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DE676902C - Vereinigte Gas- und Bremsfusshebelanordnung fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Vereinigte Gas- und Bremsfusshebelanordnung fuer Kraftfahrzeuge

Info

Publication number
DE676902C
DE676902C DEG92463D DEG0092463D DE676902C DE 676902 C DE676902 C DE 676902C DE G92463 D DEG92463 D DE G92463D DE G0092463 D DEG0092463 D DE G0092463D DE 676902 C DE676902 C DE 676902C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
foot
lever
brake
auxiliary
manual adjustment
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG92463D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AUGUSTE PIERRE GASPARD
Original Assignee
AUGUSTE PIERRE GASPARD
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AUGUSTE PIERRE GASPARD filed Critical AUGUSTE PIERRE GASPARD
Application granted granted Critical
Publication of DE676902C publication Critical patent/DE676902C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60WCONJOINT CONTROL OF VEHICLE SUB-UNITS OF DIFFERENT TYPE OR DIFFERENT FUNCTION; CONTROL SYSTEMS SPECIALLY ADAPTED FOR HYBRID VEHICLES; ROAD VEHICLE DRIVE CONTROL SYSTEMS FOR PURPOSES NOT RELATED TO THE CONTROL OF A PARTICULAR SUB-UNIT
    • B60W10/00Conjoint control of vehicle sub-units of different type or different function
    • B60W10/18Conjoint control of vehicle sub-units of different type or different function including control of braking systems
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60WCONJOINT CONTROL OF VEHICLE SUB-UNITS OF DIFFERENT TYPE OR DIFFERENT FUNCTION; CONTROL SYSTEMS SPECIALLY ADAPTED FOR HYBRID VEHICLES; ROAD VEHICLE DRIVE CONTROL SYSTEMS FOR PURPOSES NOT RELATED TO THE CONTROL OF A PARTICULAR SUB-UNIT
    • B60W10/00Conjoint control of vehicle sub-units of different type or different function
    • B60W10/04Conjoint control of vehicle sub-units of different type or different function including control of propulsion units

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)
  • Auxiliary Drives, Propulsion Controls, And Safety Devices (AREA)

Description

Bekanntlich muß der Führer eines Kraftfahrzeuges drei Fußhebel bedienen. Der eine, von dem linken Fuß zu betätigende, dient der Kupplung und Entkupplung des Motors. Ein weiterer dient zur Betätigung der Bremse und der letzte, Gashebel genannt, zur Betätigung der Motorleistungsdrossel. Die letzteren Fußhebel müssen beide durch den rechten Fuß betätigt werden. Hierauf beruhen, insbesondere seitdem die Kraftfahrzeuge mit immer größeren Geschwindigkeiten fahren, zahlreiche Unfälle, die. auf irrtümliche Betätigung der Fußhebel wie auch auf die Zeitspanne zurückzuführen sind, die notwendig ist, um unter Wechsel der Fußhebel von Vollgas auf ein wirkungsvolles Bremsen überzugehen.
Es ist schon eine Anzahl von Anordnungen erdacht worden, durch die die Kombination oder eine Zuordnung der beiden rechten Fußhebel verwirklicht werden soll, derart, daß sie gleichzeitig von einem einzigen Fuß betätigt werden können und so nur ein einziger Fußhebel übrigbleibt, mit dem die Regelung der Motordrehzahl und die Bremsung ohne die Gefahr einer Verwechselung bewirkt werden können. So hat man beispielsweise einen Fußhebel mit Schwenkbewegung vorgeschlagen, der links durch ein Kabel die Leistungsdrossel und rechts die Bremse betätigt. Ge- maß einem anderen Vorschlag ist ein Fußhebel mit einem seitlich verschiebbaren Teil versehen, der die Motorleistungsdrossel betätigt, während eine Bewegung des Fußhebels auf die Bremse einwirkt.
Gemäß einem weiteren Vorschlag besitzt der Bremsfußhebel einen seitlich schwenkbaren Teil für die Betätigung der Motorleistungsdrossel. Hierbei ist es auch bekannt, die Drosselklappe eines Kraftfahrzeuges vom Bremsfußhebel aus mittels eines Zuggliedes zu bedienen und das Zugglied in solcher Weise anzuordnen, daß seine Spannung durch das Niedertreten des Bremsfußhebels aufgehoben wird. Hierdurch geht also beim Bremsen die Drosselklappe selbsttätig in ihre Leerlaufstellung zurück.
Es sind auch vereinigte. Gas- und Bremsfußhebelanordnungen bekannt, bei denen auf der Trittplatte des Fußhebels ein beweglicher Hilfshebel zum Verstellen der Drosselklappe angeordnet ist, die außerdem durch eine Handeinstellung beeinflußt werden kann. Bei einer bekannten Anordnung dieser Art ist es
indessen nicht möglich, die Drossel durch den Fuß über das vorher von Hand eingestellte Maß hinaus zu öffnen. Vielmehr muß die Drosselöffnung· zunächst von Hand eingestellt und dann durch Druck auf den Fußhebel ständig vermindert werden. Diese Anordnung arbeitet also umgekehrt wie die gewohnten FußgashebeL
Im Gegensatz dazu ist die durch die Erfmdung geschaffene vereinigte Gas- und Bremsfußhebelanordnung so ausgebildet, daß das den feststellbaren Handeinstellknopf mit der Drosselklappe verbindende Zugglied über den Hilfshebel des Fußbremshebels geführt '5 ist, so daß die von Hand eingestellte Drosselöffnung durch Betätigung des Hilfshebels vergrößert werden kann und sowohl die von Hand fest eingestellte als auch die durch den Fuß zusätzlich bewirkte Drosselöffming beim Niedertreten des Bremshebels ohne Änderung der Fußstellung,geschlossen und nach dem Loslassen des Bremshebels wiederhergestellt werden kann. Ein weiterer Vorteil der durch die Erfindung geschaffenen Anordnung liegt darin, daß sie wegen der Einfachheit ihres Aufbaues besonders für den nachträglichen Einbau in vorhandene Kraftwagen geeignet ist.
In der Zeichnung sind beispielsweise Aus-3 <> führungsformen des Erfindungsgegenständes gezeigt, und zwar sind
Abb. ι eine schaubildliche Darstellung der Vorrichtung gemäß der Erfindung,
Abb. 2 ein Schnitt durch einen Zusatzteil, Abbi 3 eine Darstellung eines Einzelteiles der Steuerung der Leistungsdrossel.
Gemäß der Erfindung trägt die Trittplatte des Bremsfußhebels ι auf ihrer Rückseite einen kleinen Arm.2, der um eine Achse 3 schwenken kann und an dem entgegengesetzten Ende mit einer Betätigungsrolle 4 versehen ist, die der Fahrer mit dem Fuß seitlich verschieben kann, ohne daß der Fuß den Bremsfußhebel ι verlassen muß.
Ί5 Durch die Bewegung des Armes 2 wird auf ein Kabel 5 ein Zug ausgeübt. Das Kabel 5 läuft durch ein gebogenes Rohr 6 hindurch, das an einem Halter 7 schwenkbar gelagert . ist, der sich auf der Hinterseite der Trittplatte des Fußhebels ι befindet. Das Kabel 5 ist mit dem Steuerhebel der Gasdrosselklappe verbunden. Andererseits steht das Kabel 5, das an dem Arm 2 nicht befestigt ist, obwohl es dies auch sein kann, mit diesem durch seinen Mantel 8 in Verbindung, der an dem Arm 2 befestigt ist, während sein anderes Ende sich bei 9 auf der Hülse einer Zugstange 10 abstützt.
Um zu vermeiden, daß der Fahrer gezwungen ist, den Fuß ständig gegen die Rolle 4 gedruckt zu halten,- endet das Kabel 5, das sich in dem Mantel 8 befindet, an der Zugstange 10 mit dem Betätigungsknopf 11. Diese Zugstange mit satter Passung gleitet in einer Hülse 12 und wird durch eine "Gummischeibe 13 gebremst, die durch eine Schraube 14 zusammengedrückt wird. Wie ersichtlich, kann man die gewünschte Beschleunigung des Motors dadurch erzielen, daß man den Betätigungsknopf 11 um eine bestimmte Strecke herauszieht.
Wenn die Beschleunigung durch das Steuerglied 4 oder durch den Betätigungsknopf 11 bewirkt wurde und aus irgendeinem Grunde eine plötzliche Bremsung notwendig ist, so wird der Fahrer auf Grund einer einfachen Reflexbewegung auf den Fußhebel 1. drücken, wobei sein Fuß die frühere Stellung auf dem Fußhebel beibehält, die gleiche Gasregelung also aufrechterhalten ■ wird. Bei dieser Bewegung wird der Fußhebel 1 eingeschlagen, und das Kabel 5 verliert seine Spannung, denn sein Befestigungspunkt, der als bei 15 liegend angesehen werden kann, nähert sich dabei seinem Befestigungspunkt auf dem Steuerhebel der Gasdrosselklappe. Der Hebel geht infolgedessen in an sich bekannter Weise unter der Wirkung einer Rückzugfeder 16 in seine Rixhestellung zurück.
Abb. 3 zeigt die Anordnung für den Fall, daß zur Steuerung der Drosselklappe eine Umkehrvorrichtung erforderlich ist. Das Kabel wird hier durch ein Rohr 17, das an geeigneter Stelle angebracht ist, oder durch einen an seinen beiden Enden befestigten biegsamen Mantel geführt. Das Kabel läuft dabei frei in ein Drehstück R, das auf dem Vergaserhebel befestigt ist. Die Länge des Kabels wird durch Kabelklemme 5" am Austrittsende des Drehstöckes geregelt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Vereinigte Gas-und Bremsfußhebelanordnung für Kraftfahrzeuge, bei der auf der Trittplatte des Fußbremshebels ein beweglicher Hilfshebel zum Verstellen der Drosselklappe angeordnet ist, die außerdem durch eine Handeinstellung beeinflußt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß das den feststellbaren Handeinstellknopf (11) mit der Drosselklappe verbindende Zugglied (5) über den Hilfshebel (4) des Fußbremshebels (l) geführt ist, so daß die von Hand eingestellte Drosselöffnung durch Betätigung des Hilfshebels vergrößert werden kann und sowohl die von Hand fest eingestellte als auch die durch denFuß zusätzlich bewirkteDrosselöffnung beim Niedertreten des Bremshebels ohne Änderung der Fußstellung geschlossen und nach dem Loslassen des Bremshebels wiederhergestellt wird.
  2. 2. Bremsfußhebel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugglied (5) auf dem zwischen dem Handeinstellknopf (11) und dem Hilfsfußhebel (2) liegenden Teil in einem Führungsmantel (8) angeordnet ist, der an dem nach dem Handeinstellknopf zu gelegenen Ende fest eingespannt ist und dessen anderes Ende beim Gasgeben von dem Hilfsfußhebel (2) mitgenommen wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEG92463D 1935-12-20 1936-03-17 Vereinigte Gas- und Bremsfusshebelanordnung fuer Kraftfahrzeuge Expired DE676902C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
BE676902X 1935-12-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE676902C true DE676902C (de) 1939-06-14

Family

ID=3877627

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG92463D Expired DE676902C (de) 1935-12-20 1936-03-17 Vereinigte Gas- und Bremsfusshebelanordnung fuer Kraftfahrzeuge

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE676902C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1105734B (de) * 1955-09-24 1961-04-27 Theodor Meyer Elektromagnetische Vorrichtung zum Festhalten der Drosselklappe an Kraftfahrzeug-Motoren

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1105734B (de) * 1955-09-24 1961-04-27 Theodor Meyer Elektromagnetische Vorrichtung zum Festhalten der Drosselklappe an Kraftfahrzeug-Motoren

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