DE671917C - Zaehlwerksantrieb mit Abstimmvorrichtung bei Fluessigkeitsmessern - Google Patents
Zaehlwerksantrieb mit Abstimmvorrichtung bei FluessigkeitsmessernInfo
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- DE671917C DE671917C DEM137303D DEM0137303D DE671917C DE 671917 C DE671917 C DE 671917C DE M137303 D DEM137303 D DE M137303D DE M0137303 D DEM0137303 D DE M0137303D DE 671917 C DE671917 C DE 671917C
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- G06M—COUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description
- Zählwerksantrieb mit Abstimmvorrichtung bei Flüssigkeitsmessern Es sind bereits Zählwerksantriebe bekanntgeworden, die in gleichsinniger Fort-Schaltung durch ein hin und her gehendes Glied angetrieben werden, bei denen zur Gleichrichtung der Bawegung ein Rädersatz eingeschaltet ist, von dem zwei verschiedene Antriebsräder abwechselnd in Tätigkeit treten, so daß dass Zählwerk in gleicher Drehrichtung laufend weitergeschaltet wird.
- Wenn ein solcher Zählwerksantrieb mit einem die Gleichrichtung bewirkenden Rädersatz auf eine Kolbenmeßvorrichtung mit hin und her gehender Bewegung angewendet werden soll, dann, ist es wünschenswert, eine Genaueinstellung der Zählwerksmitn,ahme durchführen zu können, ohne daß Rädersätze ausgetauscht werden müssen; denn die Korrektur der Zählwerksfortschaltung nach Maßgabe der tatsächlich durch den Flüssigkeitsmesser hindurchgelaufenen Menge durch Austausch von Zahnrädern ergibt nur vorhältni,smäßig grobe Abstimmstufen. Die kleinste erreichbare Ahstimmstu.fe ist im allgemeinen 1/2%, vielfach aber nicht kleiner als i %.
- Nach der Erfindung wird das Ziel dadurch erreicht, daß zwischen dem mit wechselnder Drehrichtung angetriebenen Zahnrad und dem die Gleichrichtung bewirkenden Rädersatz ein auf verschiedenes Zahnspiel einstellbares Z;vischenrad angeardnet ist. Durch das Zahnspiel wird je nach seiner Größe die Fortbewegung des Zähl- und Zeigerwerkes jeweils bei der Drehrichtungsu,mkehr der antreibenden Welle _ um ein kurzes Zeitintervall unterbrochen, wodurch eine sehr genaue Abstimmung der Gesamtfortschaltung des Zählwerkes auf die ,abgegebene Menge ermöglicht wird.
- Gemäß Fig. i und ja ist das Zähl- und Zeigerwerk i über einen ,aus zwei einseitig wirkenden Kupplungen a und 3, einem dreifachen Radsatz 4 und einem zweifachen Radsatt 5 bestehenden Gleichrichter mit der sich hin und her drehenden Welle 6 verbunden. Das Mitnahmerad 7 der Welle 6 steht über ein in seinem Zahnspiel einstellbares Zwij. schenrad 8 mit einem beispielsweise due1@' einen auf- und abwärts gehenden Kolbeü"`°-bzw. dessen Zahnstange i o in wechselnder Richtung angetriebenen Rad i i in getrieb-' licher Verbindung. Die Lagerwelle 12 des Zwischenrades 8 ist in einer festen Schlitzführung 13 verschiebbar gelagert und durch die Stellschraube 1q. einstellbar.
- Die Wirkungsweise ist folgende: Die durch das Auf- und Abwärtsgehen des Kolbens 9 und der Zahnstange io erzeugten Hinundherdrehungen des Zahnrades i i werden über das Z%vschenrad 8 und das Zahnrad 7 auf die Welle 6 übertragen. Von liier werden diese Bewegungen über den dreifachen Radsatz 4. und den zweifachen Radsatz 5 ,auf die Kupplungen 2 und 3 übertragen, so daß sie das Zählwerk i abwechselnd and immer nur in derselben Drehrichtung antreiben. Zeigt sich nun, daß das ausgegebene Maß mit der Anzeige des Zählers i nicht genau. übereinstimmt, sq kann mittels der Stellschraube 1q. das Zwischenrad 8 auf kleineres oder größeres Zahnspiel eingestellt werden, was zur Folge hat, daß bei der Umkehr der Bewegungsrichtung des Zahnrades i i ein kleinerer oder größerer Bruchteil der Bewegung für die Zählerfortschaltung unwirksam bleibt. Mittels der Regulierurig dieses -unwirksam bleibenden Bewegungsbruchteiles vom Wert Null bis zum Höchstwert kann dann die genaue Abstimmung der Zählwerksanzeige auf die gemessene Mmge erreicht werden.
- In Fig.2 und 2a ist eine andere Ausführinigsform dargestellt, bei der das Zähl- und Zeigerwerk i über einen aus zwei einseitig wirkenden Kupplungen 2 und 3 und einem Radsatz ans drei Kegelrädern 23, 2q. und 25 bestehenden Gleichrichter mit der Welle 26 verbunden ist. Die Verlängerung 29 dieser Welle 26 trägt das Zahnrad 32, das mit der Zahnstange 3 i des auf- und abwärts gehenden Kolbens@o zusammenwirkt. Die Well-26 ist in einer Büchse 27 drehbar gelagert, welche ihrerseits mittels des Gewindes 33 axial verstellbar ist. Die Verbindung der Welle 26 mit der Welle 29 erfolgt durch eine Schiebekupplung 28.
- Die Wirkungsweise ist folgende: .,: Beim Auf- -und Abwärtsgang des Kolbens ,7 ö .wird durch die Zahnstange 3 i das Zahn-32 in hin und her gehende Bewegungen 've setzt, die über die Wellen 29 und 26 auf dös Kegelrad 25 übertragen werden, welches die beiden Kegelräder 23 und 24 immer in einander entgegengesetzter Richtung antreibt. Durch die Kupplungen 2 und 3 wird aber das Zähl- und Zeigerwerk i immer nur in der gleichen Drehrichtung mitgenommen. Zeigt sich nun, daß die abgegebene Menge nicht genau der Zählwerksanzeige entspricht, so kann durch Längsverschiebung der Büchse 27 durch Drehen in ihrem Gewinde 33 das Zahnspiel des Kegelrades 25 in der erforderlichen Weise verändert werden, wodurch ein kleinerer oder größerer Bruchteil der Bewegung für die Fortschaltung des Zählwerkes unwirksam wird. Auch hier kann der unwirksame Teil der Bewegung von Null zu einem Maximalwert in jeder beliebigen Abstufung ausgenutzt werden zur genauen Abstimmung auf die abgegebene Menge.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Zählwerksantrieb bei Flüssigkeits messern, bei dem der vom Messer wechselweise in verschiedenenDrehrichtungen bewirkte Antrieb .eines Zahnrades durch einseitig wirkende Kupplungen o. dgl. gleichgerichtet auf das Zählwerk übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem mit wechselnder Drehrichtung angetriebenen Zahnrad (i i bzw. 32) und dem die Gleichrichtung bewirkenden Rädersatz (q., 5 bzw. 23, 2q.) ein auf verschiedenes Zahnspiel einstellbares Zwischenrad (8 bZw. 25) angeordnet ist.
- 2. Zählwerksantrieb nach Anspruch i, bei dem das Zwischenrad als Kegelrad ausgeführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Kegelrad (25) bzw. .die mit ihm fest verbundene Welle (26) in einer mit Gewinde (33) versehenen Büchse (27), durch deren Drehen eine axiale Verschiebung des Kegelrades (25) herbeigeführt wird, drehbar gelagert ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM137303D DE671917C (de) | 1937-02-26 | 1937-02-26 | Zaehlwerksantrieb mit Abstimmvorrichtung bei Fluessigkeitsmessern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM137303D DE671917C (de) | 1937-02-26 | 1937-02-26 | Zaehlwerksantrieb mit Abstimmvorrichtung bei Fluessigkeitsmessern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE671917C true DE671917C (de) | 1939-02-16 |
Family
ID=7333780
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM137303D Expired DE671917C (de) | 1937-02-26 | 1937-02-26 | Zaehlwerksantrieb mit Abstimmvorrichtung bei Fluessigkeitsmessern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE671917C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1100987B (de) * | 1956-02-23 | 1961-03-02 | Reginald Ivor Reid Dean | Messvorrichtung mit Umwandlung einer in zwei entgegengesetzten Richtungen erfolgenden Bewegung in eine Einwegbewegung |
-
1937
- 1937-02-26 DE DEM137303D patent/DE671917C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1100987B (de) * | 1956-02-23 | 1961-03-02 | Reginald Ivor Reid Dean | Messvorrichtung mit Umwandlung einer in zwei entgegengesetzten Richtungen erfolgenden Bewegung in eine Einwegbewegung |
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