 11 die Möglichkeit erreicht, die Spritze aus mehreren
abnehmbaren Teilen herzustellen. Jeder dieser Teile ist mit leitenden Verbindungsgliedern
versehen, die an den genannten abnehmbaren Teilen befestigt bleiben, wenn die erwähnten
Teile auseinandergenommen werden.
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Es besteht ein wichtiger Vorteil darin, die Spritze derartig auszubilden,
daßl sie aus mehreren abnehmbaren Teilen besteht, welche mit elektrischen Stromverbindungen
versehen sind, die nicht auseinandergenommen oder von den Spritzenteilen abgenommen
zu werden brauchen, wenn die genannten Spritzenteile auseinandergenommen werden,
und welche an den Spritzenteilen angeordnet werden, bevor sie zusammengesetzt werden,
um die Spritze e herzustellen. Durch diese Anordnung ist in Verbindung mit der Ausbildung
des Handgriffs £0 als Stromrückführungsfeitung eine außerordentlich einfache Einrichtung
geschaffen, deren einzelne Teile im Bedarfsfalle rasch und leicht auseinandergenommen
und wieder zusammengesetzt werden könen. Die beschriebene Einrichtung bietet auch
den Vorteil, daß Ausbesserungen von Teilen dieser Einrichtung leicht und mit geringem
Kostenaufwand durchgeführt werden können. Wenn es beispielsweise erwünscht ist,
einen Teil der in dem Rohr 12 (Fig. 2) untergebrachten Heizvorrichtung auszubessern,
so kann diese Heizvorrichtung rasch von dem Kopf des Rohres 11 abgenommen werden,
worauf die Teile der Heizvorrichtung aus dem Rohr I2 zur Besichtigung oder Ausbesserung
herausgenommen werden können.
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Es kann ferner, wie oben erwähnt ist, nach Entfernen des Handhebels
32 von dem Handgriff I0 der mit dem Rohr 11 versehene, zum Antrieb des Ventils dienende
Spritzenabschnitt leicht aus dem vorgenannten Handgriff herausgezogen werden, und
ebenso können, wie oben dargelegt ist, der mit der Muffe 43a versehene, zur Zuführung
des Druckmittels dienende Spritzenabschnitt sowie der mit der Buchse £5 versehene,
das Ventil tragende Spritzenabschnitt leicht aus dem Handgriff herausgenommen werden.
Die wenigen einzelnen Teile der vorgenannten Spritzenabschnitte können ebenso wie
die gesamten Abschnitte. leicht auseinandergenommen oder wieder zusammengesetzt
werden. Es ist daher eine Spritze geschaffen, die einen verhältnismäßig einfachen
Aufbau aufweist und deren einzelne Teile leicht ausgebessert werden können.
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Bei der Vereinigung des Rohres 11 und der Buchse I5 innerhalb des
Handgriffs I0 ist es erforderlich, daß eine genaue gegenseitige Einstellung der
Teile 11 und I5 ermöglicht ist, damit die Entfernung zwischen dem Ventilsitz I7
und der Schulter 30 an dem Rohr 11 genau der Entfernung zwischen demjenigen Teil
des Ventilkörpers £8, der in der Ruhestellung an dem Ventilsitz £7 anliegen
soll,
und dem äußeren Ende der Schraube 28 entspricht. Nachdem die normalen Stellungen
der rohrförmigen Glieder und I5 innerhalb des Handgriffs annähernd bestimmt sind,
kann die Entfernung zwischen dem inneren Ende der Buchse 15 und dem inneren Ende
des Handgriffs I0 gemessen werden. Es kann hierauf die richtige Stellung der lIülse
I6a auf der die Buchse I5 tragenden Muffe I6 bestimmt werden, so daß die beiden
Glieder I6 und 16a dauernd aufeinander gesichert werden können, um die richtige
Stellung der Buchse 15 innerhalb des Handgriffs 10 zu sichern. Die beschriebene
Einstellung kann stets wiederholt werden, wenn es notwendig ist, die Buchse 15 zur
Ausführung von Ausbesserungen o. dgl. aus dem Handgriff 10 herauszunehmen und sie
dann wieder einzusetzen. Eine unbeabsichtigte gegenseitige Verstellung der Teile
I6 und I6a wird durch die oben beschriebene ringartige Gegenmutter I6b (Fig. 4 und
g) verhindert.
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Der auf den Kopf des Rohres 11 geschraubte Ring IIb ist mit einem
nach innen gerichteten ringartigen Ansatz IIc versehen, der mit dem äußeren Ende
des ffandgriffs I0 in Berührung kommt, wenn der Handhebel 32 in die in Fig. 3 veranschaulichte
Stellung bewegt wird. Durch Auf- undAbwärtsschrauben auf dem Rohr 11 kann der Ring
IIb je nach dem Betrag, um welchen das Ventil durch Bewegung des Ventilkörpers I8
geöffnet werden soll, in verschiedenen Lagen auf dem vorgenannten Rohr eingestellt
werden. Wird der Ring IIt so eingestellt, daß schon bei einer kurzen Schwenkbewegung
des Hebels 32 der Anschlag 11a auf den oberen Rand des Handgriffs I0 auftrifft,
so wird der kegelförmige Teil 22 des Ventilkörpers I8 um einen verhältnismäßig geringen
Betrag abwärts bewegt, so daß der Durchströmquerschnitt für das durch die Bohrting
23 fließende Druckmittel verhältnismäßig gering erst. Wenn dagegen der Ring 11b
so einen stellt wird, daß der Anschlag 11c erst nach einer längeren Schwenkbewegung
des Hebels 32 auf den oberen Rand des Handgriffs I0 auftrifft, so wird der kegelförmige
Teil 22 des Ventilkörpers I8 um einen verhältnismäßig großen Betrag abwärts bewegt,
so daß der Durchströmquerschnitt für das durch die Bohrung 23 fließende Druckmittel
verhältnismäßig groß ist. Auf diese Weise wird der Druck des aus der Düse I4 (Fig.
I) strömenden Druckmittels geregelt. Die Einstellung des Ringes 111 kann von dem
Benutzer der Spritze rasch und leicht vorgenormen werden, falls der Benutzer aus
irgendwelchen Gründen zu einer belilebigen Zeit die Menge des in einer Zeiteinheit
aus der Spritzendüse I4 fließenden Druckmittels bzw. den Druck des ausströmenden
Druckmittels zu ändern wünscht. Bei der Einstellung des Ringes 11b braucht sich
der Benutzer nicht nach einem entfernt gelegenen Geräteständer zu wenden. Wenn daher
die Spritze von einem Arzt benutzt wird, braucht der Arzt, um den Ring 11U einzustellen,
nicht die Behandlung des Patienten zu unterbrechen.
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Die oben beschriebene Buchse I5 ist in dem Hohlraum des Handgriffs
10 frei drehbar.
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Diese Anordnung bietet den Vorteil, daß eine Verdrehung des zur Zuführung
der Druckluft o. dgl. dienenden Schlauches 43 (Fig. g) beim Gebrauch der Spritze
v, erhütet ist. Es ist daher auch nicht notwendig, den Schlauch 43, wie dies bei
früher belcannten Spritzen erforderlich war, von Zeit zu Zeit von der Spritze zu
lösen, um den Schlauch zu strecken.
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Durch die Drehung der Buchse I5 wird die Wirkung der Stromschließvorrichtung
67, 73 nicht beeinträchtigt, da das Kontaktglied 67 zylindrisch- ausgebildet ist,
so daß der Kontaktstreifen 73 stets mit dem Kontaktglied 67 .in Berührung gebracht
werden kann gleichgültig, in welche Stellung das Kontaktglied 67 bei der Drehung
der Buchse 15 in der geöffneten Stellung des Ventilkörpers I8 gedreht worden ist.