DE671078C - Verstelluftschraube - Google Patents
VerstelluftschraubeInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64C—AEROPLANES; HELICOPTERS
- B64C11/00—Propellers, e.g. of ducted type; Features common to propellers and rotors for rotorcraft
- B64C11/30—Blade pitch-changing mechanisms
- B64C11/32—Blade pitch-changing mechanisms mechanical
- B64C11/36—Blade pitch-changing mechanisms mechanical non-automatic
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verstelluftschraube, bei der die Flügel in der
Nabe um ihre Längsachse drehbar gelagert sind. Es ist bereits bekannt, die Änderung
des Anstellwinkels der Flügel über ein mit den Flüg-sln und der Nabe verbundenes mitumlaufendes
und vornehmlich aus Schneckenrädern und Schnecken bestehendes Untersetzungsgetriebe
erfolgen zu lassen. Bei der Mehrzahl der bekannten Anordnungen erfolgt jedoch die Bewegungsübertragung durch
Reibungsarbeit. Da die Reibung zwischen den beiden Kupplungsteilen allmählich geringer
wird, findet ein Schleifen oder Gleiten zwischen diesen Teilen statt. Infolgedessen
sind derartige Einrichtungen für Luftfahrzeuge, bei denen ein betriebssicheres Arbeiten
unbedingt verlangt werden muß, ungeeignet. Diese Nachteile werden durch den Gegenstand
der Erfindung vermieden. Sie verwendet nur Antriebsglieder, die in zwangsläufiger
Wirkung untereinander stehen. Infolgedessen hat der Führer des Luftfahrzeuges stets' die Sicherheit, daß die Schraubenflügel
tatsächlich auf den gewünschten Anstellwinkel gebracht werden. Auch die Ein- und Ausschaltung des Getriebes erfolgt
zwangsläufig. Infolgedessen hat der Führer die Regelung der Flügelblattanstellung fest
in der Hand und behält so die Herrschaft über die Vorrichtung. Ein weiterer Vorteil
besteht darin, daß die gesamte Verstelleinrichtung außerordentlich gedrungen ist und
infolgedessen ohne Schwierigkeit in der Luftschraubennabe untergebracht werden kann,
so daß sie nicht störend in Erscheinung tritt und gegen Verstaubung oder sonstige Beschädigung
geschützt ist.
Die Verstelluftschraube gemäß der Erfindung besitzt eine oder zwei in bezug auf die
Luftschraubenantriebwelle nicht drehbar, jedoch in Axialrichtung längs verschieblich
angeordnete Schnecken mit zwei entgegengesetzt gerichteten Gewindegängen, die wahlweise
mit einem innerhalb der Nabe befindliehen Stirnrad des Untersetzungsgetriebes
in Eingriff gebracht werden. Bei verschiedenen bevorzugten Ausführungsformen sind die
entgegengesetzt gerichteten Gewindegänge der Schnecke gemeinsam auf einer Muffe oder
auf an dieser angebrachten Flanschen angeordnet. Die Muffe ist längs der Schraubenwelle
durch ein einziges von Hand betätigtes Gestänge beweglich, so daß jeweils der gewünschte
Gewindegang mit dem Stirnzahnrad in Eingriff gebracht werden kann. Bei einer anderen Ausführungsform sind entgegengesetzte
Gewindegänge auf je einer von zwei durch ein einziges Verstellglied getrennt voneinander verschiebbaren Muffen
angebracht. Dadurch wird eine Verkürzung der für die Muffenbewegung erforderlichen
Strecke" und damit noch eine größere Gedrungenheit der Bauform erreicht.
Die Gewindegänge können bei dem Gegenstand der Erfindung selbsttätig außer'Eingriff
mit dem sich mit der Nabe drehenden Zahn rad kommen. Dies wird dadurch erreicht,
S daß die Gewindegänge der Schneckenräder so gerichtet sind, daß das sich mit der Nabe
drehende Zahnrad bestrebt ist, die Schneckenräder aus dem Eingriff herauszudrücken. Es
ist infolgedessen nicht erforderlich, das Gestange für die Muffe nach der Verstellung
von Hand wieder in die Ruhestellung zu bringen.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß sie einen sehr einfachen Anschluß
einer Anzeigevorrichtung für den Anstellwinkel der Flügel gestattet. Derartige Anzeigevorrichtungen
sind für Verstelluftschrauben an sich bekannt. Gemäß der Erfindung
ist die Anordnung jedoch so getroffen, daß die Verschiebung der Gewindegänge
selbsttätig die Verbindung zwischen einem Luftschraubenflügel und dem Anstellwinkelanzeiger
herstellt oder löst. Es ist nur erforderlich, einen Bauteil, beispielsweise ein Exzenter,
vorzusehen, dessen Stellung durch die Größe des Anstellwinkels bedingt ist. Mit dieser Einrichtung wird dann vorzugsweise
vermittels eines an der Gewindemuffe sitzenden Anschlags der Flügelanstellwinkelanzeiger
in Eingriff gebracht.
Die Erfindung ist insbesondere bestimmt für Luftschrauben, sie ist jedoch auch bei
anderen Schrauben anwendbar. Sie kann sehr leicht überwacht werden und gestattet
eine feine Regelung. Außerdem arbeitet die Vorrichtung einfach und zuverlässig und
enthält nur wenig sich abnutzende Teile.
In den Zeichnungen sind mehrere Ausführungsformen einer Einrichtung nach der Erfindung
beispielsweise dargestellt.
Fig. ι zeigt den Mittelteil einer Luftschraube
nach der Erfindung, teilweise im Schnitt.
Fig. 2 ist ein Schnitt nach Linie 2-2 von Fig. ι; der Flügel ist in neutraler Stellung
gezeigt.
Fig. 2 a zeigt einen Betätigungshebel in Ansicht.
Fig. 3 entspricht Fig. 2, zeigt jedoch eine Stellung, in der die Gewindemuffe so bewegt
wird, daß der Anstellwinkel der Luftschraubenflügel im positiven Sinn vergrößert wird.
Fig. 4 entspricht Fig. 3. Hier sind die Teile in einer solchen Stellung dargestellt,
daß die Anstellung der Schraubenflügel im negativen Sinn, d. h. auf Rückwärtsgang,
vergrößert wird.
Fig. 5 ist ein Schnitt nach Linie 5-5 von Fig. i.
Fig. 6 ist ein Schnitt nach Linie 6-6 von
Fig. i.
Fig. 7 zeigt eine Einzelheit einer abgeänderten Ausführungsform.
Fig. 8 ist ein Schnitt nach Linie 8-8 von Fig. 7.
Fig. 9 entspricht Fig. 7; hier sind die Teile so dargestellt, als ob die Anstellung der Luftschraubenflügel
in einer Richtung geändert wird.
Fig. 10 entspricht wieder Fig. 7; die Teile sind hier in einer solchen Stellung dargestellt,
als ob die Anstellung in der anderen Richtung, als in Fig. 9 veranschaulicht, geändert
wird.
Fig. Ii ist ein Schnitt durch eine weitere Ausführungsform der Erfindung.
Fig. 12 ist ein Schnitt nach Linie 12-12
von Fig. 11.
Fig. 13 zeigt eine Einzelheit aus Fig. 1. ·
Fig. 14 zeigt mehr oder weniger schematisch
einen Anstellwinkelanzeiger.
Die Luftschraubenausführungsform gemäß den Fig. 1 bis 6 hat eine Schraubenwelle 10,
die von dem Motor, dessen vorderer Teil mit 11 bezeichnet ist, angetrieben wird. 12 ist
die Luftschraubennabe, die auf Welle 10 durch einen Keil 13 befestigt und durch eine
Mutter 14 angezogen ist.
Die Nabe 12 hat zwei Lageransätze 16, welche die zylindrischen Schäfte 17 der Luft-Schraubenflügel
18 aufnehmen. Statt der gezeigten zweiflügeligen Luftschrauben können
Schrauben o. dgl. mit beliebiger Flügelzahl verwendet werden. Die zylindrischen Schäfte
17 der Schraubenflügel sind drehbar in Lagern gelagert, die in den Lageransätzen 16
untergebracht sind, z. B. in Radiallagern 19. Die Flügelschäfte weisen Flansche 20 auf,
deren nach auswärts gerichtete konische Lagerflächen 21 auf konischen Rollenlagern 22
laufen. Die Nabe 12 ist quer geteilt nach der Mittellinie der Ansätze 16. Die Luftschraubenflügel
werden durch Zusammenpassen der beiden Nabenteile um die Flügelschäfte und
durch Einsetzen von Bolzen 24 zusammengehalten.
Das innere Ende jedes Flügelschaftes 17 liegt in einem Hohlraum 23 innerhalb des
Nabenkörpers und trägt darin ein Schnekkenrad 26. Mit jedem Schneckenrad 26 steht
eine Schnecke 27 in Eingriff. Diese sind auf Wellen 28 gelagert, die sich von der Nabe
nach hinten erstrecken und in Lagern in der Nabe ruhen. Die beiden Wellen 28 liegen
parallel zueinander auf derselben Seite der Welle 10. Diese Bauart kann die Verwendung
von nicht gezeigten Gegengewichten auf der anderen Seite der Welle 10 notwendig
machen.
Die freien Enden der Wellen 28 tragen Schneckenräder 29, die mit Schnecken 30 in
Eingriff stehen, die auf den Enden einer
Ouerwelleßi befestigt sind. Diese ist bei
2,2a (Fig. 5) in der Nabenwand gelagert. Sie
trägt zwischen den beiden Schnecken 30 ein Zahnrad 32, durch das die Welle 31, die
Schnecken 30, 29, 2"] und 26 und infolgedessen
auch die beiden Flügel 18 gleichzeitig und entgegengesetzt um ihre Längsachsen gedreht
werden, wodurch die Anstellung jedes Luftschraubenflügelblattes in demselben Wirkungssinn
verändert wird. Um den beiden Flügeln die gewünschte Anstellung zu geben und sie dementsprechend richtig bewegen zu
können, hat eine der Schnecken 30 ein Rechtsgewinde, die andere ein Linksgewinde. Alle
zugehörigen Schneckenräder der beiden Verstellgetriebe haben entsprechende Gewinde.
Die Flügel sind natürlich durch die beschriebenen Räder des Verstellgetriebes so miteinander
verbunden, daß sie die Ebene der Nullanstellung (Fig. 2) zusammen erreichen. Aus dieser Ebene heraus kann die Anstellung
der Flügelblätter entweder nach vorwärts oder nach rückwärts vergrößert werden, und zwar sowohl für den Vorwärts- als
as auch für den Rückwärtsgang, indem man das
Antriebszahnrad 32 in die entsprechende Richtung dreht.
Das Zahnrad 32 wird durch folgende Mittel bewegt: Ein Rohr 36 umgibt die Luftschraubenwelle
10 vor dem Motor 11 und steht fest. Es bildet eine Gleitstütze für eine
axial verschiebbare, jedoch nicht drehbare Gewindemuffe 37, die von der Motorseite her
in das offene Ende des Luftschraubennabenkörpers hineinragt. Die Muffe 37 weist rechtsgängige
und linksgängige Gewindeabschnitte 38 bzw. 39 auf. Jeder dieser Gewindeabschnitte
kann durch axiale Bewegung der Muffe 37 mit dem Zahnrad 32 in Eingriff ge-
+0 bracht werden. Da dieses sowohl mit einer
' rechtsgängigen als auch mit einer linksgängigen Schnecke in Eingriff gebracht werden
muß, sind seine Zähne geradegeschnitten und haben keine eigene Schraubensteigung.
Die Beschreibung der Bewegung der ineinandergreifenden Räder folgt später. Hier
sei nur angegeben, daß nach dem Eingriff des einen der Gewindeteile 38 oder 39 in das
Zahnrad 32 (Fig. 3 oder 4) die Gewindemuffe 37 festgehalten wird; durch die Drehung
der Luftschraubennabe um die Hauptachse, die Achse der Gewindeteile 38 und 39, wird das Zahnrad 32 und damit die Welle 31
zum Drehen gebracht, wodurch wiederum über die erwähnten Räder des Verstellgetriebes
die Schraubenflügel um ihre Längsachsen gedreht werden. Befindet sich indessen die
Gewindemuffe 37 in neutraler Lage, d. h. keines der Gewinde 38 oder 39 ist mit dem
Zahnrad 32 (Fig. 2) im Eingriff, dann dreht sich die Achse 31 nicht, und die Flügel bleiben
in ihrer einmal eingestellten Stellung stehen.
Zur Bewegung der Gewindemuffe 37 ist an ihr hinten eine Stange 40 angelenkt', die von
einem am Motor 11 befestigten Arm 41 drehbar
gehalten wird. Am freien Ende der Stange 40 ist eine Stoßstange 42 angelenkt, die, wie Fig. 2 a zeigt, mit einem Betätigungshebel
44 verbunden ist. Dieser weist eine unter Federdruck stehende Kugel 45 auf, die in einen der drei Ausschnitte 47 einer sektorförmigen
Platte 48 einspringen kann, damit der Hebel in jeder der drei Lagen der Gewindemuffe
37, wie sie in Fig. 2, 3 und 4 dargestellt sind, festgelegt werden kann.
Befindet sich der Hebel 44 in der in Fig. 2 a gezeigten Mittelstellung, dann nimmt
auch die Muffe 37 eine neutrale Mittellage ein, wie sie Fig. 2 zeigt. Das Zahnrad 32 befindet
sich dann zwischen den Gewindegängen 38 und 39. Beim Umlaufen der Luftschraubenwelle
und der Nabe wird das Zahnrad 32 um die Gewindemuffe 37 herumgedreht, und zwar zwischen den Gewindegängen 38 und
39; es hat aber keine Eigendrehung um seine Achse. Die vom Zahnrad 32 zu den Luftschraubenflügeln
führenden Getrieberäder treten daher nicht in Tätigkeit, so daß die Flügel ihre eingestellte Stellung beibehalten.
Die Flügel werden zwangsläufig in dieser oder einer anderen eingestellten Stellung gehalten,
weil die Schneckenzüge zwischen dem Zahnrad 32 und den Flügeln solche Steigungen
aufweist, daß sie selbstspierrend sind.
In Fig. 2 sind die Flügel in neutraler Stellung, d. h. mit Nullanstellung, gezeigt. Es ist
jedoch offensichtlich nicht nötig, daß die Flügel die neutrale Stellung einnehmen, wenn
die Gewindemuffe 37 mit Bezug auf das Zahnrad 32 ebenfalls in neutraler Stellung
steht. Die Flügel werden vielmehr in der Stellung bleiben, in die sie zuletzt gebracht
worden sind, was bei jeder beliebigen Anstellung sein kann. Der Einfachheit halber
sei indessen angenommen, daß die Flügel zunächst in der neutralen Stellung von Fig. 2
(Nullstellung) sind. Soll nun die Flügelblattanstellung im positiven oder Vortriebsinn
vergrößert werden, während die Luftschraubenwelle und die Nabe sich ständig drehen,
wird der Hebel 44 rückwärts bewegt, wobei durch die Stoßstange 40 die Gewindemuffe
37 nach vorn geschoben wird. Hierbei kommt das rechtsgängige Gewinde 39 der Muffe 37
mit dem 'Zahnrad 32 gemäß Fig. 3 in Eingriff. Nun walzen sich das Zahnrad 32 und
seine Welle 31 einfach um ihre Achse, solange
die Gewindegänge 39 gegen sie nach vorn bewegt werden. Diese Bewegung wird verständlich, wenn man sich die Schnecke
39 als Zahnstange denkt; die in ihrer Längsrichtung
zum Eingriff mit dem Zahnrad 32 verschoben wird. Ist die Schnecke 39 vollständig
mit dem Zahnrad 32 in Eingriff, dann wird sie festgehalten, und das Rad und die
Welle werden bei ihrer Bewegung um sie herum mit der sich drehenden Schrauben
nabe zur Rechtsdrehung um ihre Achse veranlaßt, wie es in Fig. 3 angedeutet ist. Das
Zahnrad 32 überträgt dabei die -Bewegung auf die Räder 30, 29, 27 und 26, die mit den
Schraubenflügeln in zwangsläufiger Verbindung stehen. Die Flügel werden dann um
ihre Längsachse gedreht.
Ist nun festgestellt worden, daß die Flügelblätter die gewünschte Anstellung erreicht
haben, dann wird der Hebel 44 zurück in die mittlere oder neutrale Stellung gelegt. Dabei
wird die Gewindemuffe 37 so rückwärts in die neutrale Stellung (vgl. Fig. 2) verschoben,
daß das Zahnrad 32 ohne sich zu drehen auf der Schnecke 39 abwälzt. Dann sind die
Flügel in der in Fig. 3 dargestellten Stellung verblieben, während das Zahnrad 32 und die
Gewindemuffe 37 wieder in der in Fig. 2 dargestellten neutralen Stellung sind.
Die Übersetzung des in der Luftschraubennabe eingebauten Getriebes muß, wenn die
Schraubenwelle mit hoher Geschwindigkeit umläuft, genügend groß sein, damit die
Schraubenblätter mit guter Genauigkeit in die gewünschte Anstellung gebracht werden
können. In dem in den Zeichnungen dargestellten besonderen Ausführungsbeispiel beträgt
das Übersetzungsverhältnis zwischen Luftschraubenwellendrehung zur Flügelblattdrehung
ungefähr 14000 : 1, es ist jedoch nicht unbedingt einzuhalten, sondern kann
auch anders gewählt werden. Das Übersetzungsverhältnis muß jedoch so bemessen sein,
daß eine Geschwindigkeitsherabminderung stattfindet, d. h. während der schnellen Drehung
der Luftschraubenwelle muß eine langsame Anstellungsänderung der Flügelblätter
gewährleistet sein. Die Anordnung mehrerer Schneckenräder, zwei oder mehr, für jedes
Schraubenblatt zur erforderlichen Herabsetzung der Geschwindigkeit gestaltet die
Vorrichtung einfach und betriebssicher. Diese Ausführung dient gleichfalls dazu, das Luftschraubenblatt
gegen selbständige Bewegung zu sichern. Haben die Flügel die gewünschte Anstellung erhalten, dann kann, während die
Gewindemuffe 37 mit den Gewindegängen 38 und 39 langsam aus dem Eingriff mit dem
Zahnrad 32 herausbewegt werden, infolge dieser langsamen Verschiebung noch eine Antriebbewegung von den Gewindegängen
38, 39 auf das Rad 32 ausgeübt werden. Bei
6u der hohen Übersetzung kann indessen diese Bewegung praktisch vernachlässigt werden.
Werden indessen die Gewindegänge 38, 39 schnell aus dem Eingriff mit dem Zahnrad
32 herausgenommen, so tritt die Trennung zwischen den Teilen 38, 39 und 32 so schnell
ein, daß das Rad 32 nicht noch durch die
Gewindegänge 38, 39 gedreht werden kann. Die Gewindemuffe wird dabei zu diesem
Zweck mit gerade genügender Geschwindigkeit herausgezogen, so daß das Rad 32 aus
dem Eingriff mit ihr sich herausschrauben kann.
Sollen die Flügel aus der Nullanstellung gemäß der Fig. 2 in eine Stellung negativer
Anstellung gebracht werden, wie sie Fig. 4 zeigt, dann wird der Hebel 44 nach vorn gelegt,
um die Gewindemuft'e 37 nach hinten zu verschieben. Dabei kommen die linksgängigen
Gewindegänge 38 mit dem Zahnrad 32 in Eingriff. Dieses wird also linksgängig
angetrieben, wie es Fig. 4 zeigt. Die Schraubenflügel werden daher in die Rückwärtsgangstellung
gemäß Fig. 4 gedreht. Der Hebel 44 wird natürlich in die neutrale Lage
zurückbewegt, wenn die Flügel die gewünschte negative Anstellung für den Rückwärtsgang
erreicht haben. Dann nehmen die Flügel die in der Fig. 4, das Zahnrad 32 die in der Fig. 2 gezeigte Stellung ein.
Es sei angenommen, daß die Luftschraubenfiügel eine positive Anstellung nach Fig. 3
besitzen. Soll nun die Anstellung weiter vergrößert werden, dann wird der Hebel 44 so
bewegt, daß das rechtsgängige Gewinde 39 der Muffe 37 mit dem Zahnrad 32 kämmt, bis
die gewünschte Anstellung erreicht ist. Soll dagegen die Anstellung verkleinert werden,
dann wird der Hebel 44 so bewegt, daß das linksgängige Gewinde 38 der Muffe 37 mit
dem Zahnrad 32 zum Eingriff kommt. Im letzteren Fall werden die Luftschraubenflügel
durch das Verstellgetriebe im Sinne einer abnehmenden Anstellung gedreht.
Befinden sich die Flügel in einer Stellung mit negativer Anstellung für den Rückwärtsgang
gemäß Fig. 4, dann kann der Hebel 44 so bewegt werden, daß entweder die Gewindegänge 38 oder 39 mit dem Zahnrad 32
zwecks Vergrößerung oder Verkleinerung des Flügelblattanstellwinkels in Eingriff kornmen.
Die Zeichnungen zeigen, daß bei neutraler Stellung der Gewindemuffe 37 die linksgängigen
Gewindegänge 38 vor, die rechtsgängigen Gewindegänge 39 hinter dem Zahn- rad 32 liegen. Dies hat zur Folge, daß beim
Eingriff des Zahnrades 32 in einen der Gewindegänge 38 oder 39 und bei positiv eingestellter Schraubenflügelanstellung in irgendeiner
Stellung die Gewindegänge 38 oder 39 sich selbst aus dem Eingriff mit dem Zahnrad
32 herausdrehen und auf diese Weise
selbsttätig die Muffe 37 in die neutrale Stellung zurückbringen.
Die Ein- und Ausschaltung des Getriebes geschieht zwangsläufig. Dies ist für die
Wirkungsweise der Vorrichtung außerordentlich wichtig, da der Pilot die Regelung der
S teigungsverstellung fest in der Hand haben muß und so die Herrschaft über die Vorrichtung
behält. Bei der vorgeschlagenen Ausführungsform sind keine durch Reibungsarbeit wirkenden Vorrichtungen verwendet,
sondern die Betätigung der Vorrichtungen für die Verstellung der Schraubenblätter geschieht
durch zwangsläufig miteinander verbundene Antriebsglieder.
In den Fig. 7 bis 10 ist eine veränderte Ausführungsform der Antriebsmittel für das
Zahnrad 32 gezeigt. Hier sind nur das Zahnrad 32 der Nabe und die zugehörigen Teile
gezeigt, da die anderen Getriebeteile im wesentlichen gleich den in dem früheren Ausführungsbeispiel
gezeigten Teilen sein können. Der Zweck dieser abgeänderten Ausführungsform ist, an Platz in der Längsrichtung
zu sparen, wenn die Luftschraubenwelle des Motors nicht genügend lang zur Aufnahme
der zuerst beschriebenen Einrichtung ist. Auch hier umgibt das Rohr 36 die Luftschraubenwelle
10. Die linksgängigen Gewindegänge 38 sind auf einem Rohr 50 vorgesehen,
das auf Rohr 36 längs verschiebbar ist. Die rechtsgängigen Gewindegänge 39 sind dagegen auf einem Rohr S1 vorgesehen, das
über dem Rohr 50 und längs dazu gleiten kann.
Die Teile 50 und 51 haben Längsschlitze 54 bzw. 55, durch die ein Führungszapfen 56
des Rohres 36 ragt. Die Endbegrenzungen jedes Schlitzes sind so bemessen, daß die
Teile 50 und 51 genügend Längsbewegung ausführen können, damit ihre Gewindegänge
38 bzw. 39 mit dem Zahnrad 32 in oder außer Eingriff kommen können. Bewegt man das Rohr 50 aus der in Fig. 7 gezeigten Stellung
rückwärts in die Stellung gemäß der Fig. 9, dann kommen die Gewindegänge 28 mit dem Zahnrad 32 in Eingriff, während das
Rohr 51 stehenbleibt. Bewegt man dagegen das Rohr 51 aus der Stellung der Fig. 7 vorwärts
in die von Fig. 10, dann kommen die Gewindegänge 39 mit dem Zahnrad 32 in Eingriff,
während das Rohr 50 stehenbleibt. Durch diese teleskopartig verschiebbare Anordnung
der Verstellteile kann sehr an der Längsausdehnung der Vorrichtung gespart werden.
Zur Bewegung der Rohre 50 und 51 können die folgenden Mittel dienen: Ein drehbarer
Ring 57 umgibt das Rohr 51. Er hat einen Hebel 58. Der Ring 57 trägt zwei nach innen
ragende Zapfen 59, die durch Führungsschlitze 60 und 61 der Rohre 51 und 50 ragen,
die an ihren inneren Enden durch ringförmige Führungsnuten 63 in der Umfläche
des Rohres 36 aufgenommen werden.
Jeder Führungsschlitz 60 des Rohres 51
hat einen gemäß dem Umfang verlaufenden Teil 6oa und einen rückwärts schräg verlaufenden
Teil 6oj, der mit Zähnen in Verbindung
steht. Sind die Teile in der neutralen Stellung gemäß Fig. 7 und 8, dann bewirkt
das Drehen des Ringes 57 nach rechts (in Fig. 8 gesehen), daß der Zapfen dem Schlitz
6oa nach unten folgt. Hierbei erfährt das Rohr 51 keine axiale Bewegung. Eine Drehung
des Ringes 57 nach links bewirkt indessen, daß der Zapfen im schrägen Führungsschlitzteil
6ob geführt wird, wobei das äußere Rohr 51 nach links verschoben und
die Gewindegänge 39 in vollen Eingriff mit dem Zahnrad 32 gebracht werden, wenn der
Zapfen das äußere Ende des Schlitzteiles 6oß gemäß Fig. 10 erreicht hat.
Jeder Schlitz 61 des inneren Rohres 50 hat einen Umfangteil 6ia, der entgegengesetzt
zum Schlitz 6oa verläuft, und ferner einen nach vorn schräg verlaufenden, mit jenem
zusammenhängenden Teil 6i6. Sind die Verstellteile
in der Stellung gemäß Fig. 7, dann bewirkt eine Drehung des Ringes 57 nach rechts, daß der Zapfen 59 im schrägen
Schlitzteil 6ij nach unten geführt wird, so daß das Rohr 50 rückwärts in die Stellung
gemäß Fig. 9 verschoben wird. Hierbei kommen die Gewindegänge 38 völlig in Eingriff
mit dem Zahnrad 32, wenn der Zapfen 59 das äußere Ende des Schlitzteiles 6i6 erreicht
hat. Wird dagegen der Ring 57 nach links gedreht, dann wird der Zapfen 59 im Umfangschlitzteil
6ia gleiten, so daß das Rohr >°o
50 sich nicht axial bewegt. Indessen wird hierbei gleichzeitig das Rohr 51 verschoben,
während im vorhergehenden Fall dieser Teil stillsteht.
Eine Drehung des Ringes 57 in der einen Richtung aus der neutralen Stellung führt
also die eine Gruppe der Gewindegänge in Eingriff mit dem Zahnrad 32, während die
andere stehenbleibt. Die Drehung des Ringes in der anderen Richtung bewirkt das Umgekehrte.
In Fig. 11 und 12 ist eine weitere Ausführungsform
gezeigt, bei der in dem Fall, daß die Schraubenwelle nicht genügend lang zur Aufnahme aller Teile der ersten Ausführungsform
ist, ebenfalls in der Längsausdehnung der Verstellvorrichtung an Platz gespart werden kann. Auch hier ist wieder
das Zahnrad 32 mit Welle 31 und Schnecken 30 vorhanden. Zur Unterbringung gewisser 120'
Teile dieser Ausführungsform ist das Schnekkenrad 2o,a, mit dem die Schnecke 30 in Ein-
grift' steht, außerhalb der Welle 31 gelagert.
Die Welle 28a, welche das Rad 2ga trägt,
verläuft gegen die Schnecke 27 und das Schneckenrad 29 gemäß Fig. 11 etwas geneigt.
Das am Motorgehäuse angeschlossene Rohrstück 36 umgibt wieder die Luftschraubenwelle.
Ebenso wie im ersten Ausführungsbeispiel ist auch hier wieder der auf diesem Rohrstück längs verschiebbare Radträger
37 vorhanden. Bei dieser Ausführungsform sind indessen die Schnecken 38 und 39
durch Schraubenliniengewinde 3S0 und 39a
ersetzt, die auf einander gegenüberliegenden Flächen der flanschartigen Seheiben 70, 71
eingeschnitten sind. Die Scheiben sitzen am Rohrteil 37. Die Wirkungsweise, dieser Ausführungsform
ist ihrem Wesen nach genau die gleiche wie bei der ersten Ausführungsform. Der einzige Unterschied liegt in der
Form der mit dem Zahnrad 32 in Eingriff tretenden Schraubenräder. Von Bedeutung sind aber die Verkleinerung der baulichen
Abmessung der Vorrichtung in der Längsrichtung und die daraus sich ergebenden
Vorteile.
Zum Ablesen des Flügelblattanstellwinkels dient folgende Einrichtung, An jedem Luftschraubenschaft
17 ist ein Exzenter 80 befestigt, mit dem das innere Ende einer Stoßstange
81 in Berührung steht, die in einem zylindrischen Lager 82 gleiten kann, das an
einer Ringplatte 83 sitzt und in die Nabe hineinragt (Fig. 1). Eine Feder 84 umgibt
das Lager 82 ixnd drückt gegen einen Flansch
Si0, der an der Stange Si sitzt. Dadurch
wird die Stange dauernd gegen das Exzenter gedrückt. Bei der Einstellung des Flügelschaftes wird durch das sich mitdrehende
Exzenter 80 die Stange 81 längs verschoben,
so daß die Stellung der Stange der jeweiligen Flügelblattanstellung entspricht.
Ein Anstellwinkelanzeiger ist in Fig. 14 mit I bezeichnet. Dieses Gerät weist einen
Zeiger 87, ein gezahntes, mit dem Zeiger zusammenhängendes Rädchen 88 und eine Kette
89 auf, die über das Rädchen 88 läuft und an einem Ende an eine Feder 90 angeschlossen
ist. Das andere Ende ist mit einem Seil 91 o, dgl. verbunden, das so mit der Stange
81 in Verbindung steht, daß es durch sie betätigt wird.
Zur Verbindung des Anzeigers mit den Stoßstangen 81 ist folgende Durchbildung
-vorgesehen: Das Seil 91 läuft in einem Führungsrohr
93 bis zu einem Kolben 94 (Fig. 1 und 13), der am anderen Ende eine Rolle 95
trägt, die sich bei richtiger Einstellung des Kolbens gegen die Außenfläche eines Ringes
legt, der auf der Stoßstange sitzt. Der Kolben 94 bewegt sich in einer rohrförmigen
Hülse 97, die mit dem Rohr 93 verbunden ist. Eine Feder 98 in der Hülse drückt den Kolben 94 nach außen. Die Hülse
97 sitzt auf einem Hebel 99, der an einer am Motorgehäuse befestigten Stange 100 angelenkt
ist. Am rohrförmigen Teil der Gewindemuffe 37 befindet sich hinter dem frei
schwingenden Ende des Hebels 99 ein Anschlag ιοί, gegen den der Hebel durch eine
Feder 102 gezogen wird, die zwischen dem
Motorgehäuse und dem Hebel angebracht ist. Sind die Teile in der neutralen Stellung gemäß
der Fig. i, dann werden die Hülse 97 und der Kolben 94 durch den Hebel 99 in
einer solchen Stellung gehalten, daß die Rolle
95 vom Drehring 96 abgehoben ist. Das Seil 90 ist so eingestellt, daß in dieser Stellung
die Feder 98, die stärker als die Feder 90 des Anzeigegerätes ist, einen Zug auf das
Seil ausübt, so daß der Zeiger in eine Stellung außerhalb der Skala gebracht wird, wie
es in Fig. 14 gestrichelt angedeutet ist. Wird aber die Gewindemuffe 37 nach vorn bewegt,
so daß die Gewindegänge 39 mit dem Zahnrad 32 in .Eingriff kommen, dann bewegt der
Anschlag 101 den Hebel 99 vorwärts in die
in Fig. ι gestrichelt gezeichnete Lage, in der die Rolle 95 des Kolbens 94 mit dem Ring
96 in Berührung ist, dessen Stellung durch die Exzenter 80 bestimmt wird und damit
in der geschilderten Weise von der Anstellung der Schraubenflügel abhängig ist.
Wird die Gewindemuffe 37 in eine solche Stellung gebracht, daß die Gewindegänge 38
völlig mit dem Zahnrad 32 in Eingriff sind, so wird sie genau in dieser Lage gehalten,
z. B. durch die unter Federdruck stehende Kugel des Betätigungshebels 44, die in den
richtigen Einschnitt der Platte 48 eingreift. Der den Kolben tragende Hebel 99 wird daher
stets bis in eine feste Stellung gebracht, wenn die Muffe 37 vorwärts zum Eingriff
der Gewindegänge 39 mit dem Zahnrad 32 bewegt wird. Die Feder 98 gestattet, daß
der Kolben eine Stellung einnimmt, in der die Rolle gegen den Ring 96 gedrückt wird,
ohne Rücksicht auf die Stellung, in der sich der Ring befindet. Wird der Kolben 94 in
der Hülse 97 durch die Berührung mit dem Ring 96 rückwärts bewegt, dann kann das
Seil 91 durch die Feder 90 rückwärts gezogen werden, so daß der Zeiger 87 entgegengesetzt
dem Uhrzeigersinn bewegt wird und über der Skala des Anzeigegeräts steht. Der
Zeiger zeigt auf die Mitte der Skala, wenn die Flügel die neutrale Stellung (Nullanstellung)
einnehmen. Die Feder 97 bewirkt, daß der Kolben der Stellung des Ringes 96 folgt, der wiederum durch die Stoßstangenfedern
84 veranlaßt wird, der Stellung der Exzenter 80 zu folgen. Die hieraus sich ergebende
Bewegung des Kolbens 94 wird durch
Seil 91 dem Anzeiger übermittelt, dessen Skala so eingestellt ist, daß man die Anstellung
der Flügel ablesen kann. Wird die Muffe 37 rückwärts bewegt, so daß die Gewindegänge
39 den Eingriff mit dem Zahnrad 32 aufgeben, dann wird der Hebel 99 durch die Feder 102 veranlaßt, mit dem Anschlag
101 rückwärts in die neutrale Stellung zu gehen, die in Fig. 1 mit ausgezogenen
Linien gezeigt ist.
Wird andererseits die Gewindemuffe 37 rückwärts bewegt, so daß die Gewindemuffe
38 mit dem Zahnrad 32 kämmt, dann nimmt der Anschlag 101 den oberen Arm eines
Hebels 106 mit sich, der an einer am Motorgehäuse befestigten Stange 107 angelenkt ist.
Der untere Arm dieses Hebels 106 liegt so, daß er gerade den Hebel 99 berührt, wenn
dieser in der in Fig. 1 mit ausgezeichneten Linien gezeigten Stellung ist. Wird der
obere Arm des Hebels durch Anschlag 101 rückwärts in die gestrichelt gezeichnete Stellung
bewegt, dann bewegt der untere Hebelarm den Hebel 99 in die gleiche Wirkungsstellung
wie vorher, wie es in der Figur durch gestrichelte Linien angezeigt ist, so daß der Kolben 94 bzw. die Rolle 95 wieder
mit dem Ring 96 in Eingriff kommen. Wird dann der rohrförmige Teil 37 wieder vorwärts
in die neutrale Lage gebracht, dann -wird der Hebel 106 vom Anschlag 101 frei,
so daß auch der Hebel 99 frei wird, der* darauf in seine neutrale Stellung unter der
Wirkung der Feder 102 zurückkehrt. Hierbei wirkt er so auf den unteren Arm des
Hebels 106 ein, daß auch dieser in die neutrale Stellung zurückkehrt. Es wird also dadurch,
daß man entweder die Gewindegänge 38 oder 39 der Muffe 37 mit dem Zahnrad 32 in Eingriff bringt, um den Anstellwinkel
der Luftschraubenflügel einzustellen, der Anstellwinkelanzeiger und das mit ihm verbundene
Getriebe so betätigt, daß die Anstellung der Schraubenflügel beim Ändern ihrer Anstellung angezeigt wird. Der Anstellwinkelanzeiger
und das zugehörige Getriebe zeigen also die Anstellung der Flügel nur dann an, wenn die Anstellung geändert wird;
zu anderen Zeiten sind sie untätig.
Claims (7)
- Patentansprüche:i. Verstelluftschraube mit um ihre Längsachse in der Nabe drehbar gelagerten Flügeln, deren Anstellwinkeländerung über ein mit den Flügeln und der Nabe verbundenes mitumlaufendes, vornehmlieh aus Schneckenrädern und Schnecken bestehendes Untersetzungsgetriebe erfolgt, gekennzeichnet durch eine oder zwei in bezug auf die Luftschrauben- 6Ό antriebswelle nicht drehbar, jedoch in Axialrichtung längs verschieblich angeordnete Schnecken mit zwei entgegengesetzt gerichteten Gewindegängen (38, 39 oder 38a, 39J, die wahlweise mit einem innerhalb der Nabe befindlichen Stirnzahnrad (32) des Untersetzungsgetriebes (26, 27, 29, 30, 32) in Eingriff gebracht werden.
- 2. Verstelluftschraube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß entgegengesetzt gerichtete Gewindegänge (38, 39 oder 383, 39Ö) der Schnecke gemeinsam auf einer längs der Luftschraubenwelle durch ein einziges von Hand betätigtes Gestänge beweglichen Muffe oder auf an dieser angebrachten Flanschen (70, 71) angeordnet sind.
- 3. Verstelluftschraube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß entgegengesetzt gerichtete Gewindegänge (38, 39) auf je einer von zwei durch ein einziges Verstellglied (58) getrennt voneinander verschieblichen Muffen angebracht sind.
- 4. Verstelluftschraube nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindegänge (38, 39 oder 3S0, 39J selbsttätig außer Eingriff mit dem sich mit der Nabe drehenden Zahnrad (32) kommen können.
- S- Verstelluftschraube nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindegänge der Schneckenräder (38, 39) so gerichtet sind, daß das sich mit der Nabe drehende Zahnrad (32) bestrebt ist, die Schneckenräder aus dem Eingriff herauszudrücken.
- 6. Verstelluftschraube nach den Ansprüchen ι bis 5 mit einer Anzeigevorrichtung für den Anstellwinkel der Flügel, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebung der Gewindegänge (38, 39) selbsttätig die Verbindung zwischen einem Luftschraubenflügel und dem Anstellwinkelanzeiger herstellt oder löst.
- 7. Verstelluftschraube nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch einen an der Gewindemuffe (37) sitzenden Anschlag (101), der den Flügelanstellwinkelanzeiger mit einer Einrichtung in Eingriff bringt, deren Stellung durch die Größe des Anstellwinkels bedingt ist.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US671078XA | 1930-05-05 | 1930-05-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE671078C true DE671078C (de) | 1939-02-01 |
Family
ID=22073746
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB149639D Expired DE671078C (de) | 1930-05-05 | 1931-04-22 | Verstelluftschraube |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE671078C (de) |
-
1931
- 1931-04-22 DE DEB149639D patent/DE671078C/de not_active Expired
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