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DE667887C - Schmiervorrichtung fuer Schleifgetriebe, insbesondere Kurbelschleifen o. dgl., vorzugsweise fuer feinmechanische Zwecke, wie Uhrenaufzugsvorrichtungen - Google Patents

Schmiervorrichtung fuer Schleifgetriebe, insbesondere Kurbelschleifen o. dgl., vorzugsweise fuer feinmechanische Zwecke, wie Uhrenaufzugsvorrichtungen

Info

Publication number
DE667887C
DE667887C DES121338D DES0121338D DE667887C DE 667887 C DE667887 C DE 667887C DE S121338 D DES121338 D DE S121338D DE S0121338 D DES0121338 D DE S0121338D DE 667887 C DE667887 C DE 667887C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lubricating device
grinding
winding devices
precision mechanical
mechanical purposes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES121338D
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Mohr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DES121338D priority Critical patent/DE667887C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE667887C publication Critical patent/DE667887C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C1/00Winding mechanical clocks electrically
    • G04C1/04Winding mechanical clocks electrically by electric motors with rotating or with reciprocating movement
    • G04C1/06Winding mechanical clocks electrically by electric motors with rotating or with reciprocating movement winding-up springs
    • G04C1/065Winding mechanical clocks electrically by electric motors with rotating or with reciprocating movement winding-up springs by continuous rotating movement

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Gears, Cams (AREA)

Description

  • Schmiervorrichtung für Schleifgetriebe, insbesondere Kurbelschleifen o. dgl., vorzugsweise für feinmechanische Zwecke, wie Uhrenaufzugsvorrichtungen Die Erfindung bezieht sich auf eine Schmiervorrichtung für Schleifgetriebe, insbesondere Kurbelschleifen o. dgl., vorzugsweise für feinmechanische Zwecke, wie Uhrenaufzugsvorrichtungen. Ähnliche Getriebe werden auch zum Umschalten von Tarifwerken u. dgl. verwendet.
  • Die Erfindung hat die Aufgabe, namentlich bei dauernd laufenden Getrieben einen Verschleiß der aufeinanderschleifenden Teile zu verhüten und auch ohne besondere Wartung für längere Zeit eine gute Schmierung zu sichern. Es ist bekannt, den Lagern von Uhrengetrieben aus einer Vorratsölkammer dadurch C51 zuzuführen, daß man die Getriebewellen auf jeder Seite in zwei Lagerplatten lagert, die einen kapillaren Spalt zwischen sich frei lassen und in den Ölvorrat eintauchen. Solche Schmiervorrichtungen benötigen eine besondere Ölvorratskammer und eine allseitige Einkapselung des Getriebes, damit der Ölvorrat nicht ausfließen kann.
  • Die Erfindung vermeidet diese Schwierigkeiten. Erfindungsgemäß zieht sich längs der Schleiffläche des allseitig von Luft umgebenen Schleifgetriebeteils eine das Schmiermittel enthaltende kapillare Rinne hin. Eine Vorratsölkammer ist nicht vorhanden.
  • Die Erfindung soll an Hand der Zeichnung näher erläutert werden.
  • i ist ein Kleinmotor, der über das Vorgelege z, 3 ein offenes Kurbelschleifgetriebe q. mit den Kurbeln io und der Schleiffläche i i antreibt. Die Feder 12 sucht die um die Achse 13 drehbare Schleife ii gegen die Kurbel io zu drängen. Mit der Schleife ist der Klinkenarm 15 verbunden, der in .das durch die Klinke 16 gegen Rückdrehung gesperrte Klinkenrad 5 eingreift. Das Klinkenrad 5 ist über die Welle 1q., die Räder 6, 7 mit dem Federhauskern 17 des Federhauses 8 verbunden. Sobald der Motor läuft, führt die Schleife i i Hübe aus, die das Rad 5 fortschalten und ein Aufziehen der Uhrwerksfeder bewirken. Dabei gleiten die Zapfen io dauernd auf der Schleife i i. Die Schleife i i besteht aus einem Winkelhebel iio, der bei i i i an seiner Kante abgeschrägt ist. Auf den Hebel ist die Rohhautleiste 112 aufgenietet; sie springt gegen den Teil i io vor und bildet die Schleiffläche i 13. 114 ist der kapillare Ölspalt. Der Teil 112 kann auch aus Pockholz, Fiber oder einem ähnlichen Material; das Öl einsaugt, .bestehen. Das Öl erhält sich jahrelang in dem kapillaren Spalt und sorgt dauernd für eine gute Schmierung der Schleiffläche 113.
  • Im Ausführungsbeispiel ist eine offene Kurbelschleife dargestellt. Die gleiche Schmiervorrichtung kann auch für geschlossene Schleifen, für Kulissen, Schlitzführungen ü-dgl. verwendet werden.
  • Der Teil I12, Fig. 3 und 4, kann auch aus Metall, vorzugsweise ,aus nicht rostendem Stahl,-bestehen. In diesem Fall macht man die Zapfen io, Fig. 2, wenigstens an der Oberfläche aus Rohhaut oder einem ähnlichen, Öl aufnehmenden Material.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE:. i. Schmiervorrichtung für Schleifgetriebe, insbesondere Kurbelschleifen o. dgl., vorzugsweise für feinmechanische Zwecke, wie Uhrenaufzugsvorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß keine Vorratsölkammer vorhanden ist, und .daß sich längs der Schleiffläche (I13, Fig.4) des allseitig von Luft umgebenen Schleifgetriebeteils (ii) eine kapillare Rinne (i14) hinzieht, die das Schmiermittel enthält. z. Schmiervorrichtung nach Anspruch i; dadurch gekennzeichnet, daß die kapillare Rinne (114) durch die gegeneinander geneigten Flächen zweier aufeinandergelegter Teile (IIo, 112) gebildet ist. 3. Schmiervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, däß der- eine :der beiden Teile (I 12, @Fig. .4) gegenüber dem anderen (iio) vorspringt und die Schleiffläche (113) bildet; und daß der vorspringende Teil (I12) aus Pockholz, Rohhaut, Fiber oder einem ähnlichen, Öl einsaugenden Material besteht. 4. Schmiervorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der vorspringende Teil (11ä) aus nicht rostendem Stahl und der auf ihm gleitende Teil (Kurbelzapfen jo) mindestens an der Oberfläche aus Rohhaut oder einem ähnlichen, Öl einsaugenden Material besteht.
DES121338D 1936-01-25 1936-01-25 Schmiervorrichtung fuer Schleifgetriebe, insbesondere Kurbelschleifen o. dgl., vorzugsweise fuer feinmechanische Zwecke, wie Uhrenaufzugsvorrichtungen Expired DE667887C (de)

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DE667887C true DE667887C (de) 1938-11-22

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