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DE678914C - Gekapselte elektrische Steckvorrichtung - Google Patents

Gekapselte elektrische Steckvorrichtung

Info

Publication number
DE678914C
DE678914C DES129323D DES0129323D DE678914C DE 678914 C DE678914 C DE 678914C DE S129323 D DES129323 D DE S129323D DE S0129323 D DES0129323 D DE S0129323D DE 678914 C DE678914 C DE 678914C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
insulating insert
housing
electrical connector
housing part
carrier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES129323D
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Schruut
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DES129323D priority Critical patent/DE678914C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE678914C publication Critical patent/DE678914C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/56Means for preventing chafing or fracture of flexible leads at outlet from coupling part
    • H01R13/567Traverse cable outlet or wire connection

Landscapes

  • Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)

Description

  • Gekapselte elektrische Steckvorrichtung Die Erfindung betrifft eine gekapselte elektrische Steckvorrichtung, die aus einem einen Isoliereinsatz mit Kontaktteilen tragenden Gehäuseunterteil und einem Gehäuseoberteil mit Klappdeckel besteht.
  • Es sind gekapselte Steckvorrichtungen bekannt, bei denen die Trennfuge zwischen dem Gehäuseober- und -unterteil gegenüber der Rückseite des Gehäuses schräg verläuft. Diese Steckvorrichtungen haben an der Rückseite des Gehäuses eine Stopfbuchseneinführung.
  • In der Regel werden Steckvorrichtungen benutzt, bei denen die Stopfbuchseneinführung sich an der Seitenwand des Gehäuses befindet. Bei den bekannten Steckvorrichtungen dieser Art haben die Gehäuse eine Trennfuge zwischen dem Gehäuseober- und -unterteil parallel zur Rückseite des Gehäuses. Der Gehäuseunterteil ist an zwei Seitenzar Kabeleinführung senkrecht von oben und von unten her mit Stopfbuchseneinführungen versehen, von denen die eine oder andere unbenutzt bleibt und durch einen Blinddeckel verschlossen wird. Eine Ersparnis der einen blind zu verschließenden Stopfbuchseneinführung war bisher nur möglich durch Sonderausführungen der Gehäuse entweder für eine Kabeleinführung von oben oder von unten her. Hierdurch war einerseits eine- vergrößerte Lagerhaltung bedingt und anderseits bei Verwendung von Gehäusen mit doppelten Kabeleinführungen ein Mehraufwand von blind zu verschließenden Stopfbuchsen. Beides wird durch die Erfindung vermieden., und außerdem wird eine Ersparnis an Bauhöhe sowie an Gewicht erzielt.
  • Bei der Steckvorrichtung gemäß der Erfindung verläuft die Trennfuge zwischen dem Ober- und Unterteil des Gehäuses in an sich bekannter Weise schräg gegenüber der Rückseite des Gehäuses. E,rfindungsgemäß hat der Träger des Isoliereinsatzes Sitzflächen mit solchen Winkeln zum Gehäuseboden, daß der Oberteil gegenüber dem an einer einzigen Seitenwand mit einer Stopfbuchse versehenen Unterteil um i8o° versetzt werden kann und der Isoliereinsatz stets die gleiche Lage zum Gehäuseoberteil und Klappdeckel einnimmt.
  • Die Fig. 1, 2, 3 zeigen als Ausführungsbeispiel eine gekapselte Steckvorrichtung gemäß der Erfindung. Fig. i ist eine Vorderansicht bei abgenommenem Gehäuseoberteil und zur Hälfte entferntem Isoliereinsatz. Die Fig. 2 und 3 zeigen einen Seitenriß, im Schnitt gezeichnet, wobei der Gehäuseunterteil mit der Stopfbuchseneinführung einmal nach oben (Fig.2), das andere Mal nach unten gerichtet ist (Fig.3).
  • Das Gehäuse der Steckvorrichtung besteht aus einem Unterteil i mit einer Stopfbuchseneinführung 2 und einem Oberteil 3 mit Klappdeckel q.. Die Stopfbuchseneinführung 2 be-' findet sich an einer einzigen Seitenwand des Gehäuseunterteils i. Die Trennfuge 5 zwischen dem Ober- und Unterteil verläuft schräg gegenüber der Rückseite des Gehäuses. Am Boden des Unterteils i ist ein Träger 6 eines Isoliereinsatzes 7 befestigt. Der Isoliereinsatz 7 besteht aus einem Isolierkörper den darin befindlichen Steckerbuchsen io und den außen liegenden Anschlußklemmen i i Der träger 6 ist von einer Auflage 8 für den Isoliereinsatz 7 und von zwei seitlich davon angeordneten Stützarmen 12 mit paarweise verschiedenen Abstützwinkeln 13, 1.4 gebildet. Die Auflage 8, die Stützarme 12 und der Abstützwinkel 13, 14 des Trägers 6 bilden zusammen ein einziges Stück, das vorteilhaft durch Stanzen und Biegen hergestellt wird. Die an jedem Stützarm 12 befindlichen Abstützwinkel 13, 1¢ haben verschiedene Richtungen zu dem Stützarm. Die Abstützwinkel 13, 14 sind z. B. durch Schrauben an Vorsprüngen 21, 22 des Bodens des Unterteils i befestigt.
  • Der Gehäuseoberteil 3 und der Gehäuseunterteil i können um z8o° gegeneinander versetzt werden. Die eine Lage ist in Fig. 2 und die andere Lage in Fig. 3 dargestellt. In der Fig.2 befinden sich die Stopfbuchseneinführung 2 und der Klappdeckel an zwei entgegengesetzten Seitenwänden des Gehäuses, während in der Fig.3 Stopfbuchseneinführungen 2 und. Klappdeckel q, an ein und derselben Seitenand des Gehäuses angeordnet sind: Bei der in der Fig. _ dargestellten An-Ordnung der Gehäuseteile sind die Abstützwinkel 14 jedes Stützarmes 12 an den Vorsprüngen 22 befestigt. Bei der in der Fig. 3 dargestellten Gehäuseanordnung sind die A:bsti'ttzwinkel 13 init den Vorsprüngen 21 des Gehäusebodens verbunden. Dadurch, daß die Abstützwinkel verschiedne Richtungen zu den Stützarmen i2 einnehmen, erhält der Isoliereinsatz 7 bei jeder der beiden Gehäuseanordnungen die richtige Lage zu dem Gehäuseoberteil 3 und dein Klappdeckel d..
  • Die Auflage 8 des Trägers 6 ist reit Gewindelöchern für Befestigungsschrauben 15 des Isolierkörpers 9 versehen. Die Befestigungsmittel, Auflage 8 und Schrauben 15 sind erfindungsgemäß am Isoliereinsatz 7. hintersetzt angeordnet. Der Isoliereinsatz 7 ist zu diesem Zweck hinter der Stirnseite, deren Länge und Breite verbandsmäßig genormt ist, zweckmäßig an der Ober- und Unterseite auf einen geringeren Querschnitt herabgesetzt. Gegenüber der Auflage 8 trägt der Isoliereinsatz 7 eine biegsame Isolierstoffplatte i6, die einerseits unter der nächst der Stirnseite angeordneten Schraube 15 festgelegt und anderseits über die in der Mitte des Isoliereinsatzes tiefer liegenden Anschlußklemmen ii hinweggreift. Die Isolierstoffplatte 16 ist in der Mitte an der Stelle der anderen Befestigungsschraube 15 mit einer Aussparung versehen, die etwas größer ist als der Schraubenkopf. Die Isolierstoffplatte kann also am freien Ende hochgebogen werden; so daß die darunterliegenden Klemmschrauben zugänglich sind. Ferner ist am Träger 6 eine Erdungsklemme 17 angebracht, wodurch das Bußeiserne Gehäuse geerdet ist. Durch die hintersetzte Anordnung der Befestigungsmittel gemäß der Erfindung ist es möglich, den Berührüngsschutzkragen 18 des Steckers i9 über die Befestigungsmittel 15 hinweg greifen zu lassen. Die abgebildete vierpolige Steckvorrichtung ist in bekannter Weise mit einer Unverwechselbarkeitseinrichtung 2o versehen, um ein richtiges Einführen des Stekkers zu gewährleisten.
  • Die Erfindung beschränkt sich nicht auf das obige Ausführungsbeispiel; insbesondere kann der Träger des Isoliereinsatzes anders geformt sein; auch kann der Träger mit dem Boden des Gehäuseunterteils ein einziges Stück bilden. Die hintersetzte Anordnung der Befestigungsmittel ist nicht an die erfindungsgemäße Ausbildung des Gehäuses gebunden.
  • Die gekapselte Steckvorrichtung gemäß der Erfindung zeichnet sich durch verschiedene Vorteile aus. Die Schräganordnung der Trennfuge ermöglicht eine geringere Bauhöhe i und Gewichtsersparnis im Vergleich zu Gehäusen, deren Trennfuge zwischen Ober- und Unterteil parallel zum Gehäuseboden verläuft. Hinzu kommt ferner infolge der gegenseitigen Zuordnung der schrägen Trenn- i fuge zu dem Träger gemäß der Erfindung der Fortfall einer zweiten Stopfbuchseneinführung und die Verwendungsmöglichkeit ein- und desselben Gehäuses bei Kabelzuführung wahlweise von zwei verschiedenen Seiten. Das bedeutet eine Ersparnis von Sonderausführungen und größerer Lagerhaltung an Gehäusen. Ein weiterer Vorteil ist schließlich in der hintersetzten Anordnung der Befestigungsmittel kurz hinter der Stirnseite des Isoliereinsatzes zu erblicken, da hierdurch eine günstige mechanische Beanspruchung des Isoliereinsatzes beim Betätigen der Steckvorrichtung erzielt ist. Die hintersetzte Befestigung im Bereich des Berührungsschutzkragens bringt auch den Vorteil einer Raumersparnis mit sich.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gekapselte elektrische Steckvorrichtung, bestehend aus einem einen Isoliereinsatz mit Kontaktteilen tragenden Gehäuseunterteil und einem Gehäuseoberteil, deren Trennfuge schräg gegenüber der Rückseite des Gehäuses verläuft, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (6) des Isoliereinsatzes (7) Sitzflächen mit solchen Winkeln zum Boden des Gehäuseunterteils (i) hat, daß der Gehäuseoberteil (3) gegenüber dem an einer einzigen Seitenwand mit einer Stopf buchseneinführung (2) versehenen Gehäuseunterteil (i) um i8o° versetzt werden kann und der Isoliereinsatz (7) stets die gleiche Lage zum Gehäuseoberteil (3) und Klappdeckel (4) einnimmt. '
  2. 2. Gekapselte elektrische Steckvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß def Isoliereinsatz (7) an einem Träger (6) derart befestigt ist, daß der Berührungsschutzkragen (r8:) des Steckers (i9) über die Befestigungsmittel (15) hinweg greift (Iiig.2).
  3. 3. Gekapselte elektrische Steckvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (6) der Steckvorrichtung aus einer Auflage (8) für den Isoliereinsatz (7) und vorzugsweise zwei seitlich davon angeordneten Stützarmen (12) mit paarweise verschiedenen Abstützwinkeln (13, 14) zum Befestigen am Gehäuseunterteil (i) besteht. q.. Gekapselte elektrische Steckvorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflage (8) samt den Befestigungsmitteln (12, 13, 14) am Isoliereinsatz (7) hintersetzt angeordnet ist.
DES129323D 1937-10-29 1937-10-30 Gekapselte elektrische Steckvorrichtung Expired DE678914C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES129323D DE678914C (de) 1937-10-29 1937-10-30 Gekapselte elektrische Steckvorrichtung

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE204610X 1937-10-29
DES129323D DE678914C (de) 1937-10-29 1937-10-30 Gekapselte elektrische Steckvorrichtung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE678914C true DE678914C (de) 1939-07-25

Family

ID=25759742

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES129323D Expired DE678914C (de) 1937-10-29 1937-10-30 Gekapselte elektrische Steckvorrichtung

Country Status (1)

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DE (1) DE678914C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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