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DE677817C - Schusszahlregler fuer automatische Feuerwaffen - Google Patents

Schusszahlregler fuer automatische Feuerwaffen

Info

Publication number
DE677817C
DE677817C DEM130970D DEM0130970D DE677817C DE 677817 C DE677817 C DE 677817C DE M130970 D DEM130970 D DE M130970D DE M0130970 D DEM0130970 D DE M0130970D DE 677817 C DE677817 C DE 677817C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
trigger
ratchet
shots
rate regulator
ratchet wheel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM130970D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mauser Werke AG
Original Assignee
Mauser Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mauser Werke AG filed Critical Mauser Werke AG
Priority to DEM130970D priority Critical patent/DE677817C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE677817C publication Critical patent/DE677817C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A19/00Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
    • F41A19/01Counting means indicating the number of shots fired
    • F41A19/02Burst limiters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Schußzahlregler für automatische Feuerwaffen Die automatischen Waffen haben im allgemeinen einen Abzug für Einzel- und einen für Dauerfeuer. Bei gezogenem Dauerfeuerabzug schießt die Waffe so lange; bis der Abzug losgelassen wird oder der Munitionsvorrat an der Waffe erschöpft ist. Es wird angestrebt, ein Ziel reit möglichst geringem Munitionseinsatz zu bekämpfen. Da nun die Zieleinrichtungen, vor ,allem zur Bekämpfung beweglicher Ziele, noch nicht ausreichen, daß zur Bekämpfung eines beweglichen Zieles die Abgabe einzelner gut gezielter Schüsse genügt, so ist man bestrebt, mit möglichst kurzen Feuerstößen auszukommen. Die einzelnen Schüsse einer Serie sollen möglichst dicht aufeinanderfolge,n; hieraus entsteht die Forderung nach einer hohen Schußfolge. Gerade diese hohe Schußfolge führt ,aber leicht zur Munitionsverschwendung, da der Schütze bei der schnellen Schußfolge gar nicht in der Lage ist, den Abzug so schnell wieder loszulassen, daß nur drei oder vier Schuß in einem Feuerstoß verfeuert werden.
  • Es sind schon Vorrichtungen bekannt, bei denen die Abgabe nur einer bestimmten Anzahl Schüsse erreicht wird, wenn der Schütze den Abzug über eine bestimmte Schußzahl hinaus festhält, wobei es dem Schützen aber auch möglich ist, durch früheres Loslassen des Abzuges kürzere Feuerstöße abzugeben. Durch die schnelle Schußfolge kann aber praktisch ein kürzerer Feuerstoß durch die Bemessung der Betätigungsdauer am Abzug nicht genau erzielt werden, so daß die einmal mit der Vorrichtung festgelegte Schußzahl, die in manchen Fällen noch zu hoch ist, trotzdem abgegeben wird. Außerdem muß der Schütze dabei den größten Teil der Aufmerksamkeit statt auf das Ziel auf den Abzug richten, was natürlich dem Zielvorgang abträglich ist.
  • Gemäß der Erfindung wird nun dieser übelstand dadurch beseitigt, daß der vom Schaltradnocken des Schaltwerkes zurückzulegende Weg durch von außen zu verstellende Stellglieder zur Einstellung der 'Schußzahl veränderbar ist.
  • Die Stellglieder sind vorzugsweise als Schieber -ausgebildet, die als Anschlag für den Nocken des Schaltrades dienen. Wenn dann der Nocken des Schaltrades, welcher auf dem vom Abzug beeinflußten, in an sich bekannter Weise längs verschieblichen Klinkenhebel gelagert ist, an dem Schieber zur Anlage kommt, wird bei der nächsten Betätigung der Schaltklinke, da eine weitere Drehung des Schaltrades nicht mehr möglich ist, der längs verschiebliehe Teil so verschoben, daß @er außer Eingriff mit dem gezogenen Abzug kommt.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann außerdem eine vom Abzug unabhängige Sperre vorgesehen sein, die derart arbeitet, daß die Waffe auch dann eine bestimmte Anzahl von Schüssen abgibt, wenn der Schütze den Abzug nur kurz betätigt. Diese Sperre hält dann an Stelle des Abzuges den längs verschieblichen, das Schaltrad tragenden Teil so lange in der Arbeitsstellung, bis in der oben angegebenen Weis.-die Auslösung durch die Verschiebung erfolgt.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel in teilweise schematischer Darstellung erläutert.
  • Fig. i stellt die Einrichtung gemäß der Erfindung in Verbindung mit dem Abzug in der Ruhelage dar.
  • Fig. 2 zeigt die Einrichtung bei gezogenem Abzug, wobei sich das Verschlußstück noch in seiner hintersten Lage befindet.
  • Fig. 3 zeigt die Einrichtung mit dem Abzug in dem Augenblick, in dem das nach vorm. gleitende Verschlußstück die Trennung der Abzugsteile bewirkt.
  • In Fig. q. ist eine Weiterausbildung der Einrichtung gemäß der Fig. i bis 3 veranschaulicht.
  • Der Abzugstollen i hält das Verschlußstück2 in Ruhelage, in geöffneter Stellung fest. Der Abzug 3 wirkt unter Vermittlung des Klinkenhebels q., der in einem federbelasteten Schieber 5 gelagert ist, auf den Abzugstollen ein. Der Schieber,5 wird durch die Feder 6 in eine solche Lage gedrückt, daß Abzug 3, Klinkenhebel 4. und Abzugstollen i miteinander in Eingriff stehen.
  • Der Klinkenhebel q. trägt an seinem vorderen Ende ein Schaltrad 7, das sich mit einem Nocken 7a gegen das Gehäuse 8 oder einen zum Zwecke der Schußzahlverstellung im Gehäuse gelagerten Schieber g ,abstützt. Das Schaltrad 7 dreht sich um den in dem Klinkenhebel q. gelagerten Bolzen io und wird durch die -Feder i i in seiner Ruhelage giehalten bzw. nach beendeter Drehbewegung in diese zurückgeführt.
  • Das Schaltrad 7 steht bei gezogenem Abzug in Eingriff mit der Bim Gehäuse gelagerten federbelasteten Sperrklinke 12 und der ebenfalls federbelasteten Scbaltklinkc 13, die schwenkbar im Schalthebel i¢ sitzt. Der Schalthebel 14 ragt mit dem freien Ende in die Bahn des Verschlußstückes.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Durch Ziehen des Abzuges 3 wird über die Klinke 15 der rechte Arm des Klinkenhebels q. nach unten und der andere, das Schaltrad tragende Arm aufwärts bewegt. Dabei wird durch die Nase q.a der Abzugstollen i mitgenommen und das Verschlußstück freigegeben (Fig.2), während das Schaltrad nach oben bewegt wird und mit den Klinken 12 und 13 in Eingriff kommt. Das vorlaufende Verschlußstück gleitet über den Schalthebel 14, drückt diesen nach unten und schaltet dadurch das Schaltrad um einen Zahn iin Linksdrehsinn weiter. Eine zweite Schaltung erfolgt während des Rücklaufes des Verschlußstückes. Dabei sorgt die Sperrklinke 12 dafür, daß das Schaltrad in der neuen Stellung bis zur nächsten Schaltung verharrt.
  • Hält der Schütze den Abzug fest, so wird das Schaltrad immer weiter im Linksdrehsinn bewegt, bis schließlich der Nocken 7a sich gegen den Gehäuseanschlag 8a legt. Bei der nächsten Schaltung bewirkt sodann die Bewegung des Schalthebels 1q. mit der Schaltklinke 13 eine Verschiebung des Schaltrades nach links, welches zugleich den Klinkenhebel q. und mit ihm den Schieber 5 nach links mitbewegt. Dabei kommt der Abzug 3 außer Eingriff mit der Klinke 15 (Fig. 3), so daß der Klinkenhebel ¢ und der Abzugstollen i unter Wirkung ihrer Federn 16 und 17 nach oben -schnappen, wodurch das Verschlußs.tück hinten festgehalten und das Feuer unterbrochen wir d. Das Schaltrad 7 wird nach dem Abspringen des Klinkenhebels q. vom Abzug 3 der Wirkung der Klinken 12 und 13 entzogen und springt unter Vermittlung der Feder i i in seine Ruhelage zurück. Nach Loslassen des Abzugsbügels und erneutem Abziehen wiederholt sich das Spiel von neuem.
  • Der Anschlag ga für den Nocken 7a kann sowohl fest am Gehäuse 8 als auch an einem Schieber g oder einem sonst beweglich im Gehäuse gelagerten Teil angebracht sein. Bei den bekannten festen Anschlägen ist die Schußzahl bei jedem Feuerstoß ,eine feststehende. Die Schußzahl kann durch entsprechende Verstellung des , Schiebiers entweder selbsttätig oder von Hand verschieden gemacht werden, wobei der Abstand der beiden Anschläge 8a und ga voneinander vergrößert oder verkleinert wird. Dadurch kann z. B. ein periodischer Wechsel der Feu@erstö8e erreicht werden. An Stelle des Anschlages ga kann natürlich auch der Anschlag 8a im Gehäuse verschiebbar angeordnet werden. Durch Verschieben des Anschlages 8a wird dann dasselbe erreicht wie durch Verschieben des Anschlages ga.
  • Bei der in den Fig. i bis 3 dargestellten Anordnung ist es möglich, durch früheres Loslassen des Abzuges auch kürzere Feuerstöße abzugeben. Denn sobald der Abzug 3 losgelassen wird, bewegt sich der Abzugstollen i nach oben und hält das Verschlußstück fest.
  • In ??i,j. q. ist die Einrichtung der Fig. i bis 3 noch dahin vervollkommnet worden, daß auch bei nur kurzem Ziehen des Abzuges stets die mit dem Schaltrad eingestellte bestimmte: Anzahl von Schüssen abgegeben wird. Zu diesem Zweck wird die Einrichtung durch eine Sperre 1ß ergänzt, die mit dem Klinkenhebel q. auf der Seite des Abzuges 3 in Zusammengriff kommt. Ist min die mit dem Schaltrad eingestellte Schußzahl noch nicht vollständig abgegeben und wird der Abzug 3 losg,-lass.en, so wird der Klinkenhebel q. und damit auch der Stollen i durch die Sperre in der untren Lage festgehalten. Erst wenn das Schaltrad an dem festen Gehäuseteil. 8a zum Anschlag gekommen ist, rückt der Abzugstollen i durch die selbsttätige Unterbrechung des Abzuges 3 in die Sperrlage, indem der Klinkenhebel q. nach links verschoben wird und aus der Sperre 18 und bei evtl. noch gezogenem Abzug 3 auch noch .aus diesem ausrastet.

Claims (1)

  1. PATEN'rANSpRÜcIiF: i. Schußzahlregler für automatische Feuerwaffen, bei welchem bei Dauerfeuereinstellung die Schußzahl mittels eines Schaltwerkes begrenzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der vom Schaltradnocken (7a) des Schaltwexkes zurückzulegende Weg durch von außen zu verstellende Stellglieder veränderbar ist. a. Schußzahlregler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellglieder als Schieber (9 oder 8a) ausgebildet sind, welche als Anschlag für den Nocken (7 a) des Schaltrades (7) dienen. 3. Schußzahlregler nach den Ansprüchen i und a, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltrad (7) des Schaltwerkes (7, 13) auf dem vom Abzug (3) beeinflußten, in an sich bekannter Weise längs verschieblichen Klinkenhebel (q.) gelagert ist, der nach Anschlag des Nockens (7a) des Schaltrades (7) an dem Stellglied (8a) bei der nächsten Betätigung der Schaltklinke (i3) außer Eingriff mit dem gezogenen Abzug verschoben wird. q.. Schußzahlregler nach den Ansprüchen i bis 3, gekennzeichnet durch eine vom Abzug unabhängige Sperre (18), die den das Schaltrad (7) tragenden Teil (q.) in der Arbeitslage .auch bei freigegebenem Abzug festhält.
DEM130970D 1935-05-12 1935-05-12 Schusszahlregler fuer automatische Feuerwaffen Expired DE677817C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM130970D DE677817C (de) 1935-05-12 1935-05-12 Schusszahlregler fuer automatische Feuerwaffen

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DEM130970D DE677817C (de) 1935-05-12 1935-05-12 Schusszahlregler fuer automatische Feuerwaffen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE677817C true DE677817C (de) 1939-07-03

Family

ID=7332134

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM130970D Expired DE677817C (de) 1935-05-12 1935-05-12 Schusszahlregler fuer automatische Feuerwaffen

Country Status (1)

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DE (1) DE677817C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1297002B (de) * 1966-03-31 1969-06-04 Heckler & Koch Gmbh Schusszaehler fuer automatische Feuerwaffen mit Hahnschlagzuendung
FR2201451A1 (de) * 1972-10-02 1974-04-26 Sturm Ruger & Co
US4619183A (en) * 1983-05-09 1986-10-28 Benelli Armi S.P.A. Device for causing a firearm to fire in controlled bursts
EP2267394A1 (de) * 2009-06-22 2010-12-29 Maruzen Company Limited Spielzeugpistole

Cited By (6)

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US8051848B2 (en) 2009-06-22 2011-11-08 Maruzen Company Limited Toy gun
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