DE676266C - Vorrichtung zur Verhinderung von UEberbeanspruchung des Tragwerks von Flugzeugen mit Landehilfen - Google Patents
Vorrichtung zur Verhinderung von UEberbeanspruchung des Tragwerks von Flugzeugen mit LandehilfenInfo
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- DE676266C DE676266C DEM139768D DEM0139768D DE676266C DE 676266 C DE676266 C DE 676266C DE M139768 D DEM139768 D DE M139768D DE M0139768 D DEM0139768 D DE M0139768D DE 676266 C DE676266 C DE 676266C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64C—AEROPLANES; HELICOPTERS
- B64C13/00—Control systems or transmitting systems for actuating flying-control surfaces, lift-increasing flaps, air brakes, or spoilers
- B64C13/24—Transmitting means
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- Traffic Control Systems (AREA)
Description
Bei modernen Flugzeugen bedient man sich zur Verringerung der Mindest- und der Landegeschwindigkeit
in weitgehendem Umfange sog. Landehilfen, insbesondere Flügelklappen.
Diese Klappen führen im Schnell- oder Sturzflug zu Überbeanspruchungen des Tragwerks,
wenn sie in diesen Flugzuständen ganz oder auch nur teilweise ausgefahren sind. Es ist
deshalb bereits zur Verhütung von Unfällen vorgeschlagen worden, die Klappen unter Einwirkung
des Staudrucks zu verriegeln, es also nach Überschreitung eines gewissen vorbestimmten
Staudrucks unmöglich zu machen, sie ,auszufahren. Diese Vorrichtungen setzen
einerseits für den Eintritt ihrer Wirkung voraus, daß die Klappen bereits zuvor ganz eingefahren
worden sind, andererseits entziehen sie sich in gewissem Umfange der willkürlichen
Einwirkung durch den Flugzeugführer.
Unter gewissen Umständen erscheint es aber vorteilhaft, das Einfahren der Klappen und
ihre Verriegelung vom Flugzeugführer selbst erfolgen zu lassen. Hierbei tritt aber wieder
die Gefahr auf, daß diese Betätigung aus Vergeßlichkeit oder Fahrlässigkeit unterbleibt, so
daß sich hieraus als Aufgabe der Erfindung ergibt, eine einwandfrei funktionierende und
betriebssichere Warnvorrichtung zu schaffen.
Die Erfindung löst dieses Problem in überraschend einfacher Weise, und zwar dadurch,
daß eine Warnvorrichtung in Abhängigkeit sowohl vom Staudruck als auch von der Lage der Klappen derart gesteuert wird, daß
sie bei nicht völlig eingefahrener Klappe nach Überschreiten eines vorbestimmten, gegebenenfalls
ein- oder verstellbaren Wertes des Staudrucks das Warnsignal auslöst.
Eine praktische Ausführung dieses allgemeinen Erfindungsgedankens besteht darin,
daß in einen eine Warnlampe, ein akustisches Signal o. dgl. betätigenden Stromkreis zwei
Unterbrechungskontakte eingeschaltet sind, von denen der eine durch ein auf Veränderung
des Staudrucks ansprechendes Gerät, z. B. einen Staudruckmesser, nach Überschreiten
eines bestimmten Staudrucks geschlossen
wird, während der andere Kontakt geöffnet wird, also den Stromkreis unterbricht, sobald
die Klappe sich in völlig eingefahrener Endlage befindet. Die Erfindung sieht ferner^
vor, das Warnsignal, also etwa eine Warp?; lampe, in der Nähe des oder an dem d
Klappenbetätigung veranlassenden Handgri: Schalter o, dgl. anzubringen. Hierdurch wird
die nicht von der Hand zu weisende Gefahr ίο einer fehlerhaften Betätigung, etwa eines anderen
Handgriffes, auf ein Mindestmaß herabgedrückt.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Vorrichtung zur Verhinderung von Überbeanspruchung des Tragwerks von Flugzeugen mit Landehilfen, z. B. Flügelklappen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Warnvorrichtung in Abhängigkeit sowohl -vom Staudruck als auch von der Lage der Klappe derart gesteuert ist, daß sie bei nicht völlig eingefahrener Klappe nachÜberschreiten eines vorbestimmten, gegebenenfalls ein- oder verstellbaren Wertes des Staudrucks das Warnsignal auslöst.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Strom-■eis einer Warnlampe, eines elektroakustischen Signals 0. dgl. zwei Kontakte eingeschaltet sind, von denen der eine durch ein auf Veränderung des Staudrucks ansprechendes Gerät derart gesteuert ist, daß er nach Überschreiten eines bestimmten Staudrucks geschlossen wird, während der andere Kontakt derart von der Klappe gesteuert ist, daß er nur in völlig eingefahrener Endlage der Klappe geöffnet ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Warnsignal, z.B. eine Warnlampe, in der Nähe des oder an dem die Klappenbetätigung veranlassenden Handgriff, Schalter o. dgl. angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM139768D DE676266C (de) | 1936-10-30 | 1936-10-30 | Vorrichtung zur Verhinderung von UEberbeanspruchung des Tragwerks von Flugzeugen mit Landehilfen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM139768D DE676266C (de) | 1936-10-30 | 1936-10-30 | Vorrichtung zur Verhinderung von UEberbeanspruchung des Tragwerks von Flugzeugen mit Landehilfen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE676266C true DE676266C (de) | 1939-05-31 |
Family
ID=7334405
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM139768D Expired DE676266C (de) | 1936-10-30 | 1936-10-30 | Vorrichtung zur Verhinderung von UEberbeanspruchung des Tragwerks von Flugzeugen mit Landehilfen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE676266C (de) |
-
1936
- 1936-10-30 DE DEM139768D patent/DE676266C/de not_active Expired
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