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DE666111C - Spielfahrzeug, das sich nach dem Anprallen seiner lose angelegten Stossstange an ein Hindernis o. dgl. auf dieser vorschiebt - Google Patents

Spielfahrzeug, das sich nach dem Anprallen seiner lose angelegten Stossstange an ein Hindernis o. dgl. auf dieser vorschiebt

Info

Publication number
DE666111C
DE666111C DEL93824D DEL0093824D DE666111C DE 666111 C DE666111 C DE 666111C DE L93824 D DEL93824 D DE L93824D DE L0093824 D DEL0093824 D DE L0093824D DE 666111 C DE666111 C DE 666111C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vehicle
bumper
pinion
toy vehicle
driver
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL93824D
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Kissinger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Lehmann & Co
Original Assignee
Lehmann & Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lehmann & Co filed Critical Lehmann & Co
Priority to DEL93824D priority Critical patent/DE666111C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE666111C publication Critical patent/DE666111C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H17/00Toy vehicles, e.g. with self-drive; ; Cranes, winches or the like; Accessories therefor
    • A63H17/02Toy vehicles, e.g. with self-drive; ; Cranes, winches or the like; Accessories therefor convertible into other forms under the action of impact or shock, e.g. arrangements for imitating accidents

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description

  • Spielfahrzeug, das sich nach dem Anprallen seiner lose angelegten Stoßstange an ein Hindernis o. dgl. auf dieser vorschiebt Gegenstand der Erfindung ist ein Spielfahrzeug, das sich nach dem Anprallen seiner Stoßstange an. ein Hindernis o. dgl. auf dieser vorschiebt. Das Neuartige und Besondere bei einem solchen Fahrspielzeug besteht darin, <laß durch dieses Vorschieben der Spielzeugattrappe auf der Stoßstange das Ritzel der getriebenen Laufräderachse aus seinem Triebrade ausgerückt wird, während die Drehzahl eines anderen während .der Fahrt ohneFunkenbildung an seinem federbelasteten Cereisenstift langsam umlaufenden Reibrädchens nunmehr .durch die gesamteTriebfederkraft plötzlich so gesteigert wird, daß es aus der Fahrzeughülle eine ungewöhnlich starke und lange Funkengarbe herausschleudert, die den Eindruck einer Explosion im Fahrzeuginnern erweckt.
  • Zur Verstärkung .dieses. Eindrucks sind in weiterer Ausbildung der Erfindung noch Einrichtengen getroffen, durch welche gleichzeitig mit dem Herausschießen der Funkengarbe die Figur des Fahrzeugführers hochgeschleudert wird. Diese Einrichtung besteht darin, daß eine untere Sperrnase einer gegen Federwirkung niedergedrückten Führersitzstange, auf welcher die Führerfigur lose sitzt, durch das Vorschieben des Fahrzeugs über ihren von der Stoßstange abgezweigten Sperrarm vorgeschoben wird.
  • Das Ausrücken des Ritzels der hinteren Laufräderachse wird z. B. dadurch bewirkt, claß ein, Ringflansch dieses Ritzels durch einen Durchbruch des Fahrzeugbodens hindurch in einen hinteren Längsschlitz der Stoßstange eingreift und ein aufwärts gebogener hinterer Endzapfen der weiter vorne schwenkbar und verschiebbar gehaltenen und geführten Stoßstange in einen hinteren Schrägschlitz des Fahrzeugbodens eingreift. Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des neuen Spielfahrzeugs veranschaulicht.
  • Abb. i zeigt dasselbe im mittleren Längs schnitt, Abb. 2 im Querschnitt durch die angetr.e°; bene Hinterräderachse und Abb.3 in Draufsicht bei abgenommener Hülle.
  • Abb.4 läßt in Unteransicht die Stellung der Stoßstange während der Fahrt und nach dem Ausrücken des Ritzels erkennen.
  • Abb.5 stellt in Seitenansicht das Spielfahrzeug im Augenblick der Explosion dar. Auf die Grundplatte i ist das Federtriebwerk 2 aufgezapft, dessen Triebrad 3 während der Fahrt in das Ritzel 4 der Achse 5 der Hinterräder 6 eingreift. Mittels eines Kronenzahnrades 7 und eines von diesem getriebenen Ritzels 8 wird ein Reibrädchen 9 während der Fahrt nur so langsam gedreht, daß es an dem durch ein Federchen io an es angepreßten Cereisenstift ii noch keine Funken erzeugt.
  • Der Längsstiel 12 der Stoßstange 12, 13 greift mit beiderseitigen Zapfen 14 durch zur Fahrtrichtung parallele Bodenschlitze 15, welche diesen Zapfen etwas seitliches Bewegungsspiel lassen. Über den Schlitzen 15 sind die Zapfen 14 zu Tragwinkeln 16 gebogen. Weiter hinten ist von dem Boden i ein Traglappen 17 herabgekröpft, welcher im Verein mit den Zapfenabwinkelungen 16 den Längsstiel 12 trägt.
  • Hinter dem Tragzapfen 17 ist von dem Längsstiel ein Sperrarm 18 für den Sperrhaken i9 einer lotrecht geführten Tragstange 2o des Körpers 21 des Wagenführers abgezweigt. Bei eingehaktem Sperrhaken ist eine Feder 22 gespannt, welche an dem Zapfen 23 die Tragstange 2o emporzuschleudern sucht. Die Tragstange ist über ihren Führungen 24 zu einem Sitz 25 abgewinkelt und läuft in einen aufragenden. Stift 26 aus, an dem sich der auf den Sitz 25 aufgesetzte Figurenrumpf lose hält.
  • Unter der Hinterachse 5 ist der Stiel 12 mit einem Längsmittelschlitz 27 versehen, der von seiner engsten Mittelstelle aus, nach vorne und hinten verbreitert ist. In diesen Schlitz greift durch einen Bodendurchbruch 28(A.bb. 2) hindurch eine Flanschscheibe 29 herab, welche an das Ritzel 4 fest angeschlossen ist. Nach hinten läuft der Stiel 12 in einen Zapfen 30 aus, der durch einen schrägen Bodenschlitz 31 emporgreift und sich mit seiner abgewinkelten Zunge 32 (Abb. 3) auf den Boden auflegt.
  • Die Vorderachse 33 ist links in einem Auglager 34 und rechts in einem Schlitzlager 35 gelagert und läßt sich in bekannter Weise durch Hinwegschwenken über einen federnden Blechnocken 36 entweder in das vordere Schlitzende auf Geradeausfahrt oder in das hintereSchlitzende auf Kreisfahrt nach rechts @`efnstellen. Die Motorhaube 37 ist über dem Berührungspunkt zwischen Reibrädchen 9 @tlnd Cereisenstift i i mit einem Durchbruch ''^38 versehen.
  • Ein von dem Stiel 12 durch .einen Schrägschlitz 39 emporragender Haken 4o ist von einem Federarm 41 unterfaßt, der ihn samt dem Stiel ständig vorwärts zu schieben sucht. Diese Verschiebung nach vorne wird durch das Anschlagen des Hakenschaftes 4-2 an der inneren Kante des Schlitzes 39 und durch Anschlagen des Zapfens 3o an der Vorderkante des hinteren Schrägschlitzes 31 begrenzt. Bei so vorgeschobener Stoßstange befindet sich deren Querstange 13 in passendem Abstand von der Stirnfläche der Motorhaube 37.
  • Das Spielfahrzeug kommt wie folgt zur `'Wirkung: Beim Anprallen der Querstange 13 an irgendein Fahrthindernis kommt deren. Stiel 12 gegenüber dem vorlaufenden Fahrzeug zum Stillstand. Infolge seines Fahrtbeharrungsvermögens schiebt sich der Fahrzeugboden i um eine begrenzte Strecke auf dem Stiel i2 vor. Dabei wird der Federarm 41 gespannt und der hintere Stielzapfen 30 von der Hinterkante des Schrägschlitzes 31 seitwärts, von vorne gesehen nach rechts (Abb.2) verschoben. Diese Verschiebung ist möglich, weil der Stiel mit seinen vorderen Tragzapfen 14 in :den Führungsschlitzen 15 das erforderliche seitliche Bewegungsspiel findet. Die Querverschiebung des hinteren Stielendes bewirkt eine Ouerverschiebung der im Schlitz 27 eingreifenden Flanschscheibe 29 und damit eine Ausrückung des Ritzels 4. aus seinem Antriebsrade 3. Die Hinterachse 5, auf welcher das Ritzel festsitzt, und die Hinterräder 6 machen diese Querverschiebung mit.
  • Gleichzeitig mit der Ausrückung des Ritzels 4 aus seinem Antriebsrade 3 erfolgt die Auslösung des Sperrhakens i9, indem er sich über seinen Sperrarm 18 vorschiebt (Abb.4). Es tritt also ein Augenblick ein, in welchem das Triebwerk von dem Ritzel 4 abgekuppelt und die Figurentragstange 20 vom Stiel 12 gelöst und dem Hochschleuderbestreben des Federarmes 22 ausgesetzt ist. In diesem Augenblick wirkt sich die gesamte Federkraft des Triebwerkes auf das Reibrädchen 9 aus. Das Triebwerk braucht die nach der Selbstau.srückung an Ort und Stelle stehengebliebenen Hinterräder nicht mehr anzutreiben und läuft unter äußerst rascher Überwindung der geringen Reibung zwischen Reibrädchen und Cereisenstift in kürzester Zeit ab.. Dadurch wird das Reibrädchen, dessen Umfangsgeschwindigkeit bisher zur Funkenbildung nicht ausreichte, plötzlich so rasch gedreht, daß es eine äußerst starke und sehr hohe Funkengarbe .durch den Motorhaubendurchbruch 38 emporschleudert. Der Eindruck einer Explosion im Fahrzeug wild noch dadurch verstärkt, daß der Figuienrumpf 21 gleichzeitig durch die Schnellkraft des Federarmes 22 sehr hoch in die Luft geschleudert wird.
  • Statt des beispielsweise dargestellten Spielfahrzeugs in Form eines Rennautos kann auch ein beliebiges anderes selbstfahrendes Spielfahrzeug, z. B. eine Kriegstanknachbildung mit einer entsprechenden anderen Hülle dargestellt sein., deren Eigenart an den Durchbruch zum Ausschleudern: der Funkengarbe gebunden ist.
  • Nach Vortäuschung der Explosion schiebt der Federarm ii den Boden i wieder auf dem Stoßstangenstiel 12 in seine Anfangsstellung zurück. Letzten Endes geschieht dies jedesmal beimAufheben .des Spielfahrzeugs. Durch dieses Zurückschieben wird das Ritzel d. wiedet in sein Triebrad 3 eingerückt. Zur Wiederholung des Spielvorganges ist unter Festhalten des linken, auf der Hinterachse 5 festsitzenden Hinterrades das Triebwerk aufzuziehen, durch Druck auf .den Führersitz 25 die Sperrnase i9 wieder zum Einschnappen unter den Sperrarm 18 zu bringen, den Figurenrumpf 21 auf den Dorn 26 aufzustecken und das Fahrzeug auf den Boden zu setzen.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRÜCIIR: i. Spielfahrzeug, das sich nach dem Anprallen seiner lose angelegten Stoßstange an ein Hindernis o. dgl. auf dieser vorschiebt, dadurch gekennzeichnet, daß durch dieses Vorschieben das Ritzel (q.) der getriebenen. Laufräderachse (5) aus seinem Triebrade (3) ausgerückt und die Drehzahl eines während der Fahrt ohne Funkenbildung an seinem federbelasteten Cereisenstift (ii) langsam umlaufenden Reibrädchens (9) durch die gesamte Triebfederkraft plötzlich so gesteigert wird, daß es aus einem Durchbruch (38) der Fahrzeughülle eine ungewöhnlich starke und lange Funkengarbe herausschleudert, die den Eindruck einer Explosion im Fahrzeuginnern erweckt. a. Spielfahrzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beim Ausrükken der hinteren Laufräderachse (5) des Ritzels (.4) eine Flanschscheibe (29) dieses Ritzels durch einen Durchbruch (28) des Fahrzeugbodens (i) hindurch in einen hinteren, von seiner engsten Mittelstelle aus nach vorne und hinten erweiterten Längsschlitz (27) des Stoßstangenstieles (12) eingreift und ein aufwärts gebogener hinterer Endzapfen (3o) des weiter vorne schwenkbar und verschiebbar getragenen (1d., 15, 16) Stoßstangenstieles in einen hinteren Schrägschlitz (31) des Fahrzeugbodens eingreift. 3. Spielfahrzeug nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verstärkung des Eindrucks einer Explosion eine untere Sperrnase (i9) einer gegen Federwirkung (22) niedergedrückten Führersitzstange (ZO), auf welcher die Führerfigur (21) lose sitzt, durch dasVorschieben des Fahrzeugbodens (i) über ihren von dem Stoßstangenstiel (12) abgezweigten Sperrarm (18) vorgeschoben wird, so daß die Feder (22) die Führersitzstange (ZO) hochschleudert und damit die Führerfigur (21) hochwirft.
DEL93824D 1937-12-14 1937-12-14 Spielfahrzeug, das sich nach dem Anprallen seiner lose angelegten Stossstange an ein Hindernis o. dgl. auf dieser vorschiebt Expired DE666111C (de)

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DEL93824D DE666111C (de) 1937-12-14 1937-12-14 Spielfahrzeug, das sich nach dem Anprallen seiner lose angelegten Stossstange an ein Hindernis o. dgl. auf dieser vorschiebt

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE666111C true DE666111C (de) 1938-10-12

Family

ID=7287756

Family Applications (1)

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DEL93824D Expired DE666111C (de) 1937-12-14 1937-12-14 Spielfahrzeug, das sich nach dem Anprallen seiner lose angelegten Stossstange an ein Hindernis o. dgl. auf dieser vorschiebt

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE666111C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5248274A (en) * 1992-08-14 1993-09-28 Wang Kun Meng Toy vehicle capable of shooting color ribbon crackers

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