DE661800C - Frischwasserklaeranlage - Google Patents
FrischwasserklaeranlageInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D21/00—Separation of suspended solid particles from liquids by sedimentation
Landscapes
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- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Treatment Of Biological Wastes In General (AREA)
Description
- Frischwasserkläranlage Bei Frischwasserkläranlagen, die nicht ständig gewartet und bei denen die Schwimmstoffe nicht von Hand oder auf maschinellem Wege aus dem Abwasser entfernt, werden, ist die Schwimmstoffbildung eine der unangenehmsten Begleiterscheinungen des mechanischen Klärverfahrens. Sie macht sich besonders bei kleineren Kläranlagen blemerkbar.
- Bei einigen bestehenden Anlagen ist wohl der Versuch unternommen worden, die Schwimmstoffe aus dem Absitzraum während des Wasserdurchflusses auszuscheiden; es ist aber bei diesen Anlagen nicht möglich, die lästigen Schwimmstoffe gleich an der Entstehungsstelle, am Einlauf, also in der ersten Einlaufkammer bzw. vor der ersten Tauch-oder Prellwand, durch entsprechende konstruktive Anordnungen zu sammeln und sogleich auch auf selbsttätigem Wege zu entfernen. Die Entfernung der Schwimmstoffe an dieser Stelle ist aber besonders wichtig, da die Stoffe oft sehr lange vor der Tauchwand verharren, das ankommende Frischwasser infizieren und vielfach auch von dem ankommenden Wasserstrom nach den übrigen Abteilungen des Absitzraumes unter der Tauchwand durcllgespült oder-gerissenwerden.
- Andere Bauarten von Hauskläranlagen persuchen die Entfernung der Schwimmstoffe ähnlich wie bei der nachfolgenden Konstruktion dadurch zu erreichen, daß in der Nähe des Einlaufes eine Überfallwand vorgesehen ist, über die die Schwimmstoffie durch den Druck des einfliefenden Wassers in den Faulraum geschoben werden. Da die Wasserspiegel in der Einlaufkammer und im Faulraum aber gleich hoch sind und sich auf der Oberfläche des Wasserspiegels im Faulraum in der Regel eine beträchtliche Schwimmdecke bildet, die noch über die Ublerfallwand hinausragt, haben die ankommenden Schwimmstoffe nicht die Möglichkeit, nach dem Faulraum zu gelangen; ferner hat das ankommende Abwasser infolge des geringen Abstandes vom Einlauf bis zur Überfallwand keine Ausbreitungsmöglichkeit, so daß die Schwimmstoffe vom Wasser teilweise unmittelbar in den Absitzraum mitgerissen werden.
- Diesen Nachteil sucht die vorliegende Bauart dadurch zu beseitigen, daß der Gesamtklärkörper in zwei Teile mit verschieden hohem Wasserspiegel zerlegt wird, wodurch für die Schwimmstoffe ein besonderer Faulraum gebildet wird, so daß ein Abgleiten der Schwimmstoffe aus der Einlaufkammer in den Schwimmstoffaulraum gewährleistet und ein Rückstau der Schwimmstoffe aus diesem Faulraum nach der Einlaufkammer und damit in den Absitzraum nicht eintreten kann.
- Der Klärvorgang ist folgender: Das ankommende Wasser gelangt unter den Tauch-und Prellwänden in den ersten Klärrauma.
- Die Schwimmstoffe sammeln sich auf der Oberfläche des Schwimmstoffganges b, von wo aus sie durch das ankommende Wasser, besonders bei Wasserstößien, übler den Überfall c, der etwa auf gleicher Höhe liegt wie der Wasserspiegel im Klärraum a bzw. im Schwimmstoffgang b, in den zweiten Faulraume befördert werden. Die in den Absitzraume gelangenden Sinkstoffe fallen in den ersten Faulraum d. Aus dem ersten Absitzraum e gelangen die Abwässer dann über die Trennungs-und Wehrwände g in den zweiten Absitzraum a1. Hier findet eine we.-tere Ausscheidung noch absetzbarer Stoffe nach dem zweiten Faulraum e statt. Schließlich gelangt das Abwasser unter den Tauchwänden f1 nach dem Ablaufkanal. Der Wasserspiegel in der zweiten Klärabteilung bzw. im Faulraum e liegt so viel tiefer, daß ein Übertreten der Schwimmdecke nach dem Schwimmstoffraum b und damit nach dem Absitzraum a nicht stattfinden kann.
Claims (2)
- P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Frischwasserkläranlage mit Absitz-und Schlammfaulräumen und mit einem am Zulauf vorgesehenen Überlaufwehr, über welches hinweg die im Abwasser enthaltenen Schwimmstoffe unmittelbar in den nach der Wasserspiegelfläche zu offenen Schlammfaulraum geführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der Absitzraum als auch der Schlammfaulraum durch eine quer zur Durchflußrichtung verlaufende Wand in je zwei hintereinanderliegende, voneinander unabhängige Räume unterteilt sind, in denen durch das gegenüber dem Zulaufrohr tiefer liegende Ablaufrohr verschieden hohe Wasserstände eingehalten werden.
- 2. Frischwasserkläranlage nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Überfallwehr für die Schwimmstoffe innerhalb eines schmalen, beiderseitig durch Wände begrenzten und sich bis nahezu in die Mitte der Kläranlage erstreckenden Ganges angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK135900D DE661800C (de) | 1934-11-13 | 1934-11-13 | Frischwasserklaeranlage |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEK135900D DE661800C (de) | 1934-11-13 | 1934-11-13 | Frischwasserklaeranlage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE661800C true DE661800C (de) | 1938-06-27 |
Family
ID=7248504
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK135900D Expired DE661800C (de) | 1934-11-13 | 1934-11-13 | Frischwasserklaeranlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE661800C (de) |
-
1934
- 1934-11-13 DE DEK135900D patent/DE661800C/de not_active Expired
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