DE684075C - Fluessigkeitsdaempfung fuer Verschiebeankermotoren - Google Patents
Fluessigkeitsdaempfung fuer VerschiebeankermotorenInfo
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- DE684075C DE684075C DED72272D DED0072272D DE684075C DE 684075 C DE684075 C DE 684075C DE D72272 D DED72272 D DE D72272D DE D0072272 D DED0072272 D DE D0072272D DE 684075 C DE684075 C DE 684075C
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- 238000013016 damping Methods 0.000 title claims description 19
- 239000012530 fluid Substances 0.000 title description 3
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 8
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- 239000012528 membrane Substances 0.000 description 2
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K7/00—Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
- H02K7/10—Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters
- H02K7/12—Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters with auxiliary limited movement of stators, rotors or core parts, e.g. rotors axially movable for the purpose of clutching or braking
- H02K7/125—Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters with auxiliary limited movement of stators, rotors or core parts, e.g. rotors axially movable for the purpose of clutching or braking magnetically influenced
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
22. NOVEMBER 1939
22. NOVEMBER 1939
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 684075 KLASSE 2Id1 GRUPPE
D72272 VIIIdj2id1
Demag Akt.-Ges. in Duisburg
Flüssigkeitsdämpfung für Verschiebeankermotoren
Zusatz zum Patent 680598
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. März 1936 ab Das Hauptpatent hat angefangen am 9. November 1935
Patenterteilung bekanntgemacht am 2. November 1939
Die Erfindung· betrifft ,eine Flüssigkeitsdämpfung
für die Motorwellenbewegung von Verschiebeankermotoren mit Bremse oder
Kupplung, insbesondere eine Öldämpfung. Nach dem Hauptpatent wird ein der Schließbewegung
der Bremse entgegenwirkender Dämpfungskolben vorgesehen, der mit der Motorwelle in axialer Richtung gekuppelt
ist, die Drehbewegung der Welle aber niqht mitmacht. Um die Schwierigkeiten bei der
Abdichtung- zu meistern, wird gemäß einer Weiterbildung1 der Erfindung die Anordnung
so getroffen, daß der mit der Motorwelle axial gekuppelte Dämpfungskolben den Ab-Schluß
von mehreren durch elastische Wände begrenzten, entgegengesetzt veränderlichen Räumen für das Dämpfungsmittel bildet,
deren Gesamtinnenraum konstant ist. Insbesondere können die Wände aus Wellrohren,
Membranen o. dgl. bestehen. Da der Kolben zwischen den Flüssigkeitsräumen liegt, entspricht
der Vergrößerung des einen Flüssigkeitsraumes bei der Bewegung des Kolbens eine Verkleinerung des anderen Flüssigkeitsraumes,
und der Gesamtraum wird nicht verändert.
Die Wellrohre werden einerseits am feststehenden Teil und andererseits am Kolben
befestigt. Dabei treten keinerlei Relativbewegungen zwischen Zylinderwänden und KoI-ben
auf, so daß also eine Abdichtung zwischen bewegten Teilen überhaupt entfällt. Die Dämpfungseinrichtung , bedarf daher
praktisch keinerlei Wartung, und es treten keinerlei Leckverluste auf.
In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele dargestellt. Abb. 1 zeigt die Gesamtanordnung.
Der Motor α ist mit dem verschiebbaren Anker b und der ebenfalls verschiebbaren
Welle ό ausgerüstet. Auf der Welle sitzt
fest angeordnet die Bremsscheibe d, die mit dem Bremskegel e zusammenwirkt. Eine
Feder / sucht den Anker aus dem Feld zu ziehen und die Bremse zu schließen. Ihr entgegen wirkt der magnetische Zug des
Feldes.
Mit der Motorwelle c ist die Kolbenstange g über das Lager h gekuppelt, sie
folgt also den Axialbewegu'ngen der Welle, ohne deren Drehung mitzumachen. Die Dämpfung der Axialbewegung geschieht
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Werner Grüning in Wiippertal-Elberfeld,
durch die mit einer Durchlaßöffnung versehene Zwischenwand 2, die zwischen den
flüssigkeitsgefüllten und mit elastischen Wänden versehenen Räumen A und B angeordnet
ist, und in bezug auf ihre Wirkung mit einem Dämpfungskolben vergleichbar ist.
Wird die Bremse d, e gelüftet, so nimmt
das rechte Ende der Stange g die rechte Begrenzungswand der Kammer B mit sich,
das Öl fließt durch Öffnungen in der Wand 2 zur Kammer i und diese verlängert sich
in axialer Richtung. Umgekehrt verläuft die Änderung beim Einlegen der Bremse.
Die Abb. 2 bis 4 zeigen verschiedene Ausführungsmöglichkeiten der Dämpfungseinrichtung.
Nach Abb. 2 ist die Kolbenstange gegabelt ausgeführt und greift bei 1 an den Kolben
2 an. Mit dem Kolben fest verbunden
so sind die Enden der Wellrohre oder Membrane 3 und 4, deren äußere Enden mit
feststehenden Wänden S abdichtend verbunden sind. Der Kolben ist mit einer Durchflußöffinung
6 versehen, welche durch die Schraube 7 verstellt werden kann. Diurch
axiale Bewegung des Kolbens verändern sich die Räume A und B durch Formänderung
der Wellrohre 3 und 4, das Öl oder sonstige Dämpfungsmittel strömt durch die Öffnung 6
und setzt dabei einen Teil der Bewegungskräfte in Reibung um. Die Dämpfung erfolgt,
ohne daß irgendwelche Abdichtungen erforderlich sind.
Beim Ausführungsbeispiel naqh Abb. 3 sind zwei Kolben 8 vorgesehen, an die
die Kolbenstange angreift. Die mittlere Wand 9, die wieder mit einer regelbaren
Durchflnßö[ffnung 6 versehen ist,, bleibt stehen,.
Im übrigen stimmt das Ausführungsbeispiel mit demjenigen nach Abb. 2 überein.
Während bei den bisher erläuterten Ausführungsbeispielen die Kolbenstange gegabelt
ausgeführt ist, wird sie bei der Ausführung nach Abb. 4 durch die Achse der Räume .4
und B hindurchgeführt. Diese sind nicht nur außen durch Wellrohre 3 und 4, sondern
auch nach innen durch Wellrohre $a
und 4a begrenzt. Die mittlere feststehende
Wand 9 enthält wieder die regelbare Doircthflußö'ffnung
6. Nach Abb. 4 ist angenommen, daß die Wand 9 feststeht, es könnte aber
auch diese Wand den Kolben bilden, so daß die beiden äußeren Wände S-feststehend
angeordnet wären.
r> ··
Claims (4)
1. Flüssigkeitsdämpfung für Verschiebeankermotoren nach Patent 680 598 mit
einem der Schließbewegung der Bremse entgegenwirkenden Dämpfungskolben, der
mit der Verschiebeankerwelle in axialer Richtung gekuppelt ist, die Drehbewegung
der Welle aber nicht mitmacht, dadurch gekennzeichnet, daß der Dämpfungskolben
den Abschluß von mehreren durch 6g elastische Wände begrenzten entgegengesetzt
veränderlichen Räumen für das Dämpfungsmittel bildet, deren Gesamtinnenraum
konstant ist.
2. Flüssigkeitsdämpfung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß
der Kolben (2) zwischen den durch Wellrohre (3, 4) begrenzten veränderlichen
Räumen (A und B) liegt und mit einer regelbaren Durchrlußöfinung
versehen ist.
3. Flüssigkeitsdämpfung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß
je ein Kolben (8) die Außenwand der beiden veränderlichen Räume (A, B) bildet
und die feststehende mittlere Wand (A) die regelbare Durchflußöffnung (6) enthält.
4. Flüssigkeitsdämpfung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die
veränderlichen Räume (A, B) außen und innen durch elastische Wände (3, 3„,
4, 4a) begrenzt sind und die Kolbenstange
durch die Achse der Räume geführt ist. go
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED72272D DE684075C (de) | 1936-03-06 | 1936-03-06 | Fluessigkeitsdaempfung fuer Verschiebeankermotoren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED72272D DE684075C (de) | 1936-03-06 | 1936-03-06 | Fluessigkeitsdaempfung fuer Verschiebeankermotoren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE684075C true DE684075C (de) | 1939-11-22 |
Family
ID=7061063
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED72272D Expired DE684075C (de) | 1936-03-06 | 1936-03-06 | Fluessigkeitsdaempfung fuer Verschiebeankermotoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE684075C (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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-
1936
- 1936-03-06 DE DED72272D patent/DE684075C/de not_active Expired
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| DE102017220581B4 (de) | 2017-06-16 | 2019-09-26 | Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. | Kolbenanordnung und Verwendung |
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