DE675109C - Eiserne Tunnelauskleidung - Google Patents
Eiserne TunnelauskleidungInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D5/00—Lining shafts; Linings therefor
- E21D5/06—Lining shafts; Linings therefor with iron or steel
- E21D5/08—Lining shafts; Linings therefor with iron or steel in the form of profiled parts
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D11/00—Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
- E21D11/14—Lining predominantly with metal
- E21D11/15—Plate linings; Laggings, i.e. linings designed for holding back formation material or for transmitting the load to main supporting members
Landscapes
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Description
- Eiserne Tunnelauskleidung Für die Auskleidung von Unterwassertunnel wird in der Regel ein eiserner Ausbau gewählt, und zwar zumeist gußeisierne Tübbinge. In neuerer Zeit werden aber auch Walzeisentübbinge verwendet, und es werden in diesem Fall die einzelnen S:-,gmente in eine der Tunnelmantelfläch-- genau angepaßt-, Form gebogen. Das Biegen der hier erforderlichen hochflanschigen Formeis.`enseginente erfordert jedoch hohe Kosten; andererseits sind aber auch geschweißte Profil-Tübbing-e sehr teuer.
- Man hat ferner schon vorgeschlagen, die Ausbauabschnitte aus Blech in Kastenforin zu biegen, und zwar derart, daß die Kästen einen dachförmig geknickten Rückenerhalten und die Enden der Blechstücke einwäxts, geschlagen und mit den Kastenwänden, vernietet und zwecks Schließens der Fugen an den Kanten auch noch verschweißt werden. Die, Herstellung derartiger FormstUcke ist sehr umständlich und infolgedessengleichfalls sehr teuer.
- Gemäß der Erfindung soll demgegenüber eine aus Segnienten zusammengesetzte eiserne Tunnelauskleidung wesentlichbilliger dadurch hergestellt werden, daß die Auskleidung aus geraden Formeisenstücken, insbesondera# geraden U-Eisenstücken zusammengesetzt wird, dexen Schenkel in Umfangsrichtung der Auskleidung angeordnet und an den Stirnwänden durch radial gerichtete angeschweißte Wände geschlossen sind. -Man bekommt auf diese Weise vIelkantige Auskleidungsringe, welche durch eineäußercAbdeckung in zylinderische Außenform gebracht werden - können. Das Einbringen einer äußeren Abdeckung läßt sich dadurch erleichtern, daß man die radialen Stirnwände über den Rücken der Formeisenstücke hinaus nach außen bis an die, OberfUche jener Abdeckung überstehen läßt. Dieser überstehende Teil der Seginentstirnwände schützt die Abdeckung zugleich auch vor Kantenpressung an ihren Stirnseiten, was insbesondere bei Venvendung von druckempfindlicher Masse, wie z. B. Beton als Abdeckmasse, von Bedeutung ist, -und ein Auftreten von Kantenpressungen an den Längskanten der Ahdeckung kann beispielsweise durch ein Brechen dieser Kanten verhütet werden.
- Aus einer derartigen Ausbildung ergibt sich einmal der Vorteil einer wesentlichen Ersparnis# an Biegungs- und Bearbeitungskosten gegenüber den gebogenen oder geschweißten Walzeisentübbingen, und man kann insbesondere im Vergleich zu den gebogenen Tübbingen, bei denen die Flanschenhöhe durch die Biegungsmöglichkeit beschränkt ist, Formeisen von beliebig großer Schenkelhöhe verwenden, und es ergibt iche äußere Abdeckung der Auskleidung ein-en wirksamen Rostschutz.
- Die Zeichnung veranschaulicht eine gemäß. der Erfindung ausgebildete eiserne Tunnelauskleidung in Abb. i in einem Querschnitt, in Abb-. 2 in einem Längsschnitt und in Abb-. 3 in Draufsicht bruchstückweise.
- Die Auskleidung besteht aus hochflansch!-. gen geraden U -Eisenstücken a, deren Schenkiflin Umfangsrichtung angeordnet werden un(# üblicherweise zur Vereinigung der einzelne` n. Auskleidungsringe miteinander dienen. In Umfangsrichtung können die einzelnen Segmerite durch Laschen oder besser noch, wie dargestellt, durch radial zum Mittelpunkt der Auskleidung gerichtete Stirnwände b miteinander vereint sein. Erfindungsgemäß stehen die StirnwÄnde b nach außen über die nach außen gekehrten Rück-en c der Formeisenstücke bis an die Tunnelmantelflä,che d oder bis nahezu an diese Fläche über, so daß sie an der Außenseite der Segmente Rinnen zur Aufnahme einer die Seginente außen abdeckenden Masse c bilden. Diese Masse kann aus Beton oder Eisenbetan oder aus Ton oder einem Holzfutter o. dgl. be- stehen. Besteht die Ab#declunasse aus einem druckempfindlichen Stoff, wie z. B. Beton oder Eisenbeton, so werden die Längskanten el der Masse, wie Abb. -- und 3 ersichtlich macht, zweckmäßig - gebrochen, um die Masse dort auf diese Weise vor Kantenpressungen zu schützen, während sie an ihren Stirnseiten e2 durch die überstehenden Enden der Stirnwände b vor Kantenpreseungen geschützt ist. Wenn man, wie dargesteUt, die Segmente a kürzer bemißt, als dies bisher bei den ge-;bogenen Segmenten üblich war, si-nd sie -Ma - tisch ebenso günstig wie gebogene- und >.Y.as längere Segmente. #Ferner läßt sich ü# statische Festigkeit mit Hilfe einer entsprechenden Höhe der Flanschen auf jedes gewÜnschte Maß steigern, und es entfallen im vorliegenden FaH die Biegungsspannungen, welche gebogene Segmente stets aufweisen.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Eiserne Tunnelauskleidung, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus geradanFormeiseristücken, insbesondere geraden U-EisenstÜcken besteht, der-en Schenkel in Umfangsrichtung der Auskleidung angeordnet sind und an dein Stirnenden durch radial gerichtete angeschweißte Wände geschlossen sind.
- 2. Tunnelauskleidung nachAnspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnwände außen über den Rücken der Formeisenstücke überstehen. 3. Tunnelauskleidung nachAn.sprUC"h2, dadurch gekennzeichnet, daß die in Umfangsrichtung befindlichen Kanten einer als Ab-deckung der eisernen Bestandteile dienenden Vergußmasse gebrochen sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL44457D NL44457C (de) | 1936-07-15 | ||
| DEH148249D DE675109C (de) | 1936-07-15 | 1936-07-15 | Eiserne Tunnelauskleidung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH148249D DE675109C (de) | 1936-07-15 | 1936-07-15 | Eiserne Tunnelauskleidung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE675109C true DE675109C (de) | 1939-04-28 |
Family
ID=7180391
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH148249D Expired DE675109C (de) | 1936-07-15 | 1936-07-15 | Eiserne Tunnelauskleidung |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE675109C (de) |
| NL (1) | NL44457C (de) |
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1936
- 1936-07-15 DE DEH148249D patent/DE675109C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL44457C (de) |
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