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DE668034C - Vorrichtung zum Steuern der Schreibplatte von Flachplattenschreibmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Steuern der Schreibplatte von Flachplattenschreibmaschinen

Info

Publication number
DE668034C
DE668034C DEU12883D DEU0012883D DE668034C DE 668034 C DE668034 C DE 668034C DE U12883 D DEU12883 D DE U12883D DE U0012883 D DEU0012883 D DE U0012883D DE 668034 C DE668034 C DE 668034C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate
writing
moving
movement
lifting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEU12883D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Underwood Elliott Fisher Co
Original Assignee
Underwood Elliott Fisher Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to US470519A priority Critical patent/US2002695A/en
Priority claimed from GB273935A external-priority patent/GB432083A/en
Priority to FR785706D priority patent/FR785706A/fr
Application filed by Underwood Elliott Fisher Co filed Critical Underwood Elliott Fisher Co
Priority to DEU12883D priority patent/DE668034C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE668034C publication Critical patent/DE668034C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J3/00Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed
    • B41J3/28Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed for printing downwardly on flat surfaces, e.g. of books, drawings, boxes, envelopes, e.g. flat-bed ink-jet printers

Landscapes

  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Steuern der Schreibplatte von Flachplattenschreibmaschinen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Steuern der Schreibplatte von Flachplattenschreibmaschinen mit auf einem in bezug auf die Schreibplatte in Buchstaben- und Zeilenabstandsrichtung beweglichen Träger angeordneter Schreibvorrichtung, bei denen die flache Schreibplatte zum Festlegen des Schriftstückes in die Schreibebene angehoben wird, aus der sie zum Auswechseln des Schriftstückes selbsttätig in eine das Schriftstück freigebende Lage aus der Schreibebene bewegt werden kann.
  • Die Erfindung bezweckt, diese Schreibmaschine so auszubilden, daß ein selbsttätiges Herabdrücken der Platte in zeitlich abgestimmter Weise zur Rückkehrbewegung der Schreibvorrichtung in verschiedenen Lagen geschaffen wird, so daß eine Bewegung der Schreibvorrichtung über das unbedingt zur Freigabe der Arbeitsbogen oder Formulare verschiedener Länge notwendige Maß hinaus nicht erforderlich ist und dadurch eine Beschleunigung der Arbeit erreicht wird.
  • Ein weiterer Zweck der Erfindung besteht in der Ausbildung einer die Schreibplatte niederdrückenden Vorrichtung, welche trotz Haltens der Platte in einer nachgiebigen, das Schriftstück in ausreichendem Maße festklemmenden Weise durch Anwendung einer geringen Kraft niedergedrückt werden kann, so daß sie entweder durch einen beweglichen Teil der Maschine, z. B. die Schreibvorrichtung, ohne Sonderbelastung dieses Teils oder durch leichten Druck der Hand auf einen Tastenhebel betätigt werden kann. An sich ist es bereits bei solchen Maschinen, bei denen der die Schreibvorrichtung tragende Träger quer in Buchstabenabstandsrichtung beweglich ist und bei welchem die Schreibplatte auf einem beweglichen Träger angeordnet ist, der längs der Maschine in Zeilenabstandsrichtung beweglich ist, bekannt, einen festen Kamm an dem Rahmen der Maschine vorzusehen, welcher auf einen an dem Schreibplattenträger angelenkten Hebel wirkt, wenn die Schreibplatte ihre Endlage erreicht, wodurch die Platte in solch eine Lage bewegt wird, daß der Arbeitsbogen ausgewechselt werden konnte. Die Handhabung dieser Einrichtung war jedoch infolge dieser Ausbildung sehr zeitraubend.
  • Der Erfindung gemäß ist nun die die SchreibplattenbewegungsteuerndeEinrichtung wahlweise so voreinstellbar, daß sie in verschiedenen Stellungen des die Schreibvorrichtung tragenden beweglichen Trägers in Bezug auf die Schreibplatte in Zeilenabstandsrichtung wirksam wird. Infolgedessen ist es möglich, die Freigabe des Schriftstückes selbsttätig zu bewirken,, sobald es nicht mehr von dem bewegten Träger überdeckt wird, so daß unnötige Schaltwege erspart werden.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes an einer Flachplattenschreibmaschine dargestellt, und zwar zeigen: Fig. z eine Oberansicht der neuen Vorrichtung zum Bewegen und Steuern der Platte einer Flachplattenschreibmaschine, Fig.2 in größerem Maßstabe eine Rückansicht, wobei der Deutlichkeit halber Teile der Schreibvorrichtung weggelassen sind, Fig.3 eine Teilseitenansicht, teilweise imr` Schnitt, ,. , . Fig. 4 einen Längsschnitt nach Linie 4-4.-.-der Fig. i, Fig.5 einen Teilschnitt ähnlich wie der nach Fig. 4, jedoch in größerem Maßstabe, Fig. 6 einen Querschnitt nach Linie 6-6 der Fig, i, Fig. 7 einen Querschnitt nach Linie 7-7 der Fig. i, Fig.8 schaubildlich eine an dem Zeilenabstandwagen angebrachte Kupplungsvorrichtung mit einer Klinkvorrichtung sowie eine Kurbel, mit der die Kupplung in Berührung kommt, Fig. 9 einen lotrechten Schnitt nachLinie 9-9 der Fig. 2, der die in Fig. 8 dargestellten Teile weiterhin erläutert, Fig. 1o eine Teilansicht von oben nach Linie zo-zo der Fig. 9, teilweise im Schnitt, Fig. i i eine ähnliche Ansicht nach Linie i 1-i i der Fig. 9, Fig. 12 eine Teilansicht eines Teiles der Klinkenvorrichtung nach Linie 12-12 der Fig. 9, Fig. 13 einen der die Platte bewegenden und einen Teil der Plattensteuervorrichtung bildenden Knebel teils in Seitenansicht, teils im Schnitt, zusammen mit einem zugehörigen Kugellager, Fig.14 eine Seitenansicht einer dieser Knebel und seiner Lagerung, Fig. 15. einen lotrechten Schnitt nach Linie 15-15 der Fig. 14, Fig. 16 einen Schnitt durch einen Bauteil eines dieser Knebel, Fig. 17 eine Seitenansicht eines Teiles des Steuerbügels der Maschine mit einem an diesem angebrachten Daumen, der in eine wirksame und eine unwirksame Lage einstellbar ist, Fig. 18 einen lotrechten Schnitt nach Linie 18-18 der Fig. 17, Fig. 19 einen ähnlichen Schnitt wie Fig.18, wobei jedoch ein Motorsteuerdaumen in unwirksamer Lage eingestellt ist, Fig. 2o einen Teilschnitt durch eine Einzelheit der Plattensteuervorrichtung, Fig. 21 einen Längsschnitt nach Linie 21-21 der Fig. B.
  • In den Fig. 1, 4 und 5 ist mit i der übliche Rahmen einer Flachplattenschreibmaschine bezeichnet, der durch Seitenteile 2 und Vorder-, Zwischen- und Hinterteile 3, 31 und 3'= gebildet wird. Die innerhalb des Rahmens i angeordnete flache Platte 4 trägt das flach ausgebreitete Schriftstück und arbeitet in ihrer üblichen angehobenen Lage mit an den Seitenteilen :2 angebrachten vorstehenden und über ihr liegenden Randklemmstangen 5 zusammen, um das Schriftstück in seiner Lage ,festzuhalten. Der Rahmen i besitzt Laufrolw.
  • 6 zum Erleichtern der Zufuhr endloser =eapierbahnen über die Platte 4.
  • Die eigentliche mit den üblichen Typenträgern und Tastenhebeln versehene Schreibvorrichtung wird von einem Wagen 7 getragen, der mittels Rollen 8 auf den Schienen i i und z2 eines Zeilenabstandwagens 9 angebracht ist und so zum Bilden der Buchstabenabstände quer zur Platte bewegt werden kann. Der Schreibwagen wird in der üblichen Art, beispielsweise durch den Federmotor 1o und die nicht dargestellte Hemmvorrichtung angetrieben und gesteuert.
  • Der Zeilenabstandwagen 9 besitzt die vorderen und hinteren Schienen i i und 12 sowie die die Schienen verbindenden Bauteile 13 und ist vermittels Rollen 14 (Fig. 2 und 3), die auf Bahnen 15 an den Rahmenseitenteilen 2 laufen, in Längsrichtung der Platte 4 beweglich.
  • Der Zeilenabstandwagen 9 wird mittels einer Zeilenabstandwelle 16 (Fig. 2) angetrieben, die in diesem Wagen gelagert ist und mit fest an ihr angebrachten Ritzeln 17 versehen ist; diese kämmen mit an den Seitenteilen 2 angebrachten Zahnstangen 18. Die Welle 16 bildet einen Teil der Zeilenabstandvorrichtung z9, durch welche der Wagen 9 jeweils um die Zeilenabstandgröße vorwärts bewegt wird.
  • Ein auf dem Wagen 9 angebrachter Motor 20 treibt vermittels nicht dargestellter im Gehäuse 24 angeordneter Vorwärts- und Rückwärtsantriebkupplungen und einer Motorsteuerwelle 21 die Zeilenabstandwelle 16 an. Die Welle 21 ist ebenfalls am Wagen angebracht und mit einem fest an ihr angebrachten Ritze123 versehen, welches mit einem fest auf der Zeilenabstandwelle 16 sitzenden Ritzel 22 kämmt. Die Motorsteuerwelle 21 kann aus einer neutralen Stellung heraus in Richtung ihrer Längsachse bewegt und mit der einen oder anderen Kupplung in Eingriff gebracht werden, so daß der Wagen durch den Motorantrieb vorwärts bewegt werden kann, um rasch über dem Schriftstück in die richtige Lage gebracht zu werden, oder einen Rücklauf vollziehen kann, um das Schriftstück vor dessen Entfernung oder zu anderen Zwecken, beispielsweise zur Korrektur oder Durchsicht, freizugeben.
  • Die Bewegung der Motorsteuerwelle 2z in der einen oder anderen Richtung wird durch Betätigen eines Motorsteuerbügels 25 (Fig. z bis 3, 6 und 7) bewirkt, der am einen Rahmenseitenteil 2 an der Stelle 26 drehbar angebracht ist und in entgegengesetzten Richtungen verschwenkt werden kann; die Motorsteuerwelle 21 steht mittels einer beweglichen Verbindung in Gestalt eines an ihr fest angebrachten und mit dem oberen Rand des Bügels in Eingriff stehenden, mit einer Umfangsnut versehenen Rades 27 (Fig. 2) mit dem Bügel in Verbindung. Der Steuerbügel 25 wird mittels eines Paares vom Knie zu bedienender Bügel zuerst in der gewünschten Richtung verschwenkt; diese Kniebügel, von denen einer in Fig. 3 bis 5 dargestellt ist und das Bezugszeichen 28 trägt, sind fest an einzelnen Wellen 29 (Fig. 6 und 7) angebracht, die im Rahmen i angeordnet und durch eine Lenkerverbindung 30 (Fig. 4 und 5) mit dem Bügel 25 verbunden sind. Die Bewegung der Wellen und des Bügels wird durch an den Wellen 29 angebrachte Anschläge 31 (Fig. 5 bis 7) begrenzt.
  • An beiden Enden des Motorsteuerbügels 25 ist je ein Daumen 32 (Fig. i bis 3 und 6) vorgesehen. Wenn der Wagen 9 sich dem Ende seines Vorwärts- oder Rückwärtslaufes nähert, trifft ein am Wagen angebrachter Ansatz 33 auf den jeweiligen Daumen und verschwenkt den Bügel, so daß die Motorsteuerwelle 2i in eine neutrale Lage bewegt wird.
  • Die Platte 4 wird innerhalb des Rahmens i mittels eines Paares unter ihr liegender Plattenführungslenker 34 (Fig. 4 und 5) in annähernd ausgeglichener Lage gehalten; die Lenker 34 erstrecken sich in Längsrichtung der Platte und sind mit ihren vorderen Enden an der Stelle 35 nahe bei dem vorderen Rahmenteil e drehbar angebracht, während ihr hinteres Ende an der Stelle 36 an Lagerblökken 37 angelenkt ist, die an der Unterseite der Platte befestigt sind.
  • Unter der Platte ist eine federbelastete, die Platte iin Gleichgewicht haltende Vorrichtung vorgesehen. Diese Vorrichtung besitzt zweckmäßig ein Paar an gegenüberliegenden Seiten angeordneter Winkelhebel 38, die lotrecht beweglich an den Stellen 39 der vorderen und mittleren Teile 3 bzw. 31 des Rahmens in der Längsmittelebene der Platte 4 drehbar angebracht sind, und eine Gleichgewichtrückzugfeder 4o, welche die unteren Arme dieser Winkelhebel 38 verbindet, wodurch die oberen Arme dieser Hebel entgegen dem Gewicht der Platte 4 anhebende Gleichgewichtkräfte ausüben.
  • Die durch die Gleichgewichtvorrichtung ausgeübten anhebenden Kräfte sind bei der angehobenen Lage der Platte geringer als die ihnen durch das Plattengewicht entgegenwirkenden, aber bei völlig herabgedrückter Lage der Platte gleich diesem Plattengewicht, und es werden durch die sogleich zu beschreibende rückwirkende Plattenbewegungsvorrichtung anhebende Kräfte ausgeübt, welche zum überwinden des unausgeglichenen Plattengewichtes und zum Beibehalten der Schriftstückklemnilage für die Platte ausreichen.
  • Unter der Platte 4 und in der Nähe der Plattenecken nahe bei deren Seitenkanten befinden sich lotrecht angeordnete Bewegungsknebel 41 (Fig. 4 bis 6).
  • Diese Plattenbewegungsknebel sind in Paaren- angeordnet, und zwar das eine Paar nach dem vorderen Plattenende und das andere Paar nach dem hinteren Plattenende zu, und können gleichzeitig arbeiten, um die Platte unter Beibehaltung ihrer waagerechten Lage herabzudrücken und anzuheben.
  • Jeder Knebel 41 besitzt einen Lenker , und Doppelhebel 42, die zwischen ihren Enden auf Naben 43 (Fig. 13 bis 15) drehbar gelagert sind. Die Naben 43 stehen von der Innenfläche der Seitenrahmenteile 2 einwärts vor und werden durch Befestigungsmittel, beispielsweise Schrauben 49, welche von der Außenfläche der Rahmenelemente durch diese hindurchgehen, gehalten.
  • Der Drehpunkt der Doppelhebe14-2 ist so angeordnet, daß kurze, obere Arme 43a und längere, untere Arme 43L geschaffen werden. Die beiden gleichen Teile eines jeden Hebels befinden sich in einem geringen Abstand voneinander und werden in dieser Lage durch Kopfschrauben 52 gehalten. Die Kopfschrauben gehen durch Öffnungen in dem äußeren Teil des Doppelhebels und sind mit ihren Gewindeenden in Büchsen 53 (Fig. 16) eingeschraubt, die in den entsprechenden Teil des Doppelhebels geschraubt sind.
  • In gegenüberliegenden Bahnen 48, -51 der Nabe 43 und Doppelhebel 42 befinden sich Kugeln 47 und bilden ein die Reibung an dieser Stelle beseitigendes Kugellager.
  • Das obere Ende des Lenkers 44 ist an der Stelle 45 drehbar mit der unteren Fläche der Platte 4 verbunden. Das untere Ende des Lenkers 44 wird von den freien Enden der oberen, kürzeren Arme 43a der Doppelhebel 42 umfaßt und ist an der Stelle 46 mit diesen drehbar verbunden. Die Drehpunkte 43, 45 und 46 liegen in einer Linie, wenn der Knebel sich in seiner geradegerichtetenoder ausgestreckten Lage befindet und so eine Totlage bildet, welche die Platte in ihrer angehobenen Lage sperrt, in welcher sie das Schriftstück zwischen ihrer oberen Fläche und den Randklemmstangen 5 festklemmt.-Federn 54, welche mit den Verbindungsstellen 46 der zugehörigen Knebel 41 und am Rahmen i angebrachten Bolzen 55 verbunden sind, sind bestrebt, die Knebel geradezurichten oder auszustrecken und in dieser Lage zu halten.
  • Die Feder 40 (Fig. 4) ist gerade stark genug, um das Gewicht der Platte 4 in deren angehobener Lage ohne erheblichen oder wesentlichen Druck gegen die den Papierrand festklemmenden Leisten 5 zu halten. Mit anderen Worten, die Teile befinden sich im Gleichgewicht.
  • Die Knebel 41 bilden mit ihrer Bewegungsvorrichtung ein Mittel, welches die Platte zwangsläufig hebt und senkt und die Platte mit erheblicher Kraft gegen die Unterseite der Papierrandklemmleisten 5 preßt, um die Schreibblätter in ihrer Lage zu halten.
  • Die Platte ist infolge von Temperaturunterschieden und aus anderen Gründen einer Verwerfung unterworfen, und es wird ein starker Druck gegen die Platte benötigt, um diese flach zu machen und die Plattenränder über ihre ganze Länge fest gegen die Klemmleisten zu halten.
  • Daher müssen die Knebelfedern 54 sehr stark sein, um so den notwendigen erheblichen Druck zum Einklemmen des Schriftstückes zwischen der Platte und den Papierklemmleisten 5 zu erzeugen und die Knebel in ihrer ausgestreckten Lage zu halten.
  • Unter diesen Umständen muß beim Herabdrücken der Platte an der Universalwelle 56 eine Kraft ausgeübt werden, die ausreicht, um die nach und nach ansteigende Spannung der bereits gespannten starken. Federn 54 sowie die in geringerem Maße nach und nach ansteigende Spannung der Gleichgewichtfeder 40 zu überwinden.
  • Eine Freigabe der Universalwelle 56 läßt die starken Federn 54 auf die Knebel 41 und die Gleichgewichtfeder 4o getrennt von den Federn 54 durch die Finger 38 einwirken, um die Platte wieder in angehobene Lage zu bringen.
  • Sobald die Platte ihre angehobene Lage erreicht, wird die Wirkung der Gleichgewichtfeder 4o praktisch gleich Null, während die Stärke der Federn 54 nur wenig verringert ist und eine erhebliche Spannung in ihnen verbleibt, um die Platte fest gegen die Papierklemmleisten 5 zu drücken.
  • Die Platte wird selbstverständlich durch die Federn 54 nicht merklich über ihre Gleichgewichtlage hinaus angehoben; die wesentliche Arbeit der Federn 54 besteht darin, die Platte mit ausreichender Kraft gegen die Papierklemmleisten zu drücken, um das Schriftstück an seinem Platz zu halten, eine Verwerfung der Platte, wenn eine solche eintritt, zu verringern und eine gleichförmige Klemmwirkung zu schaffen.
  • Die Knebel 41 sind mit einer Universalquerwelle 56 (Fig. 4 bis 7) verbunden, die in den Rahmenseitenteilen :2 in Kugellagern 57 gelagert ist und in folgender Weise zum gleichzeitigen Bewegen der Knebel dient: Die langen Arme 43b der auf der gleichen Seite der Platte 4 angeordneten vorderen und hinteren Knebel 41 sind mittels Lenker 58 an der Stelle 59 drehbar mit den freien Enden herabhängender Arme 6o verbunden, die fest an der Welle 56 angebracht sind. Die Welle 56 ist mittels eines herabhängenden, fest an ihr angebrachten Armes 61 und einer Zugstange 62 mit einer Kurbel 63 (Fig. i bis 4) wirksam verbunden. Die Kurbel 63 ist am hinteren Teil des Rahmens i in einem Spurlager 64 drehbar angeordnet und kann zum Bewegen der Welle 56 und Knebel 41 in einer zum Herabdrücken der Platte dienenden Richtung rückwärts bewegt werden. Die Kurbel 63 besitzt einen Anschlagarm 65 (Fig. 1 und 2), der zum Begrenzen ihrer Rückwärtsbewegung mit dem Hinterteil 31! des Rahmens in Berührung kommen kann, wodurch das Maß des Herabdrückens der Platte begrenzt wird. An ihrem freien Ende trägt die Kurbel eine lotrecht gelagerte Rolle 66, deren Zweck nachstehend erläutert ist.
  • Am hinteren Teil des Zeilenabstandwagens 9 sind auswählende Mittel zum Herstellen einer Betriebsverbindung zwischen dem Wagen und der Kurbel 63 in zeitlich abgestimmter Beziehung zur Rückkehr des Wagens zu verschiedenen Lagen angebracht. Ein Rahmen oder Gestell 67, welches lotrechte Seitenlagerteile 68 (Fig. i bis 3 und 8 bis io) sowie waagerechte obere und untere Stangen 69 und 7o besitzt, ist mittels Bolzen 7 1 an den Teilen 13 des Wagens 9 befestigt.
  • An dem Rahmen 67 ist eine Kupplungsvorrichtung 72 angebracht. Diese besitzt zweckmäßig eine waagerechte Stoßstange 73, deren eines Ende an einem lotrechten Drehzapfen 74 befestigt ist, welcher mit seinen beiden Enden in den oberen und unteren Stangen 69 und 7o gelagert ist. Die Stoßstange 73 kann mittels dieses Zapfens 74 aus einer unwirksamen parallelen Lage zu den Stangen 69, 70 (Fig. i und 2) in eine senkrecht zu diesen Stangen liegende wirksame Lage (Fig. 8) geschwenkt werden. Sie bildet dann an dem Wagen 9 eine Verlängerung, deren freies Ende in einer. Linie mit der Rolle 66 liegt.
  • Am freien Ende der Stoßstange 73 ist ein gegabelter Zentrierkopf 75 angeordnet, der mittels einer federbelasteten Klinke 76 (Fig. 21) einstellbar an der Stange 73 gehalten wird; die Klinke 76 greift bei üblicher Lage der Teile in eine Einkerbung 77 an der Unterseite dieser Stange ein. Der Zentrierkopf 75 kann auf der Stange 73 in eine geneigte Lage (Fig. 9) gedreht werden, in- welcher die Klinke 76 in eine zweite Einkerbung 78 eingreift, wenn sich der Kopf gemäß Fig. i und ?- innerhalb des Rahmens 67 befindet, um die Klinke in einer nicht hindernden Lage zu halten, falls der Zeilenabstandwagen aus irgendeinem Grunde, beispielsweise zwecks Reparatur, auf seinen Rallen 14 aufwärts gekippt werden soll.
  • Die Kupplungsvorrichtung 72 wird in ihrer wirksamen und unwirksamen Lage durch eine ein zu weites Ausschwenken verhindernde Klinkenvorrichtung 79 (Fig. 1,:2, 8, 9 und io) nachgiebig gehalten. Diese Vorrichtung 79 besitzt zweckmäßig einen an einer Stelle zwischen den Enden des Zapfens 74 radial vorstehenden kurzen Kurbelarm 85 und einen winkeligen Lenker 83, dessen eines Ende an der Stelle ioo mit dein äußeren Ende des Kurbelarmes 85 drehbar verbunden ist und an dessen anderem Ende eine Zugfeder 84 angreift, die gemäß Fig. io mit ihrem anderen Ende an der Stelle ioi an dem Lagerbock 68 verankert ist. Die Teile sind so angeordnet, daß beim Schwenken der Kupplungsvorrichtung aus ihrer einen in ihre andere Lage der Drehpunkt ioo von der einen Seite einer Totlage, welche in einer durch den Zapfen 74 und die Verankerung i o i der Feder 84 gehenden Mittellinie liegt, zur anderen Seite derselben verschoben wird.
  • Bei der in Fig. io mit ausgezogenen Linien dargestellten zusammengefalteten oder unwirksamen Lage der Kupplungsvorrichtung liegt der Drehpunkt ioo infolge des winkeligen Lenkers, dessen Winkel den Drehzapfen 74 umfaßt, außerhalb des Mittelpunktes des Zapfens 74. In dieser Lage befindet sich das freie Ende des Winkellenkers an der Angriffstelle der Feder 84. in Linie mit dem Drehpunkt ioo, jedoch auf der entgegengesetzten Seite des Zapfens, und in Linie mit der Federverankerung ioi; die so angeordneten Teile bilden eine Klinke, welche die Kupplungsvorrichtung sicher in unwirksamer Lage hält.
  • Wenn die Kupplungsstange 73 im Uhrzeigersinn in die in Fig. io mit gestrichelten Linien dargestellte Lage geschwenkt wird, gelangt der Drehpunkt ioo auf die entgegengesetzte Seite seines Totpunktes, wobei der Kupplungsarm zu Beginn seiner Bewegung im Uhrzeigersinn zuerst den Lenker 83 außer Eingriff mit dem Zapfen 74 bringt; sobald der Drehzapfen ioo über seinen Totpunkt hinausgegangen ist, kann die Feder 84 die Kupplungsstange in ihre hintere wirksame Lage einschnappen lassen.
  • Ein am Zapfen 74 fest angebrachter Anschlag 82 (Fig. 8, 9 und i i) hält die Kupplungsstange 73 am einen bzw. anderen Ende ihrer Bewegung durch Berühren mit den Widerlagern 8o bzw. 8i an, welche von der oberen Stange 69 des Rahmens herabragen.
  • Eine sich zwischen dem Zapfen 74 und der Stoßstange 73 erstreckende Verbindungsstange io2 versteift die Kupplungsvorrichtung. Wenn die Stoßstange 73 entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn (Fig. io) verschwenkt wird, bringt sie die ein zu weites Ausschwenken verhindernde Klinke 83 und die mit dieser verbundenen Teile wieder in die mit ausgezogenen Linien dargestellte Lage, wobei die Feder 84 die Teile in diese Lage zieht, sobald der Drehzapfen ioo den Totpunkt überschreitet.
  • Der federbelastete Lenker 83 hält die Kupplungsvorrichtung bei seiner Berührung mit dem Zapfen 74 an, und der Anschlag 81 verhindert lediglich ein zu weites Ausschwenken der Kupplungsvorrichtung.
  • Infolge der überlappenden Anordnung der Klinkenvorrichtung beschreibt das angelenkte Ende des Lenkers 83 eine größere Bahn als sein freies Ende.
  • Die Wirkungsweise des Erfindungsgegenstandes unter den bei Benutzung von Schreibblättern verschiedener Länge auftretenden verschiedenen Bedingungen ist folgende: Es wird angenommen, daß man Beträge auf einem Blatt oder Formular ganzer Länge schreiben oder eintragen will.
  • Die Kupplungsvorrichtung 72 wird in unwirksame Lage (Fig. i) eingestellt und der Wagen 9 von Hand oder durch einen Motor längs der Bahnen 15 bis zum Ende seiner Laufbahn rückwärts verschoben, so daß die Schreibfläche der Platte frei wird, um das Schriftstück aufzunehmen und zu tragen.
  • Wenn der Wagen sich dem Ende seines Rücklaufes nähert, berührt die untere Stange 7o des Rahmens 67 die Rolle 66, welche von der Kurbel 63 getragen wird und in die Bahn dieser Stange emporragt.
  • Die weitergeführte Rückwärtsbewegung des Wagens bis zum Ende seines Laufes verschwenkt die Kurbel 63 und führt über den Lenker 62, Arm 61 und die Universalwelle 56 (Fig. 5) ein gleichzeitiges Verschwenken der längeren Arme 43b der verschiedenen Knebel 41 herbei, um diese zu knicken und die Platte gegen die Spannung der Gleichgewichtmittel 38, 40 zwangsläufig abwärts zu ziehen.
  • Die Platte wird somit von den Klemmleisten 5 weggezogen, so daß die Ränder des Schriftstückes daruntergelegt werden können und das Blatt richtig auf der Platte angeordnet werden kann.
  • Offenbar reicht das Gewicht des Wagens aus, um die Platte in ihrer gesenkten Lage gegen die Spannung der die Knebel zurückziehenden Federn 54 und der die Platte im Gleichgewicht haltenden Feder 4o zu halten.
  • Gleichzeitig mit der Ankunft des Schreibwagens 9 am Ende seines Rücklaufes geht der Ansatz 33 des Wagens über den hintersten Daumen 32 am Motorsteuerbügel 25, v erschwenkt den Bügel zurück in seine Mitteltage und schiebt die Motorsteuerwelle 21 in eine neutrale Lage, wodurch der zum Motor 20 führende (nicht dargestellte) Motorstromkreis unterbrochen wird und somit die Kraftübertragung zum Antrieb des Wagens 9 aufhört. Eine Berührung des Ansatzes 33 mit der Schulter am hintersten Daumen 32 (Fig. i) hält den Schreibwagen an seiner hinteren Laufgrenze an.
  • Nach Auflegen des Schriftstückes auf der Platte wird der Schreibwagen 9 aus seiner hinteren Endlage von Hand oder durch Verschwenken des Motorsteuerbügels aus seiner Mittellage in entgegengesetzter Richtung zu der, aus der er beim Einleiten des Rücklaufes des Wagens verschwenkt wurde, vorwärts bewegt, um den Schreibpunkt des Wagens zur ersten Schreibzeile auf dem Schreibblatt oder Formular zu bringen.
  • Bei einer solchen Vorwärtsbewegung kommt der Wagen aus der Bahn der Rolle 66 und gibt die Plattenanhebe- und -gleichgewichtvorrichtungen der Wirkung ihrer Federn frei, welche die Platte wieder in Schreiblage bringen und"ein Anpressen der Ränder des Schriftstückes gegen die Klemmleisten 5 veranlassen, so daß das' Schriftstück in seiner Lage gehalten wird.
  • Nach Beendigung der Schreibarbeit auf dem Schriftstück wird der Wagen 9 in seine hintere Grenzlage zurückgeführt, um, wie weiter oben beschrieben, die Platte zu senken und eine Entfernung des Blattes oder Formulars zu ermöglichen.
  • Beim Beschreiben kurzer Blätter oder Formulare, welche beispielsweise halblang sind, wird die Kupplung 72 in wirksame Lage geschwenkt, der Kopf 75 trifft dann auf die Rolle 66 und drückt die Platte gleichzeitig mit der Rückkehr des Wagens 9 über den kürzeren Rücklauf herab, der zur Freigabe eines solchen Schriftstückes ausreicht.
  • An dem Motorsteuerbügel 25 wird an einem geeigneten Punkt in bezug auf die Rückkehrlage des Wagens 9 beim Beschreiben von Blättern kurzen Ausmaßes ein Motorsteuerdaumen 86 (Fig.3, 17, 18 und i9) vorgesehen, welcher den Motorantrieb in einem geeigneten Zeitpunkt und in der gleichen Weise unterbricht, wie es für die Daumen 32 beschrieben wurde. Der Daumen 86 wird zweckmäßig an der Stelle 87 an dem Bügel z5 angelenkt, um in die und aus der Bahn des Ansatzes 33 geschwenkt werden zu können. Eine Blattfeder 88 ragt durch einen Schlitz 89 des einstellbaren Daumens 86 und kann sich gegen flache Teile 89' und 9o des Daumens legen, um ihn in der eingestellten Lage nachgiebig zu halten.
  • An der einen Seite des Hauptrahmens i ist ein Tastenhebel-9i (Fig. i und 3) zum Herabdrücken der Platte angebracht, der mittels eines Lenkers 92 mit einem auf der Universalwelle 56 befestigten Kurbelarm 93 verbunden ist; durch diese Tastenhebel gi kann gegebenenfalls die Platte 4 von Hand herabgedrückt werden, ohne daß der Schreibwagen in seine hintere Lage zurückgeführt wird.
  • Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß die Vorrichtungen, welche die Platte im Gleichgewicht halten und bewegen, üblicherweise an einer Reihe von Punkten Kräfte auf die Platte ausüben können, um dieselbe gleichförmig anzuheben, d. h. sie in waagerechter Lage zu halten. Dies ergibt einen gleichförmigen Klemmdruck längs der Schriftstückränder und verhindert ein Krümmen des Schriftstückes, wie es bei ungleichförmigen Klemmdrücken eintritt. Weiterhin übt die Plattenbewegungsvorrichtung vermöge der kurzen und langen Arme 43a und 43v der Knebel 44 der Verbindung der ersteren mit der Platte 4 und den Federn 5q. und der Bewegung der Knebel q. i durch die langen Arme 43b Kräfte aus oder besitzt ein Hebelübersetzungsverhältnis, um die Platte durch Kräfte herabzudrücken, welche über die von der Bewegungsverrichtung ausgeübten Anhebekräfte hinausgehen. Dies erleichtert die Überwindung der zusammengesetzten Platt(#nanhebekräfte und ergibt eine leichte Betätigung der Plattenbewegungsvorrichtung durch den Wagen. Diese wird weiterhin durch die Beziehung der Verbindungspunkte der Feder 54 zum Knebel 41 und Rahmen i erleichtert. Diese Verbindungen sind derart, daß beim Schwenken der Hebel 42 um ihre Drehpunkte 43 in einer das Senken der Platte bewirkenden Richtung, d. h. gemäß Fig. 4 und 5 im Uhrzeigersinn, der Hebelarm der kurzen Arme 43' fortschreitend abnimmt, womit die Wirksamkeit der langen Arme 43b in unmittelbarem Verhältnis zum wachsenden Widerstand der Federn 54 und auch der Feder 4o der Gleichge«richtvorrichtung vergrZßert wird. Infolgedessen übt die Plattenbetätigungsvorrichtung in dieser Richtung auf die Platte herabdrückende Kräfte aus, welche im unmittelbaren Verhältnis zu dem in Plattenanheberichtung ausgeübten wachsenden Widerstand stufenweise zunehmen.
  • Vermöge -der in den vorangehenden Absätzen beschriebenen Vorteile des Hebelübersetzungsverhältnisses wird die Plattenbewegungsvorrichtung in einer die Platte herabdrückenden Richtung durch Anwendung einer verhältnismäßig geringen, im wesentlichen gleichförmigen Kraft wirksam, so daß die hierzu notwendige Sonderbelastung des den Wagen zurückziehenden Motors auf ein Mindestmaß verringert wird.
  • Beim Anheben der Platte nimmt der wirksame Hebelarm der kurzen Arme 43a in unmittelbarem Verhältnis zur Verringerung der durch die Federn q.o und 54 ausgeübten Kraft fortschreitend zu, so daß die angewendete Anhebe- und Klemmkraft im wesentlichen gleichförmig ist. Infolgedessen trifft die Platte mit geringstmöglichem Stoß auf die Klemmleisten 5, und ein Zurückprallen sowie Geräusche werden praktisch vermieden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Steuern der Schreibplatte von Flachplattenschreibmaschinen mit auf einem in bezug auf die Schreibplatte in Buchstaben- und Zeilenabstandsrichtung beweglichen Träger angeordneter Schreibvorrichtung, bei denen die flache Schreibplatte zum Festlegen des Schriftstückes in die Schreibebene angehoben wird, aus der sie zum Auswechseln des Schriftstückes selbsttätig in eine das Schriftstück freigebende Lage aus der Schreibebene bewegt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die die Schreibplattenbewegung steuernde Vorrichtung wahlweise so voreinstellbar ist, daß sie in verschiedenen Stellungen des die Schreibvorrichtungen tragenden beweglichen Trägers in bezug auf die Schreibplatte in Zeilenabstandsrichtung wirksam wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsbewegung des beweglichen Trägers ()) durch eine Steuervorrichtung (25, 32, 86) in diesen verschiedenen Stellungen selbsttätig unterbrochen wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, bei der ein Antriebsmotor zum Bewegen des Trägers vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Stillstand des Trägers in den verschiedenen Stellungen durch Anhalten des Antriebsmotors gesteuert wird. q.. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die Platte bewegende Vorrichtung (q.1) zum Herabdrücken der Platte (q.) wirksam ist und eine Rückstoßwirkung ausübt, um eine entgegenwirkende Anhebekraft hervorzurufen. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Wahlsteuerung der die Platte bewegenden Vorrichtung durch an dem Rahmen der Maschine und an dem Wagen angebrachte Wahlvorrichtungen (7o, 75) bewirkt wird. 6. Vorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die die Platte bewegende Vorrichtung einander gegenüberliegende Knebelpaare (:42, 44) besitzt, welche gewöhnlich an einer Reihe von Punkten eine anhebende Hebelwirkung auf die Platte ausüben und zum Herabdrücken der Platte wirksam werden. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die einander gegenüberliegenden Knebelpaare (.4ä, 44.) gleichzeitig in ein Anheben bzw. Herabdrücken der Platte bewirkenden Richtungen bewegt und zum Halten der Platte in angehobener Lage gesperrt werden können und daß die Knebel durch Federn (54) o. dgl. gegen eine Bewegung in der Bewegungsrichtung gespannt werden, welche in zeitlich abgestimmter Beziehung zum Lauf des Trägers in die verschiedenen Lagen wahlweise gesteuert wird. B. Vorrichtung nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine die Platte im Gleichgewicht haltende Vorrichtung (38) vorgesehen ist, welche gewöhnlich an einer Reihe von Punkten eine Anhebekraft auf die Platte ausübt, und daß die die Platte bewegende Vorrichtung (41) auf die Platte eine die von der Gleichgewichtsvorrichtung (38) ausgeübte Anhebekraft überwiegende herabdrückende Kraft ausüben kann. g. Vorrichtung nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zum wahlweisen Steuern der Bewegung der die Platte bewegenden Vorrichtung (q.1) eine an einem der Träger angebrachte, in wirksame bzw. unwirksame Lage bewegliche Verlängerung (73, 75) und zweckmäßig eine diese Verlängerung in der einen oder anderen Lage nachgiebig haltende Vorrichtung (83) angeordnet ist. io. Vorrichtung nach Anspruch g, dadurch gekennzeichnet, daß an einem der Träger ein Glied (66) der die Platte bewegenden Vorrichtung vorgesehen ist, welches bei der unwirksamen Lage der Verlängerung ummittelbar durch den anderen der Träger bewegt werden kann. i i. Vorrichtung nach Anspruch i bis i o, bei der eine die Platte im Gleichgewicht haltende Vorrichtung vorgesehen ist, welche gewöhnlich eine anhebende Kraft auf die Platte ausübt, dadurch gekennzeichnet, daß die die Platte bewegende Vorrichtung gespannte Knebel (q.2, 44) besitzt, welche gewöhnlich an einer Reihe von Punkten auf die Platte eine anhebende Hebelwirkung ausüben und beim Inwirkungtreten eine die Platte herabdrückende und die durch die Spannmittel (5.4) der die Platte bewegenden Vorrichtung (.41) und durch die das Gleichgewicht haltende Vorrichtung (38) ausgeübte anhebende Hebelwirkung überwiegende Hebelwirkung ausüben. 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis ii, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der Knebelpaare (42, 44) durch eine am Schreibplattenträger angebrachte Kurbel (61) erfolgt, die durch den Lauf des beweglichen Trägers beeinflußt wird. 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 12, bei der die Knebel gegen eine die Platte herabdrückende Bewegung gespannt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Knebel (42, 44) entgegen der auf sie ausgeübten Spannung eine fortschreitend anwachsende Hebelwirkung ausüben. 14. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder i i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Platte im Gleichgewicht haltende Vorrichtung einander gegenüberliegende Hebel (38) besitzt, welche durch eine gemeinsame Feder (40) o. dgl. verbunden sind, welche sie zum Ausüben einer anhebenden Kraft in der Nähe des vorderen und hinteren Randes der Platte in deren Mittellinie veranlaßt. 15. Vorrichtung nach Anspruch 8, i i oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß die die Platte im Gleichgewicht haltende Vorrichtung (38) bei angehobener Lage der Platte eine geringere Last als das Plattengewicht tragen und die Platte bei herabgedrückter Lage im Gleichgewicht halten kann. 16. Vorrichtung nach Anspruch i bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die die Platte bewegende Vorrichtung (41) in die Platte anhebenden bzw. herabdrückenden Richtungen eine fortschreitend anwachsende Hebelwirkung ausüben kann. 17. Vorrichtung nach Anspruch i bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die die Platte bewegende Vorrichtung (41) auf die Plattenränder einen Druck ausüben kann, uni die Platte mit Kraft gegen die Klemmleisten zu drücken.
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