DE668926C - Untersatz fuer elektrische Buegeleisen - Google Patents
Untersatz fuer elektrische BuegeleisenInfo
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Classifications
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Description
- Untersatz für elektrische Bügeleisen Die Erfindung bezieht sich auf einen Untersatz für elektrische Bügeleisen mit einem u#ffter dem Einfluß des Gewichtes des Bügeleisens seine Lage verändernden und im Bügeleis#enstromkreis eingefügte Schaltmittel betätigenden Stützorgan.
- Zur UnterbTechung des Bügeleisenheizstronies, wenn das Eisen abgestellt wird, wurden schon verschiedeneVorrichtungen vorgeschlagen. Die meisten dieser Vorrichtungen beruhen jedoch auf der Zusammenwirkung eines Teiles desBügeleisens miteinernentsprechend ausgebildeten Teil des Untersatzes, so daß sie sich nicht mit jedem beliebigen Bügeleisen verwenden lassen, sondern jeweils das Eisen und der Untersatz als untrennbares Ganzes zusammen gekauft werden müssen.
- Es wurde zwar auch schon vorgeschlagen, Untersätze mit einem unter dem Einfluß des Gewichtes des Bügeleisens seine Lage veränderten Stützorgan auszurüsten, auf welzIes jedes beliebige Eisen abgesetzt werden kann, dies jedoch so, daß die vom Stützorgan aus bewegten Schaltmittel im Untersatz eingebaut wurden, also insbesondere der Wärme des Eisens so-wie den Erschütterungen bei jedem Abstellen desselben ausgesetzt waren.
- Dieser Übelstand wird nun bei einem Untersatz für elektrische Bügeleisen mit einem unter dem Einfluß des Gewichtes des Bügeleisens seine Lage verändernden und im Bügeleisenstrom eingefügte Schalti-nittel betätigenden Stützorgan dadurch beseitigt, daß_ gemäß der Erfindung in Abstand vom Untersatz angeordnete Schaltmittel durch ein sie mecha,-nisch betätigendes biegsames Zwischenglied, vorzugsweise einen Bowdenzug, mit der Auflage für das Bügeleisen verbunden sind.
- Die Zeichnung zeigt zwei beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes und eine Abänderung davon.
- Die Fig. i bezieht sich auf die erste Ausführungsform, die Fig. 2 auf die Abänderung und die Fig. 3 bis 6 auf die zweite Ausführungsform.
net, die um das Scharnier 3 und unter dem Einfluß des Gewichtes des Eisens 4 sich drehen kann. Eine Feder 5 dient dazu, das Ende 6 der Platte 2 in die höchstmögliche Lage zu bringen. Ein Anschlag 7 begrenzt die Wirknüg der Feder. Am freien Ende 6 ist die Platte mit einem -Kabel 8 verbunden, welches in einem mit dem Rahmen i verbundenen Futterg gleiten kann. Das freie Ende dieses Futters ist mit einem Gehäuse io verbunden, welches einen Ouecksilb.-rschalter ii enthält, ferner ist das freie Ende des Kabels 8 mit einem Hebel 12 verbunden, welcher zum Verschwenken des Schalters um die Achse 13 dient. Das Gehäuse io ist mit einer SteckdOse 14 verbunden, wodurch es mit dem Netz verbunden werden kann und besitzt weitere Steckkontakte 15, die dazu dienen, die elektrische Verbindung mit der Steckdose 16 des Leiters 17 des Bügeleisens herzustellen. Die Verbindungen sind derart hergestellt, daß von der Steckdose 14 aus der Strom durch den Schalter ii hindurch zur Steckdose 16 geführt wird, wobei Kabel 8 und Futter 9 in bezug aufeinander derart bemessen sind, daß bei angehobener Platte 2 der Schalter i i geschlossen ist, während er bei niedergedrückter Platte, d. h. bei nach unten gezogenem Kabel 8, offen ist. Hierdurch wird sowohl an Strom gespart als auch eine Übererwärmung des Eisens vermieden. Sobald das Eisen auf dem Untersatz steht, wird der Stromfluß unterbrochen, während er sofort wieder hergestellt wird, wenn das Eisen vom Untersatz abgehoben und in Benützung ist. Ferner gestattet es die mechanische Fernübermittlung der Plattenbewegungen und alle unter Spannung befindlichen Teile der Vorrichtung vom Untersatz zu entfernen, was von Vdrteil ist, weil das Gestell beim Nässen der Wäsche leicht naß wird oder auch wenn das Eisen Dampf um sich entwickelt.Der in Fig. i dargestellteUntersatz besteht- aus einem Rahmen i, welcher irgendwo, Z. auf einem Tisch, aufgestellt werden kan Über dem Rahmen ist eine Platte:2 angeord- - Selbstverständlich kann der Schalter von beliebiger Art sein. Der im beschriebenen Beispiel gewählte Quecksilberschalter muß eine bestimmte Arbeitslage haben, auch wenn die Lage der Steckdose 14 dem nicht entspricht. Damit das Gehäuse io stets die richtige Lage einnehmen kann, sind das letztere und die Steckdose io mittels eines biegsamen Gliedes 18 miteinander verbunden. Wird mit einem Schalter gearbeitet, welclier in beliebiger Lage gebrauchsfähig ist, so kann das Glied iS fortfallen. Das Gehäuse io, kann ferner irgendeine Anzeigevorrichtung besitzen, z. B. eine Lampe, welche durch ihr Aufleuchten anzeizt, ob das Büeele'isen unter
dein Gestell zu erwärmen. Hierzu dient eine Vorrichtung, die in Fig. i aus einem Bügel:2o besteht, welcher. im Rahmen i um eine Achse 21 drehbar ist und in einer Nut oder Vertiefung 2:2 der Platte 2 liegt. Ein kleiner äußerer Bedienungsh#ebel 2,3 gestattet es, den Bügel in die Lage 2o' zu bringen, in welcher das Bügeleisen darauf gestellt werden kann, so daß es nur hinter dem Scharnier 3 bei 24 auf die Platte anfliegt, welche somit angehoben bleibt. Der Bügel 2o -wird. leicht mit Hilfe eines Stoßes mit der Spitze des Bügeleisens wieder in die ursprüngliche Lage gebracht.eun isq, od ht* ortei 'haft kann man ini #einander verbinden_ #.Vutter und g er die nic L e tung 1 7 durch Klem- rner lst es auch mo"Ilch , das Eisen auf - Die Fig. 2 zeigt eine weitere derartige Vorrichtung mit einem Bügel 25, welcher unterhalb der Platte:2 in die abgebildete Lage gehoben werden kann, so daß sich die Platte:2 nicht mehr senken kann. In. diesem Fall kann der Drehpunkt der Platte nach 26 verschoben werden. Die Steckdose 14 kann zur Vermeidung des Herabfallens mit Ohren 27 versehen sein.
- Bei der Ausführungsform gemäß den Fig. 3 bis 6 arbeitet der Untersatz in bezug auf'die Einwirkung des Eigengewichtes genau wie bereits beschrieben. Auch hier ist ein Rahmen 28 mit einer Platte 29 vorhanden, die um eine Achse 30 verschwenkt werden kann, während ein Metallbügel 31 die Wirkung des Eisengewichtes aufheben kann. Der Unterschied liegt vor allem in der Anordnung des Schalters und in derArt-undWeise, wie er betätigt wird. Die Betätigung findet z-war-auch mit Hilfe eines in einem Futter 32 gleitbaren Kabels statt, -,vobei aber der Schalter in einem zweiteiligen Gehäuse 33 liegt, welches ziemlich nahe am Untersatz auf dem Tisch liegen oder über dessen Rand herabhängen kann. Die Fig. 6 zeigt diesen Schalter im größeren Maßstab, wobei eine Hälfte des Gehäuses weggenommen ist. Der Strom wird über Leitung 34 zugeführt und geht über Leitung 35 zum Eisen. Beide Leitungen haben einen gemeinsamen Leiter 36 und einen unterbrochenen mit den Klemmen 37,38 verbundenen Leiter. Die Klemmen sind mit stromführenden elastischen Streifen 39, 40 verbunden, welche über Kontakte 41, 42 elektrisch in Verbindung stehen. Diese Streifen tragen Rollen43,4,4 aus Isoliermaterial, zwischen welchen ein Stift45 mit einer Erweiterung 46 geführt ist, welcher gleichfalls aus Isolierniaterial besteht. Der Stift kann auch metallisch sein, dies hängt davon ab, ob# die Rollen isolierend sind oder nicht. Ein Flansch 48 dient als Stützpunkt für die Feder 49, die dazu dient, sämtliche Teile in die abgebildete ZD Lage zurückzubringen.
- Wenn das Gewicht des Eisens die Platte 29 senkt, so wird das Kabel 8 zurückgezogen im Sinne des Pfeiles 5o der Fig* 6, so daß der erweiterte Teil 46 des Stiftes 45 zwischen die Rollen gelangt, diese auseinandertreibt und somit auch die -Kontal<:te4I,42; der Stromfluß ist also jetzt unterbrochen. Der Antrieb des Kabels erfolgt hierbei mit Hilfe der Vorrichtung gemäß Fig. 5. Unter der Platte ?,9 liegt ein Hebel 5 1, welcher sich uni den Bolzen 52 dreht und in einen gekrümmten Teil 53 übergeht, über welchen sich das Kabel auf-und abrollt. Das Kabel ist durch eine Klemme 54,55 mit dem Hebel verbunden und in der Länge leicht einstellbar. Der Hebel 51 kann eine Feder besitzen, um die Platte 29 anzuheben, oder es kann eine Feder für die Platte vorgesehen werden oder noch die übertragene Wirkung der Feder49 verwendet werden. Der BÜgel 31 besitzt seitligh ein pedalförmiges Glied 56, auf welches man mit der Spitze des Bügeleisens nur zu drücken braucht, um aus der in Fig. 4 strichpunktiert dargestellten Lage in die mit Vollstrich abgebildete Lage überzugehen.
- Selbstverständlich ist es auch nicht unbedingt erforderlich, den Schalter 33 unmittelbar mit den Leitungen 34,35 zu verbinden. Es können auch Stecker und andere Verbindungen dazwischengeschaltet werden.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE * i. Untersatz für elektrische Bügeleisen mit einem unter dem Einfluß des Gewichr tes des Bügeleisens seine Lage verändernden und im Bügeleisenstromkreis eingefügte Schaltmittel betätigenden Stützorgan, dadurch gekennzeichnet, daß in Abstand vom Untersatz angeordnete Schaltmittel (33) durch ein sie mechanisch betätigendes biegsames Zwischenglied (32), vorzu,-sweise einen Bowdenzug (9), mit der AuflagC (2) für das Bügeleisen verbunden sind.
- 2. Untersatz nach Anspruch i mit Bowdenzug, dadurch gekennzeichnet, daß die Bowdenzughülle (9, 32) einerseits starr mit dem unbeweglichen Teil (1, 28) des Untergestells und andererseits mit dem Gehäuse (10, 33) der Schaltmittel und das Bowdenzugkabel (8) einerseits mit der nachgiebigen Auflage (2, 29) des Untersa,tze# und andererseits mit einem im Gehäuse gegen Federwirkung (12, 49) verschiebbaren Teil (45) der Schaltmittel verbunden ist. 3. Untersatz nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende des BowJenztigkabels (8) übe#r eine zylindrische Fläche (53) eines von der Auflage des Untersatzes (29) betätigten schwenkbaren Hebels (51) liegt. 4. Untersatz nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das mit der zylindrischen Hebelfläche zusammenwirkende Kabelende lösbar und in der Länge einstellbar mit dem, Hebel verbunden ist, z. B. durch eine Klernmschraube (55). 5. Untersatz nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende des Bowdenzugkabels (8) mit einem zwischen mit Kontaktteilen (41,4:2) der Schaltmittel verbundenen Organen (43, 44) längs verschiebbaren Kolben (.45, 46) verbunden ist.
Applications Claiming Priority (1)
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