DE670129C - Rohrpostanlage - Google Patents
RohrpostanlageInfo
- Publication number
- DE670129C DE670129C DEM124771D DEM0124771D DE670129C DE 670129 C DE670129 C DE 670129C DE M124771 D DEM124771 D DE M124771D DE M0124771 D DEM0124771 D DE M0124771D DE 670129 C DE670129 C DE 670129C
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- Germany
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- control
- cans
- pneumatic tube
- switches
- tube system
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- Expired
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G51/00—Conveying articles through pipes or tubes by fluid flow or pressure; Conveying articles over a flat surface, e.g. the base of a trough, by jets located in the surface
- B65G51/04—Conveying the articles in carriers having a cross-section approximating that of the pipe or tube; Tube mail systems
- B65G51/36—Other devices for indicating or controlling movements of carriers, e.g. for supervising individual tube sections, for counting carriers, for reporting jams or other operating difficulties
- B65G51/40—Automatically distributing the carriers to desired stations
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Fluid Mechanics (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Safety Devices In Control Systems (AREA)
Description
- Rohrpostanlage Die Erfindung bezieht sich auf Rohrpostanlagen, bei denen das Zielkennzeichen der Büchsen in von diesen getrennten Speichereinrichtungen festgehalten wird, die unter der Vermittlung von die Büchsen abzählenden Steuerschaltern unter den Einfluß der Büchsen gebracht werden.
- Derartige Anlagen sind bekannt. Sie haben den Vorteil, daß die Büchsen selbst einfach gehalten werden können, was mit Rücksicht auf den nicht vermeidbaren allmählichen Verschleiß der Büchsen im Betrieb von besonderer Wichtigkeit ist.
- Andererseits ,erfordern derartige Rohrpostanlagen eine verhältnismäßig komplizierte Steuerapparatur, so daß auch bei sorgfältigster Ausführung mit dem Auftreten irgendwelcher Störungen in diesen elektrischen Steuereinrichtungen gerechnet werden muß.
- Die Erfindung setzt sich nun zur Aufgabe, die Betriebsfähigkeit der eigentlichen Förderanlagen auch bei Störungen der elektrischen Büchsensteuerung in möglichst weitem Umfange aufrechtzuerhalten, und erreicht dies dadurch, daß außer den zur selbsttätigen Weichensteuerung dienenden Steuerschaltern noch eine von diesen unabhängige Büchsenzähleinrichtung vorgesehen ist, die die Ein-und Ausschaltung der Gebläse steuert, und daß die selbsttätige Weichensteuerung derart arbeitet, daß die im Ruhezustand auf Ausschleusung gestellten Weichen bei ihrer überführu g in den Arbeitszustand auf Durchfahrt gestellt werden. Durch die Kombination dieser beiden Maßnahmen, in welcher die Erfindung besteht, wird erreicht, daß bei Störung der Steuerapparatur ohne wesentliche zusätzliche Aufwendungen ein halbselbsttätiger Betrieb der Rohrpostanlage möglich bleibt. Der Verkehr spielt sich nämlich im Falle einer Störung der selbsttätigen elektrischen Weichensteuerung so ab, daß die Bedienungspersonen an den einzelnen Sendestationen die Büchsen in der gewohnten Weise lediglich in den Sender einführen. Da die nur von der besonderen Büchsenzähleinrichtung abhängige Gebläsesteuerung von der Störung in der elektrischen Weichensteuerung nicht berührt wird, brauchen irgendwelche besonderen Schaltmaßnalunen, die, be-§ondersweil sie irn Normalbetrieb: sonst nicht vorkommen, leicht zu fehlerhafter Bedienung Anlaß geben könnten, ,nicht ausgeführt zu werden, sondern die Gebläse werden nach wie vor selbsttätig in Abhängigkeit von der auf der Strecke befindlichen Büchsenzahl ein-und ausgeschaltet. Die Büchsen gelangen also selbsttätig zur nächsten Empfangsstation und werden dort trotz der Störung der Weichensteuerung ausgeschleust, also nicht durch sämtliche Stationen hindurch, bis an das Ende der Gesamtstrecke befördert; denn die Weichen stehen im Ruhezustand auf Ausschleusung. Der einzige Unterschied gegenüber dem gewöhnlichen Betrieb besteht darin, daß, die Bedienungspersonen an den einzelnen Empfangsstellen die dort ausgeschleusten Büchsen, wenn sie nicht für diese Station selbst bestimmt sind; von Hand in das zur nächsten Station führende Rohr stecken müssen, eine Bedienungshandlung, die aber zwangsläufig vorgenommen -wird, weil ja das Personal: für die an die eigene Station nicht gerichteten Sendungen keine Verwendung hat und daher ohnehin bestrebt ist, die Sendungen so schnell wie möglich wieder abzugeben. Bei einer Störung bzw. Abstellung der ganzen Weichensteuereinrichtung werden die Büchsen also von Empfangsstelle zu Empfangsstelle dadurch weitergegeben, daß sie im nächsten Empfänger ausgeschleust und dort von neuem abgesandt werden. Ein weiterer Vorteil liegt darin, daß, wenn umgekehrt die Maschinensteuerung einmal versagt, das mit der Llberwachung dieser mechanischen Einrichtungen betraute Personal nicht gezwungen ist, Eingriffe in die verwickelte; zur Weichensteuerung dienende Apparatur vorzunehmen. Versagt einmal eine Weiche, so wird die Büchse lediglich an Ort und Stelle ausgeschleust, statt selbsttätig weiterbefördert zu werden. Trotzdem wird das Gebläse für den nächsten Streckenabschnitt nicht eingeschaltet, weil ja die Gebläsesteuerung von der Weichensteuerung getrennt ist. Die Büchse selbst kann, wenn ihre Fehlleitung erkannt ist, in das abgehende Rohr gesteckt werden, wobei dann das Gebläse selbsttätig eingeschaltet und die Büchse weiterbefördert wird, lm einzelnen kann die Trennung zwischen Maschinensteuerung und Büchsensteuerung vollkommen oder unvollkommen durchgeführt werden. Unvollkommen ist sie z. B. dann, wenn der Büchsenkontakt ein Relais steuert, welches sowohl: auf die Büchsen- als auch auf die Maschinensteuereinrichtung einwirkt; bei einer vollkommenen Trennung läßt man das Relais zweckmäßig wegfallen und ordnet zwei getrennte Büchsenkontakte an baw. einen Büchsenkontakt, der beispielsweise durch Anlegen von Erde beide Steuereinrichtungen unabhängig voneinander beeinflußt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Rohrpostanlage, bei der das Zielkennzeichen der Büchsen in von diesen getrennten Speichereinrichtungen festgehalten wird, die- unter der Vermittlung von die Büchsen abzählenden Steuerschaltern unter den Einfluß der Büchsen gebracht werden, dadurch gekennzeichnet, . daß außer diesen zur selbsttätigen Weichensteuerung dienenden Steuerschaltern noch eine von diesen unabhängige Büchsenzähleinrichtung vorgesehen ist, die die Ein-und Ausschaltung der Gebläse steuert, und daß die selbsttätige Weichensteuerung derart arbeitet, daß die im Ruhezustand auf Ausschleusung gestellten Weichen bei ihrer Überführung in den Arbeitszustand auf Durchfahrt gestellt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM124771D DE670129C (de) | 1933-08-22 | 1933-08-22 | Rohrpostanlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM124771D DE670129C (de) | 1933-08-22 | 1933-08-22 | Rohrpostanlage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE670129C true DE670129C (de) | 1939-01-12 |
Family
ID=7330604
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM124771D Expired DE670129C (de) | 1933-08-22 | 1933-08-22 | Rohrpostanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE670129C (de) |
-
1933
- 1933-08-22 DE DEM124771D patent/DE670129C/de not_active Expired
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