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DE676796C - Ringkette - Google Patents

Ringkette

Info

Publication number
DE676796C
DE676796C DE1936676796D DE676796DA DE676796C DE 676796 C DE676796 C DE 676796C DE 1936676796 D DE1936676796 D DE 1936676796D DE 676796D A DE676796D A DE 676796DA DE 676796 C DE676796 C DE 676796C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rings
connecting rod
book
ring
sheets
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1936676796D
Other languages
English (en)
Inventor
Willi Berberich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE676796C publication Critical patent/DE676796C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F13/00Filing appliances with means for engaging perforations or slots
    • B42F13/16Filing appliances with means for engaging perforations or slots with claws or rings

Landscapes

  • Sheet Holders (AREA)
  • Battery Electrode And Active Subsutance (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Ringkette mit parallel zueinander, einseitig an einem Verbindungsstab anschließenden Ringen zum Zusammenschluß gelochter Blätter und besteht darin, daß an sich bekannte einzelne sich ■ überlappende Ringe in mehr als zweifacher Anordnung an der Verbindungsschiene angeordnet sind. Sammelbücher mit einer Ringkette sind in den verschiedensten Formen bekannt. Bei den meisten Bindungen ist ein Verschluß vorgesehen, der beim Einführen oder Herausnehmen von einzelnen Blättern geöffnet werden muß. Der Verschluß kann entweder durch zusätzliche Teile gebildet werden, wodurch die Bindung meistens weniger einfach und teuer wird, oder er kann durch die besondere Gestaltung der Ringe und des Verbindungsstabes erzielt werden. Es sind aber auch Ringketten vorgeschlagen worden, bei denen die Ringe dauernd offen und zur Vermeidung des selbsttätigen Loslösens von Blättern etwa in Spiralform derart ausgebildet sind, daß die freien Enden in den durch den Ring bestimmten Kreis nach innen eingeführt sind. Die letztgenannten Ringketten sind zwar schon verhältnismäßig einfach gegenüber den erstgenannten, jedoch bietet das Einführen und Herausnehmen der einzelnen Blätter aus den mit ihren freien Enden nach innen abgebogenen Ringen gewisse Schwierigkeiten, nämlich besonders wenn die Ringe, wie es zur Sicherheit geschieht, nicht in die reine Spiralform gebogen sind, sondern mit ihren äußersten freien Enden aus dieser Spiralform wieder herauslaufen*.
Bei einer anderen schon vorgeschlagenen Ausführungsform ohne besonderen Verschluß handelt es sich um Ringe, die auf einen Teil, nämlich etwa ein Viertel des Umfangs, ganz unterbrochen sind. Diese Unterbrechung schränkt natürlich die Bewegungsmöglichkeiten für die Blätter und die Umschlagteile ein, so daß ein solches Sammelbuch in aufgeschlagenem Zustand nicht ganz so flach liegen kann wie ein solches mit vollständigen Ringen und auch nicht derart vollständig
aufgeschlagen werden kann, daß die beiden Umschlagteile aneinanderzuliegen kommen.
Es ist auch schon eine Ringkette zum Zusammenhalten von gelochten Blättern mittels zweier oder mehrerer Auf reihringe bekannt, bei der die mit dem Verbindungsstab aus einem Stück bestehenden Ringe rechtwinklig abgebogen und an der Abbiegungsstelle offen sind, so daß die Einrichtung einen am Buchdeckel ίο ansteckbaren Kamm bildet. Bei einem solchen Sammelbuch lassen sich jedoch die Blätter nicht um 3600 schwenken, so daß es nicht als Block verwendet werden kann. Außerdem erfordert diese Ausführung eine besondere Befestigung am Buchumschlag. Die Buchdeckel können nicht wie die einzelnen Blätter auf die Ringe aufgereiht werden. .
Ferner sind bereits Schnellhefter für lose Blätter mit zwei miteinander verbundenen, in parallelen Ebenen liegenden Ringen zum Auffädeln der einzelnen Blätter bekannt, bei denen die Ringe mit dem sie verbindenden Mittelteil aus einem Stück bestehen und die freien Ringenden von den mit dem Mittelteil verbundenen Ringenden um einen kleinen Abstand entfernt sind und sie um eine geringe Länge überragen. Da jedoch bei diesen Schnellheftern die gelochten Blätter nur an z\vei Stellen gehalten werden, so können sie, in Anbetracht dessen, daß die in den einzelnen Blättern vorgesehenen Löcher, die zum Aufreihen der Blätter auf die Ringe dienen, immer reichlich groß gehalten sind, durch nur zwei Ringe nicht sauber zusammengehalten werden. Daher werden die einzelnen Blätter nicht wie bei einem Buch genau übereinandergeschichtet liegen, sondern die Buchkanten werden dadurch unsauber sein, daß einzelne Blätter in dieser oder jener Richtung hervorstehen. Dieser Nachteil macht-sich insbesondere bei großen Losblättersammelbüchern bemerkbar, weil bei diesen, einen gleichen Drehungswinkel vorausgesetzt wie bei kleinen Büchern, die Kanten der Blätter weiter vom Drehpunkt entfernt sind. Wollte man diesem Nachteil dadurch begegnen, daß man dem Mittelteil eine der Höhe des Buches entsprechende Länge gibt, dann würde das wieder insofern nachteilig sein, als dann die je "aus zwei Ringen und einem Mittelteil bestehenden Bindungen in vielen Größen auf Lager gehalten werden müßten.
Bei solchen Schnellheftern ist es auch nicht ausgeschlossen, daß sich die Blätter beim Umwenden in unerwünschter Weise herauslösen, weil sie in der Richtung des Mittelteils außerhalb der Ringe nicht gehalten sind ' und sich daher dort so durchbiegen können, daß die zwischen den Ringen befindlichen Blattkanten sich durchbiegen und über den Mittelteil hinwegrutschen können. Außerdem können durch den beim Umblättern auf die Blätter unwillkürlich ausgeübten Zug in Riehtung von den Ringen hinweg entweder die Blätter herausgerissen werden, da der Zug ',nur von zwei kleinen, zwischen den Löchern für die Ringe und der inneren Blattkante befindlichen Papierteilen aufgenommen werden muß, oder, wenn es sich um sehr starke Blätter handelt, die dem Zug ohne weiteres widerstehen, die beiden Ringe leicht aufgebogen werden.
Bei der Ringkette gemäß der Erfindung, bei der beliebig viele, auf jeden Fall mehr als zwei Ringe an dem Verbindungsstab sitzen, kann die Bindung so lang gehalten werden, wie es der Rücken des Buches erfordert. Jedes Blatt wird also von mehr als zwei Ringen gehalten, so daß es sich nicht um einen Ring drehen kann und alle Blätter kantengleich übereinanderliegen. Bei Verwendung von nur zwei Ringen müssen die beiden sich zwischen den Löchern und der Rückenkante eines Blattes befindlichen Blattteile allein den Widerstand gegen das Hei"-ausreißen eines Blattes aus dem Buch bieten. Sind jedoch viele Ringe vorhanden, dann ist der Widerstand, den das Blatt gegenüber dem Versuch des Herausreißens entgegensetzen kann, entsprechend größer. Ist jedoch das Blatt so stark, daß eine Beschädigung desselben nicht in Frage kommt, dann verteilt sich der beim Umwenden unwillkürlich ausgeübte Zug auf viele Ringe, so daß er bei keinem der Ringe eine solche Größe erreicht, daß der Ring aufgebogen wird. Auch das unerwünschte Herauslösen von Blättern beim Umwenden wird dadurch vermieden, daß die innere Blattkante in ihrer ganzen Länge von der Verbindungsschiene am Durchbiegen verhindert und so das Hinweggleiten der Innenkante des Blattes über ein zwischen zwei benachbarten Ringen befindliches Schienenstück durch die Fortsetzung dieses Schienenstückes außerhalb dieser Ringe verhindert wird. Die A^erbindungsschiene wird vielmehr beim Umblättern mitgenommen und muß zum Zwecke des Herauslösens von Blättern festgehalten werden.
Die Erfindung betrifft daher eine besonders no zweckmäßige Form der Ringkette eines Losblättersammelbuchs, die die Einfachheit der bekannten Bindungen mit offenen Ringen mit einer besonders einfachen und sicheren Handhabung, die gleichzeitig die Unverletzbarkeit der einzelnen Blätter und Ringe gewährleistet, vereinigt. Zur weiteren Erleichterung des Einführens und Herausnehmens der Blätter können die äußersten freien Enden der Ringe leicht nach außen abgebogen sein.
Es ist gleichgültig, ob die Ringe mit dem Verbindungsstab zusammen aus einem Stück
bestehen oder an dem Verbindungsstab befestigt sind. Die aus den Ringen und dem Verbindungsstab bestehende Bindung kann aus einem beliebigen starren Stoff, beispielsweise aus Eisen, einem Nichteisenmetall, Kunstharz, Celluloid o. dgl., hergestellt sein. Ebenso ist der Querschnitt der Ringe beliebig, so daß also auch Draht verwendet werden kann. Bei der Verwendung von Draht können der Verbindungsstab und die Ringe einstückig derart gebogen sein, daß der aus der den Verbindungsstab bildenden Geraden heraus zu einem Ring abgebogene Draht bis zum Altsgangspunkt der Abbiegung parallel zurückgeführt ist und dann bis zum nächsten Ring in Richtung der Geraden fortgesetzt ist. Die Deckel des Sammelbuches sind vorzugsweise ebenso aufgereiht wie die Blätter, wobei sich der Verbindungsstab außerhalb oder innerhalb der Decke befinden kann. Die Ringkette kann aber auch in beliebiger Weise in 'einem Buchumschlag angeordnet sein.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt.
Es zeigen:
AI)I). ι einen Schnitt durch ein Sammelbuch mit einem außerhalb der Deckel liegenden Verbindungsstab,
Abb. 2 eine Draufsicht,
Abb. 3 ein Schaubild der Ringkette,
Abb. 4 ein Schaubild derselben Ringkette, die aus einem Stück Draht gebogen ist,
Abb. 5 einen Schnitt durch einen Teil eines Sammelbuches mit einem innerhalb der Deckel liegenden Verbindungsstab.
An dem Verbindungsstab α sind die Ringe b in paralleler Stellung zueinander mit ihrem einen Ende c angeordnet, während die anderen freien Enden d vorzugsweise die Enden c, gegebenenfalls aber auch nur den Verbindungsstab α auf ein Stück derart überlappen, daß zwischen den beiden Enden c und d ein Abstand von mindestens einer Blattstärke besteht.
In dem gezeichneten Beispiel sind außer den Blättern / auch die Umschlagteile g aufgereiht. Die äußersten freien Enden d' der Ringe können leicht nach außen abgebogen sein.
Bei einer solchen Ringkette lassen sich die Blätter um 3600 schwenken, ohne daß sie sich herauslösen, weil bei der Ausführung nach Abb. ι das obere Deckblatt, bei der Ausführung nach Abb. S das erste Innenblatt beim Umlegen den Verbindungsstab mitnimmt, wobei sich sämtliche Ringe entlang ihres Umfanges um ihren Mittelpunkt drehen. In der Abb. ι ist das obere Deckblatt g in einer Stellung g' angedeutet, in der es den .Verbindungsstab α beim Umlegen vor sich her schiebt. Sollen Blätter aus dem Buch entfernt werden, dann muß der Verbindungsstab im Falle der Abb. 1 bei geschlossenem Buch, im Falle der Abb. 5 nach Anlegen des oberen Deckblattes an das untere Deckblatt erst von Hand etwa in die Mitte des Buchrückens gedreht werden, worauf im Falle der Abb. 1 zunächst der eine Deckel und dann die Blätter nach Schwenkung um i8o° aus der Ringkette herausgenommen werden können, im Falle der Abb. S sofort die Blätter. Die Herstellung des Buches geschieht vorzugsweise derart, daß die Ringe zunächst mit einer weiten Öffnung hergestellt werden, die das Einlegen der sämtlichen Blätter auf einmal gestattet, und daß dann erst die Ringe in die vorschriftsmäßige Form gebogen werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Ringkette mit parallel zueinander einseitig an einem Verbindungsstab anschließenden offenen und sich überlappenden Ringen zum Zusammenschluß gelochter ■ Blätter, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringe (b) in mehr als zweifacher Anordnung an der Verbindungsschiene (a) angeordnet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    Berlin, gedruckt in der reichsdruckeuei
DE1936676796D 1936-10-22 1936-10-14 Ringkette Expired DE676796C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB2875536A GB483709A (en) 1936-10-22 1936-10-22 Improvements in and relating to loose leaf ring binders

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE676796C true DE676796C (de) 1939-06-12

Family

ID=10280606

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1936676796D Expired DE676796C (de) 1936-10-22 1936-10-14 Ringkette

Country Status (3)

Country Link
DE (1) DE676796C (de)
FR (1) FR812467A (de)
GB (1) GB483709A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1005490B (de) * 1953-03-26 1957-04-04 Willi Berberich Loseblaetterbuch

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3262454A (en) * 1964-06-23 1966-07-26 George P Shillinger Binder assembly
DE4434769A1 (de) * 1994-09-29 1996-04-04 Friedrich Von Rohrscheidt Binderücken
US5697721A (en) * 1996-05-31 1997-12-16 Von Rohrscheidt; Friedrich Injection moldable sheet binder

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DE1005490B (de) * 1953-03-26 1957-04-04 Willi Berberich Loseblaetterbuch

Also Published As

Publication number Publication date
FR812467A (fr) 1937-05-11
GB483709A (en) 1938-04-22

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