DE66087C - Vorrichtung zur selbstthäligen Führung der Hautformen bei einer Metallschlagmaschine - Google Patents
Vorrichtung zur selbstthäligen Führung der Hautformen bei einer MetallschlagmaschineInfo
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- DE66087C DE66087C DENDAT66087D DE66087DA DE66087C DE 66087 C DE66087 C DE 66087C DE NDAT66087 D DENDAT66087 D DE NDAT66087D DE 66087D A DE66087D A DE 66087DA DE 66087 C DE66087 C DE 66087C
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- metal impact
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21C—MANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
- B21C37/00—Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
- B21C37/02—Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of sheets
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei dem Dünnschlagen von Metallblättern soll durch die neue selbstthätig arbeitende Vorrichtung
die erforderliche Führung und Verschiebung der Formen unter den Maschinenhämmern
ohne Hülfe eines Arbeiters geleistet werden. Fig. 1 zeigt einen Aufrifs und Fig. 2
eine Oberansicht der Vorrichtung.
Der Haupttheil derselben ist ein mit spiralförmiger Führungsnut!^ versehener Tisch Y,
über welchem ein radialer, den Führungsstift X aufnehmender und in der Nuth verschiebender
Coulissenarm W gedreht wird, indem derselbe mittelst eines einstellbaren Wendegetriebes den
in seiner Richtung wechselnden Antrieb empfängt. Dieses Wendegetriebe besteht in einem
Vorgelege B mit zwei losen und einer zwischenliegenden festen Riemscheibe, so dafs auf letztere
von der einen oder anderen Seite her ein offener oder ein gekreuzter Riementrieb geleitet werden
kann. Die mit den zugehörigen Riemengabeln m η ausgerüstete Ausrückerschiene L istan
dem rahmenartigen Vorgelegegestell A prismatisch geführt und erhält die Schaltbewegung
vermöge des Angriffes zweier Hebel K, deren Drehzapfen sich an einem Träger O befinden,
und welche auf der anderen Seite an ihren kürzeren' Armen durch eine Schiene G gekuppelt
sind. Oberhalb und hinter dieser mit Löchern H für einsteckbare Anschlagstifte J
versehenen beweglichen Schiene G ist in paralleler Lage eine Bahn oder Gleitschiene F festgelegt,
an welcher ein. Schieber E Führung erhält. Eine Mitnehmernase desselben ist in Eingriff
mit einer parallel gelagerten Schraube oder Schnecke D derart, dafs, wenn diese Schnecke
unter Vermittelung eines Räderwerkes (oder einer Riemenübertragung) von der Vorgelegewelle
B aus einen Antrieb in der einen oder anderen Richtung empfängt, der Schieber E
auf der Gleitschiene F eine Kehrschubbewegung innerhalb der Grenzen der bei der Kuppelschiene
G eingesteckten Anschlagstifte J erfährt. Jedesmal beim Anstofsen der Mitnehmernase
an einen dieser Anschlagstifte J wird mittelst des beweglichen Rahmens GKK der offene
oder gekreuzte Riemen auf die feste Riemscheibe der Vorgelegewelle geleitet, so dafs
Drehung in der einen oder anderen Richtung stattfindet; durch Einstecken der Anschlagstifte
in Löcher H von bestimmtem Abstand hat man es in der Hand, die Kehrbewegung nach der
gewünschten Anzahl Umdrehungen eintreten zu lassen.
Die Kehrdrehung wird durch ein Räderwerk auf die für eine Seilaufwickelung geeignete
Schnecke R übertragen, von welcher eines oder zwei Seil- oder Schnurläufe ρ q zu der
doppelt konischen Schnecke F führen. Das Seiltrum p, welches an dem Aufsenende der
Schnecke R befestigt ist und bei dem in der Mitte liegenden gröfsten Umfang der Schnecke S
beginnt, vermittelt den Antrieb in der der Abwickelung bei S entsprechenden Richtung, während
das bei dem kleinsten Durchmesser der anderen, entgegengesetzt steigenden Schneckenhälfte
beginnende Seiltrum q nur lose um eine Ausdrehung der Schnecke R herumgeführt ist
und jenseits derselben ein Gewicht Q. aufnimmt. Vermöge der Einwirkung dieses Gewichtes Q
wird unter Wiederaufwickelung des Seiles^ bei
S die entgegengesetzte Drehung der Schnecke S veranlafst, solange die Schnecke R umgekehrt
läuft. , .
Die Schnecke S überträgt ihre wechselnde Drehung mittelst eines Kegelräderpaares auf die
stehende Welle V, welche den Coulissenarm W trägt und denselben über der Spiralnufhj/- des
Tisches Y bewegt. Der Führungsstift X, welcher in dem Spiralgang entlang geschoben
werden soll, ist zur Ermöglichung leichter Radialbewegung an einem kleinen, auf Rollen
laufenden Wagen, wie aus Fig. ι ersichtlich, gelagert, dessen Bahn die Wangenschienen des
Coulissenarmes W bilden.
Die Form des vierseitigen Spiralganges y mit abgerundeten Ecken ist mit Bezug auf die
Durchmesserabnahme der konischen Schnecke 51
derart bestimmt, dafs, wenn der Seiltrieb bei dem kleineren Umfang der Schnecke S angreift,
auch der Führungsstift an dem Spiralgang in einem kürzeren Abstande von der
Drehmitte V fortschreitet, und dafs in dieser. Weise der Stift X stets gleiche Entfernungen
durchläuft, gleichgültig, ob er sich in der Mitte oder in den äufseren Theilen des Spiralganges
befindet.
Von der Bewegung des Führungsstiftes wird die gleichartige Bewegung der die Formen
haltenden rahmenartigen Fassungen U über den Ambosflächen P in folgender Weise abgeleitet:
Die Fassungen U bilden das ä'ufsere Ende von Hebeln Z, Fig. 2, deren anderes, inneres Ende
unmittelbar an den Führungsstift X angelenkt ist, während die Drehstelle durch je einen Stift
oder Zapfen c in der Mitte der Hebel Z geschaffen ist, der in den Schlitz einer festgestellten
Tragschiene unter Ermöglichung veränderlicher Einstellung eingreift. Insofern die Hebellängen
bezw. die Abstände des Führungsstiftes und des zu führenden Fassungsmittelpunktes von
den Drehpunkten gleich sind, ergiebt sich eine Bewegung der Fassung U mit der Form in
solcher Bahn, dafs fortlaufend verschiedene Punkte der Form den Hammerschlägen ausgesetzt
werden, wie zum gleichmäfsigen Dünnschlagen des Metalles auf den Ambossteinen P
erforderlich ist.
Dadurch, dafs man die Anschlagstifte J des Wendegetriebes in verschiedene Löcher der
Kuppelschiene G steckt, pafst man jedesmal den Bewegungsspielraum der zu schlagenden Formfläche
an, deren Bearbeitung auch bei bekannter Transmissionsgeschwindigkeit nach der Zeit bestimmt
werden kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zur selbsttätigen Führung der Hautformen bei einer Metallschlagmaschine, gekennzeichnet durch einen die Bahn der Formfassungen (U) durch gleicharmige Hebel (Z Z) bestimmenden Führungsstift (X), dessen Vor- und Rückwärtsverschiebung innerhalb eines Spiralganges (y) durch Drehung eines Stellarmes (W) erfolgt, und zwar ausgehend von einem auf bestimmte Umdrehungszahlen einzustellenden Wendegetriebe durch Vermittelung eines Seil Wickelungsgetriebes (p q) mit doppeltkonischer Abwickelungsschnecke (S) in der Weise, dafs der Stift (X) in den inneren und äufseren Gängen der Spiralnuth (y) gleiche Wege durchläuft.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE66087C true DE66087C (de) |
Family
ID=339823
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT66087D Expired - Lifetime DE66087C (de) | Vorrichtung zur selbstthäligen Führung der Hautformen bei einer Metallschlagmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE66087C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1231515B (de) * | 1964-08-22 | 1966-12-29 | Standard Thomson Corp | Thermostatgesteuertes Ventil |
-
0
- DE DENDAT66087D patent/DE66087C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1231515B (de) * | 1964-08-22 | 1966-12-29 | Standard Thomson Corp | Thermostatgesteuertes Ventil |
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