DE667238C - Kippbarer Drehofen mit durchschlagender Flamme zum Schmelzen und Windfrischen von Metallen - Google Patents
Kippbarer Drehofen mit durchschlagender Flamme zum Schmelzen und Windfrischen von MetallenInfo
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- DE667238C DE667238C DEH145890D DEH0145890D DE667238C DE 667238 C DE667238 C DE 667238C DE H145890 D DEH145890 D DE H145890D DE H0145890 D DEH0145890 D DE H0145890D DE 667238 C DE667238 C DE 667238C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
- F27B3/00—Hearth-type furnaces, e.g. of reverberatory type; Electric arc furnaces ; Tank furnaces
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)
Description
- Kippbarer Drehofen mit durchschlagender Flamme zum Schmelzen und Windfrischen von Metallen Es ist bekannt, das Schmelzen und Bessemern von Metallen in einem Ofen durchzuführen. So. wurde beispielsweise schon ein Flammcnofen mit Pegcilcrativfcuerung und kippbarem Herd vorgeschlagen, der in einer Stirnwand mit Düsen versehen war, durch welche in der Kipplage der Bessemerwind in die flüssige Beschickung eingeblasen werden sollte. Außer dem erheblichen baulichen Aufwand ergibt sich bei diesem Ofen der weitere Nachteil, daß keine ausreichende Mischung des Metalls erfolgt, die insbesondere bei der Herstellung von Speziallegierungen von Wichtigkeit ist. Ferner wurde vorgeschlagen, im Boden einer Bessemerbirne in eine Öffnung wahlweise einen Brenner oder einen Düsenkopf einzusetzen, wobei der erste bei waagerechter Lage des Ofens zur Bcheizung der Beschickung, der zweite in schwach geneigter Lage zum Einblasen von Wind in die Schmelze dienen sollte. Bei diesem Ofen ist ein gleichzeitiges Beheizen und Bessemern nicht möglich, und die beim Feinen entstehenden Gase streichen über das ganze Bad, bevor sie den Ofen verlassen. Ein anderer bekannter Trommelofen ist mit Rückbrennereinrichtung versehen. Die große Stirnöffnung für die Brenner und den Abzug ist von Blas-. düsen umgeben, von welchen ständig ein Teil unter dem Spiegel der Schmelze liegt und dauernd von Druckluft durchströmt werden muß, damit das Metall nicht in den Windkasten fließt und den Ofen außer Betrieb setzt. Ein Kippen des Ofens um seine Querachse ist nicht vorgesehen.
- Gegenstand der Erfindung ist ein kippbarer Ofen mit durchschlagender Flamme zum Schmelzen und Windfrischen von Metallen, wie Eisen. Kupfer, Silber, Blei und anderen Metallen. Das Neue besteht dabei darin, daß die Flammenabzugsöffnung von einem Kranz von Winddüsen umgeben ist und weiterhin ein nicht mit umlaufender, aber an der Kippbewegung des Ofens teilnehmender ringförmiger Windverteilerkasten angeordnet ist. Während des Schmelzens liegt der Ofen waagerecht, so daß die Blasdüsen nicht unter dem Flüssigkeitsspiegel münden. Zum Feinen wird der Ofen derart geneigt, daß ein Teil der Luftdüsen in das Flüssigkeitsbad mündet und zur Zuführung der Blasluft dient, während der andere gegebenenfalls durch geringe Luftmengen gekühlt wird. DieTrommeldrehung bleibt auch während des Frischens aufrechterhalten. Die dabei entstehenden Abgase entweichen sogleich durch die Abzugäffnung.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen: Abb. i einen Querschnitt durch den Ofen in waagerechter Lage, Abb. z einen Kopf des Ofens in gekippter Stellung, Abb.3 in etwas größerem Maßstabe einen Querschnitt durch den Kopf, wobei die Zuführung der Luft zu den Düsen erkennbax ist. Der Ofena ist als sich drehender Trommelofen ausgebildet, der an dem einen Ende einen Brenner trägt. Die Feuergase verlassen den Ofen durch eine zum Abzug führend Öffnung an dem anderen Ende. Diese Austrittsöffnung ist von einem Kranz von Düsen b umgeben, denen die Luft aus dem Windmantel c zugeführt wird, der fest am Ofen angebracht ist. Vor diesem Mantel c ist ein Windkasten d angeordnet, der die Drehung des Trommelofens nicht mitmacht. Der Windmantel c besitzt Öffnungen f und der Windkasten d Durchbrechungen e, so daß die Druckluft von einer ruhenden Leitung aus in die Düsen b eingeführt werden kann, und zwar auch dann, wenn sich der Ofen in Drehung befindet. Die Öffnungene des Windkastens sind so ausgebildet, daß sie nur den gerade untenliegenden Düsen b die Luft mit vollem Druck zuführen. Die in den Feuezraum des Ofens a mündenden Düsen b erhalten dagegen nur geringe Luftmengen, die zur Kühlung gerade ausreichen. Der Windkasten rd wird federnd gegen den Mantel e gedrückt.
- Die Blasdüsen b sind so angeordnet, daß sie zum Ofeninnern hin auseinandergehen.
- Die Benutzung des Ofens kann etwa in folgender Weise vor sich gehen: Die Beschickung wird entweder in fester oder flüssiger Form durch eine der Endöffnungen eingesetzt. Während des Schmelzens oder der gegebenenfalls notwendigen IVachbeheizung befindet sich die Trommel zweckmäßig in Drehung. Dabei liegt sie zunächst waagerecht. Nach einer hinreichenden Erhitzung und Durchinischung der Beschikkung wird die TrommeTin eine etwas geneigte Lage gebracht, und zugleich wird den Düsen b in der oben beschriebenen Weise Luft zugeführt. Die Drehung der Trommel wird fortgesetzt. Nunmehr tritt die Blasluft der unteren Düse b in das Flüssigkeitsbad und bewirkt die gewünschte Raffinierung. Die oberen Düsen werden durch die geringe austretende Luftmenge nur gekühlt. Diese Kühlung ist insbesondere dann angebracht, wenn während der Raffinierung die Beheizung durch den Brenner weiter unterhalten wird.
- Durch die Düsen b können aber in bela.nnter Weise auch Oxydations- oder ReduktIansmittel in den Ofen eingeblasen werden.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Kippbarer Drehofen mit durchschlagender Flamme zum Schmelzen und Windfrischen von Metallen, gekennzeichnet durch einen die Flammenabzugsöffnung umgebenden Kranz von Whiddüsen (b) und einen nicht mit umlaufenden, aber an der Kippbewegung des Ofens teilnehmenden ringförmigen Windverteilerkasten (d).
- 2. Ofen nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Winddüsen (b) nach dem Ofeninnern zu auseinanderlaufen.
- 3. Verfahren zum Betriebe des Ofens nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch Kippen des Ofens nach Verflüssigung des Einsatzes ein Teil der Düsen unter den Spiegel des Metallbades gelangt und die zum Frischen erforderliche Luft zugeführt erhält, während den über der Schmelze liegenden Düsen nur geringe, zur Kühlung dienende Luftmengen zugeführt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH145890D DE667238C (de) | 1935-12-08 | 1935-12-08 | Kippbarer Drehofen mit durchschlagender Flamme zum Schmelzen und Windfrischen von Metallen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH145890D DE667238C (de) | 1935-12-08 | 1935-12-08 | Kippbarer Drehofen mit durchschlagender Flamme zum Schmelzen und Windfrischen von Metallen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE667238C true DE667238C (de) | 1938-11-07 |
Family
ID=7179797
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH145890D Expired DE667238C (de) | 1935-12-08 | 1935-12-08 | Kippbarer Drehofen mit durchschlagender Flamme zum Schmelzen und Windfrischen von Metallen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE667238C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE973647C (de) * | 1952-06-14 | 1960-04-21 | Huettenwerk Oberhausen Ag | Verfahren zum Vor- und Fertigfrischen von Metallen, insbesondere Roheisen |
| DE973785C (de) * | 1953-11-10 | 1960-06-09 | Huettenwerk Oberhausen Ag | Verfahren zum basischen Windfrischen von phosphorhaltigem Roheisen |
| DE1155152B (de) * | 1954-11-25 | 1963-10-03 | Stora Kopparbergs Bergslage Ak | Verfahren zum Frischen von geschmolzenem Roheisen oder dergleichen legiertem oder unlegiertem kohlenstoffhaltigem Eisen |
-
1935
- 1935-12-08 DE DEH145890D patent/DE667238C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE973647C (de) * | 1952-06-14 | 1960-04-21 | Huettenwerk Oberhausen Ag | Verfahren zum Vor- und Fertigfrischen von Metallen, insbesondere Roheisen |
| DE973785C (de) * | 1953-11-10 | 1960-06-09 | Huettenwerk Oberhausen Ag | Verfahren zum basischen Windfrischen von phosphorhaltigem Roheisen |
| DE1155152B (de) * | 1954-11-25 | 1963-10-03 | Stora Kopparbergs Bergslage Ak | Verfahren zum Frischen von geschmolzenem Roheisen oder dergleichen legiertem oder unlegiertem kohlenstoffhaltigem Eisen |
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