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DE677138C - Vorrichtung zum Senden von Energieimpulsen in periodisch wiederkehrenden, nach Bedarf regelbaren Zeitabstaenden - Google Patents

Vorrichtung zum Senden von Energieimpulsen in periodisch wiederkehrenden, nach Bedarf regelbaren Zeitabstaenden

Info

Publication number
DE677138C
DE677138C DER100361D DER0100361D DE677138C DE 677138 C DE677138 C DE 677138C DE R100361 D DER100361 D DE R100361D DE R0100361 D DER0100361 D DE R0100361D DE 677138 C DE677138 C DE 677138C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hollow cylinder
container
compartment
steel balls
container compartment
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER100361D
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Reinert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DER100361D priority Critical patent/DE677138C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE677138C publication Critical patent/DE677138C/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Senden von Energieimpulsen in periodisch wiederkehrenden, nach Bedarf regelbaren Zeitabständen Man kennt bereits Vorrichtungen zum Senden von Energieimpulsen in regelbaren Zeitabständen, bei denen Stahlkugeln odergleichwertige feste Körper aus einem ersten Behälterabteil nacheinander in ein zweites überführt werden und auf diesem überführungswege in den ihrer Einlagerung entsprechenden Zeitabständen Stromkreise mittels eines Fühlhebels schließen und öffnen.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine nach Art eines Zählwerkes arbeitende Vorrichtung zum Senden eines elektrischen, mechanischen oder optischen Energieimpulses in einem periodisch wiederkehrenden, nach Belieben regelbaren Zeitabstand, bei der ebenfalls Stahlkugeln oder gleichwertige feste Körper Verwendung finden, die aus einem ersten Behälterabteil nacheinander in ein zweites überführt werden. Die Besonderheit der Vorrichtung besteht darin, daß durch das überführungsmittel eine bestimmte Anzahl fester Körper, vorzugsweise Stahlkugeln, aus demersten Behälterabteil einzeln nacheinander in" das zweite überführt werden und nach überführung des letzten festen Körpers in das zweite Abteil an der Stelle, wo das überführungsmittel jetzt keine Kugel o. dgl. aufweist, eine elektrische, mechanische oder optische Fühleinrichtung in Tätigkeit tritt und einen Energieimpuls beliebiger Art, z. B. einen Stromimpuls, auslöst, durch den alle Stahlkugeln aus dem zweiten Behälterabteil in das erste zurückbefördert- werden und zugleich ein Steuerschalter an der Empfangsstelle betätigt wird. Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht beispielsweise eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes.
  • Abb. i zeigt die Vorrichtung in Längsansicht.
  • Abb.2 entspricht der Darstellung nach Abb. i, zeigt aber den feststehenden Kugelbehälter und den diesen umfassenden drehbaren Hohlzylinder im Axialschnitt.
  • Abb.3 ist ein Querschnitt nach Linie III-III in Abb. 2, gesehen in Pfeilrichtung. Abb.4 entspricht dem Querschnitt nach Abb.3, zeigt aber den drehbaren Hohlzylinder und die mit diesem zusammenarbeitenden Stromschaltmittel in wirksamer Stellung.
  • Abb.5 und 6 zeigen, maßstäblich vergrößert, im Längs- und im Querschnitt bauliche Einzelheiten des feststehenden Kugelbehälters.
  • In einem auf einer Grundplatte i ruhenden Bock 2 ist auf einer Welle 3 festsitzend ein Hohlzylinder 4 drehbar gelagert. Dieser Hohlzylinder 4 umfaßt konzentrisch einen feststehenden, von einer Stütze 6 getragenen Kugelbehälter 6, der ebenfalls die Form eines Hohlzylinders aufweist. In diesen Kugelbjehälter 5 ragt durch einen Schlitz 12 der Vorder. wand hindurch (Abb.2) eine zurückschiebbare, auf dem freien Ende einer in einem Auglager 8 gleitbar gelagerten Stange g festsitzende Scheideplatte 7 hinein, welche den Kugelbehälter in ein oberes und ein unteres Abteil teilt. Diese Stange g wird von einem Zugmagneten io gesteuert, mit dessen Anker 1 i sie fest verbunden ist.
  • In die Außenfläche des Mantels des drehbaren Hohlzylinders 4 ist eine Ringnut 13 eingedreht. An einer Stelle ihres Umfanges ist diese Ringnut 13 mit einer Abflachung 14 versehen. In der Mitte dieser Abflachung befindet sich ein in die Wandung des drehbaren Hohlzylinders 4 radial gebohrtes Loch 15, das sich nach der Hohläylindermitte zu trichterförmig erweitert und so bemessen ist, daß es von den in bestimmter Zahl vorgesehenen Kugeln bei jedem Umlauf des Hohlzylinders 4 je eine aufzunehmen vermag.
  • In der unteren Hälfte der zylindrischen Wandung des feststehenden Kugelbehälters 5 ist ein länglicher Schlitz 16 vorgesehen (Abb. 5 und 6), der sich zweckmäßigerweise über i/8 des Umfanges der Kugelbehälterwandung erstreckt, etwa vom tiefsten Punkt aus im Gegensinn zur Drehrichtung. In die untere Hälfte des Kugelbehälters 5 ist außerdem eine Schrägfläche 17 eingebaut, welche dafür sorgt, daß von den Kugeln auch die letzte sicher und ordnungsmäßig in das Loch 15 gelangt. In die Ringnut 13 greift ein Fühlhebel 18 ein, der an einem feststehenden Zapfen i9 ,schwingbar aufgehängt ist. Mit diesein Fühlhebel steht .ein zweiter Arm 2o in festem Zusammenhang. Wenn der Fühlhebel 18 auf dem zylindrischen Teil der Ringnut 13 schleift und in dem Loch 15 (der sog. Mitnahmezelle) eine Kugel steckt, wird durch den Arm 2o die federnde Zunge 21 außer Berührung mit dem Kontaktstift 22 gehalten (Abb.3). Steckt dagegen keine Kugel in der Mitnahmezelle 15, so legt sich der Fühlhebel 18 gegen die Abflächung 14, sobald diese an ihm vorbeistreicht. Hierbei gehen der Fühlhebel 18 und der Arm 2o in die Lage nach Abb.4 über, so daß sich die federnde Zunge 21 an den Kontaktstift 22 legt, was wiederum zur Folge hat, daß über das Netz einerseits der die Spule des Magneten enthaltende Stromkreis 23, 23, andererseits der im N.ebenschluß 24,24 liegende Steuerschalter der an der Empfangsstelle zu betätigenden Apparatur (Abstellvorrichtung, Registriervorrichtung u. dgl.) geschlossen wird.
  • Die beschriebene Vorrichtung arbeitet folgendermaßen: Soll z. B. nach jeder zehnten Umdrehung der Welle 3 ein Stromimpuls an die Erupfangsstelle gesandt werden, so legt man neun Kugeln in die untere Hälfte des feststehenden Kugelbehälters 5 und setzt dann die Welle 3 mit dem darauf sitzenden Hohlzylinder 4 in Drehbewegung (Pfeilrichtung). Sobald die Mitnahmezelle 15 unter den Schlitz 16 des feststehenden Kugelbehälters 5 gelangt (Abb. 5 und 6), fällt eine Kugel in dieselbe herab und geht hierbei in die aus Abb.3 ersichtliche Stellung über. Bei der Weiterdrehung des Hohlzylinders ¢ wird diese Kugel durch die äußere Mantelfläche des Kugelbehälters 5 daran gehindert, zurückzuweichen, so daß sie beim Vorbeistreichen an dem Fühlhebel 18 es diesem unmöglich macht, sich unter Einwirkung der federnden Zunge 21 gegen die Abflachung 14 des Hohlzylinders 4 zu legen. Sobald die MitnahmezeIle 15 die obere Kante 5' des Kugelbehälters 5 überschritten hat, fällt die in ihr befindliche Kugel auf die Scheideplatte 7, d. h. in das obere Abteil des Kugelbehälters 5 herab. Bei der Weiterdrehung des Hohlzylinders gelangt eine' zweite Kugel in die Mitnahmezelle 15, und der Vorgang spielt sich darauf von neuem in der eben beschriebenen Weise ab und so fort, bis alle neun Kugeln in das obere Abteil des Kugelbehälters überführt worden sind. Die bei der Weiterdrehung des Hohlzylinders 4 am F ühlhebel 18 vorbeistreichende Abflachung 14 gestattet nunmehr diesem Fühlhebel, den jetzt keine Kugel mehr behindert, unter Einwirkung der federnden Zunge 21 nach rechts auszuschwingen und dabei in die aus Abb.4 ersichtliche Lage überzugehen, in welcher durch den Kontaktstift 22 der Stromkreis 23, 23 und zugleich auch der Nebenschlußkneis 24, 24 über das Netz geschlossen werden. Die Schließung des Stromkreises 23, 23 bewirkt die Erregung der Spule des Magneten i o, was die Anziehung des Ankers i i und mithin das Heraustreten der Scheideplatte 7 aus dem Kugelbehälter 5 zur Folge hat. Bei diesem Rückzug der Scheideplatte 7 fallen alle Kugeln aus dem oberen Kugelbehälterabteil in das untere Behälterabteil herab, und die Vorrichtung kann, nachdem durch die Schließung des Nebenschlußkreises 24,24 auch der Steuerschalter der an der Empfangsstelle zu betätigenden Einrichtung in Wirksamkeit getreten ist, ohne Unterbrechung ihr Arbeitsspiel unter Wiederöffnung der Stromkreise 23, 23 und 24, 24 von neuem beginnen, um es sodann in der vorbeschriebenen Weise fortzusetzen. Es leuchtet ohne weiteres ein, daß man es in der Hand hat, durch passende Wahl der Kugelzahl die Zeitabstände der zu sendenden Stromimpulse nach Belieben zu ändern.
  • Selbstverständlich können an Stelle der Kugeln auch andere feste Körper verwendet und zur Umsetzung des Erfindungsgedankens in die Wirklichkeit andere Ausführungsformen als die eben beschriebene gewählt werden. So insbesondere kann die Fühleinrichtung anstatt zur Inspielsetzüng elektrischer zur Auslösung mechanischer Kräfte oder optischer Strahlenenergie eingerichtet werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Senden von Energieimpulsen in periodisch wiederkehrenden, nach Bedarf regelbaren Zeitabständen, bei welcher feste Körper, wie Stahlkugeln, nacheinander aus einem ersten Behälterabteil in ein zweites überführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß durch ein überführungsmittel eine bestimmte Anzahl fester Körper, vorzugsweise Stahlkugeln, aus dem ersten Behälterabteil einzeln nacheinander in das zweite überführt werden und nach Überführung des letzten festen Körpers in das zweite Abteil an der Stelle, wo das Überführungsmittel jetzt keine Kugel o. dgl. aufweist, eine elektrische, mechanische oder optische Fühleinrichtung in Tätigkeit tritt und einen Energieimpuls beliebiger Art, z. B. einen Stromimpuls, auslöst, durch den zugleich alle Stahlkugeln aus . dem zweiten Behälterabteil in das .erste zurückbefördert werden und ein Steuerschalter an der Empfangsstelle betätigt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Behälterabteile durch eine in einen feststehenden Hohlzylinder (5) hineinragende, beim Erregen eines Zugmagneten (10, 11) aus diesem zurücktretende Scheideplatte (7) gebildet sind und uin diesen feststehenden Hohlzylinder (5) ein Hohlzylinder (4) fortlaufend zur Überführung der Stahlkugeln aus dem ersten Behälterabteil in das zweite gedreht wird, welcher nach dem überführen der letzten Stahlkugel zum Schließen der Stromkreise (23, 23 und 24, 24) einen Fühlhebel (18, 2o) an der Stelle, wo die Stahlkugel fehlt, freigibt.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch den am Ende jedes periodisch wiederkehrenden Zeitabstandes oder Arbeitsvorganges einsetzenden Energieimpuls das gefüllte zweite Behälterabteil in das erste ohne Unterbrechung der Drehung des Hohlzylinders (4) innerhalb des Zeitabschnittes entleert wird, der zwischen zwei Schließungen des Stromkreises liegt und einer Einstellung der Vorrichtung auf Null entspricht.
DER100361D 1937-09-25 1937-09-25 Vorrichtung zum Senden von Energieimpulsen in periodisch wiederkehrenden, nach Bedarf regelbaren Zeitabstaenden Expired DE677138C (de)

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DER100361D DE677138C (de) 1937-09-25 1937-09-25 Vorrichtung zum Senden von Energieimpulsen in periodisch wiederkehrenden, nach Bedarf regelbaren Zeitabstaenden

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DE677138C true DE677138C (de) 1939-06-20

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DER100361D Expired DE677138C (de) 1937-09-25 1937-09-25 Vorrichtung zum Senden von Energieimpulsen in periodisch wiederkehrenden, nach Bedarf regelbaren Zeitabstaenden

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DE (1) DE677138C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1081955B (de) * 1957-01-15 1960-05-19 Ncr Co Elektrische Reihenschalteinrichtung
DE1126964B (de) * 1959-11-18 1962-04-05 N S M Appbau Ges Mit Beschraen Mechanisch betaetigter Schalter fuer Spielautomaten mit selbsttaetiger, zufallsabhaengiger Veraenderung der Schaltzeiten

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1081955B (de) * 1957-01-15 1960-05-19 Ncr Co Elektrische Reihenschalteinrichtung
DE1126964B (de) * 1959-11-18 1962-04-05 N S M Appbau Ges Mit Beschraen Mechanisch betaetigter Schalter fuer Spielautomaten mit selbsttaetiger, zufallsabhaengiger Veraenderung der Schaltzeiten

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