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DE676945C - Schaltungsanordnung fuer elektrisch vorgespannte Antrtiebsysteme zum Aufzeichnen grundgeraeuschfreier Tonfilme - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer elektrisch vorgespannte Antrtiebsysteme zum Aufzeichnen grundgeraeuschfreier Tonfilme

Info

Publication number
DE676945C
DE676945C DEE44410D DEE0044410D DE676945C DE 676945 C DE676945 C DE 676945C DE E44410 D DEE44410 D DE E44410D DE E0044410 D DEE0044410 D DE E0044410D DE 676945 C DE676945 C DE 676945C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
capacitor
resistor
electrically
circuit arrangement
current
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEE44410D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Electrical Research Products Inc
Original Assignee
Electrical Research Products Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Electrical Research Products Inc filed Critical Electrical Research Products Inc
Application granted granted Critical
Publication of DE676945C publication Critical patent/DE676945C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B7/00Recording or reproducing by optical means, e.g. recording using a thermal beam of optical radiation by modifying optical properties or the physical structure, reproducing using an optical beam at lower power by sensing optical properties; Record carriers therefor

Landscapes

  • Recording Or Reproducing By Magnetic Means (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für elektrisch vorgespannte Antriebsysteme zum Aufzeichnen grundgeräuschfreier Tonfilme Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für elektrisch vorgespannte Antriebsysteme zur Aufzeichnung grundgeräuschfreier Tonfilme. Solche Tonfilme sind an sich bekannt und werden so hergestellt, daß nach Maßgabe der Lautstärke die mittlere Transparenz derart geändert wird, daß bei den Vorführfilmen an den Stellen kleiner Lautstärken die mittlere Transparenz verkleinert wird. Dies kann durch die Verlagerung der Nullinien der Aufzeichnung oder auch durch Abdecken geschehen. Es ist ferner bekannt, die Einschwingzeit der Regelströme im Verhältnis zur Ausgchwingzeit klein zu wählen und zu diesem Zweck einen Regelstromkreis, bestehend aus Kondensator und Widerstand, vorzusehen.
  • Die Erfindung hat den Zweck, nicht nur die Ein- und Ausschwingzeit in Beziehung zueinander zu bringen derart, daß nach Verschwinden der Amplitude eine gewisse kontrollierbare Zeit verstreicht bis sich der Zustand wieder einstellt, der vor dem Auftreten der Amplitude herrschte, sondern auch die Anlauf- und Abklingzeit praktisch voneinander unabhängig einstellbar zu machen. Hierfür wird nach der Erfindung eine besondere Schaltungsanordnung angegeben, die durch die an sich bekannte Kombination von Kondensator und Widerstand zwecks Erzielung der gewünschten Ein- und Ausschwingzeit in Verbindung mit einer zum Kondensator parallel liegenden Spannungsquelle, dessen Polarität den gleichgerichteten Tonspannungen entgegengesetzt ist, und einem nichtlinearen Widerstand zwischen der Spannungsquelle und dem Steuerorgan gekennzeichnet ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel und weitere Einzelheiten der Erfindung seien an Hand der Abbildungen näher erläutert.
  • Die Strahlen einer Lichtquelle i werden durch ein Linsensystem 2 auf die Öffnungen 3 in den Polen eines permanenten Magneten 4 konzentriert. Das Strahlenbüschel, welches durch die Öffnungen 3 hindurchtritt, wird durch ein Linsensystem 5 auf einen Film 6 geworfen, der mit gleichförmiger Geschwindigkeit durch Zackenrollen 7, ß angetrieben wird. Eine undurchsichtige Platte 9, in welcher eine Blende io angebracht ist, begrenzt die belichtete Fläche auf dem Film 6. Zwei stromleitende Bänder 11, 12 begrenzen die Höhe des auf den Film aufzeichnenden Strahlenbüschels, wobei die Höhe in der Bewegungsrichtung des Films gemessen ist. Wenn ein elektrischer Strom in den Bändern >11, 12 fließt, verändern diese infolge der Kraftwirkung, welche ein stromdurchflossener Leiter in einem magnetischen Felde erfährt, ihren Abstand und vergrößern oder verkleinern die Höhe des auf den Film auffallenden Strahlenbüschels. Es soll ausdrücklich bemerkt werden, daß die Erfindung nicht auf Lichtsteuergeräte nach Art des in der Zeichnung dargestellten beschränkt ist; sondern auch in Verbindung mit schwingenden Spiegeln, schwingenden Blenden und Glimmlampen u: dgl. verwendet werden kann.
  • Die akustischen Wellen werden von einem Mikrophon 13 aufgenommen, die von diesem belieferten Ströme in den Verstärkern 14 und 15 verstärkt. Ein Teil der Ausgangsströme der Verstärker wird der Primärwicklung eines Transformators 16 zugeführt. Die Sekundärwicklung des Transformators ist über einen Kondensator 17 an die Bänder i, i2 des Lichtsteuergerätes angeschlossen, so daß die Höhe des Strahlenbüschels sich mit dem Augenblickswert der von den akustischen Wellen und in -Übereinstimmung mit ihnen beeinflußten Ströme ändert: Die Batterie 18 liefert einen konstanten Ström, der über den Leiter i9; die Bänder zr und 12, den Leiter 2o, den nichtlinearen Widerstand in Form eines Gleichrichters 21, den einstellbaren Widerstand 22 und die Drosselspule ä3 fließt. Die Höhe dieses Stromes kann mittels des Widerstandes 22 eingestellt werden, so daß; solange vom Transforrnator 16 kein Strom geliefert wird, der Abstand der Bänder i i und 12 beliebig gering gemacht werden kann. Die Störgeräusche, welche bei der Wiedergabe eines von dem Film 6 erhaltenen Positivs auftreten, sind um so geringer, je geringer der Abstand der Bänder i 1, 12 im Aufzeichnungsapparat gemacht wird. Der erwähnte konstante Strom kann als statischer Vorspannungsstrom bezeichnet werden.
  • Von der Batterie 18 fließt ferner Strom durch den Leiter 24 zu dem Energiespeicher 25, wobei sich in dem Ladestromkreis der einstellbare Widerstand 26, die Drosselspule 27, der Widerstand 22 und die Drosselspule 23 befindet. Dieser Strom lädt den Energiespeicher 25, der in der Zeichnung als Kondensator dargestellt ist, auf. Die Energie des Kondensators 25 hängt an der Spannung der Batterie 18 und den Widerständen in dem pbenerwähnten Stromkreis ab. Durch den einstellbaren Widerstand z6 kann die Zeit, innerhalb deren der Kondensator seine volle Ladung annimmt, innerhalb weiter Grenzen geändert werden. Die Höhe der erreichten Spannung hängt auch von dem Strome ab, der in dem zum Kondensator 25 parallel liegenden Widerstand 28 fließt, ferner von dem Strome, der in dem ebenfalls zum Kondensator 25 parallel liegenden, durch die Widerstände 29 und 30 gebildeten Stromkreis und endlich von dem Strom, der in dem weiteren Parallelstromkreise; bestehend aus dem Widerstand 35 und den Gleichrichterelementen 31 bis 34, fließt. Der Widerstand 35 ist im allgemeinen durch die inneren Widerstände der Gleichrichterelemente 31 bis 34. ersetzbar. Ebenso können die Widerstände 29 und 3o nach Bedarf fortgelassen werden.
  • Die von Verstärker 15 gelieferten Ströme werden in dem Verstärker 36 weiterverstärkt und der Primärwicklung des Transformators 37 zugeführt. Die Sekundärwicklung des Transformators 37 speist die Doppelwellengleichrichteranordnung 31 bis 34. Der von diesen Gleichrichtern gelieferte Strom fließt über die Widerstände 35 und 30 und lädt den Kondensator 25 auf. Ein geringer Strombetrag fließt auch über den Widerstand 29. Der Strom, welcher den Kondensator 25 auflädt, wirkt im Sinne einer Verminderung der durch die Batterie 18 bewirkten Aufladung des Kondensators. Wenn die. Ladung des Kondensators 25 das umgekehrte Vorzeichen angenommen hat wie die durch die Batterie 18 hervorgerufene Ladung, fließt Strom durch den Widerstand 28 und fließt außerdem Strom in dem Kreise, der durch den Widerstand 26, den Widerstand 27, den Widerstand 22, die Induktivität 23, die Batterie 18 und den Leiter 24 gebildet wird. Dieser anwachsende Strom ruft eine Steigerung des Spannungsabfalls am Widerstand 22 hervor, so daß die Spannung, welche durch die Batterie 18 den Leitungen i9, 2o und somit den Bändern i i, i2 aufgedrückt wird, sich vermindert: Der Ström in den Bändern 11, 12 vermindert sieh also und der mittlere Abstand dieser Bänder vermindert sich ebenfalls. Die Zeit, welche der Kondensator 25 notwendig hat, um seine Ladung vollständig umzukehren, nachdem er von der Batterie i8 geladen wurde, hängt innerhalb weiter Grenzen von dem Betrag der Widerstände 35 und 3o ab. Wenn die Ladungsumkehr sehr -schnell vor sich gehen soll, müssen die Widerstände 35 und 30 klein und der Widerstand 29 unendlich hoch gewählt werden. Die Ladezeit wird dann durch den Nebenschlußwiderstand 28 bestimmt und zu einem geringeren Grade auch durch die in dem Ladestromkreis in Reihe liegenden Widerstände 22 und 26. Der Strom, welcher von dem Kondensator 25 durch den Widerstand 22 fließt, kann als dynamischer Vorspannungsstrom bezeichnet werden.
  • Unter der Annahme, daß die von den Gleichrichtern 31 bis 34 an den Kondensator 25 gelieferte Spannung groß genug ist und während einer genügend langen Zeit bestanden hat, ist der Spannungsabfall am Widerstand 22 ebenso groß wie die Spannung der Batterie 18. Der statische Vorspannungsstrom in den Bändern ii und 12 wird dann zu Null, und die Bänder i i, 12 stellen sich auf einen Abstand ein, der verhältnismäßig groß ist und der durch die mechanische Einstellung der Bänder bestimmt ist. Die Aufzeichnungsvorrichtung ist dann zur Registrierung maximaler Amplituden in der Lage. Ein weiteres Anwachsen .des gleichgerichteten Stromes hat keinen Einfluß auf den Abstand der Bänder 1i, 12, da das Schaltelement 21 wegen seiner unsymmetrischen Leitfähigkeit verhindert, daß der dynamische Vorspannstrom den statischen Vorspannungsstrom umkehrt.
  • Nachdem der Kondensator 25 auf eine Spannung aufgeladen ist, welche den Einfluß der Batterie 18 auf die Bänder 1i, 12 übersteigt, möge die dem Transformator 37 zugeführte Spannung sich auf Null vermindern. Der Kondensator 25 kann sich nicht über die Gleichrichter 3 1 bis 34 entladen. Ein Teil seiner Ladung kann über den Widerstand 29 abfließen, der jedoch, wie bereits erwähnt, normalerweise einen hohen oder einen unendlich hohen Betrag hat. Die Entladung geht deshalb zum größten Teil einerseits über. den Widerstand 28 und andererseits über die Widerstände 26; 22 sowie die Drosseln 27, 23 und die Batterie 18 .vor sich. Die Entladezeit ist im wesentlichen durch die Widerstände 28 und 26 bestimmt. Während dieses Teiles des Entladevorganges behalten die Bänder i i und 12, ihren maximalen Abstand, unabhängig von dem bereits stattfindenden Entladen des Kondensators 25. Diese Art des Entladungsvorganges setzt sich fort, bis der Spannungsabfall am Widerstand 22 ebenso groß wird wie die Spannung der Batterie 18.
  • Bei der weiteren Entladung des Kondensators 25 ist der Spannungsabfall am Widerstand 22 geringer als die Spannung der Batterie 18. Der Spannungsüberschuß der Batterie 18 ruft dann einen Strom durch die Bänder 1i, 12 hervor mit der Wirkung, daß die Höhe des Lichtstrahlenbündels vermindert wird. Die Entladung des Kondensators 25 setzt sich fort bis der Kondensator vollständig entladen ist. Die Batterie i8 lädt sodann den Kondensator, wie oben beschrieben, wieder auf.
  • Die Ladung, welche der Kondensator annimmt, hängt von der Amplitude der seitens des Transformators 37 zugeführten Ströme ab. Ist diese Amplitude klein, so ist der Abstand der Bänder 11, 12 und somit die Höhe des Lichtstrahlenbüschels nur gering. . Wenn die Amplitude der Ströme ansteigt, vergrößert sich ebenfalls der Abstand der Bänder 11,12. Erreicht die Amplitude einen bestimmten Wert, so bleibt der Abstand der Bänder 12 konstant, selbst wenn die Amplitude den erwähnten Wert um mehr oder weniger überschreitet. Die Zeit, welche erforderlich ist, um die Bänder 1i, r2 in ihren maximalen Abstand zu bringen, kann sehr kurz gehalten werden.
  • Wenn der Kondensator durch Ströme, welche einen bestimmten Betrag überschreiten, aufgeladen _ worden ist und die Amplitude der Ströme wieder abfällt, so beginnt der Kondensator 25 sich zu entladen. Während des ersten Teiles der Entladezeit bleibt der Abstand der Bänder 1i, 1.2 unverändert bestehen. Nachdem die Entladung so weit vor sich gegangen ist, daß die Spannung am Kondensator 25 unter einen bestimmten Wert gesunken ist, beginnt auch der Abstand der Bänder i i, 12 sich zu vermindern und sinkt imVerlaufe der weiteren Entladung auf einen minimalen Betrag. Die Zeit, welche vom Beginn des Entladungsvorganges bis zum Beginn der Abstandsverminderung der Bänder erforderlich ist, kann eingestellt werden. Die Zeitspanne vom Beginn der Abstandsverminderung bis zur Erreichung des minimalen Abstandes der Bänder ist ebenfalls einstellbar. Diese Zeitintervalle können so bemessen werden, daß die Abstandsvergrößerung der Bänder während der ersten Halbwelle der veränderlichen elektrischen Ströme vor sich geht, während ihre Abstandsverkleinerung nach der Hüllkurve der Amplituden der veränderlichen elektrischen Ströme verläuft und nicht etwa nach einer Halbwelle.
  • Bei einer praktischen Ausführung der Erfindung haben sich Zeiten von einigen Millisekunden bis zu über 50 Millisekunden für die Anlaufzeit ergeben. Die Ausklingzeit betrug 3o bis ioo Millisekunden und für Ströme von anormal hoher Amplitude wurden sogar Abklingzeiten von 1/1o bis 2/1o Sekunde beobachtet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltungsanordnung für elektrisch vorgespannte Antriebsysteme zum Aufzeichnen grundgeräuschfreier Tonfilme, wobei die Einschwingzeit klein im Verhältnis zur Ausschwingzeit gewählt ist, gekennzeichnet durch die an sich bekannte Kombination von Kondensator und Widerstand zwecks Erzielung der gewünschten Ein- und Ausschwingzeiten in Verbindung mit einer zum Kondensator parallel liegenden Spannungsquelle, dessen Polarität den gleichgerichteten Tonspannungen entgegengesetzt ist, und einem nichtlinearen Widerstand zwischen der Spannungsquelle und dem Steuerorgan.
DEE44410D 1932-06-30 1933-07-01 Schaltungsanordnung fuer elektrisch vorgespannte Antrtiebsysteme zum Aufzeichnen grundgeraeuschfreier Tonfilme Expired DE676945C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US676945XA 1932-06-30 1932-06-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE676945C true DE676945C (de) 1939-06-15

Family

ID=22077738

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEE44410D Expired DE676945C (de) 1932-06-30 1933-07-01 Schaltungsanordnung fuer elektrisch vorgespannte Antrtiebsysteme zum Aufzeichnen grundgeraeuschfreier Tonfilme

Country Status (1)

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DE (1) DE676945C (de)

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