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DE677092C - Verschluss - Google Patents

Verschluss

Info

Publication number
DE677092C
DE677092C DEA83163D DEA0083163D DE677092C DE 677092 C DE677092 C DE 677092C DE A83163 D DEA83163 D DE A83163D DE A0083163 D DEA0083163 D DE A0083163D DE 677092 C DE677092 C DE 677092C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
guide
lock
bit
keyhole
locking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA83163D
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Meyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG Fahrkartendrucker GmbH
Original Assignee
AEG Fahrkartendrucker GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG Fahrkartendrucker GmbH filed Critical AEG Fahrkartendrucker GmbH
Priority to DEA83163D priority Critical patent/DE677092C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE677092C publication Critical patent/DE677092C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B17/00Accessories in connection with locks
    • E05B17/14Closures or guards for keyholes
    • E05B17/16Closures or guards for keyholes shaped as pins or key bits

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Verschluß Die Erfindung betrifft ein Schloß. Dieses soll die Aufgabe erfüllen, ,auf möglichst einfache und billige Weise einen Verschluß zu schaffen, der die Sicherheit gewöhnlicher Kastenschlösser übertrifft. Diese Aufgabe wird unter Anwendung der bekannten,und im Handel erhältlichen sog. Schlüssellochsperrer mit einem Führungs- und einem Schließbart gelöst.
  • Schlüssellochsperrer dienen zum zeitweisen Versperren des Schlüsselloches, nachdem das Schloß abgeschlossen -ist. Durch diese Maßnahme soll verhindert werden, daß von unbefugter Seite in das Schlüsselloch ,ein Schlüssel, Dietrich o. dgl. hineingesteckt werden kann, um das Schloß aufzuschließen. Der Lochsperrer besteht aus einem Führungsdorn, dessen vorderer Teil, in den der Schlüssel hineingesteckt wird, feststehend und dessen hinterer Teil v erdrehbar angeordnet ist. Auf dem vorderen Teil befindet sich ein Führungsbart, der-in der Führung des Schlüsselloches eine Verdrehung des vorderen Teiles verhindert. Auf dem verdrehbaren hinteren Teil sitzt ein Schließbart, der mit Hilfe des Schlüssels verdreht werden kann, wodurch ein Verschwenken des Schließbartes hervorgerufen wird. Befinden sich Führungsbart und Schlüsselbart in ein und derselben Ebene, so kann der Schlüssel aus dem Sperrer nicht entfernt werden. In dieser Stellung wird der Sperrer in das Schlüsselloch eingeführt. Wird nun mit Hilfe des Schlüssels der Schließbart gegenüber dem Führungsbart um 9o° verschwenkt, so kann der Schlüsselabgezogen werden, während der Sperrex in dem Schlüsselloch verbleibt und aus diesem nicht entfernt werden kann, weil sich der Schließbart beim Verschwenken hinter Zühaltungen des Schlosses gelegt hat. Erst durch Einführen des Schlüssels in den Lochsperrex kann der Schließbart wieder in die Ebene des Führungsbartes geschwenkt werden und in dieser Stellung der Lochsperrer aus dem Schlüsselloch entfernt werden. Hiernach ist es erst möglich, das Schloß in üblicher Weise aufzuschließen.
  • Es ist bereits bekannt, einen Schlüssellochversperrer als Sperrglied eines Verschlusses zu verwenden, wobei ein Versperrer in einem für den beabsichtigten Zweck hergerichteten Gehäuse eingeführt und so mit ihm verschlossen wird, daß sein Dorn eine gegenseitige Bewegung der miteinander zu verschließenden Teile verhindert.
  • Die Erfindung bezieht sich nun auf :einen Verschluß, bei dem- ,ein Schlüssellochsperrer mit einem Führungs- und einem Schließbart in eine mit einem der zu verschließenden Teile verbundene Führungsbüchse eingeführt und in dieser verschließbar ist, so daß sein Führungsdorn eine gegenseitige Bewegung der zu verschließenden Teile verhindert.
  • Die Erfindung bezweckt eine Verbesserung des Verschlusses dieser Gattung und besteht darin, daß die Führungsbüchse mit einer sich von dem Einführkanal für den Versperre,r seitlich erstreckenden Aussparung versehen ist, in die der Sperrbart des Versperrers in aufgeschlossener Stellung eintreten kann. Dies hat den wesentlichen Vorteil, daß es nicht erforderlich ist, den Schlüssellochsperrer aus der Führungsbüchse zu entfernen.
  • Eine weitere vorteilhafte Einzelheit der Erfindung besteht darin, daß ein an dem verdrehbaren Teil des Führnungsidornes angebrachter Anschlagstift in einer zu dem Schließbart senkrecht stehenden Ebene .angeordnet ist. Die Erfindung sieht ferner einen in einer Rille der Führungsbüchse untergebrachten Sprengring vor, der ein Durchschieben des Führungsbartes nach innen verhindert.
  • Diese Einzelheiten der Erfindung haben den Vorteil, daß der Sperrer auch nicht nach vorn aus der Führungsbüchse entfernt werden kann. Das Entfernen aus seiner Führungsbüchse ist bei dem neuen Verschluß im Gegensatz zu den bekannten Ausführungen, bei denen das Schlüsselloch nur zeitweise versperrt ist, nicht notwendig.
  • Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel, und zwar als Schloß für eine Kiste mit Schiebedeckel, dargestellt.
  • Abb. i zeigt die Anordnung kurz vor dem Verschluß, Abb. 2 den vollendeten Verschluß und Abb. 3 die vollendete öffnung des Schlosses.
  • Abb. q. zeigt eine Ansicht und Abb.5 einen Querschnitt durch die Führungsbüchse für den Schlüssellochspexrer. In den Abb. i bis 3 ist mit i die Kiste, und mit 2 der Schiebedeckel bezeichnet, der mit der Kiste verschließbar gemacht werden soll. Zu diesem Zweck ist der Schiebedecke12, mit einer Führungsbüchse 3 versehen, die zur Aufnahme und Führung des Schlüssellochsperrers dient. Der Schlüssellochsperrer besteht aus dem Schlüssel q., dem zweiteiligen Führungsdorn 5, auf dessen feststehendem Teil sich der Führungsbart 6 und dessen verdrehbarem Teil sich der Schließbart 7 befindet. Der verdrehbare Teil des Führungsdornes 5 ist an seinem Ende außerdem mit einem Anschlagstift 8 versehen.
  • Die Führungsbüchse3 besitzt eine schlüssellochartige Führung 9 zur Einführung des Schlüssellochsperrers. Sie weist außerdem eine Aussparung io auf, die so breit gehalten ist, daß sich in ihr der Schließbart 7 verschwenken kann. Außerdem ist eine Rille i i vorhanden, in die ein Sprengring 12 eingesetzt ist.
  • Die Wirkungsweise des Schlosses ist folgende: Nach Abb.3 läßt sich der Schiebedeckel 2 von der Kiste i in der Pfeilrichtung entfernen. Es soll das nach Abb.3 geäffnete Schloß verschlossen werden. Zu diesem Zwecke wird der Schlüssel q. in den Führungsdorn 5 des Lochsperrers hineingesteckt und mit Hilfe des Schlüssels der Schließbart um 9o° derart verschwenkt, daß er in die Ebene des Führungsbartes 6 gelangt (in der Zeichnung nicht dargestellt). Der Führungsbart 6 kann sich hierbei nicht verstellen, da er sich in der schlüssellochartigen Führung 9 befindet. Die Verschwenkung des Schließbartes 7 aus seiner Sperrstellung in die Bahn der Führung 9 ist aus dem Grunde möglich, weil er sich in der Aussparung io der Führungsbüchse 3 befindet.
  • Ist vermittels des Schlüssels q. der Schließ- -bart 7 in die Ebene, des Führungsbartes 6 gebracht und dadurch eine Entriegelung des Sperrers gegenüber der Führungsbüchse erfolgt, so kann nunmehr mit Hilfe des Schlüssels q. der Schlüssellochsperrer weiter in die Führungsbüchse 3 hineingeschoben werden. In diesem Fall steht darin. das Schloß kurz vor dem Verschluß. Dieser Zustand ist in Abb. i dargestellt. Der Führungsbart 6 befindet sich hierbei teilweise in der Aussparung io und teilweise noch in der Führung 9, so daß er wiederum an einer Verdrehung gehindert wird.
  • Ein weiteres Einschieben des Schlüssellochsperrers ist aus dem Grunde nicht möglich, weil der in der Rille i i der Führungsbüchse 3 liegende Sprengring 12 einen kleineren Halbmesser hat als die Hühe des Führungsbartes 6. Der Schiüssellochsperrer kann daher nicht weiter in die Führungsbüchse eingescho-. ben werden, als wie es in Abb. i gezeichnet ist. In diesem Zustand kann der Kistendeckel nicht mehr in Pfeilrichtung (in Abb. 3 angedeutet) verschoben werden, weil sich der Führungsdorn 5 des Schlüssellochsperrers gegen eine Wand der Kiste i legt.
  • Der Schließbart 7 hat eine geringere Hflhie als der Führungsbart 6. Aus diesem Grunde wird dieser von dem Sprengring 12 nicht daran gehindert, von seiner Lage in der Aussparung i o der Führungsbüchse (nach Abb. 3 ) in die in Abb. i dargestellte Lage zu gelangen, in der er sich außerhalb der Führungsbüchse, d. h. hinter dieser, befindet. Um den Verschluß zli vollenden, d. h. um. in dieser Lage den Sperrer mit der Führungsbüchse zu verriegeln, ist es nur erforderlich, den Schlüssel q. um go° zu verschwenken, wodurch der Schließbart 7 geggnüber dem Führungsbart 6 um go° verschwenkt wird und hierdurch in die in Abb.2 gezeigte Stellung gelangt. Nunmehr kann der Schlüssel abgezogen werden, und es ist das Schloß verschlossen. Der hinter der Führungsbüchse 3 liegende Schließbart 7, der sich rächt mehr # in der Ebene der Führung 9 befindet, verhindert ein unbefugtes Verstellen des Sperrens.
  • Der Sprengring 12 verhindert lediglich ein unzulässig weites Hineinschieben des Lochsperrers in die Führungsbüchse 3. Der am Ende des Führungsdornes 5 vorgesehene Anschlagstift 8 macht ein Entfernen des Lochsperrers aus der Führungsbüchse 3 nach vorn heraus unmöglich. Wie ,aus den Abb. 2 und 3 ersichtlich ist, kann in dieser Stellung zwar der Anschlagstift 8 ein Entfernen des Lochsperrers aus der Führungsbüchse 3 nicht verhindern, da er in der Ebene der Führung 9 liegt. In diesem Fall wird jedoch- ein Entfernen des Lochsperrers durch den Schließbart 7 verhindert, der in den beiden Stellungen nach Abb.2 und 3 sich in einer zur Führung 9 senkrecht stehenden Ebene befindet. Liegt der Schließbart nach Abb. i in der Ebene der Führung g, so verhindert in diesem Fall der Anschlagstift 8 ein Entfernen des Schlüssellochsperrers aus der Führungsbüchse 3, da nunmehr dieser sich in einer zur Führung g senkrecht stehenden Ebene befindet.
  • Soll der Lochsperrer zum -erstenmal in die Führungsbüchse 3 eingebracht werden, so darf der Sprengring 12 noch nicht in die Rille i i eingelegt sein, da der Lochsperrer von dieser Seite aus, d. h. also von hinten, in die Führungsbüchse 3 eingeführt werden muß. Alsdann wird erst der Sprengring 12 in die Rille i i eingesetzt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verschluß, bei dem ein Schlüssellochsperrex mit einem Führungs- und einem Schließbart in eine mit einem der zu verschließenden Teile verbundene Führungsbüchse eingeführt und in dieser verschließbar ist, so daß sein Führungsdorn eine gegenseitige Bewegung der zu verschließenden Teile verhindert, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbüchse (3) mit einer sich von dem Einführkanal (g) für den Versperren seitlich erstreckenden Aussparung (i o) versehen ist, in die der Sperrbart (7) des Vexsperrers in aufgeschlossener Stellung eintreten kann.
  2. 2. Schloß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein :an dem verdrehbaren Teil des Führungsdornes (5) ,angebrachter Anschlagstift (8) meiner zu dem Schließbart (7) senkrecht stehenden Ebene angeordnet ist.
  3. 3. Schloß nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbüchse (3) einen m einer Rille (i i) befindlichen Sprengring (12) o. dgl. aufweist, der ein Durchschieben des Führungsbartes (6) nach innen verhindert. '-
DEA83163D 1937-06-03 1937-06-03 Verschluss Expired DE677092C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA83163D DE677092C (de) 1937-06-03 1937-06-03 Verschluss

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DEA83163D DE677092C (de) 1937-06-03 1937-06-03 Verschluss

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE677092C true DE677092C (de) 1939-06-19

Family

ID=6948814

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA83163D Expired DE677092C (de) 1937-06-03 1937-06-03 Verschluss

Country Status (1)

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DE (1) DE677092C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE960339C (de) * 1952-05-24 1957-03-21 Steinbach & Vollmann Druckbolzenverriegelung, insbesondere fuer Stahlmoebel

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE960339C (de) * 1952-05-24 1957-03-21 Steinbach & Vollmann Druckbolzenverriegelung, insbesondere fuer Stahlmoebel

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