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DE6605119U - Vorrichtung zur herstellung von metallgussstuecken - Google Patents

Vorrichtung zur herstellung von metallgussstuecken

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Publication number
DE6605119U
DE6605119U DE19646605119 DE6605119U DE6605119U DE 6605119 U DE6605119 U DE 6605119U DE 19646605119 DE19646605119 DE 19646605119 DE 6605119 U DE6605119 U DE 6605119U DE 6605119 U DE6605119 U DE 6605119U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
casting
grid
mold cavity
filter
metal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19646605119
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Foseco Trading AG
Original Assignee
Foseco Trading AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Foseco Trading AG filed Critical Foseco Trading AG
Priority to DE19646605119 priority Critical patent/DE6605119U/de
Publication of DE6605119U publication Critical patent/DE6605119U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description

PATSNTA*I*WKtTE "··* ·*» · **·* *" **
i. DR. E. WIEGAND DIPL-ING. W. NIEMANN
DR. M. KOHLER DIPL-ING. C GERNHARDT
MDHCHEN HAMBURG
telefon: 555476 ■ 8000 MONChen is, Jl. Dezember 196<
TELEGRAMME:KARPATENT NUSSBAUMSTRASSEIO
W. 11973/64 Pe F 27 253/31 c Gbm
Poseco Trading A.G.
Chur, Graubünden (Schweiz)
-^-Gitter oder Netz als Einlage zwischen Anschnitt und Formhohlraum bei Metallgießforraen ^>
Beim Metallguß ist es bekannt, daß zur Vermeidung der Bildung von Hohlräumen oder Rissen in dem Gußstück infolge Schrumpfung bei seiner.Verfestigung Mittel vorgesehen werden müssen, um ein Fließen von geschmolzenem Metall in den Formhohlraum zum Ausgleich einer derartigen Schrumpfung zu gewährleisten. Das für diesen Zweck erforderliche Metall ist in sogenannten Steigern od. dgl. enthalten und wird von diesen dem Formhohlraum bzw. dem Gußstück zugeführt.
Bei dem sich ergebenden festen Gußstück ist daher an den der Anordnung der Steiger od. dgl. beziehungsweise dem Abschnitt entsprechenden Stellen außenliegendes Metall vorhanden, das zusammen mit den Eingüssen, Gießköpfen oder Zuläufen entfernt werden muß. Hierfür sind verschiedene Maßnahmen bekannt. Eine dieser Maßnahmen besteht darin, eine Verengung an derjenigen Stelle vorzusehen, an welcher der Steiger od. dgl. mit dem Formhohlraum in Verbindung steht. In dem erzeugten Gußstück ist dann das außenliegende Metall mit dem Körper des Gußstückes lediglich auf einem verringerten Metallquerschnitt verbunden und kann dann entfernt bzw.
abgeschlagen werden, wobei sich eine mehr oder weniger glatte Bruchfläche ergibt. Die gebildete Verengung kann die Gießgeschwindigkeit beträchtlich verringern.
Aus der deutschen Patentschrift 419 J5Ö6 ist ein Filter zum Gießen von Metallgegenständen bekannt, das sich derart unmittelbar an das zu formende Stück ansehließt, daß es einen Teil der Wandung der die Form des Gußstückes bestimmenden Höhlung bildet, in welche die Löcher des Filters unmittelbar münden. Das Filter kann,je nach Art des zu vergießenden Metalls, aus mit einem geeigneten Bindemittel, wie Leinöl, vermengtem Sand, Schamotte, Formsand oder sonstigen bekannten Stoff, bestehen. Das Filter dient in erster Linie dazu, alle Verunreinigungen zurückzuhalten. Außerdem soll ein leichteres und rasches Abtrennen des verlorenen ■ Kopfes vom gegossenen Stück ermöglicht werden. Die Hand- I habung und Anwendung eines aus Sand oder Schamotte und einem ] Bindemittel hergestellten Filters ist schwierig, insbesondere | wegen der hohen Brüchigkeit eines solchen Filters. j
Außerdem besteht eine wesentliche Gefahr der Verunreinigung der Metallschmelze bei Verwendung dieser Filter.
In der Zeitschrift "Gießerei-Praxis" (196I), H. 21, S. 427, wird übereile Verwendungsmöglichkeiten von Filtersieben im Anschnittsystem für Magnesiumguß berichtet. Derartige Filter- und Siebvorlagen haben die Aufgabe, Schlackeneinschlüsse und oxydische Fremdbestandteile im Gußstück zu vermeiden. Für diese Zwecke ist die Verwendung von Siebeinlagen aus Stahlblech oder Stahlwolle bekannt. Es wird empfohlen, einfache dünne, gelochte Stahlbleche mit kleinen Bohrungsdurchmessern zu verwenden und noch zusätzlich einen dünnen Stahlwolleknäuel vor den Siebfilter zu
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legen. Derartige Filtersiebe mit Stahlwolleknäuel sind nur beschränkter Anwendung fähig und insbesondere nicht beim Eisenguß verwendbar.
Aufgabe der Erfindung ist insbesondere, ein Gitter oder Netz zur Einlage vor dem Formhohlraum vorzusehen, das nicht nur ein leichtes und bequemes Abtrennen der Eingüsse, Steiger od. dgl. mit einer genau festgelegten Bruchfläche gestattet und praktisch keine Verunreinigung des Gußstückes herbeiführt, sondern auch billig in der Herstellung und bequem verarbeitbar und einzulegen ist.
Das Gitter oder Netz gemäß der Erfindung als Einlage zwischen Anschnitt und Pormhohlraum bei Metallgießformen ist dadurch gekennzeichnet, daß dieses Gitter biegsam und aus einer feuerfesten, nichtmetallischen Paser gewebt ist.
Die Verwendung eines biegsamen, gewebten Gitter- oder Netzmaterials aus feuerfesten, nichtmetallischen Fasern ist äußerst vorteilhaft. Solche Materialien kann man leicht mit einer Schere zu der gewünschten Gestalt schneiden und rasch einlegen. Sie sind nicht steif oder zerbrechlich wie z. B. Filter aus mit Leinöl vermengtem Sand, sondern weisen außer ihrer Biegsamkeit eine wesentliche Festigkeit auf und bieten trotzdem dem in den Formhohlraum eintretenden flüssigen Metall nur .geringen Widerstand dar. Die Gitter oder Netze können z. B. aus Glasfasern oder Siliciumdioxydfasern gewebt sein. Ein besonders vorteilhaftes Material zur Ausführung der Erfindung ist ein solches aus biegsamen, feuerfesten, nichtmetallischen Fasern, das noch mit einem Oberflächenüberzug aus einem wärmehärtenden Harz versehen ist.
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Die Herstellung der gewünschten Bruehfläche ist nicht davon abhängig, daß das biegsame Gitter oder Netz die ganze Öffnung bedeckt. Beispielsweise kann ein Ring aus dem Gitter- oder Netzmaterial verwendet werden, und das geschmolzene Metall kann durch die Öffnung in seiner Mitte eingegossen werden.
Die Faser, aus der das Gitter oder Netz gemäß der Erfindung gebildet ist, soll in jedem Fall aus einem Werkstoff hergestellt sein, welcher der Wirkung undder Hitze des geschmolzenen Metalls widerstehen kann, so daß das Gitter oder Netz durch den Gießvorgang im wesentlichen unbeeinflußt bleibt. Gut geeignet ist ein Material, das vier bis sechs Fäden je Zentimeter sowohl in der Kette als auch im Schuß aufweist, "wobei die Fäden eine derartige Dicke haben, daß die verbleibenden Öffnungen zwischen den Maschen 25 bis 65 % der Fläche des Gitters bilden. Zum weiteren Schutz kann das Gitter mit einem Überzug aus wärmehärtendem Harz, ζ. Β. einem Phenolformaldahyiharz, versehen sein.
Die Erfindung ist von besonderem Wert beim Gießen von spröden Legierungen, beispielsweise Aluminiumsiliciumlegierungen.
Eine Ausführungsform der Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung beispielsweise erläutert,,
Die schaubildlich dargestellte Gießform weist zwei Formhälften 1 und 2 auf, die beide aus Formsand gebildet sind. In der unteren Formhälfte 2 ist der Forimhohlraum
ausgebildet, In der oberen Formhälfte 1 ist ein Einguß 4 vorhanden, der mit dem Formhohlraum 2 In Verbindung sttiYt. An der Verbindungsstelle zwischen dem Einguß 4 und dem Formhohlraum 3 ist ein Gewebe 5 aus z. B. Glasfasern angeordnet, welches von einel* Gewebebahn mit der Schere-abgeschnitten wurde und bei dem fertigen Gußstück ein leichtes Abtrennen des Eingusses mit einer scharfen Bruchfläche gewähr-1 eistet.

Claims (2)

Schutzansprüche
1. Gitter oder Netz als Einlage zwischen Anschnitt und Formhohlraum bei Metallgießformen, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Gittsr biegsam und aus einer feuerfesten, nichtmetallischen Faser gewebt ist.
2. Gitter oder Netz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es aus Glasfasern oder Siliciumdioxydfasern gewebt ist.
3>· Gitter oder Netz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß es .mit einem Oberflächenüberzug aus einem wärmehärtenden Harz versehen ist.
6605Π9
DE19646605119 1964-12-22 1964-12-22 Vorrichtung zur herstellung von metallgussstuecken Expired DE6605119U (de)

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DE6605119U true DE6605119U (de) 1970-04-09

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