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DE6750955U - Lesegeraet zum auswerten von mikrofilm-aufzeichnungen. - Google Patents

Lesegeraet zum auswerten von mikrofilm-aufzeichnungen.

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Publication number
DE6750955U
DE6750955U DE19686750955 DE6750955U DE6750955U DE 6750955 U DE6750955 U DE 6750955U DE 19686750955 DE19686750955 DE 19686750955 DE 6750955 U DE6750955 U DE 6750955U DE 6750955 U DE6750955 U DE 6750955U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stage
image
optics
carriage
card
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19686750955
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eastman Kodak Co
Original Assignee
Eastman Kodak Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eastman Kodak Co filed Critical Eastman Kodak Co
Priority to DE19686750955 priority Critical patent/DE6750955U/de
Publication of DE6750955U publication Critical patent/DE6750955U/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Eastman Kodak Company* Rochester,
Staat New York, Vereinigte Staaten von Amerika
Lesegerät zum Auswerten von Mikrofilm-Aufzeichnungen
Die Erfindung betrifft ein Lesegerät- zum Auswerten von Mikrofilmauf zeichnungen mit einer Optik zum Beisuch*- ten von in einer Bildbühne des Geräts gehaltenen Aufzeichnungen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein Lesegerät der genannten Art zu schaffen„ bei dem sich bei einem Mindestmaß an Konstruktionsaufwand der Bildbühne eine Höchstmaß an Betriebssicherheit im Hinblick auf die Aufnahme der auszuwertenden Mikrofilm-Aufzeiehnungen. in der Bildbühne ergibt.
Gemäß der Erfindung ist diese Aufgabe dadurch gelostt daß die Bildbühne ein fest angeordnetes5 sich auf einer
Seite der Gegenstands ab ana der Optik parallel zu dieser erstreckendes Teil aufweist, in dem eine auf die Optik ausgerichtete Bildöffnung ausgespart ist, und daß auf der anderen Seite der Gegenstandsebene ein bewegbares, eine auf die Optik ausgerichtete zweite Öffnung aufweisendes, parallel zur bildebene angeordnetes Teil vorgesehen ist, das federnd gegen das fest angeordnete Teil vorgespannt ist. Durch diese federnd nachgiebige Anordnung eines bewegbaren Bildbühnenteils in Zuaammenwirkung mit einem feststehenden Teil ergibt sich bei einfachstem Bildbühnenaufbau eine sichere Halterung der auszuwertenden Mikro-Aufzeichnung. In vorteilhafter Weise werden außerdem Stärkeabweiehungen dar MiloOfiliB-Ayfzaiehmingea auseeelichen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die in der Bildbühne befindliche Aufzeichnung gegen die Federkraft der Bildbühne verschoben werden kann, um verschiedene Aufzeichnungsbereiche auf die optische Achs© der Optik aus» zurichten. In jeder Ausrichtlage bleibt die Aufzeichnung durch die Federkraft der Bildbühne nach Beendigung des Ausrichtvorganges stehen» ohne daß gesonderte Feststelleinrichtungen erforderlich wären.
Die Erfindung i4rd im folgenden anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels im einzelnen erläutert .
Be zeigen:
Pig· i eine perspektivische Vorderansicht eines Mikrofilm-Lesegeräts gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung;
Fig, 2 einen Längs schnitt durch das Ausführungs-C beiepiel gemäß Fig. 1;
Fig» 3 eine perspektivisch© Ansicht einiger
Teile des Ausführungsbeispiels s die für das Einlegen einer Mikrofilmkarte, das Halten und Instellungbringen einer solchen
Fig. 4 eine vergrößerte perspektivische Teilp. ansicht von Fig. 3?
Fig. 5 eine vergrößerte perspektivische Teilansicht eines anderen Abschnittes von Fig,3;
Fig. 6 eine abgebrochen dargestellte Teilvorderansicht dt s Ausführungsbeispiels im Be» reich der Filnibühne, wobei Teile des optischen Systems sowie das Gehäuse des Geräts weggelasssen sind;
- It, -
Pig«, 7 einen Schnitt längs der Linie VII-,,,
VII von Pig, 6 und
Fig. 8 ein/vergrößert und abgebrochen dargestellten Teilschnitt längs ν der Linie VIII-VIII von Pig. 6.
'-<En den Pig« 1 und 2 ist ein Projektions-Lesegerät 1 gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestelltf wobei entsprechend der der Erfindung zu Grund©!iegeaden Aufgabe verbesserte Einrichtungen ί ar die Aufnahme und das Instellungbrlngen der im Gerät auszuwertenden PiIm-
gerät 1 weist ein Hauptgehäuse 2 mit einem an der Vorderseite desselben angeordneten Bildschirm 3 auf« Ein Schalter *i· für eine Projektionslampe 5 sowie ein Stellrad 6 für die Scharfeinstellung erstrecken sich durch ein Steu=> O erpult 7 hindurch nach auSen^ das unterhalb des Bild
schirms 3 angeordnet isto Das Steuerpult 7 weist einen vertieften Bereich aufs der für di© Aufnahme einer Ein= stellkarte 10 vorgesehen ist0 Lappen 9 erstrecken sich an einander gegenüberliegenden Seiten des vertieften Be= reichs vom Steuerpult 7 und dienen zum lösbaren festhalten der Einstellkarte 10 in dem vertieften Bereiche Ver~ schiedene Einstellkarten 10 können vorgesehen werden^ die je ein eigenes Anzeigegitter für eimEinstellungsanzeige aufweisen, wobei das jeweils vorhandene Gitter iewells ^ilmkarten eines bestimmten in Fr^-ge kokende?- For-=
mats entspricht. Die Einstellkarten 10 sind vorzugsweise |, aus biegsamem Werkstofft so daß sie zum Einsetzen in den vertieften Bereich, so daß sie sich unter die Lärmen 9 erstrecken gebogen werden können. Eine Vertiefung 8 in der Oberfläche des Steuerpults 7 ermöglicht es, mit einem finger bequem die Einstellkarte 10 zu untergreifen und erleichtert somit das Herausnehmen der Ein« steilkartei.
Wie ebenfalls aus den Fip·. 1 und 2 ersiohtlich ist9 liegen zwei einander gegenüberliegende, durchsichtige Platten 12 und 13 auf Gleitkörpern 7a am Steueroult 7 auf 9 die aus abriebfestem Werkstoff gefertigt und am Steuerpult 7 hirter den Platten 12S 13 befestigt sind. In der Arbeits oder Lesestellung erstrecken sich die Platten 12 und 13
eine I^
zwischen / Bildbühne/des Geräts hinein;, wobei sich zwischen den beiden Platten 12 und 13 eine Mikrofilmkarte 1*5 befindet. Ein Einstellzeiger 16 ist mit den Platten 12 und 13 über einen nachfolgend zu beschreibenden Mechanismus gekoppelt. Der Zeiger 16 kann über der Einstellkarte 10 bewegt werden.
Das optische System des Geräts 1 weist die Lampe <>, einen Kondensor 18 s sin Vläraeschutzglas 19« einen Spiegel 20 ^ einen Kondensor 21„ ein Projektionsobjektiv 22 sowie Spiegel 23 und 2^ auf,, Der Strahlengang des Lichtes der Lampe 5» das durch das Objektiv 22 hirdurch und auf den
3 fällt, ist in *ig. 2 mit gestrichelten Linien angedeutet. Ein als Ganzes mit 25 bezeichneter Wagen für die Hikrofilmkarten 15, der später ins Einzelne gehend beschrieben werden wird, ist in Pig. 2 ebenfalls zu sehen. Es sei bemerktt daß der ganze Wagen im Gehäuse 2 auf einem Rundstab 2* angeordnet ist. Der Wagen 2*» weist eine an ihm befestigte,, federnd nachgiebige 131Uhrungsstange 27 auf, die an entgegengesetzten Enuan Gleitstücke 28 und 29 aus Nylon trägt, die in berührung mit ebenen Oberflächen im Innern des Gehäuses 2 sinde um den Wagen Γ 5 so zu führen, daß seine Bewegung in einer Ebene erfol-tp die im wesentlichen senkrecht zur optisohen Achse des Objektivs 22 verläuft.
Unter Rezug auf die ""ig. 3 ti 8 5 wird nun ein Teil der der Aufnahme» Handhabung und dem InstellungbrIngen der hikrofilmkarten dienenden Einrichtung beschrieben. Diese Einrichtung weist die beiden durchsichtigen Platten 12 und 13 auf, die in geeigneter "eise aus Kunststoff oder Gins gefertigt sind und von denen die hintere Platte 12 an einem Schlitten JC scharnierartig anpelenkt ist und Anschläge 31 aufv.el8tc die sich am Sohl It ten 30 abstützen, um die nach vom gerichtete Schwenkbewegung άθ? Platte 12 2!u begrenzen. Die vordere Platte 13 ist längs der unteren Kante der hinteren Platte 12 scharniere tig schwenk-
bar an dieser angelenkt9 so daSe wenn sie aus dem Bereich der bildbühne Ik herausbewegt ist, die Platte 13 am oberen Ende 32 ergriffen und nach vorn geschwenkt werden kenn, so daß das Einsetzen einer vilmkarte zwischen die beiden Platten erleiohtert wird.
Der Schlitten 30 ist gleitbar am Grundsteg eines U-förai-
33
gen Rahmens/mittels Schrauben 3^ gelagert, die sich durch Schlitze 35 hindurch erstrecken, die im Schlitten 30 ausgebildet sind. Der Schlitten 30 weist außerdem einen eine Nockenanlauffläche bildenden Lappen 36 auf, der mit einer geneigt verlaufenden Oberfläche an einem Riegels tüok 37 3usammenwirkt. Das Rlegelstüok 37 wird durch eidne nicht dargestellte Anordnung, die an der Rückseite des Grundsteges des Rahmens 33 angeordnet 1st, federnd nachgiebig durch einen Schlitz 38 hinduroh, der im Rahmen 33 ausgebildet ist, nach vorne gedrückt. Wenn der Schlitten 30 in seine am weitesten rechte gelegene Stellung innerhalb des Verschiebebereichs der Schrauben 3^ in den Schlitzen 35 verschoben wird, dann wird das Biegelstück 37 vom Lappen 36 durch den Schlitz 38 hindurch su« rückgeschoben in die in PIg, 3 mit strichpunktierten Linien angedeutete Stellung0
An den inneren Oberflächen jedes der Schenkel, die sioh von dem Grundsteg des U-förmigen Rahmens 33 des Wagens 25
nach üben erstrecke^ ist je eine Zahnstange 40 vorgesehen. Der Wagen 25 weist außerdem einen zweiten p in ähnlicher Weise U-förmigen Rahmen 41 auf t der entsprechen= de,an den inneren Oberflächen seiner nach oben verlaufenden Stege ausgebildete Zahnstange« 42 aufweist, die den Zahnstangen 40 des Rahmen 33 zugekehrt verlaufen» Die Rahmen 33 und 41 sind einander gegenÜDerllegend in Bügeln 45 gleitbar gelagert und über Zahnräder 46 mit= einander gekoppelt. Je ein Zahnrad 46 ist zwischen zwei einander gegenüber liegenden,, ein zusaramenwirkendes Paar bildenden Zahnstangen 40 und 42 angeordnet und drehbar auf dem Rundstab 26 gelagert„ der sich zwischen den Rahmen 33 und 41 hindurch erstreckt und mit den aufrecht stehenden Schenkeln derselben einen rechten Winkel bildet. Der Rundstab 26 erstreckt sich außerdem durch die Bügel 45 hindurch und öuroh eine als Abstandhalter dienende Hohlwelle 48 hindurchs die über eine Keilverbindung mit den Zahnrädern 46 auf Drehung verbunden istf so daß die Bügel 45,die einander gegenüberliegenden U-förmigen Rahmen 33 und 4i sowie die Zahnräder 46 und die Hohlwelle ale eine Einheit längs des Rundstabes 26 in einer Richtung verschoben werden können,, die im wesentlichen parallel ist zu der Gegenstandsebene des Lesegeräts,
Wie am besten aus Pig, 3 ersichtlioh istp weist der U-förmige Rahmen 41 einen Anzeigearm 50 auf9 der am Unter-
des Rahmen 41 befestigt ist8 und der sich um den
Hj herum und netöh aufwärts SrSti*6Gkt und in den
^tv *" Zeiger 16 ausläuft.
Aus den Pig. 1, 3 und 4 ist ersichtlich^ daß demgemäß eine Bewegung des Armes 50 und damit des Rahmen 41 in vertikaler Richtung eine entgegengesetzt verlaufende Bewegung des Rahmens 33 in vertikaler Richtung zur Folge hats wobei diese Bewegung über die Zahnstangen 40 und und die Zahnräder 46 übertragen wird. Es ist außerdem ersichtlich, daß eine horizontale Bewegung des Arms 50 in beiden Richtungen eine entsprechende horizontale Verschiebebewegung des ganzen Wagens längs des Rundstabes
Insbesondere unter Hinweis auf Pig» 1 ist daher zu be- r- merken^ daß der Zeiger 16 in beliebiger Richtung über
die Einstellkarte 10 bewegt werden kann8 um eine universelle Bewegung des Wagens und der von diesem getragenen Mikrof ilmkarte 15 in der oben beschriebenen Weise zu bewirkenβ
Die Bildbühne 14S die mit der oben beschriebenen Einrichtung zusamiranwirktj, um ein Einsetzen der Mikrofilmkarte In richtiger Lage in die Gegenstandsebene des Lesegeräts zu erleichtern^ wird nun unter Bezug auf die Figo 1„ 2 und
6 bis 8 beschrieben, Wie aus den Fig. 1 und 2 hervorgeht, ist die Bildbühne 14 zentral am Steuerpult 7 angeordnet.
unu zwax* uom neroion uouaonuero, ui «rom αϊ« bjuiowxjl—
karte 10 lösbar am Steuerpult 7 befestigt ist.
Wie deutlicher in den Fig. 6 bis β gezeigt let, weist die Bildbühne 14 einen feststehenden Teil 52 auf, in den eine Öffnung 51 ausgebildet ist, die optisch auf das
v. Objektiv 22 und die anderen optischen Elemente des Pro*
jektionssystems des Lesegeräts ausgerichtet ist. Die Bildbühne 14 weist außerdem einen bewegbaren Teil 53 auf mit einer Öffnung 54, die auf die öffnung 51 la fest stehenden Teil 52 ausgerichtet 1st. Umgeben sind die öff nungen im feststehenden 'Teil 52 und in bewegbaren Teil
uuiuii
Stoff, wie etwa Filz oder Mohair. Wie aus Fig. 7 und 8 ersichtlich ist, sind kleine Gleitkörper 56 aus abriebr~ festem Werstoff am feststehenden Teil 52 vorgesehen., üb
das an diesem vorgesehene Käsen 55 s» verstärken.
Wie am besten aus Fig. £ und 7 ersichtlich ist, weist das bewegbare Teil 53 der Bildbühne zwei Paare kleiner Stifte 58 au<\ die V-förmige Vertiefungtn zwischen sich bilden. Ein Ausleger 6op in dem Elemente des optischen Systems aufgenommen sind, 1st an einem Ende 69 aa Gehäuse der Geräts befestigte Der Ausleger 60 ist aus biegsamem
Werkstoff und weist zwei einwärts gerichtete Lappen 63 aufj die federnd in die V-förmigen Vertiefungen zwischen den Stiften 58 hineingedrückt werden,, wie dies in den Figo 6 und 7 gezeigt ist«
Es ist daher ersichtlich, daß das bewegbare Teil 53 der Bildbühne gegen das feststehende Teil 52 gedrückt wird8 so daß, wenn eine Mikrofilmkarte 15 zwischen den Platten 12 und 13 in die Bildbühne Ik bewegt wird, sie zwisohen !
i den Kissen 55 aufgenommen ist und In der Gegenstands- l ebene, senkrecht zur optischen Pro.iektionsachse gehalten ist.
Um eine Projektion der Mikrobilder der Mikrofilmkarte zu erhalten, die zwischen die Platten 12 und 13 eingesetzt ist, müssen diese Platten natürlich in die Bildbühne hineinbewegt vjid auf die optische Projektionsachse des Geräts ausgerichtet werden,, wie dies in den Pig, I und gezeigt ist. Durch eine solche Ausbildung der Platten 12 und 13 ist .ledoch ein bequemes öffnen derselben zum Einsetzen der Mikrofilmkarte 15 nicht ohne weiteres möglich. Aus Pip. 1 kann ersehen werdene daSe bedingt durch die kompakte Gestalung des Lesegeräts und die Anordnung des Anzeigearms 50, es nicht wünschenswert ist, eine so weitläufige horizontale Bewegungsmöglichkeit für den
Wagen 25 vorzusehen» die ausreicht, daß die Platten 12 und 13 aus dem Bereich der Bildbühne Ik- freikommen„
1AuS diesem und aus anderen Grünen ist der Schlitten 30 vorgesehen als Verbindungselement zwischen dem Vagen 25 und den Platten 12 und 13. Wie in Fig. 3 gezeigt,, kann der Schlitten 3O9 wenn der Wagen 25 seine äußerst links gelegene und unterste Stellung erreicht hat* auf den Schrauben 3^ nooh weiter nach links und damit aus dem Bereich zwischen der BAldfeülsie I^ hs* um ein Öffnen für das Einsetzen und/oder Auswechseln einer Mikrof ilmkarte durch Schwenken der Platte 13 zu ermöglichen* Bs sei craOxi bwHei'KLj uen €txe PxsiiiicB i2 xuvj. 13 durch die gezeigte AusgeBtalttuig dar Schlitze 35 etwas angehoben werden, um den Einsetzvorgane hierbei noch weiter zu erleichtern.
Wie aus den *?ig. 3 und 5 ersichtlich ists tritt das Biegelstück 37 aus dem Schlitz 38 nach außen vor, "»emi der Schlitten 30 für das Einsetzen oder Herausnehmen einer Mikrofilmkarte am Rahmen 33, d.h= relativ zu di3-seme aus seiner normal m Betrachtungssteilung welter nach links bewegt wird, Bas aus dem Schlitz 38 nach vorn herausgetretene Riegelstück 37 berührt Ansätze 72 und 73 des Rafeaens 2 und verhindert eine Bewegung
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des Wagens 25 so langep bis der Schlitten 30 wieder in seine normale Bet rachtungsis teilung zurückbewegt ist und das Hiegelstüok 37 wieder zurüekgedrüekt ist« Diese Verriegelung verhindert eine Beeohädi ning der Platten 12 und 13 und anderer Teile des Lesegeräts, wie sie verursacht werden könnte, wenn der Wägern 25 bei geöffneten Platten zurückbewegt w'irde«
Venn eine Pilmkarte 15 eingesotzt ist und die Platten 12 und 13 geschlossen sinde kann der Sohlitten 30 nach rechts zurüok&ewegt werden, so daß die Platten zwischen das feststehende und das bewegbare Teil der Bildbühne 14 kommen, vie am besten aus der Fig. 8 ersichtlich ist, weist das bewegbare Teil 53 eine geneigt verlaufende Führungskante 7h auf 9 die, wenn sie durch die gegen sie anlaufenden Platten berührt wird, verursacht, daß sich das bewegbare Teil 53 gegen die Federkraft des Auslegers 60 öffnet. Es sei bemerkt, daß durch die soharnierartige Verbindung zwischen den Lappen 63 des Auslegers 60 und den Stiften 58 des bewegbaren Teils 53 in Kombination mit der Biegung des Auslegers 60 eine gleichförmige Druokverteilung über im wesentlichen die ganze Fläche der Bildbühne bewirkt wird. Es sei außerdem bemerkt, daß die nachgiebigen Kissen 55 sioh an Veränderungen in der Oberfläche der Platte^ anpassen und dadurch zu einer weiteren Verbesserung der Druokverteilung in der Bildbühne beitragen, so daß, wenn die Platten wahl-
we'.se zwischen den Kissen in Stellung gebracht sind9 sie in der einmal eingestellten Lage sicher gehalten werden, bis sie durch bewegen des Wagens 25 eine weitere Verstellbewegung erfahren. Zusätzlich dazu, daß die Kissen ein einwandfreies Haltemittel für die Platten darstellen diene» sie auch dazu, ein Verkratzen oder Verschrammen der Platten zu verhindern und reinigen die Platten,, wenn diese über die Kissen 55 bewegt werden.
Es wird darauf hingewiesen, daß der Schlitten 30 auch mit Klemmeinrichtungen oder dergleichen versehen sein könnte„ um an ihm die F.ikrofilmkarte 15 zu befestiget und daß auch bei einer solchen Ausbildung die beschriebene Ausgestaltung der Bildbühne gleichermaßen vorteilhaft wäre in Bezug auf die Erleichterung des Einsetzens einer Mikrofiltücarte in das Gerät.
Es wird nachfolgend eine kurze Erläuterung des Betriebs des Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Lesegeräts gegeben.
Wenn eine vorgegebene Mikrofilmkarte im Gerät 1 ausgewertet werden soll, wird eine Einstellkaite 10 bereitgestellt» die Einstellmarkierungen trag*, die in Ausbildung und Anordnung dem Format der Mikrofilmkarte entsprechen, d,h, der Anordnung der diskreten Bildbe-
67509
reiche an der Mikrofilmkarte entsprechen. Da die als Halter für die Kikrofilmkarten dienenden Platten 12 und 13sdie am Wagen 25 befestigt sind, universell in der Gegenstandsebene bewegbar sind8 können Mikrofilmkarten verschiedensten geeigneten Formats verwandt werden, und es können demgemäß verschiedenartige;, den jeweils vorkommenden Formaten jeweils zugehörige Einstellkarten vorgesehen werden,, die bei dem jeweiligen Format ie» weils das Ausrichten der einzelnen Mikrobildbereiche auf die Optik des Geräts erleichtern.
Wem? eine Einstellkarte von der richtigen Art unter den Lappen 9 im Einstellbereich des Steuerpultes 7 in Stellung gebracht ist, kann der Schlitten 30 nach links bewegt werden und die gegebene Miki*of ilmkartep die zwischen die Platten 12 und 13 eingesetzt ist, in die riehtige Relativstellung zum Einstellsystem gebracht werden, indem man eine an den Platten 12 und 13 angebrachte Markierung 80 (siehe Figo 5) zu Hilfe nimmt. Wenn die FiImkarte 15 zwischen den Platten 12 und 13 richtig in Stellung gebracht ist, kann der Schlitten 30 in die normale Retrachtungssteilung zurückgestellt werden,, wobei die Platten 12S 13 zwischen die Teile 52 und 53 der Bildbühne 15 hineinbewegt werden, wie dies bereits oben beschrieben wurde. Der Wagen 25 ist nun vom Riegelstück
freigegeben, so daß der Zeiger 16 über die Einstell= karte 10 bewegt werden kann und mit einem aus/evählton Bereich dieser Karte in Deckung gebracht werden kanu. Dad Bewegen des Zeigers 16 verursacht eine Bewegung des Wagens 25 -und damit der zwischen aen Platten 12 und 13 befindlichen Filmkayte 15 in der oben beschriebenen Weisee so daß das Mikrobild der Filakarte 15 auf die optische Achse ausgerichtet wird, die der zugehörigen Einstellffiarklerung auf der Einstellkarte 10 entspricht. Bei Betrachtung der Fig. 1 ist ersichtlich, daß die Einstellmarkierungen an der Einstellkarte 10 bezuglich ihrer waagerechten Reihenfolge entgegengesetzt der Rei» henfolge auf der Filmkarte 15 angeordnet sind und daß die Markierungen bezüglich ihrer senkrechten Reihen» folge in Übereinstimmung mit der Reihenfolge auf der Filmkarte 15 sind, so daß die Einstellkarte richtig anzeigte welche Relativbewegung der Arm 50 dem Rahmen 33 des Wagens 25 erteilt«, Da der Vagen 25 universell bewegbar ist. kann der Zeiger 16 in .leder Richtung über die Einstellkarte 10 bewegt werden£ slso horizontalvertikal oder auch diagonale
ι Wird der Zeiger 16 so abgewandelt, daß er mit geeignet
ausgebildeten Einstellkarten zusammenarbeiten kann, bei spielsweise indem der Zeiger in Vertiefungen oder Durchbrüche eingreift„ dl© in der Einstellkarte ausgebildet
ι sindp dann kann bewirkt werden» daß der Arm 50 vorgehe-
j benen Bewegungsbahnan folgt und daß somit sin vor-=
\-Jtslt*? programmiertes Auswerten der Filraksrte 15 durch f ort-
Atfcäsfeen der Bildbereiche derselben bewird „

Claims (2)

  1. S~chutzansprüche
    Ι» Lesegerät sum Auswerten von Mikrofilm-Aufzeichnungen mit einer Optik zum Beleuchten von in einer Bildbühne dss Geräts gehaltenen Aufzeichnungen 9 dadurch gekenn» zeichnet» daS die Bildbühne (3A) ein fest angeordnetes„ sich auf einer Seite der Gegenstandsebone der Optik (22) parallel zu dieser erstreckendes Teil (52) aufweist„ in dem eine auf die Optik (22) ausgerichtete Bildöffnung <5D ausgespart ist, und daß auf der anderen Seite der Gegenstandsebene ein bewegbares, eine auf die Optik (22) ausgerichtete zweite Öffnung (5*0 aufweisendes, parallel zur Bildebene angeordnetes Teil (53) vorgesehen ist, das Aedernd gegen daa fest angeordnete Teil (52) vorgespannt ist.
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet0 daß an der der Gegenstandsebene zugekehrten Seite sowohl des fest angeordneten Teils (52) als auch des bewegbaren Teils (53) der Bildbühne (Ifc) die öffnungen (51 und 5*0 umgebende Kissen (55) aus weichem,, nachgiebigem Wepketoff ,angeordnet sindo
    ο Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet D daß das bewegbare Teil (53) der Bildbühne (14) an einem Seitenrand eine geneigt verlaufende Führungskante (7^) zum Erleichtern des Einführens eines Aufzeichnungsträgers
    (15) zwischen die Teile (52 und 53) der Bildbühne bildete
    Gerät nach einem der Ansprüche I bis 3, dadurGh gekennzeichnet,, daß zum Vorspannen des bewegbaren Teils (53) der Bildbühne (3Λ) ein mit einem Ende am Gerät (I8 Γλ fest angeordnetes Federglied (60) vorgesehen ist9 dessen freies Ende (63) am bewegbaren Teil (53) der Bildbühne (1Λ) angelenkt ist«
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