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DE684075C - Fluessigkeitsdaempfung fuer Verschiebeankermotoren - Google Patents

Fluessigkeitsdaempfung fuer Verschiebeankermotoren

Info

Publication number
DE684075C
DE684075C DED72272D DED0072272D DE684075C DE 684075 C DE684075 C DE 684075C DE D72272 D DED72272 D DE D72272D DE D0072272 D DED0072272 D DE D0072272D DE 684075 C DE684075 C DE 684075C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
damping
spaces
sliding armature
variable spaces
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED72272D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Werner Gruening
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mannesmann Demag AG
Original Assignee
Demag AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Demag AG filed Critical Demag AG
Priority to DED72272D priority Critical patent/DE684075C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE684075C publication Critical patent/DE684075C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K7/00Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
    • H02K7/10Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters
    • H02K7/12Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters with auxiliary limited movement of stators, rotors or core parts, e.g. rotors axially movable for the purpose of clutching or braking
    • H02K7/125Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters with auxiliary limited movement of stators, rotors or core parts, e.g. rotors axially movable for the purpose of clutching or braking magnetically influenced

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Actuator (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
22. NOVEMBER 1939
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 684075 KLASSE 2Id1 GRUPPE
D72272 VIIIdj2id1
Demag Akt.-Ges. in Duisburg Flüssigkeitsdämpfung für Verschiebeankermotoren
Zusatz zum Patent 680598
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. März 1936 ab Das Hauptpatent hat angefangen am 9. November 1935 Patenterteilung bekanntgemacht am 2. November 1939
Die Erfindung· betrifft ,eine Flüssigkeitsdämpfung für die Motorwellenbewegung von Verschiebeankermotoren mit Bremse oder Kupplung, insbesondere eine Öldämpfung. Nach dem Hauptpatent wird ein der Schließbewegung der Bremse entgegenwirkender Dämpfungskolben vorgesehen, der mit der Motorwelle in axialer Richtung gekuppelt ist, die Drehbewegung der Welle aber niqht mitmacht. Um die Schwierigkeiten bei der Abdichtung- zu meistern, wird gemäß einer Weiterbildung1 der Erfindung die Anordnung so getroffen, daß der mit der Motorwelle axial gekuppelte Dämpfungskolben den Ab-Schluß von mehreren durch elastische Wände begrenzten, entgegengesetzt veränderlichen Räumen für das Dämpfungsmittel bildet, deren Gesamtinnenraum konstant ist. Insbesondere können die Wände aus Wellrohren, Membranen o. dgl. bestehen. Da der Kolben zwischen den Flüssigkeitsräumen liegt, entspricht der Vergrößerung des einen Flüssigkeitsraumes bei der Bewegung des Kolbens eine Verkleinerung des anderen Flüssigkeitsraumes, und der Gesamtraum wird nicht verändert.
Die Wellrohre werden einerseits am feststehenden Teil und andererseits am Kolben befestigt. Dabei treten keinerlei Relativbewegungen zwischen Zylinderwänden und KoI-ben auf, so daß also eine Abdichtung zwischen bewegten Teilen überhaupt entfällt. Die Dämpfungseinrichtung , bedarf daher praktisch keinerlei Wartung, und es treten keinerlei Leckverluste auf.
In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele dargestellt. Abb. 1 zeigt die Gesamtanordnung.
Der Motor α ist mit dem verschiebbaren Anker b und der ebenfalls verschiebbaren Welle ό ausgerüstet. Auf der Welle sitzt fest angeordnet die Bremsscheibe d, die mit dem Bremskegel e zusammenwirkt. Eine Feder / sucht den Anker aus dem Feld zu ziehen und die Bremse zu schließen. Ihr entgegen wirkt der magnetische Zug des Feldes.
Mit der Motorwelle c ist die Kolbenstange g über das Lager h gekuppelt, sie folgt also den Axialbewegu'ngen der Welle, ohne deren Drehung mitzumachen. Die Dämpfung der Axialbewegung geschieht
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Werner Grüning in Wiippertal-Elberfeld,
durch die mit einer Durchlaßöffnung versehene Zwischenwand 2, die zwischen den flüssigkeitsgefüllten und mit elastischen Wänden versehenen Räumen A und B angeordnet ist, und in bezug auf ihre Wirkung mit einem Dämpfungskolben vergleichbar ist.
Wird die Bremse d, e gelüftet, so nimmt das rechte Ende der Stange g die rechte Begrenzungswand der Kammer B mit sich, das Öl fließt durch Öffnungen in der Wand 2 zur Kammer i und diese verlängert sich in axialer Richtung. Umgekehrt verläuft die Änderung beim Einlegen der Bremse.
Die Abb. 2 bis 4 zeigen verschiedene Ausführungsmöglichkeiten der Dämpfungseinrichtung.
Nach Abb. 2 ist die Kolbenstange gegabelt ausgeführt und greift bei 1 an den Kolben 2 an. Mit dem Kolben fest verbunden
so sind die Enden der Wellrohre oder Membrane 3 und 4, deren äußere Enden mit feststehenden Wänden S abdichtend verbunden sind. Der Kolben ist mit einer Durchflußöffinung 6 versehen, welche durch die Schraube 7 verstellt werden kann. Diurch axiale Bewegung des Kolbens verändern sich die Räume A und B durch Formänderung der Wellrohre 3 und 4, das Öl oder sonstige Dämpfungsmittel strömt durch die Öffnung 6 und setzt dabei einen Teil der Bewegungskräfte in Reibung um. Die Dämpfung erfolgt, ohne daß irgendwelche Abdichtungen erforderlich sind.
Beim Ausführungsbeispiel naqh Abb. 3 sind zwei Kolben 8 vorgesehen, an die die Kolbenstange angreift. Die mittlere Wand 9, die wieder mit einer regelbaren Durchflnßö[ffnung 6 versehen ist,, bleibt stehen,. Im übrigen stimmt das Ausführungsbeispiel mit demjenigen nach Abb. 2 überein.
Während bei den bisher erläuterten Ausführungsbeispielen die Kolbenstange gegabelt ausgeführt ist, wird sie bei der Ausführung nach Abb. 4 durch die Achse der Räume .4 und B hindurchgeführt. Diese sind nicht nur außen durch Wellrohre 3 und 4, sondern auch nach innen durch Wellrohre $a und 4a begrenzt. Die mittlere feststehende Wand 9 enthält wieder die regelbare Doircthflußö'ffnung 6. Nach Abb. 4 ist angenommen, daß die Wand 9 feststeht, es könnte aber auch diese Wand den Kolben bilden, so daß die beiden äußeren Wände S-feststehend angeordnet wären.
r> ··

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Flüssigkeitsdämpfung für Verschiebeankermotoren nach Patent 680 598 mit einem der Schließbewegung der Bremse entgegenwirkenden Dämpfungskolben, der mit der Verschiebeankerwelle in axialer Richtung gekuppelt ist, die Drehbewegung der Welle aber nicht mitmacht, dadurch gekennzeichnet, daß der Dämpfungskolben den Abschluß von mehreren durch 6g elastische Wände begrenzten entgegengesetzt veränderlichen Räumen für das Dämpfungsmittel bildet, deren Gesamtinnenraum konstant ist.
2. Flüssigkeitsdämpfung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (2) zwischen den durch Wellrohre (3, 4) begrenzten veränderlichen Räumen (A und B) liegt und mit einer regelbaren Durchrlußöfinung versehen ist.
3. Flüssigkeitsdämpfung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß je ein Kolben (8) die Außenwand der beiden veränderlichen Räume (A, B) bildet und die feststehende mittlere Wand (A) die regelbare Durchflußöffnung (6) enthält.
4. Flüssigkeitsdämpfung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die veränderlichen Räume (A, B) außen und innen durch elastische Wände (3, 3„, 4, 4a) begrenzt sind und die Kolbenstange durch die Achse der Räume geführt ist. go
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DED72272D 1936-03-06 1936-03-06 Fluessigkeitsdaempfung fuer Verschiebeankermotoren Expired DE684075C (de)

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DE684075C true DE684075C (de) 1939-11-22

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DE (1) DE684075C (de)

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