DE660907C - Typendruck- und Lochvorrichtung, insbesondere fuer durch Lochkarten gesteuerte Maschinen - Google Patents
Typendruck- und Lochvorrichtung, insbesondere fuer durch Lochkarten gesteuerte MaschinenInfo
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Description
- Typendruck- und Lochvorrichtung, insbesondere für durch Lochkarten gesteuerte Maschinen Die vorliegende Erfindung betrifft eine Loch- und Typendruckvorrichtung solcher Art, bei der die durch die Druckvorrichtung erfolgenden druckschriftlichen Eintragungen zeilenweise auf eine fortlaufende Papierbahn erfolgen, welche von einer drehbar gelagerten, als Druckunterlage dienenden Papierwalze weitergeschaltet wird. Solche Vorrichtungen finden z. B. bei Schreibmaschinen ganz allgeinein und ferner bei durch Lochkarten 1-esteuerten Tabelliermaschinen Anwendung.
- Bei T_ypendruckt-orrichtungen obiger Art hat man auch Locheinrichtungen vorgesehen. iedoch getrennt von der Papierwalze.
- Es ist ferner bereits vorgeschlagen worden, eine Lochvorrichtung mit einer Typendruckvorrichtung in der Weise zu vereinigen, claß (lie Druckunterlage mit der Lochplatte der Lochvorrichtung eine feststehende ebene Fläche bildete, wobei die Lochplatte etwa in der Druckzeile lag, so dal,l die Druckschrift und die Lochschrift auf derselben Zeile erschienen. Die Druckunterlage konnte aber hierbei nicht gleichzeitig als Mittel für den Papiertransport benutzt werden.
- Die vorliegende Erfindung bezweckt, die Vorteile der drehbaren Papierwalze, gleichzeitig als Druckunterlage und als -Mittel für den Papiervorschub zu dienen, mit dein Vorteil, die zu den gedrucktenAngaben gehörigen gelochten Angaben infolge ihrer Lage in der Druckzeile leicht erkennen ztt keinen. zu verini-en. Hinzu kommt, daauch ier-tige Maschinen, die schon mit einer Papierwalze ausgerüstet sind, noch nachtriiglich mit der Lochvorrichtung nach der Erfindung ausgestattet «erden können.
- Der Erfindungszweck wird dadurch erreicht, claß der drehbaren Papierwalze eine feststehende Lochvorrichtung in der Weise zugeordnet ist, claß deren Matrizenplattc finit dem Umfang der Papierwalze eben liegt und der gegenüber die vorzugsweise nach einem Lochkoinbinationssvstern gesteuerten Lochstempel, radial zur Papierwalze gerichtet, in einem finit der Lochplatte verbundenen Stempelträger gelagert sind.
- eitere sich auf für die Erreichung des Erfindungszweclces zweckmäßige Maßnahmen beziehende Merkmale ergeben sich aus der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels.
- Da der Erfindungsgegenstand insbesondere für Tabellierniaschinen von Bedeutung ist, soll er in der Anwendung bei einer elektrischen Tabellierniaschine beschrieben werden. Der Erfindungsgegenstand kann jedoch ebensogut bei mechanischen Tabellierinaschinen Anwendung finden. Fig. i veranscbatilicht die bekannte Druckeinrichtimg der Tabellierinascliine für eine Re`=istriersteile.
- F i" _ veranscliatiliclit in gegenüber der Fig. i vergrößertem Maßstabe einen Schnitt durch die Locheinrichtung gemäß vorliegender Erin(Itui- und zeigt die Steuerung der Lochunin einer Re-istrierstelle.
- Fig.3 zeigt die Einrichtung zum selbsttätigen NLillensclireibeii und Nullenlochen. Fig..i zeigt den Lochschlüssel, nach welcliem die verschiedenen Ziffern (furch unterscliiedliclie Lochkombinationen dargestellt werden.
- Fig. 5 ist ein Schnitt (furch die Locheinrichtung an der am weitesten links befindlichen Lochstelle, an welcher ein Richtloch für die Ziffernlochkombinationen gestanzt wird.
- Fi. 6 ist eine Draufsicht auf die linke Seite' der Papierwalze und, auf die Locheinrichtung der Tabellierrnaschine.
- Fig. 7 veranschaulicht die auf verschiedene Sclialtsclirittlängen einstellbare Papiervorschubeinrichtun- der Maschine.
- Das dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt die Locheinrichtung, wie sie bei einer bekannten elektrischen Tabellierinaschine (z. B. nach Patent 4.38 11 o) Anwendung findet. -Bei (fieser Maschine laufen Karten nacheinander all Abfiihlbiirsten vorbei, die ihrerseits die Druck-und Addierwerke der Maschine den Lochungen der Karten entsprechend steuern. Das Addierwerk wird in bekannter Weise elektromagnetisch eingekuppelt und auf mechanische Weise weitergeschaltet. und das Druckwerk ist auf und ab gehend ausgebildet (obwohl es natürlich atirli eine schwingende oder eine Hinundlierbewegung ausführen könnte) und mit einer den Spalten der Karte entsprechenden Anzahl von Tvpetistangeu versehen, welche entweder (beim Postendruck) unter Steueruri- der Karten oder (heim Summendruck) unter Steuerung der Addierwerke stellen.
- Die Druckwerkseinrichtung für eine Druckstelle entsprechend einer Lochspalte ist in Fig. i veranschaulicht. Aus dieser Darstellung ist ersichtlich, daß die Enden eines Hebels 26 durch Lenker 29o mit einem Kreuzkopf 30 verbunden sind, der auf senkrechten Stangen 31 gleitet und durch den Hebel 26 eine Aufunilabbewegung erhält. Von dem Kreuzkopf 30 aus erstrecken sich Arme, welche einen Querbalkeil 3 2 tragen, der durch eine Anzahl von geschlitzten T2#=Penstangen 33 hindurchgellt; jede Typenstange 3 3 trügt oben die in waagerechter Richtung beweglichen Tylleil 34., welche den zehn Ziffern o bis 9 eiltslireclien. An den unteren Enden der Typenträger 33 sind uni eine ini Nlascliinengestell befestigte Stange schwenkbare Arme 36o angelenkt, an die Federn 35o angreifen die die Typenträger 33 in Anlage mit dem Querbalken 32 halten, so daß sie seiner Aufwärtsbewegung, die er durch den Hebel 26 erhält. folgen, bis sie durch die von den Drucketen 38o ausgelösten Klinken 37 angel1lagi1 halten «-erden. die dabei in eine Verzahnung 39 der Typenträger 33 eilisclinappen. Die Teilung der Zähne 39 entspricht dem Abstand der Typen 3.1, und die Aufwärtsbewegung der Typenträger 33 bzw. des Querbalkens 32 erfolgt in Übereinstimmung mit dem Vorbeigang der Lochharte an den _lbfühIbiirsten. Wenn daher eine gelochte Zä hlpunktstelle unter eineBürste gelangt, wird der zurßürate gehörige Druckmagnet 380 erregt und dadurch die Typenstange 33 an einem Punkt ihrer Aufwärtsbewegung angehalten. bei welcliein die der gelochten Stelle entsprechen rle Type in der Drucklinie ist, wo sie eingestellt bleibt, bis der Abdruck erfolgt ist.
- Der Kreuzkopf 3o hat nach hinten sich erstreckende Ansätze mit Rollen .4o, «-elche in an ihrem oberen Ende schräg verlaufende Schlitze von bei 42 drehbar gelagerten Hebeln ai eingreifen; wenn der Kreuzkopf 30 so weit aufwärts bewegt worden ist. (laß die unterste Type der Typenträger etwa die Drucklinie durchwandert hat, dann werden diese Hebel infolge der Schlitzform nach links gemäß Fig. i gedrängt; und damit wird eine Schiene .13 nach links in Eingriff mit unter Federzug stehenden Hebeln 4.4 gebracht. Diese werden nach links geschwenkt. so daß eine Reihe von Druckhänunern 4.;o dem Zuge der all sie angreifenden Federn folgen kann, wobei sie von den Typen hinwegbewegt werden. Am Ende zier Atifwärtsbewegung des Kreuzkopfes 30 gleiten die Enden der Hebel 4.4 von der Schiene 43 ab. Sie werden darauf durch ihre Federn nach rechts geschwenkt, so daß sie die Druckhäuuner 43o gegen die eingestellten Typen oder eine Leerstelle der Typenstange schlagen. Auf dein Aufzeichnungsblatt .46, das uni die Papierwalze S5 geführt ist, komilien daher die den Kartenlöchern entsprechenden Zeichen zum Abdruck.
- Zur Unterdrückung der Nullenschreibung in den links voll der höchsten Wertziffer befindlichen Stellen und zur selbsttätigen Einschaltung der Nullenschreibung in den rechts davon befindlichen Stellen dient eine \ullendrucksteueryorrichtung, welche aus Fig. 1 und 3 ersichtlich ist. Diese Steuervorrichtung,, enthält für jeden Typenträger 33 eineu Hebel i2o, welcher bei 121 gelagert ist. Jeder Hebel i2o hat einen Ansatz 122, der über den links davon befindlichen Hebel i2o hinwegreicht. Die Hebel i2o werden durch Federn finit ihren unteren Enden gegen die Typenstangen gedrückt. dieeineAusnehmung i23 haben. Oberhalb derselben ist die Typenstange mit einer Stufe versehen. Diese Stufe befindet sich an der Stelle der Typenstange, welche die Hebel i2o berühren. wenn dieNttlltype in derDrucklinie sich befindet. Da alle Typenträger die Aufwärtsbewegung des Kreuzkopfes 3o mitmachen und nur diejenigen Typenträger, welche zu einer Kartenspalte mit einem Wertloch gehören, in einer Zwischenlage angehalten werden, so werden die Hebel 120 aller derjenigen Typenträ ger, die in die Nullstellung hochgehen. von der Stufe abgleiten und in die Ausnehmung 123 eintreten, so daß der zugehörige Typenträger noch weiter aufwärts gehen kann. wobei eine Leerstelle in die Drucklinie gelangt. Infolge der Ansätze 122 der Hebel 120 ist dies aber nur bei denjenigen Typenträgern möglich, die links von demjenigen liegen, welcher zur höchsten Stelle gehört, in der eine WertzifferntvpeinderDrucklinie ist. Der Ansatz 122 seines Hebels 120 verhindert aber infolge der übereinanderlagerung der Ansätze 122 der Hebel i2o in allen Stellen, welche sieh rechts von ihm befinden, sowohl beim Posten- als auch beim Summendruck (also unabhängig von der Steuerung durch die Lochkarten oder durch das Addierwerk), daß die Hebel 122 trotz Abgleitens von Gien Stufen der Typenstange die Bewegung nach rechts ausführen. Sie ])leihen daher über dem Vorsprung 124., so daß diese Typenträger mit der -Nulltype in der Drucklinie angehalten werden und immer Nullen geschrieben werden, falls nicht irgendein anderer Ziffern-,vert eingestellt ist.
- ' Die Locheinrichtung, mit welcher die Tabellierniaschine ausgerüstet ist, besteht aus einer Anzahl von Lochsteinpelreihen, von denen je eine für jede Stelle einer Zahl vorgesehen ist, wie z. D. in Fig. 2 veranschaulicht. Aus clen Fig. 2 und 6 ist ersichtlich, daß an dem einen. vorzugsweise an dem linken Ende der Druckwalze@ine tut in diese Walze eingefräst ist, in der ein Löcher für die Lochstempel aufweisenderllatrizenblockgi sitzt. Der- letztere ist mit einem Halter S; fest verschraubt, derart. daß sich der Stumpf der Papierwalze in der Höhlung. zwischen dein Block 9i und dem Halter ß j frei drehen kann. Der Halter 87 ist durch eine Stange 88 mit einer an dein Lager i 7o der Schreibwalze befestigten Platte 9o fest verbunden. an welcher auch der Lochstempelträger 23 festsitzt. Die Papierbahn .16 kann sich frei zwischen den) Loclistenil)elträger 23 und dem Matrizenblock 9i hindurch bewegen. Durch den 1.oclistenil)elti-ii"er 23 ragt eine 1# tihruncrsstan-e (leg Führungsrollen S9 für die Papierbahn hindurch, und ähnliche Führungsrollen sind oberhalb und unterhalb der Walze zu beiden Seiten der Locheinrich tting angebracht, so claß (las Papier mit Sicherheit von der mich drehenden Walze zwischen dein feststehenden Matrizenblock 9i und dein Lochstempelträger hindurch geführt wird. Der \latrizenblock 9i enthält einen sich über sämtliche Lochstempelreihen hinweg erstrek-
pel 93, welche symmetrisch Ober- und unter-', halb der Drucklinie angeordnet sind und durch eine Abdeckplatte g- in der aus der Zeichnung ersichtlichen Ruhelage gehalten werden. Die Lochstempe193 sind an ihrem äußeren Ende geschlitzt, und in diese Schlitze greifen schwenkbar gelagerte Hebel d5 ein, welche mit Schiebern 96 verbunden sind. die ihrerseits durch die Abschlußwand -2; des Lochsterrpelgehäuses 24. nach auL@en ragen. Der Abstand der Schieber 96 voneinander entspricht der Teilung der Zähne 39 der mit dein Wählerschieber 52 verbundenen Zahnstange 33', und dieTeilung der Zähne 39 entspricht ihrerseits der Teilung Gier entsprechenden Zähne der Typenstange nach Fig. i. Zur Herstellung der einer Ziffer entsprechenden Lochkombination werden die Lochstempel 93 unter Vermittlung der Schieber o6 und der Hebel 95 einzeln oder in unterschiedlichen Kombinationen durch das Aufzeichnungsblatt 4.6 hindurchgedrückt. Die Auswahl der Lochstempel erfolgt je nach dem zu stanzendenZeichen in ähnlicher Weise wie die Druckauswahl in Fig. 1. Jeder @Wälilerscliiel)er 32 ist mit einer Zalnistange 33' durch ein Querstück ;i verbunden, welche in genau gleicher Weise wie in Fig. i die Typenstangen des Druckwerks unter Vermittlung von Federn 3;o nach oben gezogen wird und durch den Wählermagneten 6o unter Vermittlung der Klinke 37 in verschiedenen Höhenlagen angehalten werden kann. Der Wählerschieber 32 enthält vier federnd gelagerte Zwischenstifte 53, die in dem aus der Zeichnung ersichtlichen Abstande voneinander angeordnet sind. Wenn der Wählerschieber 52 in seiner untersten Lage ist, ist der oberste Zwischenstift 53 gerade um eine Zahnteilung unterhalb des untersten Stiftes 96, und wenn derWählerschieber 52 in der Höchstlage ist (die tiefste und höchste Lage ist punktiert angedeutet), ist der unterste Stift 53 uni eine Zahnteilung oberhalb des obersten Stiftes 96. In allen Zwischenstellungen werden jedoch einer oder mehrere der Zwischenstifte 53 gegenüber den Schiebern 96 eingestellt, und wenn dann auf die noch zu beschreibende Reise die Stanzplatte 58 nach rechts gescho- t Ken wird, so wird unter Vermittlung der Zwischenstifte 53 und der Schieber 96 sowie der 11(1)e1 ()5 der 1>zw. die zugeordneten Loch--ztenil>el ()3 durch "as .\tif z,_ iclinungslilatt .).6 (lriicht und hehren dann unter dein Einfluß ihrer Vedern leim hücl:gan,- (ler Stanzplatte ;s wieder in ihre \@@rniallage zurück. Das Schema: nach welchem die Lochung bei verrhiedenen Höhenlagen des Wählerschiebers @- erfol,"t, ist ohne weiteres aus Fig.-I ersichtiic.h Und kann an Hand der Fig. ? leicht nach-"eprüft werden: in dieser Fig. 2 ist der Wäll-1(=rscliiel)er so eingestellt, daß die der Ziffer 5 entsprechende Lochkombination gelocht wird in 1JFbereinstimmun- mit Fig. 1, in der die Tvpe 5 in Druckstellung ist. Der Klargeit halber sei noch bemerkt, daß die Lochpositionen in der Reihenfolge von o bis o an der Bürste vorbeilaufen und (laß daher- auch (ne .Lupenstangen und Wählerschieber in dieser Reihenfolge von unten nach oben in die verschiedenen Ziffernstellungen eingestellt «-erden. Die Einstellung des Wählerschiebers j2 erfolgt durch den Wählermagneten 6o. Im Verlaufe des Arbeitsspieles werden die Typenstangen 30 (Fig. 1) und gleichzeitig damit der Wählerschieber durch die gleiche, früher beschriebene Einrichtung hochgehoben. Am Ende des Arbeitsspieles und in demselben Augenblick, in (lern im Druckwerk dieTypenhämmer zum Anschlag kommen, treffen die Spitzen zweier sich einmal- -während -jeden Arbeitsspieles drehender Nocken auf die Fin-,er >; eines auf Stiften an der @rPh:111SP@Vatl(1 geführten Rahmens, der durch Federn 55 in Anlage mit den Nockenscheiben 56 gehalten wird. Die Nocken 56 verschieben den die Stanzplatte 58 tragenden Rahmen und die gerade darunterliegenden Zwischenstifte 53 und somit auch die Schieber 96 und Hebel 95 weit genug, ,1i11 die entsprechenden Lochstempel 93 durch das Aufzeichnungsblatt .46 zu drücken, während alle übrigen Lochstempel, d.- lt. diejenigen Lochstempel, zwischen deren Schieber 96 und der Stanzplatte 58 sich keine Zwischenstifte 53 befinden, keine Lochung bewirken. -Nachdem die Lochuni; ausgeführt ist und auch in der früher beschriebenen Weise der Druck bewirkt wurde, kehren alle Teile und damit auch die Wählerschieber 52 unter. dem Einfluß des Kreuzkopfes 30 in ihre Ruhelage zurück. Die Steuerung der Nullochung sowohl beim Postenlochen als auch beim Lochen einer Zahl unter Steuerung des Addierwerks erfolgt in ähnlicher Weise, wie dies bereits bei der Typenstange für den Nullendruck beschrieben worden ist, unter Vermittlung eines federnd gelagerten Hebels 120, der entweder in einen Einschnitt 123 oder auf einen AuSat'/. 124 des Wählerschiebers 52 trifft. Dadurch wird erreicht. daß in allen rechts von der höchsten Wertstelle befindlichen Stellen selbsttätig die Nlilletl mitgelockt -erden, während in allen links davon befindlichen Stellen (lie Wählerschieber 52 sich um eine Einheit weiter nach oben bewegen können, so claß der unterste Zwischenstift 53 oberhalb des obersten Schiebers 96 liegt und daher in diesen Wertstellen überhaupt keine Lochung erfolgt. Wenn es erwünscht ist, die Nullen auch links von der liöclisten Wertstelle zu lochen, so ])raucht lediglich die beschriebene Anordnung 123, 124 weggelassen zu werden. Durch denAbstand von der Seitenkante der Papierbahn ist nun zwar der Stellenwert einer Lochung bestimmt, jedoch ist noch keineswegs eindeutig die Labe der Lochstellen in der Vorschubrichtung des Aufzeichnungsstreifens festgelegt. Zu diesem Zweck ist ein besonderer Richtlochsteinpel vorgesehen. welcher jedesmal, wenn eine Lochung ausgeführt wird, an der gleichen Stelle ein Loch erzeugt, das jeweils in der flöhe der untersten Lochstellenreille liegt und das somit für die Lage der Lochstellen in der Vorschubrichtung maßgebend ist. Die dazu dienende Einrichtung ist aus den Fi-. 2 und 5 ersichtlich: An den Seitenwänden des Lochwerkgehä uses sind zwei Winkelhebel 16o (in den Zeichnungen ist nur der auf einer Seite liegende Hebel ersiehtlieh) drehbar gelagert, welche durch ein Joch 161 miteinander verbunden sind, <las durch eine Feder 163 gegen die linke Tante der Wählerschieber 52 gezogen wird. Jeder Wählerschieber hat einen Ausschnitt welcher sich gerade gegenüber dein loch 161 befindet, wenn sieh der betrettende Wählerschieber 52 in der Höchstlage (also um eine Einheit über die NTullposition hinaus) befindet. Die Ausschnitte 54 aller \\':ihlerschiel>er 52 liegen also dein Joch 161 gegenüber, wenn sie sich in ihrer höchsten Lage befinden, d. lt. wenn also überhaupt keine Lochung erfolgen kann: In diesem Falle vermag die Feder 1C3 das Joch 151 in die Ausschnitte 54. hineinzuziehen und den Winkelhebel wo zu schwenken, so daß damit auch (vgl. Fig. 5) der Arm 162 nach unten gezogen wird und (leg mit ihm durch eine Stift- und Schlitzverbindung zusammenhängenden Arin 164 nach unten schwenkt. Dieser Arm 16.4. ebenso wie natürlich der Arid 162 befinden sich links von der am «-eitesten links befindlichen Lochsteinpelreilie; der Arm 16=.1. ist drehbar finit der Stanzplatte 58 verbunden und liegt norinalerweise einem Schieber 166 mit einem Hebel gegenüber, der mit dein Richtlochsteinpel 1(t7 zusammenarbeitet: Die Nocken 56 drehen sich nur bei Druckärbeitsspielen, so daß auch nur dann eine Lochung erfolgen kann, vorausgesetzt, daß t die Wählerschieber 52 entsprechend eingestellt sind. `Wenn nun z. I3. in Verbindung niit 1'():telidrticl: keine Lochung erfolgen soll. so @@'erden hei entsprechender Schaltung der Tahullierinaschine auch die Wählermagnete (loiii:lit erregt, und alle Wählerschieber gei,e@i, bis in ihre Wichste Lage, so da ß 'fei @@@l:lien Arbeitsspielen der Arin 164 (hlg. i;) jedesnial unter den Schielfer 166 geschwenkt wird: es wird also, wenn sich die Stangen 52 ::1 ihrer höchsten Lage befinden, weder eine Wertlochung noch ein Richtloch erzeugt; Wenn aber eine odere mehrere der Wähler-:cliieber ;2 für eine @@-ertlochung eingestellt werden, dann kann auch der Hebel 16o nicht ini -L hrzeigersinne gedreht werden, so daß zu jeder Wertlochung auch immer ein Richtloch 5estanzt wird. Bei gruppenweisen Aufstellungen und Druck jedes einzelnen Postens wird iin allgemeinen nur zu dem ersten Posten ein Gruppenzeichen gelocht, so daß bei diesen Aufstellungen auf den Platzbedarf für die Lochung weiter keine Rücksicht genommen zu werden braucht. da die erwähnten Gruppenaufstellungen auf jeden Fall immer ein längeres Papierblatt beanspruchen, als der für die Lochung erforderliche Raum beträgt. Werden jedoch mir Summen gedruckt oder soll zu jedem Posten auch eine Lochung bewirkt werden, so illuß ein größerer Schaltschritt der Papierbahn eingestellt «-erden, da die Lochung einen größeren Raum beansprucht als die Druckzeile. Eine zu diesem Zweck geeignete Einrichtung ist in Fig. 7 veranschaulicht, welche in dieser Darstellung auf normalen zeilenweisen Typendruck eingestellt ist. Der finit einer -Nase 1,55 versehene Hebel 156 wird synchron finit dem Hochgehen des Druckwerks nach oben gehoben und verdreht dadurch einen bei r 3 drehbar gelagerten Hebel r;.2. dessen Stift ip in einen Schlitz I5o eines auf der Welle 86 der Druckwalze drehbar gelag=erten Hebels 148 ein-. greift. der durch eine starke Feder 1.:1.9 norniaierweise nach oben gezogen wird. Am linken Ende des Hebels 148 sitzt die Schaltklinke 1-4, «-elche mit einem seitlichen Ansatz in die Zähne des fest mit der Schreibwalze verbundenen Schaltrades 147 eingreift, das in seiner jeweiligeli Stellung durch. den Winkelliebe' 146 gesperrt gehalten wird. Wetin der -Hebel 148 infolge der hochgehenden Stange i 5(i ini Uhrzeigersinne gedreht wird (wobei die Drehung entsprechend drei Zähnen erfolgt), so trifft die Rolle 1.15 der Schaltklinke 14...1, auf eine Platte i4o und wird dadurch außer Eingriff finit dein Schaltrad gezogen. Beim Rückgang des Arms 156 wird unter dein Einfluß der Feder 149 die Klinke 1-[4. nach unten gezogen, jedoch. schleift die Rolle r..(5 auf der Platte 140 geilti#l#tid lange, so daß die Schaltklinke zwei Zähne überspringt und erst mit <lein dritten Zahne in Eingriff kommt, wodurch eine.lcenden 1-iohlratini 02, Welcher an einer Stelle in einen Stutzen 7ii-J-i c tir ti-..(ler Stanza )t<i atis dein Hohlraum 02 abgebt irt wird. Der Stempelträger 23 enthält für je a@"iiieliaelle vier federnd Zelazerte Lochstem- - Schaltschrittl:inge entsprechend einem Zahn bewirkt wird, was gerade dem normalen Abstand zweier Druckzeilen entspricht. Diese Einstellung des Papiervorschubes wird also z. B. bei den obenerwälnnten gruppenweisen Aufstellungen benutzt. Wenn jedoch Zu jeder Druckzeile eine Lochung erzeugt wird, so wird die Platte i4o in die punktiert gezeichnete Lage eingestellt und mittels der Stellschraube 141 festgestellt. Dann gelangt die Klinke 144 während des ganzen Rückwärtshubes des Hebels 148 mit dein Schaltrad in Eingriff, so daß dieses um drei Zähne weitergeschaltet wird, wodurch ein genügend großer Abstand zwischen den einzelnen Aufzeichnungen erhalten wird und die Lochungen in angemessenem Abstand voneinander zu liegen kommen.
Claims (9)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Typeildruck- und Lochvorrichtung, insbesondere für durch Lochkarten Z-esteuerte 'Maschinen, bei der die durch die Druckvorrichtung erfolgenden druckschriftlichen Eintragungen zeilenweise auf einem Aufzeichnungsblatt erfolgen, welches von einer drehbar gelagerten, als Druckunterlage dienenden Papierwalze weitergeschaltet wird, dadurch -ekennzeichnet. daß der Papierwalze (85) eine feststellende Lochvorrichtung in der --"eise zugeordnet ist, daß deren Matrizenblock (gi) finit dein Unifang der Papierwalze (85) eben liegt und die Lochstempel (93), radial zur Papierwalze gerichtet, in einem sich dein Umfang der Papierwalze anpassenden Stempelträger (23) gelagert sind.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, claß die Lochstempel (93) reihenweise in senkrecht zur Achse der Papierwalze stehenden Ebenen liegen und symmetrisch zur Druckzeile angeordnet sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i. bei welcher der Druck durch Auswahl einer "Type aus einer an einer gemeinsamen auf und ab bewegtet' Typenstange sitzenden Typeilreihe erfolgt, indem dieTypenstange angehalten wird, wenn die abzudruckende Type vor der Druckzeile stellt, dadurch. gekennzeichnet, daß bei durch W@Illerschieber (52) erfolgender Auswahl der Lochstempel die Zwischenstifte (53) der Wählerschieber auf gegen die Lochstempel drückende Stallzhebel (g5) durch Schieber (96) einwirken, uni die radiale Lage der Lochstempel in Einklang illit der cra(llinien 13-ewegung des @@ bers zu bringen.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch -ekennzeichnet. daß eine von den Wählerschiebern (z. B. 32) überwachte und ihrerseits die Einstellung der Wählerschieber beherrschende Steuereinrichtung (z. ß. 1'o, 123, 124) die Herstellung von ullochunren links von der höchsten Wert-:teile einer- zu lochenden Zahl verhindert tind bei allen rechts davon befindlichen Stellen zuläßt. ;.
- Vorrichtung nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß der Locheinrichtung ein außerhalb des Feldes der Wertlochsteinpel lochender Richtlochstempel (16;) zugeordnet ist, der zu jeder Wertlochung ein Richtloch stanzt und zu diesem Zweck derart in Aliliängiglceit von den Mitteln zur Lochsternpelauswahl (z. B. in At)liiingigl;eit von den Wählerschiebern 2 durch Hebel 16o, 161, \ut ; 4. und Ausriickeinrichtung 162. 164) steht, 'daß er nur betätigt werden kann, -,renn in einer oller in mehreren Reihen Lochstempel für das Lochen ausgewählt sind.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß der Matrizenblock (c)i) in eine Aussparung an dem einen Ende der Papierwalze hineinragt und der Stempelträger (23) und der lIatrizenblock (dl) einseitig durch parallel zur Walze verlaufende Quertriiger (23, 88) an (lein Walzenlager (r7o) befestigt sind, so daß (las Papierband sich von einer Seite her frei zwischen die Lochstempel und den Matrizenblöck und darüber hinaus bis zum Ende der Papierwalze erstrecken kann. ;.
- Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, (Maß zu beiden Seiten des Matrizenblocks (9i) mit der Papierwälze zusamnienäri)eiten(leFiiliruneysrollen (89) angeordnet sind:
- S. Vorrichtung nach Anspruch 6, cladurch gekennzeichnet; daß der -Matrizenblock (gi) mit einem Hohlraum (9a) für den Stanzabfall versehen ist. «-elch letzterer durch einen in dem nicht vom Papierband umschlungenen Teil der Lochplatte vorgesehenen Stutzen (c)2') abgeführt wird.
- 9. Vorrichtung nach Anspruch i, bei welcher der Papierwalze eine auf verschiedene Zeilenabstände einstellbare Schalteinrichtung zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, (Maß bei der einen Einstellung die Schältschrittlänge dem normalen Zeilenabstand: bei der anderen Einstellung einem durch die Höhe der Lochfelder bedingten Abstand entspricht.
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| Publication Number | Publication Date |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1930660907D Expired DE660907C (de) | 1930-06-15 | 1930-06-15 | Typendruck- und Lochvorrichtung, insbesondere fuer durch Lochkarten gesteuerte Maschinen |
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1930
- 1930-06-15 DE DE1930660907D patent/DE660907C/de not_active Expired
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