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DE666537C - Kartoffelerntemaschine mit endlosen Foerdersiebbaendern vorgeordneten Auschebewerkzeugen, die den ganzen Acker durcharbeiten - Google Patents

Kartoffelerntemaschine mit endlosen Foerdersiebbaendern vorgeordneten Auschebewerkzeugen, die den ganzen Acker durcharbeiten

Info

Publication number
DE666537C
DE666537C DEC47369D DEC0047369D DE666537C DE 666537 C DE666537 C DE 666537C DE C47369 D DEC47369 D DE C47369D DE C0047369 D DEC0047369 D DE C0047369D DE 666537 C DE666537 C DE 666537C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
work
potato harvester
endless conveyor
whole field
potato
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEC47369D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEC47369D priority Critical patent/DE666537C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE666537C publication Critical patent/DE666537C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D31/00Other digging harvesters
    • A01D31/02Other digging harvesters combined with other agricultural machines, e.g. drilling, planting, hay-harvesting machines

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)

Description

Es sind bereits Kartoffelerntemaschinen bekannt, bei denen sich an die Aushebewerkzeuge endlose Fördersiebbänder anschließen, die das ausgehobene Erdreich zusammen mit den Kartoffeln hochfördern, wobei das Erdreich durch die Siebroste möglichst weitgehend herabfallen soll. Bei den bekannten Kartoffelerntemaschinen dieser Art liegen die Aushebewerkzeuge nebeneinander in einer geraden Linie quer zur Fahrrichtung der Maschine und bestehen im wesentlichen aus aneinandergereihten Schaufelblechen oder Rechen. Diese aneinandergereihten Aushebewerkzeuge gehen zwar in voller Breite über den Acker, können aber infolge ihrer Ausbildung nicht so tief in den Boden eindringen, wie dies bei normalen Pflugscharen der Fall ist. Bei Kartoffelerntemaschinen sind als Aushebewerkzeuge auch Schare bekanntgeworden, die das Erdreich durcharbeiten sollen. Indessen handelt es sich hier um breite, schaufelartige Schare, mit denen im wesentlichen nur die Dämme abgehoben werden sollen, während die zwischen den Dämmen befindlichen Furchen von diesen Scharen nicht ergriffen werden. Diese Kartoffelerntemaschinen sind beim Bearbeiten des Ackers streng an den Verlauf der Reihen oder Dämme gebunden, da die Furchen zwischen den Dämmen die Räder der Maschine führen müssen, um die Schare in der Dammzone zu halten. Zwischen den Scharen dieser Kartoffelerntemaschine befindet sich dementsprechend ein freier Zwischenraum. Infolgedessen können hierbei viele Kartoffeln in der Furchenzone zurückbleiben, auch ist das Arbeiten mit diesen Maschinen schwierig, weil man genau darauf achten muß, daß die Schare die Dämme abheben. Ferner wird ein erheblicher Teil der Kartoffeln, welcher in der unter den Dämmen und Furchen liegenden Bodenschicht liegt, nicht vollständig mit herausgenommen. Infolge des verhältnismäßig geringen Eindringens der Schare oder Bleche findet eine Bearbeitung dieser tieferen Bodenschicht nicht statt.
Die Erfindung wird demgegenüber darin erblickt, daß als Aushebewerkzeuge an sich bekannte, mit Seitenwänden versehene Schare vorgesehen sind, die unmittelbar nebeneinanderliegend hintereinander gestaffelt angeordnet sind und nach hinten im Bogen in schräg zur Fahrrichtung verlaufende Rinnen übergehen. In diesen Rinnen befinden sich die bei den Kartoffelerntemaschinen bereits bekannten endlosen Fördersiebbänder. Die Schare selbst sind nach Art von üblichen Kulturpflugscharen derart ausgebildet, daß sie tief in den Boden eindringen und den Acker durchpflügen. ■
Würde man lediglich, wie dies vorgeschlagen wurde, ein einziges Pflugschar benutzen,
so würde man keinen genügend breiten Ackerstreifen erfassen und müßte, damit keine Kartoffeln zurückbleiben, erst durch den Damm und dann durch die danebenliegendfr; Furche pflügen. Die bei üblichen Mehrschar^· kulturpflügen bekannte Staffelanordnung der ■ Schare ist bei der Kartoffelerntemaschine gemäß der Erfindung derart abgeändert, daß die gestaffelt angeordneten Schare unmittelbar nebenieinanderliegen. Dadurch, wird der ein leichtes Arbeiten ermöglichende Vorteil der Staffelanordnung beibehalten, darüber hinaus aber erreicht, daß ein breiter Streifen ausgehoben und auf den anschließenden Fördersiebrost gebracht wird. Infolge der pflugscharartigen Ausbildung der Aushebewerkzeuge nimmt die Kartoffelerntemaschine gemäß der Erfindung nicht nur die Dämme, sondern zugleich auch die Bodenschicht und damit auch die Furchenschicht mit auf, so daß keine Kartoffeln zurückbleiben können. Die Maschine geht auch in genügender Arbeitsbreite über den Acker, so daß wirtschaftlich gearbeitet werden kann. Infolge des tiefen Eindringens der Schare ist man an die Kartoffelreihen in keiner Weise gebunden, kann vielmehr in beliebiger Richtung über den Acker pflügen. Denn die Kartoffelerntemaschine gemäß der Erfindung erzeugt sich, wie der bekannte Mehrscharpflug, ihre eigene Führungsfurche. Dieser Führungsfurche folgt z. B. das rechte Pferd oder das rechte Rad des Motorschleppers o. dgl., wodurch eine genaue Führung der Maschine gewährleistet ist. Während die erwähnte Führungsfurche jeweils offen bleibt, werden die übrigen erzeugten Furchen von dem Erdreich, das von dem schräg nach hinten verlaufenden Fördersiebrost herabfällt, wieder zugedeckt und vollständig geebnet. Dadurch ergibt sich als weiterer Vorteil der Erfindung, daß nach beendeter Kartoffelernte der Acker nicht nur vollständig durchgepflügt, sondern auch in einer dem Eggen entsprechender Weise behandelt ist. Infolgedessen braucht der Acker bis zur Saat nicht mehr berührt werden.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einer Ausführungsform beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. ι in schematischer Seitenansicht eine Kartoffelerntemaschine mit zwei gestaffelt angeordneten, pflugscharartigen Aushebewerkzeugen, während
Fig. 2 die Kartoffelerntemaschine nach Fig. ι in Draufsicht veranschaulicht.
Die auf der Zeichnung dargestellte Kartoffelerntemaschine besteht in ihren wesentlichen Teilen aus einem Maschinengestell 1, das mit Rädern 2, 3 versehen ist. Die an dem Maschinengestell 1 befestigten Aushebewerkzeuge bestehen aus zwei pflugscharartigen Scheren. 4, die unmittelbar nebeneinanderliegen, aber hintereinander gestaffelt ange- ^ordnet sind, wie insbesondere aus Fig. 2 erfcglS^jhtlich ist. Die Schare 4 sind nach außen 'mtia ■ gegeneinander durch Sei ten wände S begrenzt. Nach hinten und geneigt nach oben gehen die Schare 4 mit den Seitenwänden 5 in schräg zur Fahrrichtung verlaufende Rinnen 6 über.
Diese Rinnen 6 sind mit siebartigen Längsrosten 7 versehen, durch deren Schlitze die Zinken 8 von Rechen greifen, welche unter dem Rest in Hubrichtung bewegt Averden. Die Zinken oder Rechen 8 können auf einem endlosen Kettenband oder Gurtband befestigt sein, das über zwei Rollen 9 läuft. Die absatzweise in das von den Scharen 4 auf die Rinnen 6 gehobene Erdreich greifenden Rechen oder Zinken bewirken eine Zerkrümelung der Masse, so daß die Erdkrümel durch den Längsrost 7 fallen, und zwar infoJge des schrägen Verlaufs der Rinnen 6 seitlich der gezogenen Furche. Die Zerkrümelung des Erdreichs kann in hohem Maße dadurch beschleunigt und verstärkt werden, daß die Rechen mit einer Geschwindigkeit unter den Längsrost" bewegt werden, die höher ist als die Zuggeschwindigkeit des Pfluges, also höher als die Geschwindigkeit ist, mit der das ausgehobene Erdreich unter dem Einfluß der Vorwärtsbewegung der Maschine hochgedrückt wird. Zweckmäßig bewegen sich die Rechen mit doppelter Zuggeschwindigkeit nach hinten. Sie schlagen hierbei kräftig in das langsam hochgedrückte Erdreich ein, reißen starke Stücke von der Masse los und zerkrümeln dieselbe, so daß das Erdreich durch den Längsrost fällt und im wesentlichen nur noch Kartoffeln und Kraut den oberen Teil der Maschine erreichen. An dieser Stelle sind Zinken 10 für die Krautentfernung angebracht, auf denen das Kraut zu einem Gurtband 11 geleitet wird. Auf diesem Gurtband wird das Kraut seitlich abgefördert und ausgeschieden. Gleichzeitig werden hier die noch am Kraut befindlichen Kartoffeln durch die Rechen des Kettenbandes abgerissen.
Die Kartoffeln bewegen sich sodann über ein Sieb bzw. einen Schüttelrost 12 auf der Maschine weiter nach hinten und werden dort beispielsweise von den rechenartigen Greifern 13 eines z. B. aus Stahlband bestehenden Elevators ergriffen und von diesem in einen Sammelbehälter oder in eine Sortiervorrichtung gebracht. In dieser Sortiervorrichtung können die Kartoffeln in jeder gewünschten Weise sortiert werden. Der Antrieb des die Rechen oder Zinken 7 bewegenden Ketten- oder Gurtbandes geschieht beispielsweise von einem Hinterrad 3 aus über Riemen- oder
Kettentriebe 14, 15, Kegelräder 16 und Kette 17. Auch der Schüttelrost 12 und das Krautabscheidungsband 11 werden in entsprechender Weise von dem Hinterrad angetrieben^
Die Kartoffelernte geschieht mit Hilfe der vorstehend beschriebenen Maschine schnell und ohne erhebliche Rückstände, da der Acker, wie Fig. 1 zeigt, in verhältnismäßig großer Tiefe umgearbeitet wird. An den Verlauf der Kartoffel dämme ist man hierbei nicht gebunden. Da schließlich der Acker nach beendeter Ernte zugleich für die nächste Saat bereit steht, ist mit der Benutzung der Maschine eine große Ersparnis an Arbeit verbunden. Ein Zerschneiden von Kartoffeln ist bei der Maschine gemäß der Erfindung nicht zu befürchten, weil die pflugscharartigen Aushebewerkzeuge so tief in das Erdreich unter die Kartoffeln greifen können, daß die Kartoffeln samt dem sie umgebenden Erdreich von unten angehoben und sodann nach oben weitergeschoben werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Kartoffelerntemaschine mit endlosen Fördersiebbändern. vorgeordneten Aushebewerkzeugen, die den ganzen Acker durcharbeiten, dadurch gekennzeichnet, daß als Aushebewerkzeuge an sich bekonnte, mit Seitenwänden versiehene Schare vorgesehen sind, die unmittelbar nebeneinanderliegend hintereinander gestaffelt angeordnet sind und nach hinten im Bogen in schräg zur Fahrrichtung verlaufende Rinnen übergehen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEC47369D 1933-01-04 1933-01-04 Kartoffelerntemaschine mit endlosen Foerdersiebbaendern vorgeordneten Auschebewerkzeugen, die den ganzen Acker durcharbeiten Expired DE666537C (de)

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DEC47369D DE666537C (de) 1933-01-04 1933-01-04 Kartoffelerntemaschine mit endlosen Foerdersiebbaendern vorgeordneten Auschebewerkzeugen, die den ganzen Acker durcharbeiten

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DEC47369D DE666537C (de) 1933-01-04 1933-01-04 Kartoffelerntemaschine mit endlosen Foerdersiebbaendern vorgeordneten Auschebewerkzeugen, die den ganzen Acker durcharbeiten

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE666537C true DE666537C (de) 1938-10-22

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ID=7026545

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DEC47369D Expired DE666537C (de) 1933-01-04 1933-01-04 Kartoffelerntemaschine mit endlosen Foerdersiebbaendern vorgeordneten Auschebewerkzeugen, die den ganzen Acker durcharbeiten

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DE (1) DE666537C (de)

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