DE666706C - Elektrische Lichtbogenschweisseinrichtung fuer ummantelte Stab- oder Drahtelektroden - Google Patents
Elektrische Lichtbogenschweisseinrichtung fuer ummantelte Stab- oder DrahtelektrodenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K9/00—Arc welding or cutting
- B23K9/12—Automatic feeding or moving of electrodes or work for spot or seam welding or cutting
- B23K9/121—Devices for the automatic supply of at least two electrodes one after the other
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf elektrische Lichtbogenschweißeinrichtungen für Ummantelte
Stab- oder Drahtelektroden mit einem selbsttätigen Nachschubwerk, bei. denen den
Elektroden der Strom durch Schneiden oder Spitzen zugeführt wird, die in Abhängigkeit
vom Elektrodenweg selbsttätig angezogen und gelüftet werden.
Bei den bisher bekannten Einrichtungen
ίο dieser Art werden entweder an Ketten der
Vorschubeinrichtung in dichter Folge sitzende Schneiden oder mit Schneiden versehene Rollen
als Stromzuführungsorgane benutzt, die bei ihrem Anzug gleichzeitig die Elektrode
abmanteln. Dabei besteht die Gefahr, daß durch die Keilwirkung der Schneiden der
meist spröde Elektrodenmantel in größeren Splittern abgesprengt wird, so daß diese
Mantelteile für die Schweißung verloren
ao gehen. Ferner entstehen beim Stumpfwerden der Schneiden Kontaktschwierigkeiten, so daß
sich der Übergangswiderstand zwischen der Schneide und der Elektrode erhöht. Durch
den erhöhten Übergangswiderstand können sich die Schneiden u. U. so stark erhitzen,
daß sie an den Kontaktflächen verzundern, so daß eine weitere Verschlechterung des Kontaktes
eintritt.
Die Erfindung beseitigt die angeführten Mängel. Erfindungsgemäß werden die Elektroden
in Abständen, die ungefähr den Längen der üblichen Elektroden für Handschweißung
entsprechen, abgemantelt, bevor sie der Nachschubvorrichtung zugeführt werden. Als
Stromzuführungsorgane können auf die Elektrode aufgesetzte Klemmen o. dgl. benutzt
werden, deren Anzug und gegebenenfalls Lösung von der Vorschubbewegung der Elektrode
abgeleitet wird.
Die- Erfindung soll an Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele
näher erläutert werden.
Die Fig. 1 und 2 zeigen einen Schweißkopf für ummantelte Stab- oder Drahtelektroden
von vorn und von der Seite gesehen, bei dem das Aufsetzen und Abnehmen der Stromzuführungsklemmen
von Hand erfolgt.
Fig. 3 zeigt eine Stromzuführungsklemme von oben gesehen.
In Fig. 4 ist eine Stromzuführung mit einer Transporteinrichtung dargestellt, die die
Klemmen von der Abnahmestelle zur Aufsetzstelle selbsttätig zurückbringt.
In sämtlichen Figuren sind einander entsprechende Teile mit den gleichen Bezugszeichen
versehen.
Mit ι und 2 sind die in an sich bekannter
Weise von einem Elektromotor angetriebenen Vorschubrollen des Schweißkopfes bezeichnet.
3 ist eine ummantelte Drahtelektrode, die vqa.
einer in der Zeichnung der Einfachheit halber nicht dargestellten Vorratsrolle abläuft.
An dem Schweißkopf ist eine Führung 4' befestigt, die einen nach dem Schweißkopf
sich konisch erweiternden Schlitz 5 aufweist.
In diesen Schlitz sind mit ihren Zinken 6 etwa Urförmig ausgebildete Gabeln 7 eingesetzt.
Um diesen Gabeln eine möglichst große Elastizität quer zur Vorschubrichtung des, Drah-.
tes 3 zu geben, sind ihre Zinken gespalten (vgl· Fig. 3). Die der Elektrode unmittelbar,
benachbarten Kontaktflächen der Gabeln sind mit Schneiden 8 versehen. Mit 9 ist/ der
Schweißgenerator bezeichnet. Der eine Pol des Schweißgenerators ist mit dem Werkstück
10 und der andere Pol mit der Führung 4 verbunden. Auch können die einzelnen Gabeln
durch bewegliche Leiter mit dem einen Pol des Generators 9 verbunden sein, wie .dies in
Fig. 2 angedeutet ist.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. ι und 2 werden die Gabeln 7 von· Hand
in den oberen erweiterten Teil des Schlitzes 5 der Führung 4 eingesetzt. Sie werden durch
die Elektrode mitgenommen, die Zinken werden in dem schmalen Teil des Schlitzes 5 zusammengedrückt.
Die Schneiden 8 legen sich dabei an die vorher abgemantelte Elektrode 3, so daß hierdurch ein sicherer Anschluß der
Elektrode an den einen Pol des Schweißgenerators erreicht wird.
Der untere Teil des Schlitzes der Führung 4 weist ebenfalls eine Erweiterung auf, so daß
an dieser Stelle die Stromzuführungsgabeln wieder von Hand abgenommen werden
können.
Um die Überwachung der Schweißeinrichtijfe
zu erleichtern, sind bei dem Ausfüh-, -hjpgsbeispiel nach Fig. 4 die Stromzufüh-Autigsgabeln
an einer Transportvorrichtung befestigt, die die Gabeln selbsttätig von der
Äbnahmestelle zur Aufsetzstelle zurückbringt und in den Schlitz einführt. Die Transportvorrichtung
besteht aus einem über die Rollen 12, 13: geführtem endlosen Band 11. Das Band
Ii ist aus elektrisch gut leitendem Material hergestellt. Wenigstens die eine der Führungsrollen
ist über Schleifbürsten 14 an den einen . Pol der Schweißstromquelle 9 angeschlossen.
Um das Aufsetzen und Abnehmen der Stromzufuhrungsgabeln zu erleichtern, wird
zweckmäßig die obere und untere, nach den Stromzuführungsgabeln gerichtete Stirnfläche
der Führung 4 in der Bewegungsrichtung der Stromzuführungsgabel schräg ausgeführt.
Claims (1)
- Patentanspruch:Elektrische Lichtbogenschweißeinrichtung für ummantelte Stab- oder Drahtelektroden mit einem selbsttätigen Nachschubwerk, bei welcher der Elektrode der Strom durch Schneiden oder Spitzen zugeführt wird, die in Abhängigkeit vom Elektrodenweg selbsttätig angezogen und gelüftet werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden in Abständen, die ungefähr den Längen der üblichen Elektroden für Handschweißung entsprechen, abgemantelt werden, bevor sie der Nach-Schubvorrichtung zugeführt werden. ·Hierzu ι Blatt Zeichnungenk. GEDRÜCKT jft-DER
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US666706XA | 1933-01-14 | 1933-01-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE666706C true DE666706C (de) | 1938-10-26 |
Family
ID=22070951
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES112449D Expired DE666706C (de) | 1933-01-14 | 1934-01-12 | Elektrische Lichtbogenschweisseinrichtung fuer ummantelte Stab- oder Drahtelektroden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE666706C (de) |
-
1934
- 1934-01-12 DE DES112449D patent/DE666706C/de not_active Expired
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