DE676563C - Wasserrohrkessel mit Schlackenschmelzkammer - Google Patents
Wasserrohrkessel mit SchlackenschmelzkammerInfo
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- F22—STEAM GENERATION
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- F22B21/00—Water-tube boilers of vertical or steeply-inclined type, i.e. the water-tube sets being arranged vertically or substantially vertically
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- F22B37/02—Component parts or details of steam boilers applicable to more than one kind or type of steam boiler
- F22B37/10—Water tubes; Accessories therefor
- F22B37/14—Supply mains, e.g. rising mains, down-comers, in connection with water tubes
- F22B37/141—Supply mains, e.g. rising mains, down-comers, in connection with water tubes involving vertically-disposed water tubes, e.g. walls built-up from vertical tubes
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- F22B37/10—Water tubes; Accessories therefor
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Description
- Wasserrohrkessel mit Schlackenschmelzkammer Die Erfindung betrifft einen Wasserrohrkessel mit Schlackenschmelzkammer und besteht darin, daß zwischen die mit Kühlrohrwänden versehene Schmelzkammer und den die Berührungsrohrbündel enthaltenden Zug ein aufsteigender und ein absteigender, mit Kühlrohrwänden ausgekleideter Strahlungszug in den Gasweg eingeschaltet ist.
- Es, ist bekannt, bei kohlenstaubgefeuerten Dampfkesseln den Staub in einer verhältnismäßig kleinen wassergekühlten Schlackenschmelzkammer bei hoher Feuerraumbelastung zu verbrennen und in einer nachgeschalteten Strahlungskammer die Gase abzukühlen, bevor sie in das Berührungsrohrbünde@l eintreten. Diese genügt jedoch nicht, weil in dem großen Raum der Gasstrom nicht genügend abstrahlen kann und der Kern daher heiß bleibt.
- Zur Vermeidung dieses Mangels wird erfindungsgemäß an Stelle des großen Strahlungsraumes ein auf und ab steigender Gaszug angeordnet von kleinerem Querschnitt. Er hat daher im Verhältnis zu seinem Inhalt größere Oberfläche und kann mit mehr Kühlfläche ausgerüstet werden. Auch wird der Kern des Gasstromes infolge der geringeren Entfernung der Kühlflächen stärker gekühlt. Die Gasumkehr und das dabei erfolgte Kreuzen eines Kühlrostes durchw irbelt die Gase und stört die Strähnenbildung.
- Der Bau von Kesseln dieser Art erschwert allerdings die Anordnung von Fallrohren, welche im allgemeinen seitlich außerhalb der Gaszüge untergebracht werden müssen. Diese Verlegung bedingt, daß die Rohre in der Nähoe der Kesselstützen liegen. Um. die ganze ordnung zu vereinfachen und die starrt; Wärmedehnungen zwischen den festgelagerten: Kesseltrommeln und den Siederohren zu v er=^' meiden, ist es zweckmäßig, die Trommeln senkrecht über und unter den senkrecht verlaufenden Fallrohren anzuordnen und die Fallrohre an Stelle der Kesselstützen zum Tragen der Kesselobertrommel zu benutzen.
- Es ist allerdings bekannt, die obere Kesseltrommel mit Hilfe weniger seitlich liegender Fallrohre größeren Durchmessers auf der unteren Kesseltrommel abzustützen. Auch ist es bekannt, daß bei Steilrohrkesseln die Obertrommel von den Rohrbündeln getragen wird. Einzelne Fallrohre mit Außendurchmessern von höchstens io2 min sind jedoch zum Tragen zu schwach. Um sie benutzen zu können, müssen mehrere im Vieleck angeordnete Rohre durch Querverankerungen verbunden werden, um die freie Knicklänge zu verkürzen. Zweckmäßig ist es, die Rohre durch kurze zwischengeschweißte Rippenstücke zu verbinden.
- Die Verbindung mehrerer Rohre zu einem Träger größeren Widerstandsmomentes ist im Kesselbau bekannt. Sie wurde jedoch nur dort benutzt, wo der Träger auf Biegung beansprucht ist, wie bei Überhitzerauflage: rungen oder Feuerraumkühlrohren.
- Die Erfindung ist in den Abb. 1, 2 und 3 dargestellt.
- Der Kessel besteht aus einer Brennkammer i, welche allseitig mit Kühlflächen umgeben ist. Durch die Brenner 2 wird der Kohlenstaub zugeführt, und durch die Öffnung 3 fließt die Schlacke ab. Die Feuergase durchqueren die Rückwand q. an deren unterem Ende, wo ihre Rohre 5 zu einem Kühlrost ausein.andergebogen sind, und treten in den aufsteigenden Gaszug 6 ein, der allseitig mit Kühlfläche verkleidet ist, verlassen ihn zwischen den Rohren 7 hindurch und strömen in den Kühlschacht 8 nach unten. Dieser ist in gleicher ;Weise wie der Gaszug 6 ausgebildet. Die
..hindurch und weiter durch den Überhitzer 12 und den Vorwärmer 13 und 14 sowie die Überströmrohre 15 zum Gasabzug 16 strömen.ch ausfallende Asche fällt durch den Kühl- st 9 in den Aschenraum io, während die l#'äse zwischen den Rohren des Kühlrostes i i - Die in der Kühlwand 17 zwischen den Gaszügen 6 und 8 liegenden Steigrohre 7 verbinden den unteren Sammler 18 mit dem oberen i9. Die Fallrohre 2o liegen seitlich außerhalb des Zuges (Abb.2 und 3). Sie sind zu je vier mit Hilfe von Stegrippen 21 zu einem Träger zusammengeschweißt, der den Sammler i9 mit dem unteren Sammler 18 verbindet und dadurch die Last auf den Kesselstuhl 22 und die Gerüstträger 23 überträgt. Die Rohre ao sind mit einem gemeinsamen Wärrrieschutzirantel 2,4 umgeben. In gleicher Weise können, falls notwendig, die Fallrohre 25 zu Trägern größerer Festigkeit zusammengefaßt werden, welche das Gewicht der Trommel 26 auf den Sammler 27 und über ihn auf das Gerüst ableiten.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE i. Wasserrohrkessel mit Schlackenschmelzkammer und Nachkühlraum, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Schmelzkammer (i) und den die Berüllrungsrohrbündel (12, 13, 1,4) enthaltenden Zug ein aufsteigender und ein absteigender, mit Kühlrohrwänden ausgekleideter Strahlungszug (6, 8) in den Gasweg eingeschaltet ist.
- 2. Wasserrohrkessel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlich der Gaszüge liegenden, im Vieleck angeordneten Fallrohre (20, 25), welche durch Querverbindungen zu einem Träger größeren Widerstandsmomentes zusammengeschlossen sind, .das Gewicht der Obertrommel (i9, 26) trägt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US676563XA | 1936-07-01 | 1936-07-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE676563C true DE676563C (de) | 1939-06-08 |
Family
ID=22077481
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED75619D Expired DE676563C (de) | 1936-07-01 | 1937-06-30 | Wasserrohrkessel mit Schlackenschmelzkammer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE676563C (de) |
Cited By (14)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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-
1937
- 1937-06-30 DE DED75619D patent/DE676563C/de not_active Expired
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