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DE675046C - Schaltungsanordnung zum Laden von Akkumulatorenbatterien in Stromlieferungsanlagen mit Einzelbatteriebetrieb, insbesondere fuer Fernsprechanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung zum Laden von Akkumulatorenbatterien in Stromlieferungsanlagen mit Einzelbatteriebetrieb, insbesondere fuer Fernsprechanlagen

Info

Publication number
DE675046C
DE675046C DET43469D DET0043469D DE675046C DE 675046 C DE675046 C DE 675046C DE T43469 D DET43469 D DE T43469D DE T0043469 D DET0043469 D DE T0043469D DE 675046 C DE675046 C DE 675046C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
charging
counter
circuit
current
battery
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET43469D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefonaktiebolaget LM Ericsson AB
Original Assignee
Telefonaktiebolaget LM Ericsson AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefonaktiebolaget LM Ericsson AB filed Critical Telefonaktiebolaget LM Ericsson AB
Application granted granted Critical
Publication of DE675046C publication Critical patent/DE675046C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M19/00Current supply arrangements for telephone systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Charge And Discharge Circuits For Batteries Or The Like (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zum Laden von Akkumulatorenbatterien in Stromlieferungsanlagen mit Einzelbatteriebetrieb, insbesondere für Fernsprechanlagen Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur selbsttätigen Ladung von Akkumulatorenbatterien und ist insbesondere zur Verwendung bei Fernsprech- und anderen Schwachstromanlagen bestimmt. Besonders in Fernsprechanlagen ist es erwünscht, Schwankungen- der Batteriespannung möglichst zu vermeiden. Um solche Spannungsschwankungen bei der Ladung und Entladung der Batterie zu vermeiden, verwendet man im allgemeinen zwei Batterien, die man wechselweise arbeiten läßt. In kleineren Fernsprechanlagen, insbesondere in Landzentraler mit weniger als ioo Teilnehmern, ist es jedoch erwünscht, mit einer einzigen Batterie auszukommen. Um dabei die Spannungsschwankungen zu vermeiden, ist schon vorgeschlagen worden, die Ladung in die Betriebspausen zu verlegen, so daß eine Ladung überhaupt nicht stattfindet, wenn Strom in der Anlage verbraucht wird. Dies ist in Fernsprechanlagen der genannten Größenordnung aus dem Grunde möglich, weil die gesamte Zeit, während welcher Gespräche in Frage kommen, verhältnismäßig kurz ist; sie beträgt seltenmehrals iq.Tagesstunden. Esstehenalso von z4. Stunden mindestens io Stunden für die Ladung zur Verfügung, was vollständig genügt, um die Batterie auch bei Verwendung eines verhältnismäßig kleinen Ladungsstromes dauernd geladen halten zu können. Man hat für den geschilderten Zweck eine Relaisvorrichtung verwendet, die so vom Zustand des Entladungsstromkreises abhängig ist, daß eine gleichzeitige Ladung und Entladung nicht vorkommen kann. Infolge der natürlichen Schwankungen im Betriebe kann man aber bei Anordnungen dieser Art nicht vermeiden, daß die Batterie allmählich entweder überladen wird oder eine zu kleine Ladung erhält; hierdurch können Schäden an der Batterie sowie Betriebsstörungen entstehen.
  • Nach der Erfindung wird dieser Nachteil dadurch vermieden, daß die Ladung der Batterie mittels eines Elektrizitätszählers, z. B. eines gewöhnlichen Amperestundenzählers, überwacht wird, und zwar in Verbindung mit einer Vorrichtung, durch welche die Ladestromquelle nach Maßgabe des Zustandes des Entladestromkreises selbsttätig ein- und ausgeschaltet wird. Es ist an sich bekannt, einen Elektrizitätszähler zum Steuern des Ladestromkreises einer Akkumulatorenbatterie zu verwenden, derart, daß der Zähler sowohl die zugeführte wie auch die entnommene Energie mißt und die Ladung unterbricht, sobald die Batterie mit einer der der entladenen Energiemenge entsprechenden Energiemenge geladen worden ist. Bei bekannten Anordnungen dieser Art werden. die Lade- und Entladestrommengen nicht getrennt voneinander gemessen, vielmehr mißt der Elektrizitätszähler während der Entladungszeiten abwechselnd Ladungs- und Entladungsströme. Bei kleiner Stromentnahme liefert nämlich die Ladestromquelle sowohl Verbrauchsstrom als auch Ladestrom zur Batterie, während bei größerer Stromentnahme die Batterie an der Strom-, -R lieferung beteiligt ist und Strom abgibt. Die-' Lade- und Entladeströme werden folglich v tüW i:. dem Elektrizitätszähler nicht richtig gemes @:' sen. Hinzu kommt noch, daß eine Akkumu-L latorenbatterie nicht die gesamte ihr zugeführte Energiemenge wieder abgeben kann. Sie hat vielmehr einen verhältnismäßig niedrigen Wirkungsgrad, der z. B. bei einer Bleiakkumulatorenbatterie ungefähr 85 °/o beträgt. Ein richtiger Ausgleich zwischen der entnommenen und der zugeführten Energie kann also mit dem Elektrizitätszähler allein nicht bewirkt werden, wenn die Lade- und die Entladestrommengen gemischt" vom Zähler gemessen werden. Insbesondere werden auch die Verluste in der Batterie nicht durch die vom Zähler allein gesteuerte Ladung gedeckt, und die Ladestrommengen sind immer, z. B. um zu klein. Die Batterie wird deshalb allmählich vollständig entladen. Bei der bekannten Anordnung kann zwar diese vollständige Entladung der Batterie dadurch verhindert werden, daß die Ladevorrichtung nicht nur in Übereinstimmung mit der Angabe eines Elektrizitätszählers, sondern außerdem noch nach Maßgabe der Batteriespannung in Tätigkeit gesetzt wird. Diese zusätzliche Steuerung der Ladevorrichtung unter der Kontrolle der Batteriespannung verlangt jedoch eine verhältnismäßig verwickelte Regelvorrichtung. Das ist insbesondere bei kleineren Anlagen; z. B. bei Ortsfernsprechämtern, sehr nachteilig.
  • Nach der Erfindung ist es in bedeutend einfacherer Weisse möglich, einen richtigen Ausgleich zwischen Entladung und Ladung zu bewirken, und zwar durch die Vereinigung des zum Regeln des Ladevorganges dienenden Elektrizitätszählers mit einer Vorrichtung zur selbsttätigen Ein- und Ausschaltung der Ladestromquelle nach Maßgabe des Zustandes des Entladestromkreises derart; daß die Batterie nur während der Entladungspausen geladen wird. Hierdurch werden nämlich die Ladestrommengen und die Entladestrommengen getrennt, d. h, unabhängig voneinander gemessen, wodurch wiederum ermög licht wird, den Zähler so einzurichten, daß er die Lade- und Entladestrommengen mit ungleichem Maße, z. B. mit verschiedener Empfindlichkeit, mißt. Wenn der Zähler beim Laden z. B. 18 % weniger empfindlich ist als beim Entladen, so wird eine bestimmte Entladestromrnenge immer durch eine um ungefähr 18°1o größere Lädestrommenge ausgeglichen, wodurch also dem Wirkungsgrad der Akkumulatorenbatterie Rechnung getragen und die entsprechenden Verluste gedeckt werden. Zweckmäßig wird beim Laden noch etwas mehr Strom zugeführt, als dem "erwähnten Verlust -entspricht, damit neben :iti sen Verlusten außerdem noch die durch "' a -elnde Isolation und durch Überleitung nb 'entstehenden Dauerverluste mit Sicherheit gedeckt werden. Sollte hierbei eine kleine Überladung der Batterie entstehen, so spielt dies keine größere und insbesondere schädigende Rolle, da ja eine mäßige Überladung vielmehr vorteilhaft ist.
  • Da die Ladung nicht gleichzeitig mit der Entladung geschehen darf, wird die Ladezeit, wie erwähnt, auf eine der Summe der Betriebspausen entsprechende Dauer verkürzt. Es ist infolgedessen offenbar wichtig; daß die so verfügbare Ladezeit möglichst weitgehend ausgenutzt wird. Zu diesem Zweck ist nach der Erfindung der Elektrizitätszähler derart zur Überwachung des Ladestromkreises angeordnet, daß die Ladestromquelle nur in der Nullage des Zählers zwangsläufig abgeschaltet wird, in anderen Lagen des Zählers aber nach Maßgabe des Zustandes des Entladestrornkreises, d. h. während der Entladungspausen, eingeschaltet wird, so däß die Ladung auch unmittelbar nach Entnahme einer verhältnismäßig geringen Strömmenge beginnen kann. Hierdurch wird erreicht, daß das Laden während jeder Betriebspause stattfinden kann und in dem Augenblick anfängt; in dem die Entladung aufhört. Würde nämlich die vorn Zähler gesteuerte Kontaktvorrichtung in solcher Weise angeordnet sein, daß die Ladevorrichtung vom Zähler erst eingeschaltet wird, nachdem der Batterie schon eine vorbestimmte Strommenge entzogen worden ist, so würde die Batterie praktisch immer in teilweise entladenem Zustande arbeiten. Die Batterie könnte nämlich nur dann wieder vollgeladen werden, wenn eine so lange Entladungspause entsteht, daß mindestens die betreffende vorbestimmte Strommenge nebst Zuschuß für die Verluste während dieser Pause ununterbrochen der Batterie zugeführt werden könnte. Durch die Erfindung wird deshalb außerdem erreicht, daß die Batterie, praktisch genommen, dauernd vollauf geladen ist, so daß die Batteriegröße nur durch diejenige Reservekapazität bestimmt zu werden braucht, die bei vorübergehenden Unterbrechungen im Starkstromnetz erforderlich ist.
  • Die Erfindung sei an Hand der Zeichnung beschrieben, die vier verschiedene Ausführungsformen veranschaulicht.
  • Bei sämtlichen Ausführungsformen wird i die Batterie B von einem Ladestromkreis N aus geladen, der bei Stromentnahme aus einem Wechselstromnetz einen Gleichrichter L enthält. Der Ladestromkreis wird mittels eines Relais R2 ein- und ausgeschaltet, das von zwei Steuergliedern beherrscht wird, und zwar einmal von einem Relais R1, dessen Stromkreis d vom. Zustande des Entladestromkreises U abhängig ist, so daß es bei Stromentnahme aus der Batterie erregt wird, und zum zweiten von einem Kontakt h eines Elektrizitätszählers AH, der, nur in der Nulllage des Zählers unterbrochen, sonst immer geschlossen ist. Der Zähler ist ein Motorzähler und besteht beispielsweise aus einem Amperestundenzähler, dessen Drehzahl der Stromstärke proportional und dessen Anker r mit einem Nebenschlußwiderstan.d nc .versehen ist.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. z wird der Zähler wechselweise an die Lade- und Entladestromkreise über Kontakte am Relais R1 angeschlossen,. Während der Betriebspausen, d. h. während keine Stromabgabe der Batterie erfolgt, ist der Zähler einem im La.destromkreisliegenden ReihenwiderstandSl parallel geschaltet, und während der Entladezeiten liegt der Zähler parallel zu einem im Entladestromkreis liegenden Reihenwiderstand S2.
  • Wenn das Relais R1 bei Strornenznahme #seinen Anker anzieht, werden der Läufer r des Zählers und .der Nebenschlußwiderstand m. von einem Teil des Entladestromes durchflossen, was zur Folge hat, daß der Zähler seine Nullage verläßt, d. h. diejenige Lage, in welcher :die Batterie vollständig bzw. im gewiinschten Grade geladen ist. Das Relais R1 unterbricht gleichzeitig einen Kontakt o im Stromkreis des Relais R2. Hört die Stromentnahme aus der Batterie auf, so wird R1 aberregt, und die Bewegung des Zählers hört auf. Jetzt erhält das Relais R2 Strom über die Kontakte 1a und o, und der Ladestromkreis wird geschlossen. Der Zähler ist nun dem. in diesem Kreise liegenden Nebenschluß S1 parallel geschaltet. Der Läufer r des Zählers wird folglich durch einen Teil des Ladestromes jedoch bei umgekehrter Stromrichtung durchflossen, so daß sich der Zähler in Richtung auf die, Nullage dreht. In der Nullage wird der Zählerkontakt k unterbrochen, so daß das Relais R2 aberregt und der Ladestromkreis unterbrochen, der Zähler also zum Stillstand gebracht wird. Durch passende Bemessung der Nebenschlüsse S1 und S2 können die Ströme durch den Zähler in solcher Weise geregelt werden, daß der Ladestrom um so viel größer wird, als der Entlade strom, daß ein Ab@gleich gewisser Leistungsverluste durch Selbstentladung usw. erzielt wird. Das Relais R1 kann auch im Entladestromkreis selbst liegen. Bei der abgeänderten Ausführungsform nach Fig. a ist die Anzahl der Relaiskontakte verringert. Bei Stromentnahme aus der Batterie wird das Relais R, erregt. Der Entladestrom durchfließt den Läufer r des Zählers AH und den Nebenschlußwiderstand m in einer bestimmten Richtung, und der Zähler beginnt sich so zu drehen, daß der Kontakt h geschlossen wird. Da das Relais R1 erregt und sein Kontakt o infolgedessen unterbrochen ist, kann das Relais R2 erst dann erregt werden, wenn die Stromentnahme aufgehört hat. Wenn. dies eintritt, wird R1 aberregt. Hierbei wird das Relais R2 erregt und schaltet die Batterie B über den Nebenschluß S1 an den Ladestromkreis N an. Der Zähler, der hierbei parallel zum. Nebenschluß Sl geschaltet wird, wird nun durch Strom in entgegengesetzter Richtung durchflossen, geht in,die Nullage zurück und unterbricht den Kontakt h. Das Relais R2 wird aberregt, und das Laden hört auf. Durch passende Bemessung des Nebenschlusses S'1 können die Ströme durch den Zähler auch so gewählt werden, daß Leistungsverluste verschiedener Art berücksichtigt werden.
  • Die Ausführungsform nach Fig.3 unterscheidet sich von den beiden oben beschriebenen dadurch, daß nur ein einziges Relais erforderlich ist. Bei Belastung der Batterie B wird der Draht d an den negativen Pol der Batterie angeschlossen. Gleichzeitig fängt der ZählerAH an, sichzudrehen und schließt den Kontakt k. Das Relais R, wird jetzt nicht erregt, weil seine Wicklung' mit beiden Enden an den negativen Pol der Batterie angeschlossen ist, solange die Batterie entladen wird. Beim Aufhören der Stromabgabe wird der negative Pol vom d-Draht abgeschaltet, und das Relais R1 erhält Strom über einen Widerstand M. Die Batterie B wird über den Nebenschluß S1 und den Kontakt p in den Ladestromkreis N eingeschaltet. Gleichzeitig werden der Läufer r des Zählers und der Nebenschlußwiderstandin demNebenschluß S1 parallel geschaltet. Der Zähler wird jetzt durch den Strom von entgegengesetzter Richtung durchflossen, kehrt folglich zur Nullage zurück und unterbricht in dieser den Kontakt k. Das Relais R1 wird aberregt, so daß das Laden aufhört. Durch passende Bemessung des Nebenschlusses S1 kann auch hier der Strom durch den Zähler so gewählt werden, daß Leistungsverlusten Rechnung getragen wird.
  • Wenn in einer Anlage der oben beschriebenen Art ein Fehler solcher Art entstehen sollte, daßdieBatterie dauerndStrom abgibt, z. B. ein Erdschluß o. dgl., so würde die Batterie natürlich allmählich vollständig entladen werden. In besonderen Fällen könnten die Betriebszeiten so lang werden bzw. so dicht aufeinanderfolgen, daß die Entladung allzu weit über die übliche Grenze hinaus getrieben wird. Dies kann nach der Erfindung dadurch vermieden werden, daß der Elektrizitätszähler mit einer zusätzlichen Kontaktvorrichtung versehen wird, die das Schließen des Ladestromkreises erst dann veranlaßt, wenn die übliche Grenze für die Entladestrornmenge überschritten worden ist, und die darauf auch bei etwa eintretender Stromabgabe den Ladestromkreis geschlossen hält, bis der Zähler die Nullage erreicht, die Batterie folglich aufgeladen worden ist. Eine Anordnung dieser Art ist in Fig. 4. dargestellt.
  • Der Stromkreis des Relais R2 wird hier durch das Relais Rund durch den Kontakt k am Zähler AH in derselben Weise überwacht wie in Fig. i und 2. Außerdem aber ist er abhängig von .einem anderen Zählerkontakt q. Dieser Kontakt ist in der Nullage des Zählers offen und bleibt auch offen, wenn der Zähler infolge einer Stromentnahme seine Nullage verläßt. Er schließt sich erst, nachdem ein gewisser Grenzwert für .die Entladestrommenge überschritten worden ist. Infolgedessen wird das Relais R2 erregt, und das Laden beginnt und setzt sich dann ununterbrochen fort, bis der Zähler die Nullage erreicht, da der Kontakt q während der Rückbewegung des Zählers geschlossen bleibt und erst in der Nullage unterbrochen wird. Wie aus der Zeichnung hervorgeht, liegt der Kontakt q in einer dem Leitungsteil o-k parallel geschalteten Zweigleitung. Nachdem er geschlossen worden ist, wird die Batterie daher zwangsweise geladen, auch wenn gleichzeitig Strom aus der Batterie entnommen wird. Der Kontakt q ist zweckmäßig für verschiedene Grenzwerte einstellbar.
  • Bei der Ausführung nach Fig.4 werden keine Nebenschlußwiderstände entsprechend S1 und S2 in Fig. i bis 3 verwendet, und der Zähler ist dauernd zwischen die beiden Leitungszweige der Lade- und Entladestromkreise eingeschaltet. Zwecks Abgleichs von Leistungsverlusten ist hier hinter dem N ebenschlußwi.derstand m in Reihe mit dem Läufer r ein regelbarer Widerstand w eingeschaltet, der während der Entladezeiten durch einen Kontakt t kurzgeschlossen ist, aber während der Ladezeiten vom Läuferstrom durchflossen wird. Der Kontakt t wird zu diesem Zweck vom Zähler so betätigt; daß er geschlossen ist; wenn der Läufer sich in der einen Richtung bewegt, dagegen offen bei entgegengesetzter Laufrichtung.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i.. Schaltungsanordnung zum Laden von Ald:ümulatorenbatterien in Stromlieferungsanlägen mit Einzelbatteriebetrieb unter Verwendung eines durch die Lade-und Entladeströme beeinflußten Elektrizitätszählers, insbesondere für Fernsprechanlagen; dadurch gekennzeichnet, daß die Lade- und Entladestrommengen mittels eines den Ladestromkreis steuernden Elektrizitätszählers (AH), dessen Stromaufnahme beim Laden verringert wird, dadurch unabhängig voneinander gemessen werden, daß die Ladestromquelle (N) nach Maßgäbe des Zustandes des Entlade-Stromkreises in der Weise selbsttätig ein-und ausgeschaltet wird, daß die Batterie nur während der Entladungspausen ge-.laden wird, und ferner daß der Ladestromkreis durch eine vom Zähler beeinflußte Kontaktvorrichtung (k) so überwacht wird, daß die Ladestromquelle nur in der Nullage des Zählers zwangsläufig abgeschaltet wird, in anderen Lagen des Zählers aber nach Maßgabe des Zustandes des Entladestromkreises, d. h. während der Entladungspausen, eingeschaltet wird, so daß die Ladung auch unmittelbar nach Entnahme einer verhältnismäßig geringen Strommenge beginnen kann.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektrizitätszähler mit einer zweiten Kontaktvorrichtung(q) versehen ist, durch die die Ladestromquelle erst dann eingeschaltet wird, nachdem eine bestimmte Höchststrommenge entnommen worden ist und durch welche die Ladeströmquelle dann unabhängig vorn Zustande des Entlade-Stromkreises eingeschaltet gehalten bleibt, bis der Zähler die Nullage erreicht hat.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Lade- und Entladestromkreise NTebenseblußwiderstände (S1, S2) enthalten, die an den Elektrizitätszähler angeschlossen sind bzw. angeschlossen werden können und so bemessen sind, daß der Batterie ein die Verluste berücksichtigender Überschuß an Strom zugeführt wird.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Läuferstromkreis des Zählers einen Reihenwiderstand (co) enthält, der während der Entladungszeiten kurzgeschlossen ist und während der Ladungszeiten vom Läuferstrom durchflossen wird.
DET43469D 1933-01-19 1934-01-14 Schaltungsanordnung zum Laden von Akkumulatorenbatterien in Stromlieferungsanlagen mit Einzelbatteriebetrieb, insbesondere fuer Fernsprechanlagen Expired DE675046C (de)

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