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DE6604220U - Pneumatisches spruehgeraet zum auftragen fliessender medien. - Google Patents

Pneumatisches spruehgeraet zum auftragen fliessender medien.

Info

Publication number
DE6604220U
DE6604220U DE19686604220 DE6604220U DE6604220U DE 6604220 U DE6604220 U DE 6604220U DE 19686604220 DE19686604220 DE 19686604220 DE 6604220 U DE6604220 U DE 6604220U DE 6604220 U DE6604220 U DE 6604220U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plunger
perforated plate
spray device
cylinder
nozzle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19686604220
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HUGO HOEHN KG FA
Original Assignee
HUGO HOEHN KG FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HUGO HOEHN KG FA filed Critical HUGO HOEHN KG FA
Priority to DE19686604220 priority Critical patent/DE6604220U/de
Publication of DE6604220U publication Critical patent/DE6604220U/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Dr.R.jr./T./Ku.
13 385
H 62 151/85 g Gbm
Firma
Hugo Höhn KG
5657 Haan/Rhld.
Rudolf Harbig Weg 10
Pneumatisches Sprühgerät zum Auftragen fließender Medien.
Gegenstand der Neuerung ist ein pneumatisches Sprühgerät, insbesondere zum Auftragen flüssiger Schleif- oder Poliermittel auf Polierscheiben oder dergleichen.
Es sind pistolenartig geformte Sprühgeräte, sogenannte Spritzpistolen bekannt t die mit einem zum Verschließen des Mundstückes dienenden Ventil ausgebildet sind, welches mit einer zwischen Austrittsbohrung des Düsenmundstückes und einer Düsennadelspitze angeordneten Lochplatte aus
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vornugsweise gummielastischem Material formschlüssig zusammenwirkt» Hierbei ist das Loch der Lochplatte der Form der Düsennadelspitze angepaßt und es wird durch die Ventilwirkung derselben der Durchfluß dos flüssigen Schleif- oder Poliermittels gesteuert. Bei dieser bekannten Ausbildung treten verschiedene Nachteile in der Funktion auf, und zwar einmal dadurch, daß ein unerwünschtes N?chtropfen eintritt; zum anderen, daß sich y'xn erheblicher \'erschleiß einstellt. Nachteilig ist ferner bei der üblichen Stuüerung der Düsennadel durch eine von Druckluft betätigte Membran, daß das unter ständigem Druck stehende Schleif- bzw. Poliermittelgefäß über das Sprühgerät ausläuft, wenn plötzlich die Druckluft ausbleibt. Weiter ist es als Nachteil anzusehen, daß diese bekannten Sprühgeräte zwei getrennte DruckluftZuführungen (Sprühluft und Steuerluft) benötigen, da diese verschieden hohe Drücke beanspruchen.
Aufgabe der Neuerung ist es, ein die entsprechenden Mangel eines Nadelventiles überwindendes Sprühgerät zu schaffen, welches ferner in einfachster Weise gesteuert und gesichert ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist neuerungsgemäß das Ende eines Stößels zu einem plan gegen die, den
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Lochrand umgebende Breitfläche der Lochplatte tretende lUngschulter ausgestaltet,
Zwecks günstiger StrömungsverhUltnisse ist ferner neuerungsgemäß das Stößelende in einen sich zentrisch an die Ringschulter anschließenden Kegelstumpf auslaufend ausgebildet, der frei in das zylindrische Loch der Lochplatte eintritt.
Man kann nun eine einfache und zuverlässige Steuerung des mit der Ringschulter günstig aufgestützt abschließenden Stößels erzielen, wenn neuerungsgemäß der Luftanschluß sich in einen zum Düsenstock führenden Sprühluftkanal und einen zu einem Steuerzylinder führenden Kanal gabelt, welcher Zylinder einen mit dem rückwärtigen Ende des Stößels verbundenen, in Schließrichtung federbelastetem Steuerkolben enthält, dem vorzugsweise eine Hubeinstellschraube zugeordnet ist.
Die Vorteile der neuerungsgemäßen Ausbildung liegen darin, daß der Nadelverschleiß zufolge Fortfalles der Düsennadel vermieden ist; das Nachtropfen wird verhindert, weil die günstige Ringschulter zuverlässig dicht gegen den ebenen Lochrand tritt. Ein Verschleiß durch Abrieb fällt fort, da trotz kurzen Hubes freier Durchflußquerschnitt erzielt ist. Die Kolbenkonstruktion in Verbindung
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mit der Ringschulter gestattet hohe Schließdrücke. Die Druckbelastung kann durch die in Schließrichtung den Steuerkolben beaufschlagende Feder genau bestimmt werden. Eben dies verhindert bei Wegbleiben der Druckluft das Auslaufen des Schleifmitteldruckbehälters. Ebenso ist eine Begrenzung des Maximalhubes einstell- bzw. veränderbar. Die Handhabung des Spritzgerätes ist somit vereinfacht und verbessert.
Auf der Zeichnung ist das neuerungsgemäße Spielgerät in einem Längsschnitt schematisch dargestellt.
Bas Gehäuse 1 enthält an seinem Vorderende den Düsenstock 2, dessen axiale Sprühbohrung 3 mit einem Dichtsitz gefüttert ist, der aus einer Lochplatte 4 besteht.
Das vordere Ende des stößelartigen Ventilschaftes
5 weist eine plan gegen die dsn Lochrand umgebende Breitfläche 6 der Lochplatte 4 tretende Ringschulter 7 auf.
Eine Führungsbüchse 8 für den Stößelschaft 5 ist iia Gehäuse 1 angeordnet und enthält eine Dichtung 9 sowie einen sogenannten "O"-Ring 10, welche eine axiale Verschiebung des Stößeis 5 ermöglichen.
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Am rückwärtigen Ende des Stößels 5 ist ein Kolben 11 befestigt, welcher von einer Schließfeder 12 beaufschlagt ist, die sich gegen den Gehäusedeckel 13 abstützt. In letzterem ist eine Dosierungsschraube 14 angeordnet, gegen deren Stirnfläche der Stößel anschlägt, wenn durch den Luftanschluß 15 bzw. den Kanal 16 Druckluft in den Zylinder 17 einströmt.
Der Luftanschluß 15 gabelt sich in einen zum Düsenstock 2 führenden Sprühluftkanal 18 und dem zum Steuerzylinder 17 führenden Kanal 16.
Die Zuführung des zum Sprühen verwendeten Mediums, zum Beispiel des Schleif- oder Poliermittels, in die Ventilkammer 19 erfolgt durch die Anschlußbohrung 20.
Das vordere Ende des Stößels 5 läuft vorzugsweise in einen sich zentrisch an die Ringschulter 7 anschließenden Kegelstumpf 21 aus, der frei in die zylindrische Bohrung 3 der Lochplatte 4 eintritt«.
Der Stößel 5 wird beim Sprühen durch den Druck der auf den Kolben 11 wirkenden Druckluft zurückgezogen, so daß die Ringschulter 7 von der Lochplatte 4 abgehoben und der Durchfluß des Mediums freigegeben wird.

Claims (3)

13 385 9.9. 1969 Schutzansprüche :
1.) Sprühgerät zum Auftragen flüssiger Schleif- oder Poliermittel auf Polierscheiben oder dergleichen mit einem zum Verschließen des Mundstückes dienenden Stößel, welcher mit einer zwischen Austrittsbohrung des Düsenmundstückes und Stößelende angeordneten Lochplatte zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende des Stößels (5) eine plan gegen die den Lochrand umgebende Br^itfläche (6) der Lochplatte (4) tretende Flintschulter (7) aufweist.
2.) Sprühgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stößel (5) in einen sich zentrisch an die Ringschuiter (7) anschließenden Kegelstumpf (21) ausläuft, der frei in das zylindrische Loch (5) der Lochplatte (4) eintritt.
3.) Sprühgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftanschluß (15) sich in einer, zum Düsenstock (2) führender. SprUhluftkanal (IS) und einen zu einem Stouerzylinder (17) führenden Kanal (16) gabelt, welcher Zylinder mit dem rückwärtigen Ende des Stößels (S) verbunden einen in Schii einrichtung federbelasteten Steuerkolben (11) enthält, dem vorzugsweise eine liubeinstcllschraube (14) zugoordnct ist
DE19686604220 1968-03-21 1968-03-21 Pneumatisches spruehgeraet zum auftragen fliessender medien. Expired DE6604220U (de)

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Publications (1)

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DE19686604220 Expired DE6604220U (de) 1968-03-21 1968-03-21 Pneumatisches spruehgeraet zum auftragen fliessender medien.

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DE (1) DE6604220U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4419168A1 (de) * 1994-06-01 1995-12-07 Guenter Troska Druckregler für eine Sprüheinrichtung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4419168A1 (de) * 1994-06-01 1995-12-07 Guenter Troska Druckregler für eine Sprüheinrichtung

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