DE677905C - Papierfuehrungsvorrichtung an Schreibmaschinen - Google Patents
Papierfuehrungsvorrichtung an SchreibmaschinenInfo
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- DE677905C DE677905C DEE48800D DEE0048800D DE677905C DE 677905 C DE677905 C DE 677905C DE E48800 D DEE48800 D DE E48800D DE E0048800 D DEE0048800 D DE E0048800D DE 677905 C DE677905 C DE 677905C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
- B41J13/00—Devices or arrangements of selective printing mechanisms, e.g. ink-jet printers or thermal printers, specially adapted for supporting or handling copy material in short lengths, e.g. sheets
- B41J13/10—Sheet holders, retainers, movable guides, or stationary guides
Landscapes
- Handling Of Cut Paper (AREA)
Description
- Papierführungsvorrichtung an Schreibmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf P.aplerführungsvorrichtungen an Schreibmaschinen.
- Beim Einführen von Papierbogen in den Papierschlitten der Schreibmaschine ist es notwendig, .daß nach dem Erscheinen der Papierkante an der Vorderseite der Schreibwalze die Papierhalteschiene @abgehoben wird, um das Papier unter dieser Schiene hinweg-zuführen. Diese Arbeit wird mit Hand ausgeführt und ist von jedem, der eine Schreibmaschine zu bedienen hat, als störend empfunden worden.
- Um das Abheben der Papierhalteschiene wegzuschaffen, hat man Papierführungsfinger angeordnet, die während des Pap,iereinführens an der Schreibwalze ,anliegen und unter die das Papier gleitet, bis es vollständig um die Walze herumgeführt ist. Da diese Papierführungsfinger eine Fläche auf dem Schreihp.apier bedecken, auf die ja geschrieben werden soll, sind sie schwenkbar angeordnet und wurden sie während des Vorbeigangs vor der Typenanschlagstelle von einem Anschlag so gesteuert, daß sie den aufschlagenden Typen ausweichen, um die von ihnen in ihrer Grundstellung bedeckte Fläche für das Beschriften freizugeben, und nach einigen Schaltschritten selbsttätig in ihre Grundstellung Zurückschnellen. Durch dieses Schwenken verkanten sich jedoch die Papierführungsfinger, und es besteht die Gefahr, daß das Papier zerrissen oder zusammengeschoben wird.
- Gegenüber diesem Bekannten bringt die vorliegende Erfindung eine Papierführungsvorrichtung, bei der ebenfalls Papierführungsfinger angeordnet sind, die aber nicht wegschwenkbar sind und sich verkanten, sondern die ihren Abstand von der Walze dauernd gleichhalten und so das Papier straff und gleichmäßig führen, so daß es bis zum untersten Rand beschrieben werden kann. Trotzdem .sind diese Papierführungsfinger beweglich und weichen den aufschlagenden Typen aus.
- Das wird dadurch erreicht, daß die dem Walzenumfang angepaßten Führungs- und Haltefinger zu sich parallel längs der Walze verschoben werden und ebenso, durch einen Anschlag ,ausgeklinkt, in ihre Grundstellung zurückschnellen.' An einem festen Punkt des Wagens einerseits und ,an .den verschiebbaren Papierführungsfingern andererseits sind Federn angeordnet, die sich ,bei dem Verschieben der Finger spannen, bis sie, durch Anschläge ausgeklinkt, die dem Typenanschlag ausgewichenen Papierführungsfin,ger in deren Grundstellung zurückreißen.
- Die ganze Papierführungsvorrichtung nach der Erfindung bildet mit allen ihren Teilen einen für sich bestehenden Bauteil.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt. Es zeigen Abb. i eine Frontansicht der Papierwalze finit der neuen Vorrichtung, Abb. z eine Seitenansicht voll Abb. i, Abb. 3 eine Draufsicht auf die Hemmungsteile der Vorrichtung.
- Die Abbildungen zeigen im einzelnen die Papierwalze a mit den beiden neuen Führungsteilen b, ihren Begrenzungsanschlägen Cl-C2 und ihren Rückfederungen d, von denen sie in der Ruhelage gehalten werden. Diese Federnd sind in ihrer Spannung so gehalten, daß sie von der Wagenzugfeder leicht überwunden werden können. Die Papierführer b, die auf einer Schiene f angeordnet sind, besitzen' Nasen g, die an einem Stift lt zum Anliegen kommen, wenn der Papierschlitten bestimmte Stellungen .erreicht hat. Der Stift lt ist an einer nachgiebigen Blattfeder i befestigt. Sonst zeigen die Abbildungen noch eine angedeutete Typ.enhebelführung h und die Papierhalteschiene L.
- Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist wie folgt: Beim Schreiben gleitet der Papierschlitten schrittweise nach links und damit auch die Teile b, bis diese mit ihrer Nase g an den Stift h der Blattfeder i#anstoßen. Die Teile b werden nun so lange festgehalten, bis sich der Papierwagen .so weit bewegt hat, daß die Anschläge c2 an den Teil b. anschlagen, was, ungefähr am Ende eines Schaltschrittes des Wagens geschieht, und wodurch die Nase g des. Teils b von ,dem Haltestift 1z weggleitet und der Teil b unter Einwirkung seiner Feder d in die Ruhelage zurückschnellt. Dadurch hat der Teil b die Anschlagstelle der Typen übersprungen und kann mit letzteren nie in Konflikt kommen. In Abb. i der Zeichnung hat der Führungsteil b (links) diejenige Stellung eingenommen, in der beim nächsten Typenanschlag seine Auslösung und Rückkehr in die Ruhestellung bewirkt wird.
- Die konstruktive Ausführung kann auch geändert werden, so z. B. durch Anordnung der neuen Führungsteile zum Umlegen oder ihre Anordnung als verschiebbare Randsteller oder in Verbindung mit einer Tabulatorvorrichtimg o. dgl.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Papierführung an Schreibmaschinen aus am Papierwagen angeordneten, an der Schreibwalze anliegenden Papierführungs-und Haltefingern, die während des Vorb.eigangs vor der Typenanschlagstelle von einem Anschlag so gesteuert werden, daß sie den aufschlagenden Typen ausweichen, um die von ihnen in ihrer Grundstellung bedeckte Fläche für das Beschriften freizugeben und nach einigen Schaltschritten selbsttätig in ihre Grundstellung zurückschnellen, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Walzenumfang angepaßten Führungsuni Haltefinger zu sich parallel längs der Walze verschoben werden und ebenso, durch einen Anschlag ausgeklinkt, in ihre Grundstellung zurückschnellen. z. Papierführung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einerseits an einem Fest= Punkt des - Wagens und andererseits an dem verschiebbaren P,apierführungsfinger angreifende Federn, die sich bei dem Verschieben der Finger spannen, bis sie, durch Anschläge ,ausgeklinkt, die dem Typenanschlag ausgewichenen Papierführungsfinger in deren Grundstellung zurück-reißen. 3. Papierführung nach Anspruch i bis z, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit allen ihren Teilen einen für sich bestehenden Bauteil bildet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE48800D DE677905C (de) | 1936-09-27 | 1936-09-27 | Papierfuehrungsvorrichtung an Schreibmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE48800D DE677905C (de) | 1936-09-27 | 1936-09-27 | Papierfuehrungsvorrichtung an Schreibmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE677905C true DE677905C (de) | 1939-07-05 |
Family
ID=7080759
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE48800D Expired DE677905C (de) | 1936-09-27 | 1936-09-27 | Papierfuehrungsvorrichtung an Schreibmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE677905C (de) |
-
1936
- 1936-09-27 DE DEE48800D patent/DE677905C/de not_active Expired
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