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DE6602008U - Vorrichtung zur automatischen steuerung der belichtungszeit bei einer photographischen kamera - Google Patents

Vorrichtung zur automatischen steuerung der belichtungszeit bei einer photographischen kamera

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Publication number
DE6602008U
DE6602008U DE19666602008U DE6602008U DE6602008U DE 6602008 U DE6602008 U DE 6602008U DE 19666602008 U DE19666602008 U DE 19666602008U DE 6602008 U DE6602008 U DE 6602008U DE 6602008 U DE6602008 U DE 6602008U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
capacitor
exposure
shutter
opening
closure member
Prior art date
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Expired
Application number
DE19666602008U
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eastman Kodak Co
Original Assignee
Eastman Kodak Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eastman Kodak Co filed Critical Eastman Kodak Co
Publication of DE6602008U publication Critical patent/DE6602008U/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/081Analogue circuits
    • G03B7/083Analogue circuits for control of exposure time
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/16Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly in accordance with both the intensity of the flash source and the distance of the flash source from the object, e.g. in accordance with the "guide number" of the flash bulb and the focusing of the camera

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Stroboscope Apparatuses (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)
  • Shutters For Cameras (AREA)
  • Shutter-Related Mechanisms (AREA)

Description

22,. 1.1969
PATENTANWALT! '* Reg.--Nr. Ϊ2ό 635
DR.-ING. WOLFF, H. BARTELS
DR. BRANDES, DRYING. HELD "
STUTTGAPvT-N, LANGE STRASSE 51
EASTMAN KODAK COMPANY, Rochester, Staat New York,
Vei"einip;te Staaten von Amerika
Vorrichtung zur automatischen Steuerung der Belichtungszeit bei einer photographischen Kamera
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur automatischen Steuerung der Belichtungszeit bei einer photographisch.'n Kamera mit einem während der Belichtungszeit eine Belichtungsöffnung freigebenden Verschluß und einer diesem zugeordneten Steuereinrichtung, die ein elektrisches Sio-nal erzeusrt, das sich während der Belichtung mit einer von'der Helligkeit abhängigen Geschwindigkeit in gleichbleibendem Sinne ändert und bei einem vorgegebenen Wert das Schliessen des Verschlusses mittels einer Betätif:ungsvorrichtung auslöst.
Es viuruen in photographischen Ka-neras schon verschiedene Vorrichtungen zur automatischen Steuerung der Belichtung in Abhängigkeit von der Szenenhelligkeit verwendet. Einige dieser Vorigehtungen benutzen eine Brückenschaltunü:,
Ij^L-l^I. »-- ^i
e· ·
B — C.
bei der der Widerstand mindestens eines Brüekenzweiges von der Intensität des von der Szene aufgenommenen Lichtes
abhängt. Ein lichtundur.chlässiger Abdeckflügel ist hierbei anstelle des Zeigers des Brücksngalvanonietars vorgesehen, das auf eine Brückenverstimmung anspricht. Das 1 Maß der Brückenverstimmung, das notwendig ist, um den Abdeckflügel in diejenige Stellung zu schwenken, in der er den Durchtritt" des Lichtes durch das Objektiv der I Kamera auf den Film verhindert, ist üblicherweise ver- |1
änderbar durch die Einstellung des Widerstands in einem f
' ' fe
der Brückenzweige, · ' I
Andere Vorrichtungen sind mit einer Steuerschaltung ver- ■ #
sehen, die auf die Lichtintensität anspricht und die Be- I wegungszeit eines von einer Feder angetriebenen Ver- ! Schlusses steuert. Soweit Belichtungsmesser 'erwendet' werden, die eine Integration der Belichtung durchführen, | arbeiten diese üblicherweise nach dem Prinzip der Ladung oder Entladung eines- Kondensators gemäß einer Ze it konstante, die durch die Lichtintensität bestimmt ist* Ein yorbestinunter Ladezustand verursacht dann die Auslösung einer Betätigungsvorrichtung, die den Verschluß schließt.
Die mechanische Einrichtung, die die meisten dieser bekannten Vorrichtungen aufweisen, ist zu träge und in ihrer Konstruktion kompliziert. Außerdem erfordern die meisten Schaltungen zur Steuerung 'der Belichtungszeit eine sehr i komplizierte photoelektrische Steuerung und sie sind auch nicht für alle Zwecke verwendbar.
2008
• ♦ β β ■ •r · *** ·
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art so auszubilden, dass die Belichtungszeit sowohl bei grosser als auch \,ei sehr kleiner erforderlicher Öffnungszeit des Verschlusses möglichst genau'dem auf Grund der Helligkeit ermittelten Wert entspricht und daß trotzdem die Vorrichtung einfach im Aufbau und billig herzustellen ist.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Verschluß zwei Verschlußorgane aufweist, von denen das erste, das die Belichtungsöffnung normalerweise ge-· schlossen hält, beim Auslösen des Verschlusses diese freigibt und das zweite, das normalerweise die Belichtungsöffnung freigibt, mit der durch das Signal gesteuerten Betätigungsvorrichtung gekuppelt ist.
Die Belichtungsöffnung wird also selbsttätig geschlossen und damit die Belichtung beendet, wenn das Steuersignal nach einer von der Intensität der Szenenhelligkeit abhängigen Zeit denjenigen Pegelwert erreicht hat, bei dem die das zweite Versehlußorpan .bewegende Betätigungsvorrichtung in Tätigkeit gesetzt wird. Da es keine Schwierigkeiten bereitet, den Verschluß mittels des zweiten Verschlußorgans ohne nennenswerte Verzögerung beim Erreichen des vorbestimmten Pegels des Steuersignals zu schließen und da außerdem der 3eginn der Belichtung urd die vom öffnen des Verschlusses mittels des ersten Verschlußorganes verstrichene Zeit leicht zu erfassen sind, wird eine hohe Genauigkeit der Belichtungszeit- auch bei kursen Belichtungszeiten erreicht. Es ist dabei gleichgültig, ob die Szene durch Tageslicht oder durch Blitzlicht beleuchtet 1st*
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Im einzelnen kann die Ausbildung so getroffen sein, daß beim Öffnen des Verschlusses durch das beispielsweise von einer gespannten Feder angetriebene erste VerschluS-organ eine Zeitschaltung eingeschaltet wird, sodaS diese gleichzeitig mit dem Beginn der Belichtung des Filmes in der Kamera zu laufen beginnt. Das von der Zeitschaltung erzeugte, linear ansteigende Signal, dessen Anstiegsge-. schwindigkeit von der Intensität der Szenenhelligkeit bestimmt und mittels eines photoelektrischen Wandlers gesteuert ist, wird einer Auslöseeinrichtung zugeführt. Erreicht das Signal einen vorbestimmten Spannun^spegelJ so schaltet die Auslöseeinrichtung und setzt dadurch die Betätii_unp-svorrichtunp; des zweiten Verschlußoreans in Tätigkeit, wodurch der Verschluß geschlossen und damit die Belichtung des Filmes beendet wird. Das zweite Verschlußorgan steht zweckmässigerweise, ehe es bewegt wird, sehr nahe an der äußeren Begrenzung der Belichtungsöffnunc;, sodaß der Weg, den es zurückzulegen hat, bis die Belichtungsöffnung abgedeckt ist,möglichst gering ist.
Die Filmempfindlichkeit kann durch Verändern der Zeitkonstante des Signals, das heißt, der Steilheit seines Anstieges in Abhängigkeit von der Zeit, mittels eines Widerstandes der Zeitschaltung, der entsnrechend vergrößert oder verkleinert wird, berücksichtigt werden.
Das erste Verschlußor^an kann man sich als Verschluß mit feststehender Geschwindigkeit oder Öffnungsdauer vorstellen, dsssen öffhunncsdaxier aber zu einer belichtung führen würde, wenn das zweite Verscnlußor gan nicht betätigt werden würde. Die Öffnungsdauer
des ersten Verschlußorgans wäre also grosser als die sich aus der Filmempf indlichkeit und der Intensität des Tageslichtes oder des 31itzl-ichtes ergebenden Öffnungsdauer. Durch das zweite Verschiußorgan" wird aber der■Verschluß rechtzeitig geschlossen., sodaß keine Überbelichtung erfolgt.Selbstverständlich kann die mittels des ersten Verschlußorgans erzielbare Öffnungsdauer des Verschlusses verändert werden, sofern dies erwünscht ist. Eine solche Änderung kann beispielsweise erwünscht sein, wenn eine verlängerte Belichtung bei schlechten Beleuchtungsverhältnissen durchgeführt v/erden soll.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform ist das erste Verschlußorgan als eine flache, drehbar gelagerte Scheibe ausgebildet, an der ein in einer Drehrichtung wirkendes Drehmoment angreift, das bei Freigabe der Scheibe eine in dieser vorgesehene Öffnung vor die Belichtungsöffnung der Kamera legt. Das zweite Verschlußorgan ist hierbei als schwenkbar gelagertes Abdeckblatt ausgebildet, das in einer zur Scheibe parallelen Ebene neben dieser an-r geordnet ist.
Um das Ausgantrssignal eines die Szenenhelligkeit erfassenden photoelektrischen Wandlers in Abhängigkeit von der Cffnungszeit des Verschlusses zu vergrössern, ist bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform das erste Verschlußorgan mit einer diesem Wandler zugeordneten Blende versehen, die während der Belichtungszeit die wirksame Belichtung dss Wandlers seitabhängig vergrössert» Beispielsweise kann diese Blende als eine sich Verbreiternde Öffnung des ersten Verschlußorgans ausgebildet sein, die mehr und nehr den photoelektrischen Wandler freigibt.
Jf* /Ί* /T\ f* Λ Λ S^.
* β Ο
Schaltzustand,
Fig. 3 eine unvollständige, schematises dargestellte
'Ansicht einer, zweiten Ausführungsforrn,
?ig. 1I ein Schaltbild, einer zusammen mit der Aus-
fuhrun^sforii p;e:r.ä& Fie;. 3 verwendbaren Steuereinrichtung,
Fi.-. 5 ein Schaltbild einer anderen, zusammen mit der
Ausführun^sfornt ^einäü Fig. 3 verwendbaren Steuereinrichtun?:,
Die Steuereinrichtung kann einen Transistorverstärker f
aufv/eisen, in dessen Eingangskreis der lichtelektrische j§
Wandler liegt. Dieser Transistorverstärker kann die |
Auslöseeinrichtung bilden, wozu sie beispielsweise |
mit eine.Ti gesteuerten Silikongleichrichter versehen "|
sein" kann, der bei dem vorgegebenen V/ert des Signals |
leitend v/ird. Legt man diesen Gleichrichter in den ΐ
Erregerkreis eines das zweite Verschlußorgan betätigen- |
den Heiais, so v/ird letzteres bei der Umschaltung des 1
gesteuerten Gleichrichters in den leitenden Zustand |
erregt. |
Im folgenden ist die Erfindung an Hand von auf der . |
Zeichnung dargestellter Ausführuns;sbeispiele im ein- f
zelnen erläutert. 1
Es zeigen: j
Fig. 1 eine se nematisch dargestellte Ausführung-
for.il einschliesslich der elektrischen Schaltung,
Fig. 2 eine schernatische Darstellung: eines Teils der
Ausführunn;sform Ken\äß Fig. 1 in einem anderen
08
• Μ ·
♦ ·
6 ein Schaltbild einer weiteren Steuereinrichtung,
Ein e-ster Verschluß einer im übrigen nicht dargestellten photographischen Kamera weist, wie Fig. 1 zeigt, eine im wesentlichen kreisförmige Verschlußscheibe 2 auf, die in ihrem Zentrum1drehbar gelagert ist. Diese Scheibe 2 steht' unter der Wirkung einer vorgespannten Feder, -die si,e im Uhrzeigersinn bei einer Blickrichtung gemäß Fig. 1 zu drehen sucht. Mittels eines vom Kamerabenutzer betätig-' ' baren Auslösers 3 wird die Scheibe 2 in der in Fig. l dargestellten Lage festgehalten. Die Scheibe 2 besteht aus einem Iijhtundurchlässigen Stoff und dient zunächst als Abdeckung, die verhindert, daß Licht durch eine durch das Objektiv der Kamera gebildete Belichtungsöffnung 1 auf den Film fällt. In der Scheibe 2 ist eine Verschluß-Öffnung 10 vorgesehen j die dazu dient, die Belichtungs-■ öffnung 1 für den Durchtritt des Szenenlichtes auf den Film freizugeben und die sich längs eines Kreisbogens um die Drehachse der Scheibe in dieser erstreckt.
Ein zweites, t schnellauslösbares und schnelibswegbares Verschlußblatt 6 ist schwenkbar auf einem Schwenkst ift gelagert. Es wird über einen symbolisch dargestellten Hebel 7 von einem Relais R bei dessen Erregung betätigt. Auf einem Teil des Urnfangs der Scheibe 2 sind Sperrzähne 12 angeordnet, mit denen ein am Verschlußblatt 6 vorge-
F,ig. 7 eine schematisch dargestellte Ansicht einer
dritten Ausführungsform. ■
• · O
wil 4*
yehener Stift 8 in Eingriff treten kann. Durch dieses in Eingriff treten bei der Betätigung des Verschlußblattes ο wird die Dreh&ewetsufig der Scheibe 2 beendet,
Mittels eines an der Scheibe 2 vorgesehenen Vorsprungs oder Nockens 15 ist ein Schalter S 3 betätigbar, der im Zündkreis einer Blitzlampe L liegt. Der Schalter S 3 wird beim Drehen der Scheibe 2 geschlossen, und zwar zu einem Zeitpunkt, der auf Grund der Lichtabgabecharakte- ,· ristik der Blitzlampe L festgelegt ist. · ·
Die Schaltung einer Belichtungs- oder Zeit steuereinrichtung, die die Belichtungsdauer des in die Kamera eingelegten Filmes steuert, ist in Fig. 1 links neben dem Verschlußmechanismus dargestellt. Die Steuerung erfolgt über das Relais R, das mittels des Hebels 7 das Verschlußblatt 6 bewegt. Die Steuereinrichtung enthält einen Auslösekreis, dem ein Auslösesteuersignal zugeführt wird, dessen Pegel sich in' Abhängigkeit von der Zeit konstant erhöht. Der Auslösekreis schaltet bei einem vorbestimmten Spannungspegel des Steuersignals, wodurch die Erregung des Relais R ausgelöst wird. Die Zeit, die vergeht, bis der Auslösekreis schaltet, ist deshalb von der Steilheit des konstanten Anstiegs des Signals abhängig, das außerdem proportional der Intensität der Szenenbeleuchtung ist.
Bei Tageslicht und anderen Bedingungen -it konstanter
Beleuchtung ist es wünschenswert, die Bedingung einer allmählichen Zunahme der Beleuchtung zu simulieren, um ein Signal mit einem für eine Int engrat lon ausreichenden Anstieg zu erhalten.
Ein phofcosensitives Element 1I, beispielsweise eine " Silikon-Photozelle, ist wahlweise In die mit ausgezogenen Linien und mit gestrichelten Linien in Fig. 1 ' ' dargestellten Lagen bewegbar. Be.i Tageslicht oder einem anderen konstanten Szenenlicht ist das Element 4 in die gestrichelt dargestellte Lage zu stellen, in der sie zunächst von' der Scheibe 2 gegen einfallendes Licht abgedeckt ist. Wenn die Scheibe 2 jedoch ausgelöst wird : · und sich im Uhrzeigersinn zu drehen beginnt, wird das Phctoelement *) allmählich für eine Balichtung freigegeben durch eine keilförmige Öffnung 9, die einerseits vom Rand der Scheibe 2, andererseits von eineoi Vorsprung der Scheibe begrenzt ist. Das photosensitive Element 4 bildet bei konstanter Beleuchtung hier einen sich ■-konstant ändernden Widerstand der Steuerungseinrichtung,
Die einzelnen Vorgänge die beim Arbeitsablauf der Vorrichtung aufeinanderfolgen, beginnen bei Ta&,£slichtbe- } dingungen mit der Betätigung des Verschlußauslösers 3, der nun die Scheibe 2 freigibt, sodaß sich diese drehen j kann. Gleichzeitig schließt der Auslöser 3 einen Schalter · *·„ . *
S 1, mittels dessen eine Energiequelle 3 an die Steuer- ··;'\ - ■-■ | einrichtung angeschlossen wird·, ,'-lit dem Schliessen des ä
Schalters S i beginnt die Ladung eines Kondensators C. * '
Wenn die Selichtungsöffrnang 1 durch cie Öffnung 10 de^ Scheibe 2 freigegeben wird, v/erden Schalter S 2 und S 3 mittels Vorsprüngen 13 bzvi. .15 der Scheibe 2 geschlossen. ' Durch das Schliessen des Schalters 2 wird der A- slösekreis eingeschaltet, dar durch einen gesteuerter^ Silikongieichrichter SCR und ein Potentiometer ? gebildet ist. Bei Tageslichtaufnafeien v.-irä natürlich keine Blitzlichtlampe L verwendet, l^enn die Belichtungsöffnung I* freigu-
- 10 -
-e'cen v;;Lrd, wird außerdem die phot ο sensitive Zelle k ']'.
zunehmend fr eis: eg eben. Durch diese Freigabe und die 3e- i
lichtung durch das Szeneniicht nimmt ihr V.'iderstand ab, '
- was z-ur Folge hat. daß die Spannung der Basis gegenüber jg
dem Emitter 'eirves Transistors T ansteigt. Mit zunehmender . |.
Leitfähigkeit des Transistors T steigt der Spannungsab- ■ |i
fall-Potentiometer ?, wodurch die Steuergitter spannung : |*J
des gesteuerten Silikongleichrichters SCR ansteigt. Der fgj
Traiisistor T, das Potentiometer P und das phot ο sensitive ff;
Element ^ bilden also einen Transistorverstärker, f;er ' . §'
ein sich konstant änaerndes Ausgangssignal mit einem . |
von der Intensität der Szenenbeleuchtung abhänp-igen |
Anstieg aufweist. Die Schaltung bildet daher eine Licht- ' integrationseinrichtung für konstante Beleuchtung.
Die E-npfindlichkeit des Systems kann mittels des Potentiometers P entsprechend der FilmempfindÜchkeit oder anderer
zu berücksichtinender Grossen eingestellt werden. Das Potent icTieter P beeinflußt also die Zeit, die vergeht, ehe
der Silikongleichrichter in den leitenden Zustand umgeschaltet v.'ird. Erreicht die Spannung des Steuern;itters
des Silikongleichrichters einen Pegel, der zur Umschaltung
in den leitenden Zustand ausreicht, dann entlädt sich der
Kondensator C über die Erregersnule des Relais R, wodurch
das Relais anzieht, 3eim Anziehen des Heiais Π bewirkt
ά·2Γ Hebel 7'ein Schwenken des Verschlu^ölattes ό ί·". Gegenuhrzeigersinn, vodurch die Belichtungsöffnung 1 abgedeckt · g| wird» die sich immer noch im Bereich innerhalb der öffnung
10 befindet. Außerdem bewegt sich der Stift c in äie B©=
wegungsbahn der Scheibe 2, Ein ortsfest angeordneter,,
vorgespannter Finger d greift dabei in eine Ausnehmung r
02008
^j fe» \? \j \^j
des Verschlußlautes 6 ein und hält letzteres in seiner die Belichtungsöffnung 1 abdeckenden Lage. Außerdem wird die Scheibe 2 dadurch stillgesetzt, daß der Stift 8 in Eingriff mit einem der Zähne 12 tritt.
Fir;. 2 zeigt die Lage des Verschlußblattes 6 nach dem Anziehen des Relais R. Das photosensitive Element H bleibt nur teilweise freigegeben, da es bezüglich des Vorsprunges 9 so angeordnet ist, daß es nur vollständig freigegeben v/ird, wenn die hintere Kante der Öffnuno; 30 die Belichtungsöffnung 1 abdeckt. Der Verschluß bleibt in dem in PIp:. 2 dargestellten Zustand, bis die Scheibe 2 durch eine Drehung im Gegenuhrzeigersinn mittels einer beliebigen, nicht dargestellten Einrichtung in die Ausgangsstellung gebracht wird. Während dieses Spannvorgangs gestatten die Sperrzähne 12 eine Drenung der Scheibe 2 ohne daß das Verschlußbla^t 6 sich vom finger d löst. Das Verschlußblatt 6 bleiüt deshalb vor der Belichtungsöffnung 1 stehen, bis die Belichtungsöffnung 1 wieder von der Scheibe 2 abgedeckt ist und der Stift 8 in Anlage an einen Vorsprung 16 der Scheibe 2 ko-nmt, Der Vorsoi-ung l6 verschiebt das Verschlußblatt 6 ε owe it, daß dieses sich vom Pinger d löst. Unter" der Wirkung einer nicht dargestellten ,Rückholfeder kehrt dann das Verschlußblatt 6 in seine in Fig.l dargestellte Ausranscsla^e zurück.
Pur eine Blitzlicntaufnähme wird dao photosensitive Element 4 aus der in FiK. 1 gestrichelt eingezeichneten Lage hinter der Scheibe 2 in die mit ausgezogenen Linien dargestellte Lage gebracht. In dieser Lage wird das Element 1^
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von dem Licht der zu photographierenden Szene beaufschlagt, ehe die Verschlußscheibe 2 ausgelöst wird. Dem Element 1J kann ein Filter 5 vorgeschaltet sein, um die Empfindlichkeit der Steuereinrichtung den Anforderungen des Blitzlichtes und des Filmes anzupassen oder auf'den Abstand zwischen der Kamera und dem Gegenstand abzustimmen. Mach der Freigabe der Seheibe 2 v;ird die Blitzlampe L dadurch gezündet, daß der Schalter S 3 durch den Vorsprung 15 o;eschlossen wird, wenn die belichtung s öffnung 1 freigegeben „ist. Das Element 4 snricht dann sofort auf den zunehmenden Licht strom der Blitzlampe L an, und wenn das verstärkte Signal des Elements 4 den vorbestimmten Spannungspesel erreicht, sehst et sich der Silikoi'gleichrichter in den leitenden Zustand um, wodurch der Kondensator C sich über die Erreger spule des Relais R entlädt und letzteres erregt, Der v/eitere Ablauf des 3elichtunn;svor^anr;s ist derselbe rie bei Aufnahmen mit Tageslicht.
Wenn sowohl bei Blitzlichtaufnahmen als auch bei Tageslicht auf na hm en die Beleuchtung zu gering ist, um eine Umschaltung des Silikon^leichrlchters in seinen leitenden Zustand zu bewirken, ehe 'die hintere Kante der öffnung 10 wieder die1 Belichain^söffnunr; 1 bedeckt, wird das Verschlußblatt ό dadurch in die Lar^e geschwenkt, in der es die Bellchtun^söffnunr· 1 abdeckt, dass sich der Vorsprung 13 an den Stift B anlegt.
Fi??. 3 zeigt eine andere Ausführungsf orm eines Verschlusses, der mit den in den FIp. 1I bis 6 dargestellten Steuereinrichtungen zusammen arbeiten kann· Der mechanische Teil arbeitet im Prinzip wie derjenige der Ausführungsform
den Piff. 1 und 2. Die Integration der eingefallenen über der Zeit erfolgt jedoch durch das Laden
oder Entladen eines Kondensators in der Steuereinrichtung. Das System der allmählichen Freigabe des photosensitiven Elements bei Tageslichtaufnahmen, das bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 vorgesehen ist, ist deshalb hier nicht erforderlich.
Infolge der Öetätigung des Auslösers 10_, beginnt sich die Verschlußscheibe 102 im Uhrzeigersinn zu drehen. Schalter S 102 und S 103 werden geschlossen, wenn die Belichtungsöffnung'101 freigegeben wird. Die Zusammenarbeit der beiden Verschlußorgane 102 und 106 ist dieselbe wie bei der Ausführungsform gemäß Pip-,. 1. Ebenso ist auch die Ausbildung dieser beiden Teile im Prinzip dieselbe. Die Scheibe 102 weist eine kreisbogenförmige Öffnung 110 sowie an ihrem Umfang Sperrzähne 112 und Vorsprünge 113, H^ und 115 auf. Das Verschlußblatt 106, das schwenkbar mittels des Schwenkzapfens 111 gelagert und durch den Hebel 107 mit dem Relais R 1 gekuppelt ist, ist mit einem Stift 108 sov/ie einer Vertiefung r 1 versehen. Letztere arbeitet mit dem Finger d 1 zusammen.
Pie mit D,E,F,G bezeichneten Anschlüsse des Verschlusses i^emäß Fig. 3 sind mit den in gleicher V/eise bezeichneten Anschlüssen der Steuereinrichtung gemäß Fig. 4 zu verbinden, sofern eine solche Steuereinrichtung verwendet wird. Selbstverständlich können auch bei dieser Ausführungsforni Filt-ar entsprechend dem Filter 5 der Ausführungpform den Fig. 1 und 2 verwendet werden.
Bei der in Pip;. l> darkesteiifcen Ausführungsform der
Steuerungseinrichtung liegt ein Kondensator C 2 schon
an der Spannung einer Batterie, ehe die Verschlußscheibe 102 durch Betätigung des· Auslösers 103 betätigt ' |
I wird,.Der Kondensator C-2 ist daher schon geladen, Er f
kann aber auch erst mittels eines normalerweise offenen |
und beim Niederdrücken des Auslösers 103 sich schlies- %
senden Schalters an die Batterie B 1 angeschlossen wer- |
den. Nach Freigabe der Scheibe 102 werden die Schalter |
S 102 und S 103 geschlossen, vtenn die Belichtungsöffnunp; |
101 durch die öffnuntr 110 freigegeben wird. Das Schliessen |
des zwischen den Klemmen D und E liegenden Schalters S 102 ' | schaltet den Zeitsteuerkreis an die Batterie 3 1 an. Bin \
Transistor T 1 befindet sich zunächst im nicht leitenden '
Zustand, der der Aus-Stellung entspricht. Ein photoempfind-'
liches Element 104 wird vom Szenenlicht beaufschlagt, weshalb sich der in Reihe mit ihm liegende Kondensator C 1
mit einer Geschwindigkeit auflädt, die von der Intensität des auf das Element 104 fallenden Lichtes abhängt,
da die Lichtintensität den Widerstand des Elements 104 <
beeinflusst. Wenn die Szeno sehr hell beleuchtet ist, istder Widerstand des Elementes 104 geringer als bei einen
weniger hellen Szenenlicht, sodaß im erstgenannten Fall die
Zeitkonstante-des das Element 104 und den Kondensator C 1
enthaltenden Ladekreises geringer ist als im zweit genannt en
Fall. Der Kondensator C 1 lädt sich deshalb iii erstgenannten Fall.schneller auf als im zweitgenannten. Selbst- ·
verständlich müssen der Widerstand des Elementes 104 genügend gross und die relativen Grossen"der Kondensatoren
Cl ^nd C 2 so gewählt sein, daß eine nennenswerte Ent- .
ladung des Kondensators C 2 verhindert ist, ehe der
Kondensator C i geladen wird. Dies gilt vor allem dann,
wenn der Kondensator- C 2 schon vor den Auslösen der Verschluioscheibe 102 geladen ist. Wenn der Kondensator C erst beim Niederdrücken des Auslösers 103 an die Batterie B 1 angeschlossen wird, -muß der Widerstand des Elementes 10*1 so groß gewählt sein, daß der Kondensator C 2 viel schneller als der Kondensator C 1 geladen wird.
Das photosensitive Element 10h und der Kondensator C 1 wirken zusammen als ein Licht int ejsrat ionskreis der Steuereinrichtung. Wenn die Ladung des Kondensators C 1 die Bas is spannung des Transistors T 1 au'f· einen genügend hohen Wert angehoben hat, schaltet der Transistor T 1 in seinen leitenden Zustand um.Der Kondensator C 2 kann sich dann über den Transistor ? 1 und die Erregerspule des Relais entladen, wodurch letzteres anzieht und aas Verschlußblatt 106 rasch in seine die Belichtungsöffnung 101 abdeckende Stellung schwenkt.
Die Empfindlichkeit der in den Pig. 3 und h dargestellten Ausführungsform kann mittels eines Widerstandes verändert werden, der in Serie mit dem Element 10*1 und dem Kondensator C 1 geschaltet ist, oder*mittels eines neutralen Dichtefilters,-das vor de-n Element 101 angeordnet ist. Das Zurückführen der Verschlußscheibe 102 in die AusE;an»gslags und das,gleichzeitige Spannen des Verschlusses erfolgt in gleicher Weise wie bei der Ausführungsform gemäß den Fig. 1 und ?.
Bei der in Fig. 5 dargestellten Ausführuncrsform einer Steuereinrichtung beginnt der Ladevorgang des Kondensators C 11 beim Schliessen des Schalters S 102 (?is:.3),
1 »· i ι*
• » * ♦ » * ■· ι
- 16 -
wie dies auch bei Verwendung der Steuerungseinrichtung gemäß Fig. i) zusammen mit dem Verschluß p-.emüß Rig. 3 der Pail ist. Die Lader.eschwindigkeit des Kondensators c ii hängt von der Intensität des das photosensitive Element 11*1 beaufschlagenden Lichtes ab. Ein Transistor T 11 benötigt eine negative Vorspannung an seiner Basis, um leitend zu sein. Während des Ladevor^angs des Kondensators C 11 ist die.Basis des Transistors T 11 zunächst positiv; sie wird jedoch im Laufe des Ladevorgangs nega- ' tiv. Der Transistor T 11 schaltet in den leitenden Zustand ' um,wenn der Spannungspegel an einer Basis ausreichend negativ ist. Die Leitfähigkeit des Transistors T 11 hebt die Basisspannung eines Transistors T 12 soweit an, daß letzterer leitend wird. Die Folge hiervon ist, daß sich der Konden-
,sator C 12 über den Transistor T 12 und die! Erregerspule des Relais entladen und dabei das Relais erregen kann. Die Empfindlichkeit kann wie bei den anderen Ausführungsformen mittels eines Filters oder eines in Reihe mit dem Kondensator C 11 und dem Element 111 geschalteten Widerstandes , erfolgen. Die Ausführung form gemäß Fig. 5 stellt also
eine Kaskadenschaltung zur Integration der eingefallenen Lichtmenge dar, die ähnlich arbeitet wie diejenige, die in der Ausführungsform geir.äß Fig. k vorgesehen ist.
Die Ausführüngsform der Steuerungseinrichtung gemäß Fig. 6
ist grundsätzlich in gleicher Weise ausgebildet wie die-
c er
jenige/Fig. 4. Es ist lediglich der Transistor T 1 durch
einen gesteuerter» -Filikongleichrichter TCR. i ersetzt. V/enn
. die Spannung am Kondensator C 1' ansteigt während des Lade-
vor°:angs, steigt auch die Steuergittersoannung des Silikongleichrichters SCH i entsprechend an. Der Gleichrichter
te»
* t ι
- 17 -
SCR 1 schaltet bei einer bestimmten Steuergitterspannung in den leitenden Zustand um, sodaß sich der Kondensator G 2', der von der Batterie B 1' aufgeladen worden ist, über die Erregerspule des Relais entladen kann.
In ?ig, 7 ist eine v/eitere Ausführunrsform dargestellt, bei der der Abfall des Relais R 2 zu einem Schwenken des ' Verschlußblattes 206 in die die 3elichtunTSÖffnung 201 abdeckende Stellung führt, Die Verschlußscheibe 202 und das Verschlußblatt 206 sind in derselben V/eise ausgebildet wie bei der Ausführunn;sform gernäss Fig. 3, wes-. halb sie nicht mehr im .einzelnen beschrieben sind und ■ lediglich entsprechende Teile mit um 100 grössere Beaugs zahl en, gekennzeichnet sind. Außerdem ist die mit dem Finger d 2 zusammenwirkende Vertiefung im Verschlußblatt 206 mit r 2 bezeichnet. Durch das Niederdrücken des Auslösers 203 wird der normalerweise geschlossene· Schalter S 201 geschlossen. Da der Schalter S 202 geschlos sen ist, wird nun auch der Kondensator C 21 geladen, wodurch die 3asisspannung des Transistors T 21 ansteigt.,
Der Transistor T 21 kommt hierdurch in den leitenden Zustand und bewirkt damit eine Betätigung des Relais R Fig. 7 zeigt die Stellung des Verschlussblatt es 206 vor der Betätigung des Relais R 2. Der Anker des Relais wurde zuvor durch die Drehbewegung des Verschlußblattes Lm Uhrzeigersinn beim Zurückdrehen der Scheibe 202 in deren Ausgangsstellung in-die am Magnetkern ar iegende Lage gebracht. Die Erregung des Relais R 2 führt deshalb lediglich dazu, daß das VersehiuSbXatt 206 in dieser Stei lung, in der es die Belichtungsöffnung 201 freigibt, ge-
halten wird, so lange noch nicht die richtige Belichtungs dauer erreicht ist.
VJenn die Belichtungsöffnung 1 von der· öffnung 210 freigegeben wir-d, «ird der normalerweise geschlossene Schalter S 202 durch den Vorsprung 211I geöffnet und der Schalter S aurch den Vorsprung 215 geschlossen. Durch das Schliessen des Schalters S 203 wird eine Blitzlampe L gezündet, sofern eine solche eingesetzt ist. Durch das Öffnen des Schalters S 202 kann sich der Kondensator C 21 über den Basiskreis des Transistors T 21 und über das photosensi- · tive Element 204 entladen. Die EntladegeschvJindiKkeit ist von der wirksamen Impedanz der Parallelschaltung des Elementes 204 und des Bselskreises des Transistors 201 abhängig. Diese Impedanz ist wiederum, von der Lichtintensität abhängig, tu it der das Element 20'i beaufschlagt wird. VJenn die Entladung des Kondensators C 21 zu einem Abfall der Basisspannung des Transistors T 21 auf einen ausreichend niedrigen Wert geführt hat, sperrt der Transistor, sodaß das Relais R 2 abfällt. Das Verschlußblatt 206 schwenkt sich ;lann im Gegenuhrzeigersinn, wobei der Stift 208 in Eingriff mit den Zähnen 212 und der Pincer d 2 in die Vertiefung r 2 tritt.
Zu-: Spannen des Verschlusses wird die Scheibe 2C2 im 'jerenuhrzei^ersinn gedreht. Hierbei schwenkt der Vorsprung 214 dadurch, daß er in Anlage an den Stift 208 kommt, das Verschlußblatt ,206'im Uhrzeigersinn. Außerdem wird der Schalter S 201'wieder geöffnet, wenn der Verschlußauslöser 203 in seine Sperrst ellung zurückkehrt. Durch das öffnen des Schalters S 201 wird die Batterie ü 21 abgeschaltet. Wie bei den schon beschriebenen Aus-
t · C * t *
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führungsformen kann selbstverständlich auch bei dieser die Empfindlichkeit durch Filter oder zusätzliche Widerstände im Zeitglied verändert werden, um eine .Anpassung an das Blitzlicht, die Empfindlichkeit des Filmes cder andere Faktoren zu ermöglichen.
Die Öffnung 210 kann bei den Ausführungsformen gemäß den Fig. 1 bis 7 so gewählt sein, daß mit ihr der Belichtungsbereich des Systems erwdtert werden kann. Eine Möglichkeit hierfür besteht darin, die Öffnuni; 10 in der Weise spitz zulaufend auszubilden, daß sie an ihrem Anfang schmäler ist als die Breite der Belichtungsöffnung und im. Bereich ihres Endes mindestens ebenso breit ist wie die volle Breite der Belichtungsöf fnunc·. Bei sehr heller Szenenbeleuchtung erhält man durch eine solche öffnung eine grössere Tiefenschärfe. Außerdem kann die Zeitverzögerung, die alle zeitgesteuerten Systeme aufweisen, durch eine Verminderung der wirksamen Öffnung im Anfang des Belichtun-isvorgan^s kompensiert werden. Diese Verzögerungszeit ist bei der Verwesvduno: von Blitzlicht von besonderer Pedeutunp;,
Selbstverständlich sind noch andere Abwandlungen -nöp— lieh. Beispielsweise kann die srcitz zulaufende öffnung, die durch den Vorsrrun" 9 bei der Ausf-iiirunrsforTi ςβ-näß ?±Z> 1 begrenzt ist, durch ein Tilter "nit veränderlicher Dichte ersetzt werden, das· ebenso eine wirksame Zunahme der Beleuchtung des phptosensitiven Elements bewirkt.

Claims (1)

  1. r · ι a *
    -2C-
    Sc hut zansorüche
    1, Vorrichtung zur automat isehen Ct euerunr; der Belichtungszeit bei einer ohoto^raphischen Kamera mit einem, v/ährend der.Belichtungszeit eine Belichtune;söffnunq; freigebenden Verschluß und einer diesem zugeordneten. Steuereinrichtung, die ein elektrisches Signal erzeug, das sich während der Belichtung mit einer von der Helligkeit abhängigen Geschwindigkeit in pleichbleibendern Sinne ändert und bei einem vorgegebenen V/ert das Schliessen des Verschlusses mittels einer 3etätifur,qsvorri^htunpü auslöst, dadurch gekennzeichnet, daß d&r Verschluß (2,6) zwei Verschlußor?r,ane aufv;eist, ifon denen das erste (2), das die Belichtungsöffnunr (1) normalerweise geschlossen hält, beim Auslösen des Verschlusses die Belichtungsöffnunpr (1) freigibt und das zweite (6), das normalerweise die Belichtuntrsöffnuns-(1) freigibt, mit der durch das Sip-nal gesteuerten Betätigungsvorrichtung (R) gekuppelt ist.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Verschluj^orsan als eine flache, u-n eine im wesentlichen senkrecht zu ihrer Stirnfläche stehenden· Achse drehbar rrelarerte Scheibe (2) ausgebildet ist, die unter der Wirkung eines in der einen Drehrichtunq; wirkenden Drehmoments steht und eine öffnung (10) aufweist, die sich bei Freigabe der Scheibe vor die Belichtungsöffnuncq (1) legt, und daß das zweite Verschlußor^an (6) als schwenkbar .-jela^ertes Abdeckblatt ausgebildet ist.
    β · · t
    C « · Λ 4
    • · 1
    - 21 -
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (2,102,202) an ihrem Umfang mindestens einen Vorsprung (13,15; 11^,115; 214,215) aufweist, mittels dessen mindestens ein Schalter <S 2, S 3; S. 102, S 103; S 202, 203) Oetätigbar ist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung (15,115,215) als Betätigungsglied eines im Auslösekreis einer Blitzlicht einrichtung liegenden Schalters ( S 3, S 103, S 203)'ausgebildet.
    ist.
    5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Verschlußorgan (2) mindestens auf einem Teil seines Umfangs mit Zähnen (12) versehen ist, und daß das zweite Verschlußorgan (6) einen Mitnehmer (8) aufweist, der bei Betätigung des zweiten Verschlußorgans mit den Zähnen (12) in Eingriff tritt und damit eine weitere Drehuner des ersten Verschlußorgans (2) sperrt.
    6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung zur Erzeugung des elektrischen Signals einen lichtelek^- trischen '/«'ancller (1O aufweist, dessen Widerstand von der Intensität der Beleuchtung abhängig ist.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß dem lichtelektrischer! V.andler (1I) eine durch die Bewegung des ersten Verschlußorgans (2) gesteuerte,
    - 22 -
    die wirksame 3eleuchtunr des Wandlers (*0 zeitabhängig vergrössernde Abschirmvorrichtunp; (9) zugeordnet ist,
    8. Vorrichtung nach Anspruch 7, 'dadurch gekennzeichnet, daß die Abschirmvorrachtung als eine am ersten Verschlußortfan (2) vorgesehene: Diene e ausgebildet ist,
    9. Vorrichtung nach Ansi-ruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Blende als ein sich verbreiternder Schlitz (9) ausgebildet ist.
    10. Vorrichtung nach -einem der Ansprüche β bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß als Betätigungsvorrichtung für das zweite Verschlußorgan (6,106) ein elektromagnetischer Antrieb (R, Rl) vorgesehen ist, dessen Erregung von einer Auslösevorrichtung gesteuert ist, die ein steuerbares Halbleiterelement (SCR, Tl) auf-. weist.
    11. Vorrichtung nach Anspruch 10, -dadurch gekennzeichnet, daß das Halbleiterelement als Transistor (T 1) ausgebildet ist.
    12. Vorrichtung- nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daS das Halbleiterelement als gesteuerter Silikongleichrichter (SCR) ausgebildet ist.
    13· /c-richtung; nach einem der-Ansprüche 10 bis 12, gekennzeichnet durch,einen die Auslöseeinrichtung ζλ Beginn des Belichtungsvorganers einschaltenden Schalter ( S 2, S 102},
    I1I. Vorrichtung nach einem der Ansrrüche 1 bis 13,
    äädurch gekennzeichnet, «aß die 3teuereinriehtung ein R-C-Glied als Zeit^lied aufweist, wobei zumindest ein Teil des ohm'sehen V/iderstand durch den lichtelektrischen Wandler (1I) gebildet ist.
    15. Vorrichtung nach Anspruch I1J, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung einen ersten Kondensator
    (C 2), der spätestens bei Betätigung des ersten Verschlußorgans (102) aufgeladen wird, sowie, einen zweiten, einen Teil des Γί-C-Oliedes bildenden Kondensators (C 1) aufweist, der über den lichtelektrischen Wandler (101J) aufgeladen wird.
    16. Vorrichturcr nach Anspruch 15» dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Kondensator (C 1) mit einer Elektrode des Halbleiterele?nents leitend verbunden ist, das leitend wird, wenn die Ladung des zweiten Kondensators einen vorbestimmten Wert erreicht, und daß
    (_J! . " . der elektromagnetische Antrieb (Rl) über das HaIb-
    leiteräement (Tl) an den er-sten Kondensator (C 2)
    angeschlossen ist.
    .17. Vorrichtung nach Anspruch I1J, dadurch gekennzeichnet,
    daß der Kondensator (C 21), der parallel zuti lichtelektrischen Wandler (20*0 geschaltet ist und beim Auslösen des ersten Verschluäorsans (202) geladen v/ird, mit der einen Elektrode des Halbleiterelements
    ' . verbunden ist, welches im Erregerkreis des beim Ab
    fallen das zweite Verschlußor^.an (206) in die die Licht eintritt soff nung (201) abdeckende Stellung: . _,. schwenkenden elektromagnetischen Antriebs (H 2) liegt
    02008
    sowie bei einem vorgegebenen Wert der Ladespannung des Kondensators (C 21) in den leitenden Zustand übergehe und wieder in den nicht xeitendsn Zustand zurück= kehrt, wenn der Kondensator ( C 21) sich auf eine vorbestimmte Spannung entladen hat,
    18. Vorrichtung nach einem der Ansnrüche 13 bis l6, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslöseeinrichtung zv/ei zu einer Kaskade zusammengeschaltete Transistore (T 11, T 12) aufweist, wobei der erste (T 11), dessen Basis mit dem zweiten Kondensator.'('C 11) verbunden ist, leitend wird, wenn die Ladung des zweiten Kondensators(C 11) eine bestimmte Spannung erreicht hat, und der zweite (T 12), der leitend •nit ά-τη ersten verbunden ist und leitend wire, wenn üer erste Transistor (T 11) leitend wird, i-τι Zrrogerstromkreis des elektromagnetischen Antriebs (Rl) liegt.
    19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis l8, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung einen Halbleiterverstärker (SCR, T 1, T 11), aufweist, in dessen Eingangskreis der .lichtelektrische
    • Wandler (1 / 10«, Hl») liegt.
    20. Vorrichtung nach Anspruch ig, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslöseeinrichtung ( T 12) an den Ausgang des Verstärkers (T 11) angeschlossen ist.
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